LIQUI MOLY Open Karlsruhe

Vom 28.07. bis 04.08. findet auf der Anlage des TC Rüppurr Rüppurr erstmals ein WTA Turnier statt. Die mit $125.000 Preisgeld dotierten Liqui Moly Open Karlsruhe sind nach dem Porsche Tennis Grand Prix in Stuttgart und dem Nürnberger Versicherungscup das drittgrößte Damen Tennis Turnier in Deutschland. Da das Turnier in der Woche vom 29. Juli das größte Sandplatz Turnier weltweit und das einzige WTA Turnier in Europa ist ist eine erstklassige Besetzung garantiert. Mit Tatjana Maria (WTA 60), Laura Siegemund (WTA 97), Mandy Minella (WTA 100) und Lara Arruabarrena (WTA 110) haben bereits vier Top Spielerinnen zugesagt. Weitere Spielerinnen werden in Kürze folgen. Der offizielle Meldeschluss ist erst Anfang Juli.

Für das Turnier erhält die Anlage des TC Rüppurr ein völlig neues Aussehen. Gespielt wird auf drei Plätzen. Der Center Court bietet 1.200 Sitzplätze und 200 Stehplätze. Insgesamt fasst das Turniergelände 2.000 Zuschauer. Neben dem TCR Restaurant und seiner Terrasse stellen stehen mehrere Essens- und Getränkestände sowie weitere Verkaufsstände bereit. Neben den Match Courts besteht ganztägig die Möglichkeit den Profis auf zwei weiteren Plätzen beim Training zuzuschauen. Am Final Wochenende werden die Zuschauer nach Beendigung der Matches mit Live Musik unterhalten.

Mit der TCR Lounge bietet das Turnier einen erstklassigen Hospitality Bereich, in dem Zuschauer den ganzen Tag in angenehmer Atmosphäre mit ausgewählten Speisen und Getränken verweilen können.

Über die Turnier Homepage gibt es einen ständigen Livestream, Baden TV wird das Finale live in ganz Baden-Württemberg übertragen, der SWR wird täglich über das Turnier berichten.

Weitere Informationen erhalten Sie unter HIER. Dort erfahren Sie auch alles über den Ticketverkauf.

MLP-Cup 2019

Botic van der Zandschulp gewinnt den MLP-Cup 2019

Der „fliegende Holländer“ (RNZ vom 28.01.2019) ließ keinem Gegner eine Chance und stürmt zum Titel des “Internationalen Herrentennismeisters der Metropolregion Rhein-Neckar“

Man hätte es beinahe ahnen können, dass dem MLP-Cup 2019 ein schnelles Finale beschert wird. Zu überlegen zeigte sich Botic van de Zandschulp in all seinen Matches. Eine traumhafte Turnierwoche habe er erleben dürfen, sagte der frischgebackene „Internationale Herrentennismeister der Metropolregion Rhein-Neckar“, nachdem er seinen Gegner Peter Heller mit 6:2 und 6:2 vom Platz gefegt hat. Natürlich war das Programm des Außenseiters ein ganz anderes. Während der fliegende Holländer, wie die RNZ ihn betitelte, mit durchwegs glatten Zweisatzmatches durchs Turnier rauschte, musste der 26-jährige Deutsche aus Cham im Bayerischen Wald tags zuvor gegen Tim van Rjithoven im dritten Satz bis in den Tiebreak. Schon im Viertelfinale gegen den starken und erfahrenen deutschen Spieler Peter Torebko musste er alle Kräfte aufbieten. So steckte ihm ein anstrengendes Turnier in den Knochen, als er den ausverkauften Center Court betrat.

Als van de Zandschulp dann gleich im ersten Finalsatz fehlerfrei auf 4:0 davonzog, konnte Heller – der nie wirklich zu seinem Spiel fand – diese Lücke zu keinem Zeitpunkt mehr schließen. Zu schnell spielte der Holländer, zu hart und präzise kamen seine Schläge und zu fehlerfrei agierte er während des gesamten Matches. Die Zuschauer nahmen es dennoch gelassen, erfreuten sich an einigen langen Ballwechseln und erlebten eine würdige Siegerehrung, die beiden Spieler angemessen zur Ehre gereichte.

In seiner Siegerrede wandte sich der faire niederländische Sportsmann fast entschuldigend für seinen „unglaublichen Lauf“ an seinen Gegner. Peter Heller wiederum zollte ihm Respekt für die Turnierwoche und erkannte ohne weiteres an, dass hier der bessere Spieler den MLP-Cup 2019 mit nach Hause nehmen darf.

