News

Wichtige Hinweise zur Winterhallenrunde

MANNSCHAFTEN, Rhein/Neckar-Odenwald, Mittelbaden, Oberrhein-Breisgau, Schwarzwald-Bodensee 16.10.2020

Die aktuelle Corona-Situation verschärft sich, immer mehr Landkreise werden zu Risikogebieten deklariert. Dies hat auch Einfluss auf die Winterhallenrunde: Was, wenn eine Mannschaft aus einem Risikogebiet kommt oder in eines hineinfahren muss, um am Spiel teilzunehmen? Wie sieht es mit Quarantäne-Pflichten aus? Gibt es die Möglichkeit, Spiele zu verschieben? Der Badische Tennisverband gibt hierzu folgende Hinweise:

Als Grundlage dieser Entscheidungen werden grundsätzlich die Coronaverordnungen des Landes Baden-Württemberg sowie die möglichen Allgemeinverfügungen der jeweiligen Stadt- und Landkreise herangezogen. Stand heute gibt es dort kein Verbot, ein Risikogebiet zu betreten oder zu verlassen, auch Quarantänemaßnahmen sind aktuell nach kurzer Aufenthaltsdauer nicht vorgesehen. Somit sind Spiele zunächst auch möglich, wenn Mannschaften aus Risikogebieten daran beteiligt sind. Die WSpO des BTV greift daher in gewohntem Umfang.

Jedoch gilt es in diesen Fällen ein Gebot besonders zu berücksichtigen: Kommen – Spielen – Gehen! Verzichten Sie auf jegliche Handlungen, die Ihren Aufenthalt, neben dem eigentlichen Spiel, unnötig verlängern.


zurück zur Übersicht

Bezirk auf ungewohntem Terrain

Trainigskinder mit Kanus auf der Enz

Die Idee war super, die Resonanz auch, nur das Wetter spielte leider nicht ganz mit.
Pünktlich zum Start unseres Ausfluges am Feiertag im Oktober, wechselten die Temperaturen von angenehm warm, auf kaltes und windiges Regenwetter. Trotzdem waren alle angemeldeten 22 Kinder des Bezirks mit ihren Eltern am Start in Mühlacker an der Enz.

Warum im Oktober Kanu fahren?

Diese Frage stellten sich in der Tat einige. Wir wollten aber etwas gemeinsam mit den Familien unternehmen. Außerdem ist es nicht gar nicht so einfach, Corona konform einen Ausflug durchzuführen.  Also musste eine Outdoor Veranstaltung her. Diese auf dem Wasser war genau richtig!

Pünktlich um 11 Uhr versammelten sich alle Familien fröhlich auf dem Parkplatz. Nach einer Einleitung durch unseren Veranstalter ließen wir gespannt unsere 4er Kanus zu Wasser.

Das ungeübte Einsteigen in so ein wackeliges Boot, war für einige schon eine kleine Herausforderung. Die Eltern hatten allerdings ganz andere Sorgen. Sie trauten dem Wetter und den Temperaturen nicht ganz.

Nachdem alle im Boot waren, ging es einfach los. Wir paddelten zunächst zusammen gemütlichem flussaufwärts. Die größten Schwierigkeiten bestanden dann allerdings darin, die Boote von den Anglern fernzuhalten. Diese schauten doch sehr genervt unserem noch ungeübten Treiben zu. Aber nach einigen Anstrengungen hatten wir die Boote gut im Griff.  Wie immer, wenn Jung und Alt unterwegs sind, musste die Jugendfront zeigen, wie schnell sie paddeln können. Diese wurden aber energisch durch unseren Guide ermahnt und zurückbeordert. Das erste und eigentlich einzige Hindernis auf unserem Weg war eine Wassergabelung. Diese stellte einige Kanus auf eine doch größere Probe. Die Schwierigkeiten mit der Bootsführung übertrugen sich dann auch kurzzeitig auf die Stimmungen der Bootsbesatzungen, die doch stark unter den Anstrengungen litt.

Als wir uns dann nach anstrengender Fahrt zum gemeinsamen Spiel trafen, setzte auch noch ein weiterer und unangenehmerer Regen ein. Trotzdem erledigten alle tapfer die gestellten Paddel Aufgaben. Danach gab es allerdings für einige Boote kein Halten mehr. Im Wettkampfmodus ruderten diese zurück zur Einstiegsstelle.

Dort angekommen, spielten die Outdoorspezialisten ihre Erfahrungen aus. Denn sie hatten frische Kleidung dabei, während andere mit klatschnassen Sachen etwas betroffen essen mussten. Familie Ehrensberger teilte Putengeschnetzeltes mit Spätzle aus, was ausgezeichnet zubereite war und allen sehr gut schmeckte.

