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Entscheidungen zur Medenrunde 2020

MANNSCHAFTEN, Rhein/Neckar-Odenwald, Mittelbaden, Oberrhein-Breisgau, Schwarzwald-Bodensee

Der Badische Tennisverband hat am gestrigen Mittwoch Entscheidungen über das weitere Vorgehen bezüglich der Sommerspielrunde 2020 getroffen. Da der weitere Verlauf der aktuellen Corona-Pandemie nur schwer vorhersehbar ist, wurden zwei Szenarien erstellt, die bei unterschiedlichen Entwicklungen greifen werden. 

Die endgültige Entscheidung, ob und ggf. in welcher Form ein Spielbetrieb durchgeführt wird, hängt nicht nur davon ab, ob ein Szenario aus behördlicher Sicht überhaupt zulässig ist bzw. ob sich die damit verbundenen Auflagen in der Praxis umsetzen lassen. Eine entscheidende Rolle spielt immer die Frage, inwieweit ein Szenario auch aus gesundheitlicher Sicht verantwortbar ist.

Szenario 1 (gültig ab 09.04.2020):

Spielbetrieb auf Verbands- und Bezirksebene ab dem 15. Juni 2020. Im Erwachsenenbereich werden die Sommerferien angeschnitten, sodass der letzte Spieltag für den 09. August vorgesehen ist. Im Jugendbereich wird hingegen ein Saisonende am 26. Juli angestrebt.

Im Jugendbereich ist es möglich, eine bereits gemeldete Mannschaft bis zum 26. April ohne Sanktionen zurückzuziehen. Eine entsprechende Mitteilung hat ausschließlich an den jeweiligen Bezirkssportwart zu erfolgen. Danach folgt eine neue Jugend-Gruppeneinteilung, um eine maximale Gruppenstärke von sechs Mannschaften zu erreichen. Entscheidungsspiele sowie die Badischen Mannschaftsmeisterschaften entfallen. Im Erwachsenenbereich bleiben die bisherigen Gruppeneinteilungen bestehen.

Die Mixed-Runde wird auf die Wettbewerbe Mixed / Mixed 40 / Mixed 55 sowie Mixed 65 beschränkt und ausschließlich in 4er-Mannschaften ausgetragen. Die Spiele finden im Anschluss an die klassische Medenrunde im August und September statt. Eine Gruppenstärke von sechs Mannschaften wird angestrebt.

Szenario 2 (ggf. gültig ab 01.06.2020):

Sollte es behördliche Auflagen geben, die den 01. Juni 2020 überdauern, wird die klassische Medenrunde der Aktiven und Altersklassen, mit Ausnahme der Badenliga, abgesagt. Die einzelnen Wettbewerbe der Badenliga werden nur durchgeführt, wenn auch die jeweiligen Regional- und Südwestligen stattfinden.

Im Gegenzug wird für die Aktiven und Altersklassen ein neuartiger Pokalwettbewerb für 2er-Teams eingeführt. Die erste Runde soll noch vor den Sommerferien stattfinden, die zweite dann Mitte August. Die Wettbewerbe werden sowohl nach Altersklassen (Aktive, AK 30, AK 40, AK 50) als auch nach Spielstärke unterteilt: den Bezirks-und den Kreispokal.

Im Jugendbereich wird ein kompakter Spielbetrieb in den Altersklassen U12, U15 und U18 angeboten, der an festen Spieltagen im Juli durchgeführt wird. Die jeweilige Gruppenstärke liegt bei vier Mannschaften. Alle Vereine müssen hierfür erneut aktiv zur Teilnahme melden.

Die Mixed-Runde wird auf die Wettbewerbe Mixed / Mixed 40 / Mixed 55 sowie Mixed 65 beschränkt und ausschließlich in 4er-Mannschaften ausgetragen. Die Spiele finden wie geplant im August und September statt. Eine Gruppenstärke von sechs Mannschaften wird angestrebt.

Szenario 3 (ggf. gültig ab 25.06.2020):

Sollten den vorangegangenen Szenarien am 25. Juni 2020 behördliche Auflagen entgegenstehen, wird der gesamte Mannschaftsspielbetrieb ausnahmslos abgesagt.

