Schieds- und Disziplinarordnung

Die Schieds- und Disziplinarordnung des BTV
in der geänderten Fassung vom 17. März 2007

§ 1 Sachliche Zuständigkeit

1. Zweck der Schieds- und Disziplinarordnung ist es, die Zuständigkeit und Verfahrensweise, in Sport- und Disziplinarangelegenheiten sowie bei verbandsinternen Streitigkeiten festzulegen.
2. Disziplinarangelegenheiten sind Verstöße und Verfehlungen,
a. gegen die Satzung und die satzungsgemäß erlassenen Bestimmungen des Badischen Tennisverbandes und des Deutschen Tennisbundes,
b. gegen die Anti-Dopingbestimmungen des BTV,
c. gegen Anordnungen des Verbandes und seiner Organe,
d. gegen den sportlichen Anstand,
e. gegen die Ehre und das Ansehen aller mit dem Tennissport befassten Personen und Organe.
3. Sportangelegenheiten sind Verstöße gegen die Wettspielordnung des Badischen Tennisverbandes, gegen die Turnierordnung, die Ranglistenordnung und Jugendordnung des DTB sowie Meinungsverschiedenheiten über die Auslegung und Anwendung der Regeln zur Durchführung der Verbandsspiele.
4.Verbandsinterne Streitigkeiten sind
a. Beschwerden gegen die Beschlüsse des Präsidiums und des Bezirksvorstandes soweit in die Rechte der Mitglieder unmittelbar eingegriffen wird (§ 23 Absatz 2 Satz 2 Satzung BTV)
b. Beschwerden bei Sanktionen bei verspäteter Zahlung (§ 9 Absatz 3 Satzung BTV)
c. Ausschluss eines Mitgliedes (§ 8 Satzung BTV)
d. Wahlanfechtungen (§ 23 Absatz 2 Satz 4 Satzung BTV)
5. In Sportangelegenheiten ist die Anrufung der Schieds- und Disziplinarkommission nur zulässig, soweit dies in der Satzung, in der Schieds- und Disziplinarordnung und in der Wettspielordnung des Verbandes ausdrücklich bestimmt ist.

§ 2 Persönliche Zuständigkeit Erschöpfung Rechtsweg

1. Der Schieds- und Disziplinarordnung unterliegen:
a. die Präsidiumsmitglieder des Badischen Tennisverbandes und deren Beauf-tragte sowie die Mitglieder der übrigen Organe des Verbandes,
b. die dem Badischen Tennisverband angeschlossenen Vereine und selb-ständigen Tennisabteilungen sowie deren Einzelmitglieder,
c. ausländische Spieler und Spielerinnen im Verbandsbereich.
2. Die Anrufung ordentlicher Gerichte ist vor Ausschöpfung der Sportge-richtsbarkeit unzulässig.

§ 3 Wahl des Vorsitzenden, der Stellvertreter

1. Die gemäß § 23 der Satzung des Verbandes gewählten drei Mitglieder der Schieds- und Disziplinarkommission wählen im Anschluss an ihre Wahl aus ihrer Mitte einen Vorsitzenden sowie einen stellvertretenden Vorsitzenden, die jeweils für die gesamte Amtsdauer der Kommission eingesetzt bleiben. Die Namen der Kommissionsmitglieder nebst den Namen der stellvertretenden Mitglieder sind auf der Internetseite des BTV bekannt zu geben. Der Vorsitzende ist für die Einberufung und Leitung der Sitzungen der Kommission zuständig.
2. Die gewählten Stellvertreter treten nur für den Fall des Ausscheidens oder der Verhinderung eines ständigen Mitglieds ein, und zwar nach der Dauer ihrer Zugehörigkeit zur Kommission als stellvertretendes Mitglied, bei gleichlanger Dauer nach dem Alphabet.

§ 4 Befangenheit

Über die Ablehnung eines Mitglieds wegen Befangenheit entscheidet die Kommission unter Ausschluss des abgelehnten Mitglieds, an dessen Stelle ein Stellvertreter tritt, endgültig.

