Das Schweizer-Modell ab der Sommersaion 2019

Die Ausgangslage

In der Medenrunde soll neben dem Leistungsaspekt vor allem der Spaß am Tennissport im Vordergrund stehen. Die Leidenschaft am Tennis verbindet uns alle und treibt uns an den Wochenendtagen im Sommer regelmäßig auf die Vereinsanlagen, um am Mannschaftsspielbetrieb teilzunehmen. Dabei verzichten wir auf viele andere Aktivitäten. Beispielsweise können wir diese Zeit auch mit unserer Familie verbringen. In den letzten Jahren konnten wir den zunehmenden Trend Doppel zu „schenken“ beobachten. Doch widersprechen sich die beiden Tatsachen nicht?

Das neue System belohnt zudem konstante Leistungen über eine ganze Saison. Der BTV sieht darin ein wirksames Mittel, die Wirkung kurzfristiger Effekte (z. B. Einsatz von Verstärkungen von ausgewählten Spielen) deutlich zu verringern. Dadurch gestaltet sich der Mannschaftswettbewerb deutlich fairer.

Das Schweizer Modell bietet eine Lösung für zwei Probleme. Aus diesem Grund haben die Vertreter der badischen Mitgliedsvereine auf der Mitgliederversammlung des BTV beschlossen: Schluss mit dem Nichtaustragen von Doppelspielen und Schluss mit Wettbewerbsverzug durch Ausnahmeeinsätze von ausgewählten Spielern! Ab jetzt wird wieder Tennis gespielt!

In der Wintersaison wurde bereits eine Testphase gestartet. Auch in der Sommersaison 2019 kommt das Schweizer Modell zum Einsatz.

Wie funktioniert das Schweizer Modell?

Das Schweizer Modell verfolgt das Prinzip „jedes Match zählt.“ Denn anstelle von Tabellenpunkten (2:0 bei Sieg, 1:1 bei Unentschieden und 0:2 bei Niederlage) bilden zunächst Matchpunkte (8:1, 5:4 usw.) die Grundlage für die Tabellenberechnung. Somit sehen wir hiermit einen deutlichen Anreiz, jedes Match – auch jedes Doppel – auf sportlichem Weg auszutragen.

FAQ-Katalog

Um Ihnen einen zusätzlichen Service zu bieten, haben wir einen FAQ-Katalog (Frequently Asked Questions) erstellt. Dieser beinhaltet, wie der Name schon sagt, häufig gestellte Fragen und deren Antworten. 
Der Fragenkatalog stellt eine Ergänzung zum Handbuch Spielbetrieb des Badischen Tennisverbandes sowie dem Leitfaden Ergebnisdienst nuLiga dar. 

Bitte beachten Sie, dass der Fragenkatalog in unregelmäßigen Abständen mit anderen Problemstellungen erweitert wird. Sie finden den FAQ-Katalog sowie den Leitfaden Ergebnisdienst nuLiga auf der rechten Seite.

LK-Festschreibung

Bis zum 30. September eines Jahres kann ein Spieler seine LK mittels ausgefülltem „Antrag LK-Festschreibung“ festschreiben lassen.

 

Voraussetzungen - gemäß § 7 Durchführungsbestimmungen zur Leistungsklassenordnung des DTB:

· Hat der Spieler mehr als zwei LK-relevante Einzel im laufenden Spieljahr ausgetragen, ist eine Festschreibung nicht mehr möglich. Für die Festschreibung gilt ein Einzel als ausgetragen, wenn in diesem mindestens ein Spiel beendet wurde. 

· Festschreibungen für zwei aufeinanderfolgende Jahre sind nicht möglich.

Das Formular finden Sie in der Infobox auf der rechten Seite.

Wichtig: Bitte reichen Sie keine ärztlichen Atteste etc. ein – nur das Formular!

 

Wichtiger Hinweis:

LK-Festschreibungen werden bis zum 30.09. eines Jahres beantragt, um in der darauffolgenden Tennissaison (01.10. - 30.09. des Folgejahres) seine LK aus dem Vorjahr zu behalten.

Beispiel: Sie haben in der Zeit vom 01.10.2017 – 30.09.2018 maximal zwei LK-relevante Einzel bestritten, so würde Ihre LK ab dem neuen Berechnungszeitraum (ab 01.10.2018) entsprechend fallen. Daher stellen Sie einen LK-Festschreibungsantrag bis 30.09.2018, damit die LK ab dem 01.10.2018 festgeschrieben („eingefroren“) wird. Der Grund für eine LK-Festschreibung ist unerheblich.

ID-Nummer

Jeder Spieler, der am Mannschaftsspielbetrieb teilnimmt bekommt eine ID-Nummer. Auf dieser Nummer werden seine Ergebnisse gespeichert. Diese Nummer kann direkt in nuLiga über den Reiter „DTB-Spieler-Id-Nr.“ angelegt werden.

