BSB versichert alle gewählten und berufenen Ehrenamtlichen in der VGB

Mit Wirkung vom 1.1.2017 hat der BSB Freiburg über den bestehenden Sportversicherungsvertrag mit der ARAG hinaus für die ehrenamtlichen in Sportvereinen und Sportverbänden Engagierten nochmals den Versicherungsschutz verbessert und für alle gewählten und beauftragtenEhrenamtlichen in seinen Mitgliedsorganisationen die sogenannte „Ehrenamtsversicherung“ mit der Verwaltungsberufsgenossenschaft (VGB) abgeschlossen.

 

Von dieser Ehrenamtsversicherung profitieren alle gewählten und beauftragten beim BSB Freiburg selbst und natürlich bei allen Mitgliedsvereinen und Mitgliedsverbänden, einschließlich deren regionalen Untergliederungen wie Kreise, Bezirke oder Gaue. Dieser Personenkreis wird ab dem Jahresbeginn 2017 in Südbaden bei der Ausübung seines Ehrenamtes in Falle eines Unfalles wie ein Arbeitnehmer behandelt, Betroffene erhalten also den Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung.

 

Dieses Gesetz eröffnet die Möglichkeit, gewählte oder beauftragte Ehrenamtsträger zu versichern. Dabei wird der Begriff des Ehrenamtes weit ausgelegt. Es werden auch Personen versichert, die in ein laut Satzung des Vereins/Verbandes vorgesehenes Amt berufen werden, sofern die Satzung eine solche Berufung anstelle einer Wahl ermöglicht. Wichtig ist, dass reine Vereinsmitglieder, die ihren Sport ausüben, nicht in den Genuss dieser Ehrenamtsversicherung kommen, denn für sie besteht der Sportversicherungsvertrag mit der ARAG zur Verfügung.

 

Die Beiträge für diese neue VBG-Ehrenamtsversicherung übernimmt der BSB-Freiburg und entlastet damit seine Mitgliedsorganisationen. Sofern von Mitgliedsverbänden/Mitgliedsvereinen in Eigenregie gleichlautend abgeschlossene Versicherungen mit der VBG bereits vereinbart wurden, sollte eine Mitteilung mit dem Hinweis auf den neuen Vertrag an den VBG erfolgen, um eine Doppelversicherung zu vermeiden. Grundsätzlich gilt weiterhin, dass jeder Unfall zunächst beim Versicherungsbüro der ARAG zu melden ist, da deren Leistungen unabhängig von der VBG zur Verfügung stehen. Zusätzlich ist jedoch der Unfall auch bei der VBG anzumelden. Diese Meldungen sind auch online möglich.

BTV-Fonds für Vereine mit besonderen Härtefällen

Wie in der Mitgliederversammlung am 21.03.2009 beschlossen, hat der Badische Tennisverband den Bestand des ehemaligen Solidarmarkkontos für Vereine, die unverschuldet in Not geraten, in einen eigens dafür eingerichteten „Fonds für Vereine mit besonderen Härtefällen“ gebucht. Damit ist es dem Verband möglich, seine Vereine bei nachweisbaren Härtefällen finanziell zu unterstützen. Bis zur Erschöpfung des Fonds legt der Schatzmeister in der Mitgliederversammlung jeweils einen Verwendungsnachweis für die abgelaufenen Geschäftsjahre ab.

Denkbare Härtefälle sind beispielsweise Schäden nach Unwetter, die nicht durch eine Versicherung abgedeckt sind. In diesen Fällen können Vereine einen Antrag an die Geschäftsstelle richten. Dem Antrag sind Nachweise wie eine kurze Begründung des Härtefallantrags, Fotos, Rechnungen usw. beizufügen. Das Präsidium des Badischen Tennisverbandes wird jeweils in seiner auf den Antrag folgenden Sitzung nach Antragsprüfung über die Höhe der Mittelzuwendung entscheiden.

Bei der Zuwendung handelt es sich um eine freiwillige Leistung des Verbandes, auf die kein Rechtsanspruch besteht. Finanzielle Notlagen der Vereine stellen ausdrücklich keine Härtefälle im Sinne des Fonds dar. 

Da die Mittel des  Fonds bald ausgeschöpft sind, bitten wir die vom Unwetter betroffenen Vereine, möglichst umgehend einen Antrag zu stellen.

Stefan Bitenc, Präsident

 
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