Aufgrund der Kälte und der nassen Bekleidung löste sich unsere  Freiluftversammlung recht schnell auf. Einige Trockene blieben noch und halfen beim Aufräumen. Dann ging es auch für diese nach Hause unter die Dusche und auf die Couch.
Für viele war es eine neue, weil naturnahe Erfahrung. Sich einmal aus der gewohnten Komfortzone zu wagen und dem Wetter und dem Wasser zu trotzen, schafft gute Erinnerungen. So war es im Nachhinein für alle ein super Tag mit einem mal anderen Erlebnis.
Familie Ehrensberger hat sich in der Vorbereitung und in der Durchführung große Mühe gemacht. Dafür ein herzliches Dankeschön. Auf ein Neues im nächsten Jahr!

Autor: Petra Hell- Karcher
Bilder: Fam. Ehrenberger

Bezirksmeisterschaften Jugend U9-U10

Die Kleinen spielten groß auf

Teilweise wurden die zuschauenden Eltern, Trainer und Betreuer bei den Offenen Bezirksmeisterschaften der U9 und U10 im Bezirk 2 (Mittelbaden) an Turniere im Erwachsenenbereich erinnert. Denn nicht nur, dass mit viel Einsatz und Laufvermögen um jeden Ball gekämpft wurde, auch die Technik beeindruckte bei den 8-10 jährigen Kindern. Vor allem bei den Mädchen gab es oft lange Ballwechsel, denn der druckreduzierte Ball, mit dem in beiden Altersklassen gespielt wurde, begünstigt natürlich das sichere Spiel. Die Jungs griffen dennoch oftmals beherzt an und suchten ihr Glück am Netz.

Bei allen Begegnungen ging es sehr fair zu und die mit Masken ausgestatteten Eltern hielten sich vorbildlich zurück. Trotz der für alle Beteiligten nicht einfachen Corona-Bedingungen gelang es der Turnierleitung um Petra Hell-Karcher und Sandra Bauer für einen reibungslosen Ablauf zu sorgen, so dass am Sonntagnachmittag auch die Siegerehrung wie  „stundenlange“ Halbfinale gegen Nidhi Amar (TC Walldorf-Astoria  stattfand. Hierbei erwies sich der Bezirk 2 als guter Gastgeber, denn sämtliche Gewinner waren von „auswärts“.

Bei den jüngeren Mädchen siegte Greta Betz (TC Blau Weiß Donaueschingen) mit 4:2 4:1 im Finale gegen Xenja Hristov (TC Blau Weiß Oberweier). Greta steckte das gefühlt „stundenlange“ Halbfinale gegen Nidhi Amar (TC Walldorf-Astoria) dabei erstaunlich gut weg. Nidhi wurde Dritte gemeinsam mit Liana Kolesnikow (TC BW Oberweier). Liana war neben Daria Ilg vom TC Eutingen die jüngste Teilnehmerin.

Bei den U 9 Jungen, die wie die Mädchen auf einem schmalen Midcourt mit ebenfalls druckreduziertem Ball spielten, setzte sich Leon Kir vom TC Konstanz mit 4:0 4:0 gegen Grischa Rösch (TTC Würm) durch. Dritte Plätze gab es hier für Niklas Weiser(TC Waldbronn) und Jayden Matje(TC Schopfheim).

Die älteren Jahrgänge spielten auch mit dem druckreduzierten Ball, allerdings auf dem Großfeld.

Mit 20 Teilnehmern gab es bei den Jungs das stärkste Teilnehmerfeld und mit Mats Fischer (TC RW Achern) auch einen verdienten Sieger; Zweiter wurde Raphael Daleiden (Heidelberger TC); jeweils dritte Plätze für Patrick Vojtko (SSC Karlsruhe) und Iven Dohm (TC BW Gaggenau).

Siegerin bei dem U 10-Wettbewerb der Mädchen wurde Anastasia Vasylenko (TC BW Villingen), die das Finale gegen Aileen Ahleit (TC RW Achern) mit 6:3 6:2 gewann. Im Halbfinale standen Franziska Seyboth (RW Baden-Baden) und Julia Richter vom gastgebenden Verein Ski Club Ettlingen.

Petra Hell-Karcher dankte bei der Siegerehrung neben Sandra Bauer auch Emely Karcher für die Unterstützung und überreichten den Siegern neben den Pokalen noch ansprechende Sachpreise. Alle 65 Teilnehmer bekamen für ihr überaus diszipliniertes Verhalten in- und außerhalb des Platzes ein Sonderlob.

