• Anstehende Termine im Jüngstenbereich

    26.05.2022
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Topthema: Tennis nachhaltig denken

03.05.2022

Weiter geht es mit dem nächsten BTV-Topthema: im Mai dreht sich auf den Verbandskanälen alles um „Nachhaltigkeit im Tennissport“. Nachhaltigkeit, ökologischer Fußabdruck, Ressourcen – kaum jemand kann mit diesen Begriffen heutzutage nichts mehr anfangen. Aber was genau verbirgt sich hinter den Begriffen? Und vor allem: Was hat Nachhaltigkeit mit Sport und im konkreten mit Tennissport zu tun? Was können Vereine und Spieler für ihren ökologischen Fußabdruck tun?

Im ursprünglichen Kern stammt der Begriff Nachhaltigkeit aus der Forstwirtschaft und basiert mit der Zielsetzung, eine dauerhafte Lebensgrundlage zu sichern, damit zunächst auf einem rein ökologischen Gedanken. Heutzutage ruht die Definition von Nachhaltigkeit auf der zentralen Annahme, dass Nachhaltigkeit nicht nur unter einem ökologischen Standpunkt betrachtet werden darf, sondern ökologische, ökonomische und soziale Aspekte gleichermaßen berücksichtigt werden.

Auch wenn Sport und Ökologie in einem besonderen Spannungsfeld zueinanderstehen, den Flächenverbrauch für Sportanlagen bedenkend, kann dennoch gerade auch in Sportvereinen Nachhaltigkeit auf ganz vielfältige Weise gelebt werden. Unterschiedliche Altersgruppen und Nationalitäten kommen zusammen und profitieren voneinander. Vereine sind Vorbilder und leben Tatkraft, Ansporn, Begeisterung und Gemeinsamkeit, sozialen Zusammenhalt, Gesundheit, Lebensqualität und Fair Play. Aber auch Bildung, Integration, Inklusion und Chancengleichheit sind gesellschaftliche Anforderungen an den Sport und sollten nachhaltig behandelt werden.

Aber wie können Sportvereine sich nachhaltig aufstellen? Welche Taktik empfiehlt sich? Hier gilt: Setzen Sie sich nicht unter Druck, wenn es um Nachhaltigkeit im Sport geht. Viel mehr relevant ist die gesamtheitliche Betrachtung: Die Vereinsorganisation, das sportliche Umfeld, die sportlichen Veranstaltungen, das soziale Miteinander müssen miteinander verwoben sein, damit das Thema Nachhaltigkeit gut und glaubhaft in den Sportalltag integriert ist.

Auch der Landessportverband Baden-Württemberg (LSVBW) hat erkannt, dass der Sport einen wichtigen Beitrag leisten muss, um die Themen Nachhaltigkeit sowie Umwelt in der Gesellschaft zu verankern. Deshalb hat der LSVBW gemeinsam mit dem Land Baden-Württemberg die sogenannte „N! Charta Sport“ für Sportvereine und -verbände entwickelt. Dabei sollen Clubs bei der Einführung und Umsetzung eines ersten Nachhaltigkeitsmanagements gezielt unterstützt und begleitet werden. Aber auch die Verankerung des Nachhaltigkeitsgedanken in der Arbeit der Sportvereine und die Würdigung besonderer Anstrengungen von Clubs, ihr eigenes Handeln nachhaltig zu gestalten, zählt zu den Zielen der N! Charta Sport. „Ich bin der Ansicht, dass die N!Charta Sport Großes bewirken kann“, ist sich Ulrike Hoffmann, Referentin des LSVBW für Sport und Umwelt, sicher. „Wenn Nachhaltigkeit bereits bei der Entscheidungsfindung eine Rolle spielt, werden wir künftig viele Projekte zur Biodiversität, Alternativen zum Individualverkehr, Müllsammelaktionen, Tauschbörsen bei Bekleidung und Geräten über das ganze Bundesland verteilt sehen“.

Doch nicht nur Vereine stehen heutzutage in der Pflicht, sich mit nachhaltigem Handeln auseinander zu setzen, auch Spieler, Trainer, Zuschauer, Eltern und andere am Tennissport beteiligte Personen können und müssen ihren Teil hierzu beitragen. „Es ist ein Fakt, dass Veränderung bei jedem Einzelnen beginnt. Deshalb kann ich jedem nur raten, sich sein Verhalten ehrlich anzuschauen und sich zu überlegen, wo er bereit ist, sein Handeln zu ändern.“, erläutert Hoffmann weiter. Dabei sei das „Reduzieren“ schon ein großer Schritt: “Statt zwei Flugreisen pro Jahr gezielt nur einmal fliegen, das Auto immer mal wieder bewusst stehen lassen, die Anzahl der neuen (Sport-)Kleidungsstücke und (Sport-)Schuhe reduzieren. Oft sind es Kleinigkeiten, die viel bewirken können“.

In den kommenden Tagen und Wochen wird uns das Thema Nachhaltigkeit im Tennissport weiter beschäftigen. Was können Vereine für ihren ökologischen Fußabdruck tun? Wie können Spieler nachhaltig handeln? Welche Best-Practice-Beispiele aus der badischen Tennislandschaft gibt es? Bleiben Sie dran, folgen Sie uns auf unseren Social-Media-Kanälen, schauen Sie vermehrt auf unsere Homepage und werfen Sie einen Blick in die nächste Ausgabe unseres Verbandsmagazins baden tennis (Erscheinungsdatum = 18. Mai 2022).


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