§ 5 Allgemeine Verfahrensvorschriften

1. Beschwerden an die Kommission sind zu begründen. Der Vorsitzende der jeweiligen Kommission kann dem Beschwerdeführer eine Ausschlussfrist setzen, nach deren Ablauf ohne weiteres die Zurückweisung des Rechtsmittels erfolgen kann, falls nicht der Beschwerdeführer die Frist einhält oder dringende Gründe glaubhaft macht, welche die Begründung nach Ablauf der Frist annehmbar erscheinen lassen und die Entscheidung nur unwesentlich verzögern.
2. Verfahrensbeteiligte sind sämtliche Personen, Vereine oder Verbandsorgane, deren rechtliche Interessen durch die Entscheidung der Kommission unmittelbar berührt werden.
3. Vor der Entscheidung ist sämtlichen Beteiligten die Möglichkeit zu geben, sich zu den gestellten Anträgen sowie zur Sach- und Rechtslage innerhalb einer angemessenen Frist schriftlich zu äußern. Ggf. ist den Beteiligten die Möglichkeit einzuräumen, zu den eingereichten Schriftsätzen sowie zum Ergebnis einer etwaigen Beweisaufnahme innerhalb einer weiteren Frist Stellung zu nehmen.
4. Die Entscheidung der Kommission ergeht grundsätzlich im schriftlichen Verfahren; jedoch kann der Vorsitzende in Ausnahmefällen und zum Zwecke der Durchführung einer Beweisaufnahme eine mündliche Verhandlung anordnen.
5. Die Beratung und Beschlussfassung der Kommission sind geheim.
6. Die Entscheidungen der Kommission sind zu begründen und den Verfahrensbeteiligten in Textform bekannt zu machen.

§ 6 Verfahren Disziplinarangelegenheiten Antragsrecht

1. Anzeigen über Verstöße und Verfehlungen sind zunächst dem Präsidenten des Verbandes zuzuleiten. Die Schieds- und Disziplinarkommission wird nur auf dessen Veranlassung tätig. Lehnt der Präsident des Verbandes es ab, den Fall der Schieds- und Disziplinarkommission zu übergeben oder entscheidet er nicht binnen vier Wochen, so hat der Anzeiger das Recht der Beschwerde an das Präsidium des Verbandes. Dieses entscheidet endgültig.
2. Geht die Anzeige später als 6 Monate nach Kenntnis der entsprechenden Organe beim Präsidenten des BTV ein, ist sie unzulässig und ihr ohne weitere Prüfung nicht nachzugehen. Verjährung tritt ohne Rücksicht auf die Kenntnis ein, wenn der Strafantrag nicht binnen eines Jahres nach dem zu ahndenden Vorgang beim Vorsitzenden eingeht. Die Regelungen in der Anti-Doping-Ordnung bleiben hiervon unberührt.
3. Ergibt sich im Rahmen der Ermittlungen des Präsidenten oder der Schieds- und Disziplinarkommission, dass in dem zu entscheidenden Fall auch andere Personen oder Vereine disziplinarrechtlich zu belangen sind, kann das Verfahren von Amts wegen auch auf diese erweitert werden.

§ 7 Verfahren Sportangelegenheiten

1. Die Kommission wird mit Eingang der gegen die Entscheidungen der Einspruchsinstanzen gerichteten Beschwerdeschrift tätig.
2. Die Beschwerde ist innerhalb einer Frist von 14 Tagen nach Bekanntgabe der Entscheidung der Einspruchsinstanz beim Vorsitzenden der Schieds- und Disziplinarkommission über die Geschäftsstelle des Badischen Tennisverbandes e.V. einzulegen. Gleichzeitig ist eine Beschwerdegebühr von EUR 250,00 zu entrichten.
3. Bei nicht rechtzeitiger Einzahlung der entsprechenden Gebühren wird die Beschwerde ohne Prüfung verworfen.