So geht der Bleikristallpokal aus dem Glasdorf Weinfurtner eben nicht „nach Hause“ in den Bayerischen Wald, sondern in die Niederlande und findet dort bestimmt einen würdigen Platz in einem bereits gut gefüllten Pokalschrank. Peter Heller wiederum durfte sich über die anerkennenden Worte von Dr. Manfred Lautenschläger freuen. Er zollte ihm Respekt für seine tapfere und unermüdliche Gegenwehr in einem fast aussichtslosen Unterfangen, würdigte den sympathischen Sportsmann und wünschte ihm genauso wie dem Finalisten einen weiterhin erfolgreichen Saisonverlauf.

Bereits tags zuvor konnte die polnische Paarung Karol Drzewiecki und Szymon Walkow ihre Überlegenheit im Doppel zeigen. Mit 7:5 und 6:3 reichte ihnen jeweils ein Break zum klaren Zweisatzsieg in einem durchaus phasenweise hochklassigen Finale gegen Marek Gengel aus Tschechien und Danylo Kalenichenko aus der Ukraine. Dieses Doppel hat Potential für mehr – wir dürfen gespannt sein, was die Tennissaison 2019 für diese sympathische Paarung noch bringen wird.

In Nußloch selbst haben die Analysen bereits begonnen, um sehr bald eine Antwort finden auf die Frage: wie geht es weiter mit dem MLP-Cup...?

Karlsruhe Open

Neuer Termin, höheres Preisgeld, bessere Spieler

Die Karlsruhe Open sind ein Aushängeschild des Tennissports in Baden

Bereits zum 9. Mal findet 2019 dieses international besetzte Herrenturnier für Jungprofis beim Karlsruher Eislauf- und Tennisverein e.V. statt.

Alljährlich lockt dies viele junge Nachwuchsspieler zu uns nach Karlsruhe, für die es um erste wichtige Weltranglistenpunkte geht. Das Turnier ist ein fester Bestandteil im Turnierkalender der ITF und hat sich bei den Spielern einen hervorragenden Namen gemacht. Die Karlsruhe Open haben sich zum Aushängeschild für den Tennissport in der Region Karlsruhe entwickelt.

Premiere in diesem Jahr ist nicht nur der Termin Anfang Juni, auch wird das Turnier erstmalig in der nächsthöheren Kategorie mit 25.000 $ Preisgeld ausgetragen, was die Qualität der Spieler nochmals anheben wird. Dass die Karlsruhe Open schon immer ein Meilenstein in der Entwicklung von Profispielern war, zeigt ein Blick auf das Tableau der Australian Open 2019: Alexei Popyrin (Runde der 32), Alexander Zverev (Achtelfinale) oder Stefanos Tsitsipas (Halbfinale) begeisterten die Zuschauer bereits zu Beginn ihrer Profikarrieren an der Kriegsstraße.

Rückblick 2018

Das waren die Karlsruhe Open 2018

 

Bereits zum 8. Mal in Folge fanden die Karlsruhe Open auf der Anlage des KETV statt. Auch in diesem Jahr fanden in der Woche vom 13. bis 19. August rund 2.000 Zuschauer den Weg an die Kriegsstraße und verfolgten die spannenden Matches bei hervorragenden Bedingungen.

Wie jedes Jahr wurde das Rahmenprogramm mit täglich wechselnden Aktionen von Spielern, Schiedsrichterteam, KETV-Mitgliedern und den Besuchern sehr gut angenommen. Finanziell wurde das Turnier neben vielen kleineren Partnern maßgeblich von den beiden presenting Sponsoren orthomol-sport und Ehlgötz Kompressoren Karlsruhe unterstützt. Eine derartig reibungslose Durchführung der Karlsruhe Open wäre jedoch ohne die tatkräftige Unterstützung der KETV-Vereinsmitglieder nicht möglich gewesen. Allein über 25 KETV-Jugendliche waren als fleißige Helfer im Einsatz. Für 2019 strebt der Karlsruher Eislauf- und Tennisverein e.V. die Ausrichtung eines 25.000-$-Turniers an. Dann wird das Turnier Teil der neuen „Transition Tour“, die 2019 eingeführt wird.

Vier badische Akteure gingen an den Hauptfeldstart. Robin Kern (TK GW Mannheim), Paul Wörner (TC BW Oberweier) und die beiden BTV-Nachwuchsakteure Tim Heger (TC RW Wiesloch) und Moritz Hoffmann (TC Weinheim 1902).

In der ersten Runde kam es zum badischen Duell zwischen dem an Position zwei gesetzten Robin Kern und Moritz Hoffmann. Hier konnte sich Kern erwartungsgemäß in zwei Sätzen durchsetzen, unterlag jedoch anschließend in der zweiten Runde dem Georgier Aleksandre Metreveli 5:7, 5:7.

