2019

Deutsche Meisterschaften in Biberach - Friedsam und Moraing triumphieren

17.12.2018

Im ersten Endspiel des Tages besiegte Anna-Lena Friedsam in einem vor allem am Ende umkämpften Endspiel Antonia Lottner (22) mit 3:6, 6:1, 6:4. Für Friedsam ist es nach 2013 und 2015 der dritte Titelgewinn bei den Deutschen Meisterschaften – und ein ganz besonderer: Mitte Januar bestritt die Rheinland-Pfälzerin bei den Australian Open ihr letztes offizielles Turniermatch, danach folgte aufgrund einer langwierigen Schulterverletzung eine fast einjährige Pause. „Dieser Titel bedeutet mir unglaublich viel. Wieder auf dem Platz stehen zu können, ist das, was mich am glücklichsten macht“, sagte Friedsam unter Tränen bei der Siegerehrung. Und weiter: „Ich bin ein wenig angespannt ins Match gegangen. Es war unglaublich schnell und erstmal gar nicht so einfach, mit der hohen Geschwindigkeit klarzukommen. Aber je länger die Partie dauerte, desto besser konnte ich mich fokussieren und mein Spiel abrufen.“

Das Herrenfinale am Nachmittag – ein Duell zweier Trainingspartner und guter Freunde – entschied Mats Moraing für sich, der zum ersten Mal überhaupt bei den Deutschen Meisterschaften am Start war. Er setzte sich mit 6:2, 6:4 gegen Oscar Otte, den Titelträger des Jahres 2015, durch. „Es war ein schwieriges Match gegen meinen besten Freund. Wir haben das gesamte Jahr alle Turniere zusammen gespielt, aber sind nie aufeinander getroffen. Natürlich bin ich jetzt wahnsinnig happy, dass ich Deutscher Meister bin.“

Bereits seit Freitagabend standen Jule Niemeier (19) und Daniel Masur (24) als Sieger der Mixed- Konkurrenz fest – Louis Weßels (20), der mit seiner Partnerin Julia Wachaczyk (24) das Endspiel erreicht hatte, konnte wegen einer Verletzung am Sprunggelenk nicht antreten.

DTB-Vizepräsident Thomas Heil, der am Finalwochenende in Biberach vor Ort war, zieht am Ende der Turnierwoche ein positives Fazit: „Wir haben wieder einmal eine erfolgreiche Veranstaltung erleben dürfen, mit vielen hochklassigen Matches und tollen Zuschauern. Biberach war erneut ein gelungener Abschluss einer langen Tennissaison 2018.“ Heil weiter: „Unser Dank gilt dem neuen Turnierdirektor Stefan Hofherr und dem gesamten Team des Württembergischen Tennis Bundes, das sich Jahr für Jahr steigert und die Deutschen Meisterschaften extrem professionell organisiert. Zudem danken wir natürlich der Stadt Biberach und den diversen Sponsoren für ihre Unterstützung. Es gibt keinen Grund, warum die Veranstaltung nicht auch im nächsten Jahr hier stattfinden sollte.“ 

Auch Ulrich Lange, Präsident des gastgebenden Württembergischen Tennis Bundes, blickt sowohl positiv zurück als auch nach vorn: „Hinter uns liegt eine erfolgreiche Jubiläumsveranstaltung in Biberach. Der Zuschauerzuspruch war wie immer hervorragend und hat in diesem Jahr zu einem neuen Besucherrekord geführt. Insgesamt kamen weit über 5.000 Tennisfans in unseren Stützpunkt. Ich gehe davon aus, dass unsere Bereitschaft, die Titelkämpfe im nächsten Jahr erneut durchzuführen, in jedem Fall gegeben ist,“ so Lange, der im Frühjahr 2019 aus seinem Amt als Präsident ausscheiden wird. 

Die Deutschen Meisterschaften aus badischer Sicht

Nastasja Schunk musste sich bei den deutschen Meisterschaften der Damen in Runde zwei geschlagen geben.  Zuvor entschied Sie in der Qualifikation beide Matches deutlich für sich. Auch in der 1. Runde Hauptfeld hatte ihre Gegnerin Anna Gabric, immerhin an WTA-Position 609 geführt, keine Chance gegen Schunk. Schunk gewann 6:2, 6:2. Nachdem scheitern im Achtelfinale gegen Jule Niemeier (HTV)  mit 6:4, 1:6, 1:6 kommentierte Verbandstrainer Bastian Knittel wie folgt und zog dabei zugleich ein Jahresresumee:

Nasti kann auf eine erfolgreiche Saison 2018 zurückblicken. Sie konnte die ersten beiden Titel auf der ITF-Junioren-Tour gewinnen. Die Deutschen Meisterschaften der Damen waren ein guter Saisonabschluss. Sie spielte sich souverän durch die Quali und konnte die erste Runde im Hauptfeld positiv bestreiten. Im Jahr 2019 gilt es darauf auzubauen und die nächten Meilensteine auf Ihrem Weg zu setzen.


Nastasja Schunk in Aktion

Die Badenerin Caroline Werner konnte mit einem Sieg über Julia Wachaczyk mit 7:6, 6:4 ins Viertelfinale einziehen scheiterte jedoch in drei Sätzen an Antonia Lottner.

René Schulte sorgte mit seiner Halbfinalteilnahme für einen beachtlichen Erfolg. Dort scheiterte er am späteren Sieger Mats Moraing. Auf dem Weg ins Halbfinale bezwang Schulte Stefan Seifert (TNB), Pascal Meis (BAD) und Henri Squire (TVN).

