BTV-Topthema: Vielfalt im Tennis

25.01.2023

Ob Jung oder Alt, ob Frau oder Mann, ob mit oder ohne Behinderung, ob Katholik, Moslem oder Jude - Menschen unterschiedlicher ethnischer Hintergründe, Religionen und Weltanschauungen leben in Deutschland. Diese Vielfalt macht die moderne Gesellschaft aus - und bereichert auch den Tennissport. Aber was genau ist Vielfalt eigentlich?

Unter Vielfalt wird ein Reichtum an Arten und Formen verschiedenster Art verstanden.  Der Begriff dient der Unterscheidung, aber auch der Anerkennung von individuellen oder gruppenbezogenen Merkmalen. Dabei geht es also nicht um die Unterschiede, sondern um die Entdeckung von Gemeinsamkeiten. Menschen können beispielsweise verschiedene ethnische Herkünfte oder Religionen und Weltanschauungen haben, aber im gleichen Alter, lesbisch und Mutter sein oder gleiche körperliche Fähigkeiten oder Beeinträchtigungen besitzen. Wer bei Integration nur an Personen mit Migrationshintergrund oder Geflüchtete denkt, lässt zahlreiche Menschen außen vor.

Egal welche Eigenschaften, Fähigkeiten und körperlichen Voraussetzungen ein Jeder besitzt – es geht immer um gleichwertige, gesellschaftliche Teilhabe. Jede:r von uns benötigt einen gleichberechtigten Zugang zu Sprache, Bildung, Gesundheit und auch dem Sport. Begegnungen auf Augenhöhe, völlig unabhängig von irgendwelchen Merkmalen oder Eigenheiten – das ist Integration. Und hierfür ist auch der Tennissport prädestiniert.

Viele Menschen kennen die emotionale Kraft des Sporttreibens, bei dem ein Gemeinschaftsgefühl entsteht, ohne dass ein sprachliches Verständnis oder andere Gemeinsamkeiten zwingend vorausgesetzt wären. In Sportvereinen kann aus dieser Begegnung deutlich mehr entstehen, nämlich gemeinsames Entscheiden und Handeln. Oftmals entwickeln sich daraus Beziehungen, die über den Sport in andere Bereiche des gesellschaftlichen Lebens hinauswachsen. Zusammengefasst: der Sport hat ein hohes integratives Potenzial.

Der Deutsche Olympische Sportbund hat genau dieses bereits in den 80er Jahren erkannt und mit dem Programm “Integration durch Sport“ eine Initiative entwickelt, die Vereine und Verbände gleichermaßen mit vielem, was für die integrative Arbeit benötigt wird, versorgt.

Doch wie können Vereine in der Praxis integrative Projekte angehen und damit Brücken bauen? Eine allgemeine Offenheit und eine gute Kommunikation sind die Grundvoraussetzungen für ein vielfältiges, integratives Vereinsleben. Welche Stellschrauben sollten gedreht werden? Warum ist „Einfach machen“ die beste Möglichkeit ist, loszulegen?

Diese und weitere Fragen beantworten wir in den kommenden Wochen im Rahmen des Topthemas Vielfalt im Tennissport. Bleiben Sie also dran; Werfen Sie regelmäßig auf unsere Homepage, folgen Sie uns auf Instagram sowie Facebook und lassen Sie sich die nächste Ausgabe unseres Verbandsmagazins nicht entgehen (Erscheinungsdatum = 07. Februar 2023).


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