Tim Heger sorgte in der ersten Runde für eine Überraschung und konnte den Schweden Filip Bergevi (ATP: 851) bezwingen. Auch in der zweiten Runde konnte Heger sein Gegenüber, Nicolas Parizzia aus der Schweiz, nach fast drei Stunden Spielzeit niederringen. Gegen die Nummer eins der Setzliste und späteren Sieger Ivan Gakhov (RUS) musste sich Heger jedoch nach hartem Kampf knapp in drei Sätzen geschlagen geben.

Paul Wörner, an Position fünf der Setzliste, traf zunächst auf den Lucky Loser Brian Bencic (SUI). Diesen konnte er ohne Probleme in zwei Sätzen schlagen. Im Achtelfinale wartete schon der Österreicher Johannes Bangratz. Wörner lag bereits 2:5 im ersten Satz zurück, wehrte sogar drei Satzbälle ab, ehe er die Partie drehte und mit 7:5, 6:0 gewann. Im Viertelfinal stand Dominik Böhler Wörner gegenüber. Wörner behielt mit einem 7:5, 6:1 die Oberhand. Auch den Franzosen Dan Added konnte Wörner im Halbfinale in drei Sätzen bezwingen und sich so ins Finale spielen.

Wörner traf nun auf den Russen Ivan Gakhov, der im Halbfinale den Österreicher Thomas Statzberger in zwei Sätzen schlagen konnte. Gakhov gewann im Finale den umkämpften ersten Satz mit 7:6. Mit dem Momentum auf seiner Seite konnte der Russe im zweiten Satz noch etwas zulegen und den zweiten Satz 6:3 gewinnen und somit den Titel einfahren.

Den Doppelwettbewerb konnte die deutsch-französische Paarung Wehnelt/Voljaques gewinnen. Gegen das argentinische Duo Vilaro/Etchevery behielten sie im Finale 7:5, 7:5 die Oberhand.

Überlingen Open

Vom 18. – 25. August 2019 heißt es beim TC Überlingen zum 12 mal „Die Stars von morgen“ live am Bodensee. Internationale Weltranglistenspieler spielen beim diesjährigen „ITF-Future“ um ein Gesamtpreisgeld von 15.000$ und um 80 wertvolle ATP-Punkte für die Weltrangliste im Einzel und Doppel.

Die „Überlingen Open“ haben sich in den vergangenen Jahren zu einem großen Sport-Highlight in Überlingen und der gesamten Bodensee-Region entwickelt. Jedes Jahr im August kommen Weltranglistentennisspieler aus über 10 Nationen und mehrere tausend Zuschauer nach Überlingen an den Strandweg um die „Stars von morgen“ live zu sehen.

Die komplette Weltspitze des Herrentennis verdiente sich ihre ersten Sporen im Profitennis bei Turnieren dieser Kategorie. Zum Beispiel spielten aktuelle ATP-Top-100 Spieler, wie die deutschen Daviscup-Spieler Peter Gojowczyk und Jan-Lenard Struff bereits in Überlingen. Die „Überlingen Open“ sind neben Karlsruhe die einzigen Sandplatz-Futures in Baden-Württemberg.

Auf 8 Tage Spitzentennis und ein umfangreiches Rahmenprogramm können sich die Zuschauer aus der Bodenseeregion freuen. Neben der Oktoberfest - Party am Freitag mit Live-Musik und einer Modenschau und dem exklusiven Brunch am Finalsonntag wird am Freitag beim „Volksbank-KidsDay“ eine Tennis-Olympiade durchgeführt. Erwartet werden über 4000 Zuschauer bei diesem sportlichen Highlight am Überlinger Seeufer. „Wir haben in der gesamten Bodensee-Region eine große Tennistradition, es kommen jedes Jahr Tausende Zuschauer“ hofft Markus Dufner weiter auf tolle Besucherzahlen.

Nach dem Erfolg der vergangenen Jahre freuen sich die ausrichtenden Vereine TC Überlingen und der TC Altbirnau erneut Gastgeber dieses sportlichen Highlights zu sein.

„Wir freuen uns auch sehr, dass Herr Oberbürgermeister Jan Zeitler die Schirmherrschaft wieder übernimmt und die Stadt Überlingen und die Kur und Touristik uns bei diesem Ereignis so tatkräftig unterstützt; auch dass uns jedes Jahr weitere Partner und Sponsoren begleiten. Dies zeigt, dass dieses Weltranglistenturnier in Überlingen und in der Region sehr gut angenommen wird“, freut sich der 1. Vorsitzende Michael Stehle über die Unterstützung.

„Diese Veranstaltung ist für das Überlinger Stadtmarketing von großer Bedeutung“, unterstreicht Oberbürgermeister Jan Zeitler den Stellenwert dieser Veranstaltung in der Stadt und der Region.