§ 8 Verfahren verbandsinterne Streitigkeiten

1. Die Kommission wird mit Eingang der entsprechenden Beschwerdeschrift tätig.
2. Die Beschwerde ist innerhalb einer Frist von 14 Tagen nach Bekanntgabe der Entscheidung oder nach der Wahl beim Vorsitzenden der Schieds- und Disziplinarkommission über die Geschäftsstelle des Badischen Tennisverbandes e.V. einzulegen und schriftlich zu begründen. Gleichzeitig ist eine Beschwerdegebühr von EUR 250,00 zu entrichten. Von Mitgliedern des Präsidiums des BTV ist keine Beschwerdegebühr zu entrichten.
3. Bei nicht rechtzeitiger Einzahlung der entsprechenden Gebühren wird die Beschwerde ohne Prüfung verworfen.

§ 9 Sanktionen

1. In Disziplinarangelegenheiten gemäß § 1 Ziffer 2 b-e können folgende Strafen verhängt werden:
a. Verweis,
b. Geldstrafen gegen Einzelpersonen von € 100,00 bis € 1.500,00
gegen Vereine und Organe bis € 3.000,00.
c. befristete Wettspielsperre gegen einzelne Spielerinnen und Spieler
d. Ämtersperre
2. Bei geringfügigen Verstößen, bei denen eine Sanktion entbehrlich scheint, kann die Schieds- und Disziplinarkommission das Verfahren einstellen.
3. Die Strafen und Kosten sind vom Badischen Tennisverband durch dessen Präsidenten zu vollstrecken.

§ 10 Sanktionen Doping

Bei Dopingverstößen gelten in Abweichung von § 9 folgende Regelungen und Sanktionen:
1. Verschuldensvermutung
Im Zweifel obliegt es dem Beschuldigten, sich bei einem Verstoß gegen die Anti-Doping- Bestimmungen zu entlasten.
2. Sanktionen:
a. Annullierung aller in einem Turnier oder Mannschaftswettkampf erzielten Ergebnisse;
b. Disqualifikation/Suspendierung
c. Öffentliche Verwarnung
d. Zeitlich begrenzte bis lebenslange Sperre
e. Aberkennung von Ranglistenpunkten
f. Geldstrafe
g. Rückzahlung von Preisgeldern
h. Zeitlich begrenzte bis lebenslange Ämtersperre
j. Akkreditierungsentzug.
3. Die Berufung an das DTB-Sportgericht hat keine aufschiebende Wirkung, es sei denn, die Kommission ordnet diese an.

§ 11 Entscheidung

1. Bei nicht rechtzeitigen Einlegen der Beschwerde oder bei nicht rechtzeitiger Einzahlung der entsprechenden Gebühren wird das Rechtsmittel ohne weitere Prüfung verworfen.
2. Ist die Beschwerde zulässig, ist ihr entweder teilweise oder ganz stattzugeben oder als unbegründet zurückzuweisen
3. Die Entscheidungen der Kommission sind zu begründen
4. Die Entscheidung ist den Verfahrensbeteiligten in Textform bekannt zu machen.
5. In der Entscheidung ist auch über die Verteilung der Kosten zu befinden.

§ 12 Rechtsmittel

1. Die Entscheidungen der Schieds- und Disziplinarkommission in Sport-angelegenheiten und in verbandsinternen Streitigkeiten sind endgültig.
2. In Disziplinarangelegenheiten ist gegen die Entscheidung der Schieds- und Disziplinarkommission die Berufung an das DTB-Sportgericht zulässig. Für das Berufungsverfahren gelten die Vorschriften der Disziplinarordnung des DTB und dessen Sportgerichtsverfahrensordnung.