 

Bei der Erarbeitung dieser Szenarien hat der BTV viele Faktoren berücksichtigen müssen, davon sind einige nur schwer vorhersehbar. „Trotzdem haben wir versucht, auf die aktuelle Situation und mögliche Entwicklungen so gut wie möglich zu reagieren. Außerdem haben wir weitere Aspekte berücksichtigt und unseren Vereinen ein hohes Maß an Flexibilität eingeräumt “, erklärt BTV-Vizepräsident Nico Weschenfelder. „Auch wenn dieses Jahr alles anders ist, wollen wir das Beste daraus machen und hoffen, im Juni die Medenrunde starten zu können. Bis dahin muss auch weiterhin jeder seinen Teil dazu beitragen, die Verbreitung des Coronavirus einzudämmen. Nur so können wir alle möglichst schnell wieder auf dem Tennisplatz stehen“, so Weschenfelder weiter.

Zu Nachjustierungen kann es vor allem dann noch kommen, wenn dies dem Schutz bestimmter Risikogruppen dient oder der überverbandliche Spielbetrieb dies erfordert.

Die endgültige Entscheidung, ob und ggf. in welcher Form ein Spielbetrieb durchgeführt wird, hängt nicht nur davon ab, ob ein Szenario aus behördlicher Sicht überhaupt zulässig ist bzw. ob sich die damit verbundenen Auflagen in der Praxis umsetzen lassen. Eine entscheidende Rolle spielt immer die Frage, inwieweit ein Szenario auch aus gesundheitlicher Sicht verantwortbar ist.

Nähere Informationen zu Fristen und Rahmenbedingungen haben wir in unserem FAQ-Katalog „Corona Kompakt“ zusammengestellt.


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Das Schweizer-Modell ab der Sommersaion 2019

Die Ausgangslage

In der Medenrunde soll neben dem Leistungsaspekt vor allem der Spaß am Tennissport im Vordergrund stehen. Die Leidenschaft am Tennis verbindet uns alle und treibt uns an den Wochenendtagen im Sommer regelmäßig auf die Vereinsanlagen, um am Mannschaftsspielbetrieb teilzunehmen. Dabei verzichten wir auf viele andere Aktivitäten. Beispielsweise können wir diese Zeit auch mit unserer Familie verbringen. In den letzten Jahren konnten wir den zunehmenden Trend Doppel zu „schenken“ beobachten. Doch widersprechen sich die beiden Tatsachen nicht?

Das neue System belohnt zudem konstante Leistungen über eine ganze Saison. Der BTV sieht darin ein wirksames Mittel, die Wirkung kurzfristiger Effekte (z. B. Einsatz von Verstärkungen von ausgewählten Spielen) deutlich zu verringern. Dadurch gestaltet sich der Mannschaftswettbewerb deutlich fairer.

Das Schweizer Modell bietet eine Lösung für zwei Probleme. Aus diesem Grund haben die Vertreter der badischen Mitgliedsvereine auf der Mitgliederversammlung des BTV beschlossen: Schluss mit dem Nichtaustragen von Doppelspielen und Schluss mit Wettbewerbsverzug durch Ausnahmeeinsätze von ausgewählten Spielern! Ab jetzt wird wieder Tennis gespielt!

In der Wintersaison wurde bereits eine Testphase gestartet. Auch in der Sommersaison 2019 kommt das Schweizer Modell zum Einsatz.

Wie funktioniert das Schweizer Modell?

Das Schweizer Modell verfolgt das Prinzip „jedes Match zählt.“ Denn anstelle von Tabellenpunkten (2:0 bei Sieg, 1:1 bei Unentschieden und 0:2 bei Niederlage) bilden zunächst Matchpunkte (8:1, 5:4 usw.) die Grundlage für die Tabellenberechnung. Somit sehen wir hiermit einen deutlichen Anreiz, jedes Match – auch jedes Doppel – auf sportlichem Weg auszutragen.

