Karlsruhe Open

Neuer Termin, höheres Preisgeld, bessere Spieler

Die Karlsruhe Open sind ein Aushängeschild des Tennissports in Baden

Bereits zum 9. Mal findet 2019 dieses international besetzte Herrenturnier für Jungprofis beim Karlsruher Eislauf- und Tennisverein e.V. statt.

Alljährlich lockt dies viele junge Nachwuchsspieler zu uns nach Karlsruhe, für die es um erste wichtige Weltranglistenpunkte geht. Das Turnier ist ein fester Bestandteil im Turnierkalender der ITF und hat sich bei den Spielern einen hervorragenden Namen gemacht. Die Karlsruhe Open haben sich zum Aushängeschild für den Tennissport in der Region Karlsruhe entwickelt.

Premiere in diesem Jahr ist nicht nur der Termin Anfang Juni, auch wird das Turnier erstmalig in der nächsthöheren Kategorie mit 25.000 $ Preisgeld ausgetragen, was die Qualität der Spieler nochmals anheben wird. Dass die Karlsruhe Open schon immer ein Meilenstein in der Entwicklung von Profispielern war, zeigt ein Blick auf das Tableau der Australian Open 2019: Alexei Popyrin (Runde der 32), Alexander Zverev (Achtelfinale) oder Stefanos Tsitsipas (Halbfinale) begeisterten die Zuschauer bereits zu Beginn ihrer Profikarrieren an der Kriegsstraße.

Rückblick 2018

Das waren die Karlsruhe Open 2018

 

Bereits zum 8. Mal in Folge fanden die Karlsruhe Open auf der Anlage des KETV statt. Auch in diesem Jahr fanden in der Woche vom 13. bis 19. August rund 2.000 Zuschauer den Weg an die Kriegsstraße und verfolgten die spannenden Matches bei hervorragenden Bedingungen.

Wie jedes Jahr wurde das Rahmenprogramm mit täglich wechselnden Aktionen von Spielern, Schiedsrichterteam, KETV-Mitgliedern und den Besuchern sehr gut angenommen. Finanziell wurde das Turnier neben vielen kleineren Partnern maßgeblich von den beiden presenting Sponsoren orthomol-sport und Ehlgötz Kompressoren Karlsruhe unterstützt. Eine derartig reibungslose Durchführung der Karlsruhe Open wäre jedoch ohne die tatkräftige Unterstützung der KETV-Vereinsmitglieder nicht möglich gewesen. Allein über 25 KETV-Jugendliche waren als fleißige Helfer im Einsatz. Für 2019 strebt der Karlsruher Eislauf- und Tennisverein e.V. die Ausrichtung eines 25.000-$-Turniers an. Dann wird das Turnier Teil der neuen „Transition Tour“, die 2019 eingeführt wird.

Vier badische Akteure gingen an den Hauptfeldstart. Robin Kern (TK GW Mannheim), Paul Wörner (TC BW Oberweier) und die beiden BTV-Nachwuchsakteure Tim Heger (TC RW Wiesloch) und Moritz Hoffmann (TC Weinheim 1902).

In der ersten Runde kam es zum badischen Duell zwischen dem an Position zwei gesetzten Robin Kern und Moritz Hoffmann. Hier konnte sich Kern erwartungsgemäß in zwei Sätzen durchsetzen, unterlag jedoch anschließend in der zweiten Runde dem Georgier Aleksandre Metreveli 5:7, 5:7.

Tim Heger sorgte in der ersten Runde für eine Überraschung und konnte den Schweden Filip Bergevi (ATP: 851) bezwingen. Auch in der zweiten Runde konnte Heger sein Gegenüber, Nicolas Parizzia aus der Schweiz, nach fast drei Stunden Spielzeit niederringen. Gegen die Nummer eins der Setzliste und späteren Sieger Ivan Gakhov (RUS) musste sich Heger jedoch nach hartem Kampf knapp in drei Sätzen geschlagen geben.

Paul Wörner, an Position fünf der Setzliste, traf zunächst auf den Lucky Loser Brian Bencic (SUI). Diesen konnte er ohne Probleme in zwei Sätzen schlagen. Im Achtelfinale wartete schon der Österreicher Johannes Bangratz. Wörner lag bereits 2:5 im ersten Satz zurück, wehrte sogar drei Satzbälle ab, ehe er die Partie drehte und mit 7:5, 6:0 gewann. Im Viertelfinal stand Dominik Böhler Wörner gegenüber. Wörner behielt mit einem 7:5, 6:1 die Oberhand. Auch den Franzosen Dan Added konnte Wörner im Halbfinale in drei Sätzen bezwingen und sich so ins Finale spielen.

Wörner traf nun auf den Russen Ivan Gakhov, der im Halbfinale den Österreicher Thomas Statzberger in zwei Sätzen schlagen konnte. Gakhov gewann im Finale den umkämpften ersten Satz mit 7:6. Mit dem Momentum auf seiner Seite konnte der Russe im zweiten Satz noch etwas zulegen und den zweiten Satz 6:3 gewinnen und somit den Titel einfahren.

Den Doppelwettbewerb konnte die deutsch-französische Paarung Wehnelt/Voljaques gewinnen. Gegen das argentinische Duo Vilaro/Etchevery behielten sie im Finale 7:5, 7:5 die Oberhand.

 
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Badischer Tennisverband