Neben Premium-Sponsor Volksbank Überlingen sind weitere Hauptsponsoren Lake Estates, Fürstenberg Brauerei, Rafi Eltec, Intersport Schmidt und Parkhotel St. Leonhard.

Weitere Informationen finden Sie  HIER!

Rückblick 2018

Peter Heller gewinnt die Überlingen Open

26-jähriger Oberpfälzer siegt im vierten Anlauf bei seinem Lieblingsturnier

 

Ein hochklassiges Tennisturnier mit familiärer Stimmung und Bilderbuch-Atmosphäre: So kann man die Überlingen Open 2018 einmal mehr zusammenfassen. Und auch der badische Verbandstrainer Bastian Knittel konnte mit seinen drei Vertretern Tim Heger, Moritz Hoffmann und Marvin Schaber zufrieden sein. Tim Heger bekam nach seinem Sieg in Runde eins sogar einen Weltranglistenpunkt. Er besiegte den Franzosen Hugo Daubias mit 6:4, 6:7, 6:2. In der zweiten Runde war dann allerdings gegen den späteren Finalisten Peter Torebko beim 5:7, 4:6 Endstation. Moritz Hoffmann schlug sich gegen den an Nummer acht gesetzten Argentinier Facundo Mena mit 6:3, 5:7, 6:7 beachtlich. Marvin Schaber spielte sich erfolgreich durch die Qualifikation und scheitere dann aber in der 1. Runde an Patrick Zahraj mit 4:6, 3:6.

Sportlich war das Turnier top besetzt. Mit Benjamin Hassan (358), Peter Torebko (387) und Peter Heller (398) führten drei Deutsche das Feld an. Sieben von acht gesetzten Spielern erreichten das Viertelfinale. Lediglich Julian Lenz scheiterte in der zweiten Runde. Gerade noch vor dem Ausscheiden gerettet hat sich der Italiener Fabrizio Ornago. Er hatte gegen Lokalmatador René Schulte mächtig zu kämpfen und musste sogar beim 2:6, 7:6, 6:3 ein Matchball abwehren.

Fabrizio Ornago war es einen Tag später im Viertelfinale, der den top gesetzten Benjamin Hassan in zwei Sätzen aus dem Turnier warf. Facundo Mena schaffte gegen eines der größten deutschen Talente und den Finalisten des vergangenen Jahres, Louis Wessels, ebenfalls eine kleine Überraschung und zog mit einem 6:4, 7:6 ins Halbfinale ein.

Ein kaum an Spannung zu übertreffendes Spiel lieferten sich der Deutsche Peter Heller und der Österreicher Matthias Haim. Das Spiel ging im dritten Satz in den Tie-Break. Dabei hatten beide ihre Matchbälle. Beim 1:6, 6:3, 7:6 behielt Peter Heller mit 12:10 die Oberhand. Der vierte Halbfinalist war Peter Torebko, der gegen Christoph Negritu, mit 6:3, 6:1 am wenigsten Probleme hatte.

Im Halbfinale fertigte Peter Heller Fabrizio Ornago mit 6:3, 6:1 regelrecht ab und Peter Torebko gewann 7:5, 6:1 gegen den sehr starken Facundo Mena. Damit war das Endspiel perfekt.

Publikumsliebling Torebko ging überraschend nervös in das Spiel. Der 30-Jährige aus Wesel produzierte zu viele leichte Fehler. Schließlich endete das Spiel 6:3, 6:3 für Peter Heller, der nach dem Sieg voll des Lobes war: „Die Überlingen Open sind das beste ITF Future-Turnier der ganzen Serie.“ Es war gigantisch, das Finale bei etwa 600 Zuschauern zu spielen.“ Sein Gegenüber war natürlich enttäuscht, beim achten Anlauf zum ersten Mal das Finale erreicht zu haben und dann wieder nicht gewonnen zu haben.

In der Doppelkonkurrenz schafften es die beiden top gesetzten Duos Johannes Haerteis/Peter Heller und Alexander Merino/Christoph Negritu bis ins Finale.

Merino/Negritu zeigten sich perfekt eingespielt und schafften mit 6:3, 6:4 einen viel umjubelten Finalsieg.

Rundum zufrieden war Turnierdirektor Markus Dufner von MCD Sportmarketing: „Wir freuen uns, dass wir zum Endspiel wieder so viele Zuschauer hatten.“ Die Resonanz von Spielern, Trainern und Funktionären sei durchweg positiv gewesen. Motivation pur für ihn, um die Überlingen Open auch für die kommenden Jahre zu einer festen Institution am Bodensee zu installieren.

 
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