Text: Bernd Döhring

Bilder: Bernd Döhring, Jürgen Hurst, Emely Karcher

 

Endspiel M10 v.l.: Mats Fischer (TC RW Achern), (Raphael Daleiden Heidelberger TC)Endspiel M10 v.l.: Mats Fischer (TC RW Achern), (Raphael Daleiden Heidelberger TC)
SiegerSieger
SiegerSieger
Sieger W9 v.l.: Greta Betz (TC BW Donaueschingen), Xenia Hristov (TC BW Oberweier)Sieger W9 v.l.: Greta Betz (TC BW Donaueschingen), Xenia Hristov (TC BW Oberweier)
Sieger W10 v.l.: Aileen Ahleit (TC Rot-Weiss Achern), Anastasia Vasylenko (Tennisclub Blau-Weiß Villingen e.V.)Sieger W10 v.l.: Aileen Ahleit (TC Rot-Weiss Achern), Anastasia Vasylenko (Tennisclub Blau-Weiß Villingen e.V.)
Dritte Plätze W9 v.l.: Liana Kolesnikow, Nidhi Amor (TC Walldorf-Astoria)Dritte Plätze W9 v.l.: Liana Kolesnikow, Nidhi Amor (TC Walldorf-Astoria)
Dritte Plätze M10 v.l.: Patrick Vojtko (SSC Karlsruhe), Iven Dohm (BW Gaggenau)Dritte Plätze M10 v.l.: Patrick Vojtko (SSC Karlsruhe), Iven Dohm (BW Gaggenau)
Dritte Plätze M9 v.l.: Niklas Weiser (TC Waldbronn), Jayden Matje (TC Schopfheim)Dritte Plätze M9 v.l.: Niklas Weiser (TC Waldbronn), Jayden Matje (TC Schopfheim)
Gruppenbild v.l.: Jaden Matje (TC Schopfheim e.V.), Julia Richter (Ski Club Ettlingen e.V.), Franziska Seyboth (TC Rot-Weiss Baden-Baden e.V.), Niklas Weiser (TC Waldbronn e.V., BAD)Gruppenbild v.l.: Jaden Matje (TC Schopfheim e.V.), Julia Richter (Ski Club Ettlingen e.V.), Franziska Seyboth (TC Rot-Weiss Baden-Baden e.V.), Niklas Weiser (TC Waldbronn e.V., BAD)
Zwei mit schwerem Gepäck v.l.: Franziska Seyboth, (TC Rot-Weiss Baden-Baden e.V.) Julia Richter (Ski Club Ettlingen e.V.)Zwei mit schwerem Gepäck v.l.: Franziska Seyboth, (TC Rot-Weiss Baden-Baden e.V.) Julia Richter (Ski Club Ettlingen e.V.)

Herbst zwingt Vereinschefs zur Aufgabe

Vorstandsdoppel des Sportkreises Pforzheim-Enz fällt Regen zum Opfer

Obwohl man dem Organisator des Turniers – Reiner Hell – gute Drähte nach
alle Richtungen nachsagt, diese halfen in diesem Jahr nichts. Der Herbstanfang machte seinem Namen alle Ehren. Wetterbedingt konnte auf der Anlage des 1. Tennisclubs Pforzheim (TC) nicht gespielt werden. Trotzdem trafen sich die Vorstände im Vereinslokal und erfreuten sich an den vorbereiteten Speisen und Getränken.

Reiner Hell stellt in seiner Begrüßung fest, dass in 38 Jahren – in denen er das Turnier organisiert - das Wetter erst zweimal das Spielen nicht möglich machte. Das ist schon eine beachtliche Quote. So schlecht kann das Netzwerk dann doch nicht sein. Martin Kuhn vom Vorstand des 1. TC Pforzheim freute sich, dass doch so viele noch gekommen sind und lud alle wieder für das nächste Jahr ein. Der genaue Termin wird noch bekannt gegeben.
So wurde es doch ein vergnüglicher Vormittag mit regem Gedankenaustausch. In dem auch Anliegen mit dem Vorsitzenden des Bezirks - Jürgen Hurst – diskutiert werden konnten.

Text/Bild: Jürgen Hurst

Vorstände des Pforzheim-Enz Kreises auf der Terrasse des 1. TC PforzheimVorstände des Pforzheim-Enz Kreises auf der Terrasse des 1. TC Pforzheim

Leserbriefe

 
  • DunlopDunlop
    Tennis WarehouseTennis Warehouse
    VR-TalentiadeVR-Talentiade
    EnsingerEnsinger
    zeitloszeitlos

Badischer Tennisverband