§ 13 Kosten

1. Die Kosten des Verfahrens in Sportangelegenheiten gelten durch die Beschwerdegebühr als abgegolten. Soweit der Beschwerde stattgegeben wird, sind die entrichteten Gebühren ganz oder teilweise zurückzuzahlen. Die Kommission kann anordnen, dass auch bei einer Rücknahme der Beschwerde die Kosten ganz oder teilweise erstattet werden, wenn dies der Billigkeit entspricht.
2. Die Kosten des Verfahrens in Disziplinarangelegenheiten und bei ver-bandsinternen Streitigkeiten, deren Höhe die Kommission festzusetzen hat, hat im Falle der Bestrafung der Beschuldigte, im übrigen der Verband, zu tragen. Wird das Verfahren, gleich aus welchen Gründen, insbesondere wegen Geringfügigkeit, oder weil aus sonstigen Gründen eine Bestrafung nicht erforderlich ist, eingestellt, entscheidet die Kommission über die Verteilung der Kosten nach ihrem Ermessen.
3. Bei verbandsinternen Streitigkeiten entscheidet die Kommission, ob und in welchem Umfang Kosten anzusetzen sind.
4. In den Fällen zu Ziff. 1 - 3 werden sonstige Kosten, insbesondere Auslagen, die einem Beteiligten durch die Heranziehung eines Bevollmächtigten entstehen, nicht erstattet.

Geschäftsordnung

des Badischen Tennisverbandes e.V., Abschnitte A - M, ergänzend zur Satzung

In der Fassung vom 16.06.2017

 

Inhaltsverzeichnis
Abschnitt A: Allgemeines
Abschnitt B: Präsidium
Abschnitt C: Präsident
Abschnitt D: Vizepräsidenten
Abschnitt E: Schatzmeister
Abschnitt F: Präsidiumsmitglied für Mannschaftssport
Abschnitt G: Präsidiumsmitglied für Leistungssport und Jugendförderung
Abschnitt H: Präsidiumsmitglied für Medien und Öffentlichkeitsarbeit
Abschnitt I: Bezirksvorsitzende
Abschnitt J: Bezirksvorstände
Abschnitt K: Geschäftsführer
Abschnitt L: Durchführung von Sitzungen
Abschnitt M: Veröffentlichung der Geschäftsordnung

 

A - Allgemeines

§ 1

Die nachfolgenden Bestimmungen der Geschäftsordnung des Badischen Tennisverbandes e.V. regeln die Aufgaben und Befugnisse des Verbandspräsidiums (§ 19 der Satzung BTV – zukünftig Satzung), der Bezirksvorstände (§ 30 der Satzung), des Geschäftsführers, die Zusammensetzung und Zuständigkeit aller Kommissionen und Ausschüsse des Verbandes und der Bezirke - mit Ausnahme der Schieds- und Disziplinarkommission - (§§ 22 und 31 der Satzung) sowie die Durchführung von Sitzungen und Abstimmungen dieser genannten Verbandsorgane.

§ 2

Es gilt das Organigramm gemäß Anlage 1.

§ 3

Die Geschäftsordnung wird gemäß § 19 der Satzung des Verbandes vom Präsidium erlassen.

 

B – Präsidium

§ 1

1. Die Mitglieder des Präsidiums sind im Rahmen ihrer Zuständigkeitsbereiche für die Durchführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung und der Bezirksversammlungen verantwortlich.

2. Das Präsidium erlässt die Ehrungsordnung.

3. Es beruft bei vorzeitigem Ausscheiden von Präsidiumsmitgliedern eine außerordentliche Mitgliederversammlung zur Wahl eines Ersatzmitgliedes ein oder bestellt Ersatzmitglieder als Präsidiumsmitglieder nach der Vorgabe des § 20 der Satzung.

4. Es schlägt der Mitgliederversammlung den Haushalt, Aufnahmeentgelte und Beiträge zur Beschlussfassung vor und beschließt nach § 9 der Satzung BTV über die Festsetzung sonstiger Entgelte für besondere Leistungen des Verbandes (z. B. Turnierservicegebühren).

5. Das Präsidium wählt in der ersten Sitzung nach der ordentlichen Mitgliederversammlung auf Vorschlag des zuständigen Präsidiumsmitglieds die weiteren Mitglieder der Kommission für Mannschaftssport (F § 2 Ziff. 4-7) für jeweils zwei Jahre. Erhält der Vorschlag des zuständigen Präsidiumsmitgliedes nicht die erforderliche Mehrheit, kann das Präsidium eine andere Person wählen. Eine Abberufung dieser Mitglieder ist nur aus wichtigem Grund zulässig.