Automatische LK-Löschung bei inaktiven Spielern

Im Rahmen der am 30. September stattfindenden nationalen LK-Neuberechnung wird dieses Jahr erstmals eine LK-Löschung durchgeführt. Indem die Anzahl der inaktiven Spieler reduziert wird, soll das LK-System bereinigt werden.

 

Wer ist betroffen?

Betroffen von der automatischen LK-Löschung sind Spieler (aller Bezirke), die im laufenden LK-Jahr in keiner LK-relevanten namentlichen Meldung aufgeführt waren und in den LK-Jahren 2015 bis 2017 kein LK-relevantes Einzel ausgetragen haben. Nehmen diese Spieler nach ihrer LK-Löschung wieder am Spielbetrieb teil, können sie über das Internetportal nuLiga eine neue LK-Einstufung beantragen.

 

Ihre LK wird nicht gelöscht, wenn …

… eine genehmigte LK-Festschreibung vorliegt.
… eine Turnieranmeldung im kommenden LK-Jahr besteht.
… Sie in der namentliche Mannschaftsmeldung der Winterrunde stehen.

 

Außerdem gut zu wissen

Es wird ein Workfloweintrag erstellt worin auch ersichtlich ist, welche LK der Spieler gehabt hätte, wenn diese nicht gelöscht worden wäre.
Es ist bereits in der Prognose ersichtlich, ob die LK eines Spielers gelöscht wird (dabei wird auf §9 der LK-Durchführungsbestimmungen verwiesen).

 

* * * Bitte prüfen Sie, ob die Bedingungen für die LK-Löschung auf Sie selbst zutreffen * * *

Nachweis Tennisdeutsche/r

 

Im Zuge der außerordentlichen Mitgliederversammlung des BTV in Rust am 13.10.2018 wurde neben den Änderungen die zum 15.11.2018 in Kraft treten, ein weiterer Antrag zur Änderung der Wettspielordnung angenommen. Dieser tritt zum 01.10.2019 in Kraft:

§ 4 Begriffsbestimmungen

Deutsche im Sinne der WSpO:

a. Deutsche Staatsangehörige

b. Spieler, die nicht die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen, aber seit mehr als fünf Jahren in Deutschland gemeldet sind und dies durch eine Bescheinigung in Textform des Einwohnermeldeamts oder Ausländeramts nachweisen. Entsprechende Nachweise müssen der Geschäftsstelle bis zum Fristablauf der namentlichen Mannschaftsmeldung vorliegen und behalten auch für die folgenden Spieljahre Gültigkeit, sofern der betreffende Spieler keinen Vereinswechsel gemäß § 21 WSpO vollzieht

Um den Status Tennisdeutsche zu erhalten bzw. zu behalten, müssen die betroffenen Personen den entsprechenden Nachweis des Einwohnermeldeamts oder des Ausländeramts (erweiterte Meldebescheinigung) für den Sommer 2019 nochmals erbringen.

 

Tennisdeutsche werden in der Namentlichen Meldung mit dem Status gA gekennzeichnet.

 

ACHTUNG: Fristablauf am 15. März

Laut § 4 der Wettspielordnung des Badischen Tennisverbandes können ausländische Spieler Deutschen im Sinne der Wettspielordnung für Mannschaftsspiele gleichgestellt werden. Der Antrag und ein entsprechender Nachweis (erweiterte Meldebescheinigung) müssen bis zum Fristablauf der namentlichen Mannschaftsmeldung (15. März eines Spieljahres) in der BTV-Geschäftsstelle vorliegen.

 

Bitte beachten Sie auch, dass dieser "Gleichstellungsstatus" nach einmaliger Erteilung nicht dauerhaft gültig ist! Da immer nur die letzten 5 Jahre seit Antragsstellung relevant sind, ist der Status jährlich neu zu beantragen.

 

Laut § 4 der Wettspielordnung des Badischen Tennisverbandes können ausländische Spieler Deutschen im Sinne der Wettspielordnung für Mannschaftsspiele gleichgestellt werden. Hierzu ist der Nachweis (erweiterte Meldebescheinigung) zu erbringen, dass der Spieler in den 5 Jahren, die der Spielsaison unmittelbar vorausgingen, ununterbrochen in Deutschland gemeldet war sowie seit mehr als 5 Jahren Mitglied in Vereinen der Landesverbände des DTB ist.

Um einen entsprechenden Antrag für die Mannschaftsspiele zu stellen, drucken Sie bitte rechtsstehendes Formular aus und senden Sie es ausgefüllt zusammen mit Nachweisen von Einwohnermeldeamt oder Ausländerbehörde (erweiterte Meldebescheinigung) an die Geschäftsstelle des Badischen Tennisverbandes.

 
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Badischer Tennisverband