FAQ-Katalog

Um Ihnen einen zusätzlichen Service zu bieten, haben wir einen FAQ-Katalog (Frequently Asked Questions) erstellt. Dieser beinhaltet, wie der Name schon sagt, häufig gestellte Fragen und deren Antworten. 
Der Fragenkatalog stellt eine Ergänzung zum Handbuch Spielbetrieb des Badischen Tennisverbandes sowie dem Leitfaden Ergebnisdienst nuLiga dar:  FAQ-Katalog

Bitte beachten Sie, dass der Fragenkatalog in unregelmäßigen Abständen mit anderen Problemstellungen erweitert wird. Sie finden den FAQ-Katalog sowie den Leitfaden Ergebnisdienst nuLiga auf der rechten Seite.

LK-Festschreibung

Bis zum 30. September eines Jahres kann ein Spieler seine LK festschreiben lassen. Hierzu loggen Sie sich bitte unter www.mybigpoint.de ein (eine einmalige kostenfreie Registrierung ist notwendig), klicken auf der linken Seite unter „LK-Festschreibung“ einmal auf „Antrag auf LK-Festschreibung stellen“. Der Status ändert sich in „Antrag auf LK-Festschreibung zurückziehen“. Damit wurde der Antrag eingereicht. Es ist kein Formular und keine E-Mail an die Geschäftsstelle bzw. Ihren Bezirk notwendig.

 

Voraussetzungen - gemäß § 7 Durchführungsbestimmungen zur Leistungsklassenordnung des DTB:

Hat der Spieler mehr als zwei LK-relevante Einzel im laufenden Spieljahr ausgetragen, ist eine Festschreibung nicht mehr möglich.

Für die Festschreibung gilt ein Einzel als ausgetragen,
a) bei Mannschaftswettbewerben, wenn der Spieler im Spielberichtsbogen eingetragen ist und der betreffende Mannschaftswettkampf stattfand.
b) bei Turnieren, wenn in diesem mindestens ein Spiel beendet wurde.

Festschreibungen für zwei aufeinanderfolgende Jahre sind nicht möglich.

Wichtig: Bitte reichen Sie keine ärztlichen Atteste etc. ein.

 

Wichtige Erklärung:

LK-Festschreibungen werden bis zum 30.09. eines Jahres beantragt, um in der darauffolgenden Tennissaison (01.10. - 30.09. des Folgejahres) seine LK aus dem Vorjahr zu behalten.

Beispiel: Sie haben in der Zeit vom 01.10.2019 – 30.09.2020 maximal zwei LK-relevante Einzel bestritten, so würde Ihre LK ab dem neuen Berechnungszeitraum (ab 01.10.2020) entsprechend fallen. Daher stellen Sie einen LK-Festschreibungsantrag bis 30.09.2020, damit die LK ab dem 01.10.2020 festgeschrieben („eingefroren“) wird. Der Grund für eine LK-Festschreibung ist unerheblich.

ID-Nummer

Jeder Spieler, der am Mannschaftsspielbetrieb teilnimmt bekommt eine ID-Nummer. Auf dieser ID-Nummer werden seine Ergebnisse gespeichert. Eine ID-Nummer ist ein Leben lang gültig und muss nur bei Personen beantragt werden, die noch nie in nuLiga registriert wurden. Im Falle eines Vereins- oder Verbandswechsels bleibt die ID-Nummer immer bestehen. Die Beantragung kann ganzjährig im eingeloggten Vereinsaccount in nuLiga über den Reiter „DTB-Spieler-ID-Nr.“ vorgenommen werden. Die genaue Vorgehensweise für die Beantragung der ID-Nummer finden Sie im Leitfaden zum Ergebnisdienst nuLiga.

Automatische LK-Löschung bei inaktiven Spielern

Jedes Jahr wird im Rahmen der am 30. September stattfindenden nationalen LK-Neuberechnung auch eine LK-Löschung durchgeführt. Damit wird die Anzahl der inaktiven Spieler reduziert und das LK-System bereinigt.