Bei Bedarf bestimmt das Präsidium, dass außer der Kommission für Mannschaftssport und der Kommission für Leistungssport und Jugendförderung weitere Ausschüsse, Kommissionen oder Arbeitskommissionen gebildet werden. Die Vorsitzenden und Mitglieder dieser Kommissionen und Ausschüsse werden vom Präsidium jeweils bis zur nächsten Mitgliederversammlung des BTV berufen. Die Vorsitzenden und Mitglieder können jederzeit abberufen werden.

6. Es beschließt gemäß § 17 WSpO BTV über die Ballmarke für die Verbandsspiele sowie der offiziellen Meisterschaften des BTV.

7. Es beschließt über Anträge der Kommissionen und Ausschüsse.

8. Die mehrfach genannte Gemeinschaftskompetenz bezieht sich auf mindestens zwei Personen und gilt für Konten bei Banken. Der Personenkreis der Gemeinschaftskompetenz setzt sich zusammen aus den beiden Vizepräsidenten und dem Geschäftsführer. Darüber hinaus kann das Präsidium weitere Personen der Geschäftsstelle mit Gemeinschaftskompetenz ausstatten und diese jederzeit wieder abberufen. Zusätzlich fällt in diesen Kreis auch der Präsident mit Einzelvertretungsberechtigung. Genannter Personenkreis erhält die Gemeinschaftskompetenz über alle Konten des Verbandes und der Bezirke. Einzelverfügungsberechtigung besteht ausschließlich für den Präsidenten für sämtliche Konten und auf den zentral geführten Bezirkskonten für die hierfür zu benennenden Verfügungsberechtigten aus den Bezirken (siehe E § 6). Die Verfügungshöhen im elektronischen Bankgeschäft sind bei der jeweiligen Aufgabenbeschreibung des Präsidiumsmitgliedes genannt.

Hinweis: Im Außenverhältnis ist der Präsident alleinvertretungsberechtigt. Deshalb erfolgt bei der Aufgabenbeschreibung eine entsprechende Einschränkung im Innenverhältnis.

9. Das Präsidium beschließt über die vom Präsidenten vorzuschlagende Einstellung oder Entlassung von Angestellten und Arbeitern des Verbandes. Der Präsident ist berechtigt, Einstellungen bis zu einer finanziellen Belastung von monatlich 750 Euro vorzunehmen. Das Präsidium ist in der nächsten Sitzung von der Einstellung zu informieren. Über Änderungen in Gehaltsfragen und grundsätzliche Änderungen der Aufgabengebiete der Mitarbeiter entscheidet ebenfalls das Präsidium.

10. Das Präsidium wählt die Delegierten des Sportbundtages (§ 23 Satzung BSB Nord) bzw. der Mitgliederversammlung (§ 9 Satzung BSB Freiburg) und bestimmt den Vertreter des BTV in den jeweiligen Sportkreisen des BSB Nord (§ 33 Satzung BSB Nord).

11. Das Präsidium wählt in der ersten Sitzung nach der ordentlichen Mitgliederversammlung ein Präsidiumsmitglied, welches den Geschäftsführer in dessen Abwesenheit vertritt. Dieser ist für den Geschäftsführer und Mitarbeiter erster Ansprechpartner in allen personellen Angelegenheiten und bringt die diesbezüglich zu treffenden Entscheidungen in das Präsidium ein. Dieses Präsidiumsmitglied wird bis zur nächsten Mitgliederversammlung des BTV berufen.

§ 2

Jedes Präsidiumsmitglied ist berechtigt, an allen Sitzungen der Kommissionen - mit Ausnahme denen der Schieds- und Disziplinarkommission sowie der Einspruchsinstanzen (§§ 40, 41 WSpO) - teilzunehmen. Die Präsidiumsmitglieder sind über die Tagesordnung zu informieren. Jedes Präsidiumsmitglied ist verpflichtet, den Etat einzuhalten. Bei Abweichungen ist unverzüglich dem Schatzmeister in Textform zu berichten.

