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Schnelligkeit beginnt im Kopf!

14.02.2020

Der Badische Tennisverband hat in seine Trainingsinfrastruktur investiert und den SpeedCourt, der schon länger im Besitz des BTV war, nun endgültig gekauft. Besonders das Schnelligkeitstraining soll davon profitieren und die Nachwuchsspieler im athletischen Bereich voranbringen.


Der SpeedCourt wird auch von Julia Stusek genutzt, um an ihrer Schnelligkeit zu arbeiten. Foto: Jannis Behnke

Der SpeedCourt ist ein Trainingssystem zur Förderung und Messung kognitiver sowie motorischer Schnelligkeitsaspekte. Durch verschiedene Aufgabenstellungen und diverse optische Reize kann das Training je nach Leistungsniveau und Trainingsziel angepasst werden. „Der SpeedCourt wurde, wie der Name schon verrät, entwickelt, um ein ganzheitliches Schnelligkeitstraining zu gewährleisten. Grundsätzlich lässt er einige Variationsmöglichkeiten zu, wodurch ich das Athletiktraining entsprechend vielseitig gestalten kann“, erklärt Maximilian Kuberczyk, Verbandstrainer für Athletik.

Neben den motorischen Schnelligkeitsaspekten, wie beispielsweise der Richtungswechsel- oder Antrittsschnelligkeit, legt der SpeedCourt den Fokus vor allem auf die kognitiven Schnelligkeitsprozesse. Spielsituationen schneller erfassen, Bälle antizipieren – wesentliche Faktoren, die jederzeit über Sieg oder Niederlage entscheiden können. „Schnelligkeit beginnt im Kopf! Auf dem SpeedCourt ist der Athlet gezwungen, die Informationen auf dem Bildschirm möglichst schnell aufzunehmen, zu verarbeiten und entsprechend darauf zu reagieren. Und genau das wird durch den SpeedCourt messbar gemacht, wodurch ich als Athletiktrainer noch individueller an Stärken und Schwächen arbeiten kann“, sagt Kuberczyk.

Ein weiterer Vorteil des SpeedCourts ist der Wettkampfcharakter, der automatisch zwischen den Athleten entsteht. Die Leistungen der einzelnen Spieler werden erfasst und somit untereinander vergleichbar gemacht. „Dieser Aspekt ist äußerst wichtig! Durch die sofortige Anzeige der Bestenliste entsteht automatisch ein Wettkampf zwischen den Athleten und damit auch zwangsläufig eine höhere Intensität im Training“, so der Athletiktrainer weiter.

Das komplette Interview mit Maximilian Kuberczyk gibt es in der kommenden Ausgabe unserer Verbandszeitschrift „baden tennis“, die am 18. Februar 2020 erscheint. Dort geht der Athletiktrainer unter anderem darauf ein, wieso der Einsatz des SpeedCourts im Tennis von großer Bedeutung ist und ob, beziehungsweise wie, er tennisspezifisch genutzt werden kann.

 


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2018

Schnelligkeit beginnt im Kopf!

14.02.2020

Der Badische Tennisverband hat in seine Trainingsinfrastruktur investiert und den SpeedCourt, der schon länger im Besitz des BTV war, nun endgültig gekauft. Besonders das Schnelligkeitstraining soll davon profitieren und die Nachwuchsspieler im athletischen Bereich voranbringen.


Der SpeedCourt wird auch von Julia Stusek genutzt, um an ihrer Schnelligkeit zu arbeiten. Foto: Jannis Behnke

Der SpeedCourt ist ein Trainingssystem zur Förderung und Messung kognitiver sowie motorischer Schnelligkeitsaspekte. Durch verschiedene Aufgabenstellungen und diverse optische Reize kann das Training je nach Leistungsniveau und Trainingsziel angepasst werden. „Der SpeedCourt wurde, wie der Name schon verrät, entwickelt, um ein ganzheitliches Schnelligkeitstraining zu gewährleisten. Grundsätzlich lässt er einige Variationsmöglichkeiten zu, wodurch ich das Athletiktraining entsprechend vielseitig gestalten kann“, erklärt Maximilian Kuberczyk, Verbandstrainer für Athletik.

Neben den motorischen Schnelligkeitsaspekten, wie beispielsweise der Richtungswechsel- oder Antrittsschnelligkeit, legt der SpeedCourt den Fokus vor allem auf die kognitiven Schnelligkeitsprozesse. Spielsituationen schneller erfassen, Bälle antizipieren – wesentliche Faktoren, die jederzeit über Sieg oder Niederlage entscheiden können. „Schnelligkeit beginnt im Kopf! Auf dem SpeedCourt ist der Athlet gezwungen, die Informationen auf dem Bildschirm möglichst schnell aufzunehmen, zu verarbeiten und entsprechend darauf zu reagieren. Und genau das wird durch den SpeedCourt messbar gemacht, wodurch ich als Athletiktrainer noch individueller an Stärken und Schwächen arbeiten kann“, sagt Kuberczyk.

Ein weiterer Vorteil des SpeedCourts ist der Wettkampfcharakter, der automatisch zwischen den Athleten entsteht. Die Leistungen der einzelnen Spieler werden erfasst und somit untereinander vergleichbar gemacht. „Dieser Aspekt ist äußerst wichtig! Durch die sofortige Anzeige der Bestenliste entsteht automatisch ein Wettkampf zwischen den Athleten und damit auch zwangsläufig eine höhere Intensität im Training“, so der Athletiktrainer weiter.

Das komplette Interview mit Maximilian Kuberczyk gibt es in der kommenden Ausgabe unserer Verbandszeitschrift „baden tennis“, die am 18. Februar 2020 erscheint. Dort geht der Athletiktrainer unter anderem darauf ein, wieso der Einsatz des SpeedCourts im Tennis von großer Bedeutung ist und ob, beziehungsweise wie, er tennisspezifisch genutzt werden kann.

 


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