Alle Ergebnisse finden Sie hier:


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2018

Deutsche Meisterschaften in Biberach - Friedsam und Moraing triumphieren

17.12.2018

Im ersten Endspiel des Tages besiegte Anna-Lena Friedsam in einem vor allem am Ende umkämpften Endspiel Antonia Lottner (22) mit 3:6, 6:1, 6:4. Für Friedsam ist es nach 2013 und 2015 der dritte Titelgewinn bei den Deutschen Meisterschaften – und ein ganz besonderer: Mitte Januar bestritt die Rheinland-Pfälzerin bei den Australian Open ihr letztes offizielles Turniermatch, danach folgte aufgrund einer langwierigen Schulterverletzung eine fast einjährige Pause. „Dieser Titel bedeutet mir unglaublich viel. Wieder auf dem Platz stehen zu können, ist das, was mich am glücklichsten macht“, sagte Friedsam unter Tränen bei der Siegerehrung. Und weiter: „Ich bin ein wenig angespannt ins Match gegangen. Es war unglaublich schnell und erstmal gar nicht so einfach, mit der hohen Geschwindigkeit klarzukommen. Aber je länger die Partie dauerte, desto besser konnte ich mich fokussieren und mein Spiel abrufen.“

Das Herrenfinale am Nachmittag – ein Duell zweier Trainingspartner und guter Freunde – entschied Mats Moraing für sich, der zum ersten Mal überhaupt bei den Deutschen Meisterschaften am Start war. Er setzte sich mit 6:2, 6:4 gegen Oscar Otte, den Titelträger des Jahres 2015, durch. „Es war ein schwieriges Match gegen meinen besten Freund. Wir haben das gesamte Jahr alle Turniere zusammen gespielt, aber sind nie aufeinander getroffen. Natürlich bin ich jetzt wahnsinnig happy, dass ich Deutscher Meister bin.“

Bereits seit Freitagabend standen Jule Niemeier (19) und Daniel Masur (24) als Sieger der Mixed- Konkurrenz fest – Louis Weßels (20), der mit seiner Partnerin Julia Wachaczyk (24) das Endspiel erreicht hatte, konnte wegen einer Verletzung am Sprunggelenk nicht antreten.

DTB-Vizepräsident Thomas Heil, der am Finalwochenende in Biberach vor Ort war, zieht am Ende der Turnierwoche ein positives Fazit: „Wir haben wieder einmal eine erfolgreiche Veranstaltung erleben dürfen, mit vielen hochklassigen Matches und tollen Zuschauern. Biberach war erneut ein gelungener Abschluss einer langen Tennissaison 2018.“ Heil weiter: „Unser Dank gilt dem neuen Turnierdirektor Stefan Hofherr und dem gesamten Team des Württembergischen Tennis Bundes, das sich Jahr für Jahr steigert und die Deutschen Meisterschaften extrem professionell organisiert. Zudem danken wir natürlich der Stadt Biberach und den diversen Sponsoren für ihre Unterstützung. Es gibt keinen Grund, warum die Veranstaltung nicht auch im nächsten Jahr hier stattfinden sollte.“ 

Auch Ulrich Lange, Präsident des gastgebenden Württembergischen Tennis Bundes, blickt sowohl positiv zurück als auch nach vorn: „Hinter uns liegt eine erfolgreiche Jubiläumsveranstaltung in Biberach. Der Zuschauerzuspruch war wie immer hervorragend und hat in diesem Jahr zu einem neuen Besucherrekord geführt. Insgesamt kamen weit über 5.000 Tennisfans in unseren Stützpunkt. Ich gehe davon aus, dass unsere Bereitschaft, die Titelkämpfe im nächsten Jahr erneut durchzuführen, in jedem Fall gegeben ist,“ so Lange, der im Frühjahr 2019 aus seinem Amt als Präsident ausscheiden wird. 

Die Deutschen Meisterschaften aus badischer Sicht

Nastasja Schunk musste sich bei den deutschen Meisterschaften der Damen in Runde zwei geschlagen geben.  Zuvor entschied Sie in der Qualifikation beide Matches deutlich für sich. Auch in der 1. Runde Hauptfeld hatte ihre Gegnerin Anna Gabric, immerhin an WTA-Position 609 geführt, keine Chance gegen Schunk. Schunk gewann 6:2, 6:2. Nachdem scheitern im Achtelfinale gegen Jule Niemeier (HTV)  mit 6:4, 1:6, 1:6 kommentierte Verbandstrainer Bastian Knittel wie folgt und zog dabei zugleich ein Jahresresumee:

Nasti kann auf eine erfolgreiche Saison 2018 zurückblicken. Sie konnte die ersten beiden Titel auf der ITF-Junioren-Tour gewinnen. Die Deutschen Meisterschaften der Damen waren ein guter Saisonabschluss. Sie spielte sich souverän durch die Quali und konnte die erste Runde im Hauptfeld positiv bestreiten. Im Jahr 2019 gilt es darauf auzubauen und die nächten Meilensteine auf Ihrem Weg zu setzen.


Nastasja Schunk in Aktion

Die Badenerin Caroline Werner konnte mit einem Sieg über Julia Wachaczyk mit 7:6, 6:4 ins Viertelfinale einziehen scheiterte jedoch in drei Sätzen an Antonia Lottner.

René Schulte sorgte mit seiner Halbfinalteilnahme für einen beachtlichen Erfolg. Dort scheiterte er am späteren Sieger Mats Moraing. Auf dem Weg ins Halbfinale bezwang Schulte Stefan Seifert (TNB), Pascal Meis (BAD) und Henri Squire (TVN).

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