§ 3

Im Verhinderungsfall eines Präsidiumsmitglieds besteht die Möglichkeit, dass anstelle des Präsidiumsmitgliedes ein vorher bestimmter Vertreter aus einer ihm zugeordneten Kommission oder, im Falle der Bezirksvorsitzenden, der Sportwart oder der Jugendwart seines Bezirksvorstandes an den Präsidiumssitzungen teilnimmt. Der Vertreter ist nicht stimmberechtigt.

§ 4

Sämtliche Vertragsunterlagen, Rechnungen und sonstige Belege sind im Original in der Geschäftsstelle zu verwahren. In diese Unterlagen hat jedes Präsidiumsmitglied das Recht auf Einsichtnahme auf der Geschäftsstelle.

§ 5

Der Schatzmeister vertritt im Verhinderungsfall das Präsidiumsmitglied für Mannschaftssport und das Präsidiumsmitglied für Leistungssport und Jugendförderung das Präsidiumsmitglied für Medien und Öffentlichkeitsarbeit und umgekehrt.

 

C - Präsident

§ 1

Der Präsident vertritt den Verband sowohl nach innen als auch nach außen und ist im Außenverhältnis allein vertretungsberechtigt. Trotz dieser alleinigen Vertretungsberechtigung im Außenverhältnis muss der Präsident vor Handlungen im Außenverhältnis bei Kreditaufnahmen, Belastungen oder Veräußerungen von Vermögenswerten des BTV, die den Wert von 30.000 € übersteigen und beim Abschluss von wesentlichen Verträgen einen Präsidiumsbeschluss hierzu herbeiführen. Eine etwaige Zustimmung eines anderen Gremiums des BTV - die sich aus der Satzung ergibt - bleibt hiervon unberührt.

Im Rahmen des elektronischen Bankgeschäftes hat der Präsident bis zu einem täglichen Verfügungsbetrag in Höhe von 75.000,- Euro Einzelverfügungsberechtigung über alle Konten. Barverfügungen oder anderweitige  Verfügungen (beleghaft) über Konten, die den Betrag von 30.000,- Euro überschreiten, sind vor Handlung im Außenverhältnis durch einen Vizepräsidenten schriftlich mit zu genehmigen. Der Präsident ist für die ordnungsgemäße Leitung des BTV und seiner Organe verantwortlich.

§ 2

Der Präsident bestimmt unter Beachtung des § 12 der Satzung Tag und Ort der Mitgliederversammlung des Verbandes.

§ 3

1. Der Präsident beruft die Präsidiumssitzungen ein und führt den Vorsitz. Er schlägt die Tagesordnung vor und ergänzt sie auf Verlangen jedes Präsidiumsmitgliedes.

2. Auf Verlangen von mindestens drei Präsidiumsmitgliedern muss der Präsident spätestens binnen 3 Wochen eine Präsidiumssitzung einberufen.

3. Der Präsident entscheidet in Notfällen, bei denen eine Entscheidung des Präsidiums nicht rechtzeitig herbeigeführt werden kann. Über die getroffene Entscheidung ist das Präsidium unverzüglich zu unterrichten.

§ 4

Der Präsident ist oberster Vorgesetzter aller Angestellten und Arbeiter des BTV. Ihm ist die Schieds- und Disziplinarkommission fachlich zugeordnet. Das Gremium ist unabhängig. Der Präsident führt die Dienstaufsicht über die Schieds- und Disziplinarkommission.

§ 5

Der Präsident vertritt den Verband kraft Amtes im Bundesausschuss und im Regionalliga-Ausschuss (§ 37 Ziff. 2 Wettspielordnung DTB), im Hauptausschuss BSB Nord (§ 19 Abs. 1a BSB Nord) und im Präsidiumsbeirat BSB Freiburg (§ 11 Abs. 1a Satzung BSB Freiburg).

