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++Vorläufige Präsidiumsanträge für die 57. Mitgliederversammlung++

Wie im Rahmen des Jahresgesprächs im vergangenen Oktober angekündigt, möchten wir Sie bereits vor Ablauf der Antragsfristen über die vorläufigen Anträge des Präsidiums anlässlich der bevorstehenden Mitgliederversammlung am 28. März 2020 informieren.

Im Mittelpunkt steht dabei die Wettspielordnung. Die erste Saison mit dem „Schweizer Modell“ hat unterschiedliche Reaktionen hervorgerufen, die man mit „Fakten vs. Emotionen“ zusammenfassen könnte. Während die Zahlen – in Form der stark gestiegenen Doppelaustragung – klar für diese Art der Tabellenberechnung sprechen, sind es insbesondere die weniger messbaren Faktoren, die auf Kritik stoßen, wie z. B. die Entwertung eines hart umkämpften 5:4-Sieges.

In der Zwischenzeit hat die Brisanz zu diesem Thema jedoch deutlich abgenommen. Grund hierfür ist, dass zum 01.10.2020 diverse Regelungen der DTB-Wettspielordnung für alle Landesverbände verbindlich werden. Dazu gehört auch die Tabellenberechnung, die beim DTB nach der klassischen Methode erfolgt.

Somit geht es bei der bevorstehenden BTV-Mitgliederversammlung „nur“ darum, ob das Schweizer Modell bereits zu einem früheren Zeitpunkt, d. h. zum 01.04.2020, abgelöst wird. Mit dem entsprechenden Eilantrag löst das BTV-Präsidium ein weiteres Versprechen aus dem Jahresgespräch ein.

Neben dem DTB nimmt auch das EU-Recht Einfluss auf die BTV-Wettspielordnung. Demnach darf der Einsatz von EU-Bürgern nicht mehr beschränkt werden.

Bei den weiteren Anträgen, die nicht aus übergeordneten Regelungen resultieren, handelt es sich überwiegend um redaktionelle Änderungen und Klarstellungen.

Alle vorläufigen Anträge zu Änderungen der Wettspielordnung finden Sie hier:  Anträge des Präsidiums
Satzungsänderungen sind seitens des Präsidiums nicht vorgesehen.

Die Mitgliederversammlung findet am Samstag, 28.03.2020 in der Sportschule Steinbach statt. Los geht’s um 10 Uhr. Wir freuen uns auf Sie!

Schnelligkeit beginnt im Kopf!

JUGEND 14.02.2020

Der Badische Tennisverband hat in seine Trainingsinfrastruktur investiert und den SpeedCourt, der schon länger im Besitz des BTV war, nun endgültig gekauft. Besonders das Schnelligkeitstraining soll davon profitieren und die Nachwuchsspieler im athletischen Bereich voranbringen.


Der SpeedCourt wird auch von Julia Stusek genutzt, um an ihrer Schnelligkeit zu arbeiten. Foto: Jannis Behnke

Der SpeedCourt ist ein Trainingssystem zur Förderung und Messung kognitiver sowie motorischer Schnelligkeitsaspekte. Durch verschiedene Aufgabenstellungen und diverse optische Reize kann das Training je nach Leistungsniveau und Trainingsziel angepasst werden. „Der SpeedCourt wurde, wie der Name schon verrät, entwickelt, um ein ganzheitliches Schnelligkeitstraining zu gewährleisten. Grundsätzlich lässt er einige Variationsmöglichkeiten zu, wodurch ich das Athletiktraining entsprechend vielseitig gestalten kann“, erklärt Maximilian Kuberczyk, Verbandstrainer für Athletik.

Neben den motorischen Schnelligkeitsaspekten, wie beispielsweise der Richtungswechsel- oder Antrittsschnelligkeit, legt der SpeedCourt den Fokus vor allem auf die kognitiven Schnelligkeitsprozesse. Spielsituationen schneller erfassen, Bälle antizipieren – wesentliche Faktoren, die jederzeit über Sieg oder Niederlage entscheiden können. „Schnelligkeit beginnt im Kopf! Auf dem SpeedCourt ist der Athlet gezwungen, die Informationen auf dem Bildschirm möglichst schnell aufzunehmen, zu verarbeiten und entsprechend darauf zu reagieren. Und genau das wird durch den SpeedCourt messbar gemacht, wodurch ich als Athletiktrainer noch individueller an Stärken und Schwächen arbeiten kann“, sagt Kuberczyk.

Ein weiterer Vorteil des SpeedCourts ist der Wettkampfcharakter, der automatisch zwischen den Athleten entsteht. Die Leistungen der einzelnen Spieler werden erfasst und somit untereinander vergleichbar gemacht. „Dieser Aspekt ist äußerst wichtig! Durch die sofortige Anzeige der Bestenliste entsteht automatisch ein Wettkampf zwischen den Athleten und damit auch zwangsläufig eine höhere Intensität im Training“, so der Athletiktrainer weiter.

Das komplette Interview mit Maximilian Kuberczyk gibt es in der kommenden Ausgabe unserer Verbandszeitschrift „baden tennis“, die am 18. Februar 2020 erscheint. Dort geht der Athletiktrainer unter anderem darauf ein, wieso der Einsatz des SpeedCourts im Tennis von großer Bedeutung ist und ob, beziehungsweise wie, er tennisspezifisch genutzt werden kann.

 


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