 

Wer ist betroffen?
In den Durchführungsbestimmungen zur Leistungsklassenordnung des DTB, § 9, heißt es dazu:
„Ein Spieler verliert seine Einstufung, wenn er im laufenden LK-Jahr in keiner LK-relevanten namentlichen Meldung aufgeführt war und in diesem und den beiden vorangegangenen LK-Jahren kein LK-relevantes Einzel ausgetragen hat.“

 

Wie kann die LK wieder „aktiviert“ werden?
Zwischen dem 16.10. – 15.03. des Folgejahres kann der Vereinssportwart via nuLiga (im eingeloggten Vereinsaccount) im Reiter „Spiellizenzverwaltung“ die LK eines Spielers wieder (neu) beantragen. Sollte ein Spieler, dessen LK gelöscht wurde, zwischen dem 01.-15.10. ein LK-Turnier spielen wollen, muss er sich zwecks LK-Einstufung an die BTV-Geschäftsstelle (Bereich Sport und Jugend) wenden.

Nachweis Tennisdeutsche/r

 

Im Zuge der außerordentlichen Mitgliederversammlung des BTV in Rust am 13.10.2018 wurde neben den Änderungen die zum 15.11.2018 in Kraft treten, ein weiterer Antrag zur Änderung der Wettspielordnung angenommen. Dieser tritt zum 01.10.2019 in Kraft:

§ 4 Begriffsbestimmungen

Deutsche im Sinne der WSpO:

a. Deutsche Staatsangehörige

b. Spieler, die nicht die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen, aber seit mehr als fünf Jahren in Deutschland gemeldet sind und dies durch eine Bescheinigung in Textform des Einwohnermeldeamts oder Ausländeramts nachweisen. Entsprechende Nachweise müssen der Geschäftsstelle bis zum Fristablauf der namentlichen Mannschaftsmeldung vorliegen und behalten auch für die folgenden Spieljahre Gültigkeit, sofern der betreffende Spieler keinen Vereinswechsel gemäß § 21 WSpO vollzieht

Um den Status Tennisdeutsche zu erhalten bzw. zu behalten, müssen die betroffenen Personen den entsprechenden Nachweis des Einwohnermeldeamts oder des Ausländeramts (erweiterte Meldebescheinigung) für den Sommer 2019 nochmals erbringen.

 

Tennisdeutsche werden in der Namentlichen Meldung mit dem Status gA gekennzeichnet.

 

ACHTUNG: Fristablauf am 15. März

Laut § 4 der Wettspielordnung des Badischen Tennisverbandes können ausländische Spieler Deutschen im Sinne der Wettspielordnung für Mannschaftsspiele gleichgestellt werden. Der Antrag und ein entsprechender Nachweis (erweiterte Meldebescheinigung) müssen bis zum Fristablauf der namentlichen Mannschaftsmeldung (15. März eines Spieljahres) in der BTV-Geschäftsstelle vorliegen.

 

Bitte beachten Sie auch, dass dieser "Gleichstellungsstatus" nach einmaliger Erteilung nicht dauerhaft gültig ist! Da immer nur die letzten 5 Jahre seit Antragsstellung relevant sind, ist der Status jährlich neu zu beantragen.

 

Laut § 4 der Wettspielordnung des Badischen Tennisverbandes können ausländische Spieler Deutschen im Sinne der Wettspielordnung für Mannschaftsspiele gleichgestellt werden. Hierzu ist der Nachweis (erweiterte Meldebescheinigung) zu erbringen, dass der Spieler in den 5 Jahren, die der Spielsaison unmittelbar vorausgingen, ununterbrochen in Deutschland gemeldet war sowie seit mehr als 5 Jahren Mitglied in Vereinen der Landesverbände des DTB ist.

Um einen entsprechenden Antrag für die Mannschaftsspiele zu stellen, drucken Sie bitte rechtsstehendes Formular aus und senden Sie es ausgefüllt zusammen mit Nachweisen von Einwohnermeldeamt oder Ausländerbehörde (erweiterte Meldebescheinigung) an die Geschäftsstelle des Badischen Tennisverbandes.

 
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