§ 6

Der Präsident ist berechtigt, im Rahmen der laufenden Verwaltung unter Einhaltung der Haushaltsansätze Verträge abzuschließen. Dabei sind entsprechende kaufmännische
Grundsätze einzuhalten, u.a. die Einholung von Vergleichsangeboten. Jede Vertragsverlängerung oder jeder Neuvertrag, die über die Vertragslaufzeit einen Gesamtbetrag von 30.000,- Euro übersteigen (= Definition von wesentlich), sind vor Unterschrift durch das Präsidium zu genehmigen und entsprechend im Protokoll zu dokumentieren (siehe auch § 1). Bei Arbeitsverträgen gilt die Regelung in B § 1 Ziff. 10.

§ 7

Zur Unterstützung der Arbeit des Präsidenten werden folgende Kommissionen gebildet:

a) die Lehrkommission

Ihr gehören an:
1. ein Mitglied des Präsidiums
2. der Lehrreferent des Verbandes
3. der Schultennisreferent des Verbandes
4. maximal drei bei der Ausbildung eingesetzten Lehrkräfte
5. ein hauptamtlicher Trainer des Verbandes
6. der Referatsleiter Lehrwesen der Geschäftsstelle und/oder die Geschäftsstellenleitung (ohne Stimmrecht)

Die Kommission erarbeitet alle mit der Ausbildung von Trainern, Übungsleitern, Tennisassistenten und Schülermentoren im Zusammenhang stehenden Richtlinien und Ordnungen, bestimmt die auf Honorarbasis tätigen Fachreferenten für die einzelnen Ausbildungsbereiche (Lehrteams) und koordiniert deren Tätigkeit. Sie ist vom Vorsitzenden mindestens einmal jährlich einzuberufen.

Der Referent für Lehrwesen vertritt den Verband kraft Amtes in der Kommission für Ausbildung und Training beim DTB.

b) die Satzungskommission

Ihr gehören an:
1. der Vorsitzende der Schieds- und Disziplinarkommission
2. ein Mitglied des Präsidiums, das vom Präsidium gewählt wird
3. ein weiteres Mitglied der Schieds- und Disziplinarkommission

Die Satzungskommission berät und erarbeitet Vorschläge für das Präsidium in allen die Satzung und die Ordnungen des BTV betreffenden Fragen.

 

D – Vizepräsidenten

§ 1

Die beiden Vizepräsidenten - der Schatzmeister und das Präsidiumsmitglied für Mannschaftssport - vertreten den Präsidenten im Falle der Abwesenheit oder Verhinderung.

§ 2

Im Vertretungsfall besitzt der Schatzmeister, bei Abwesenheit des Präsidenten und des Schatzmeisters das Präsidiumsmitglied für Mannschaftssport, alle Rechte und Pflichten gemäß Abschnitt C dieser Geschäftsordnung im Innenverhältnis.

§ 3

Die beiden Vizepräsidenten sind gemeinschaftlich berechtigt, Verträge unter Einhaltung der in C § 6 genannten Bestimmungen abzuschließen. Sie sind berechtigt, bei Abwesenheit oder Verhinderung des Präsidenten die Rechte aus § 6 der Schieds- und Disziplinarordnung und aus § 37a WSpO geltend zu machen.

 

E – Schatzmeister

§ 1

Der Schatzmeister verwaltet das Vermögen des BTV einschließlich aller Beteiligungen.

§ 2

Der Schatzmeister ist verantwortlich für die finanziellen Angelegenheiten des Verbandes, insbesondere den termingerechten Einzug von Beiträgen, Entgelten, Umlagen und Ordnungsstrafen sowie die ordnungsgemäße Buchführung und die steuerlichen Angelegenheiten des Verbandes. Ferner ist er verantwortlich für die vom Verband bei den zuständigen Stellen zu stellenden Zuschussanträge sowie für die ordnungsgemäße Führung
der vorgeschriebenen Verwendungsnachweise. Der Schatzmeister ist berechtigt, diese Aufgaben an die Mitarbeiter der Geschäftsstelle zu delegieren. Dies ist in Textform zu dokumentieren.

Der Schatzmeister erhält gegenüber Banken im elektronischen Bankgeschäft in Gemeinschaftskompetenz eine Verfügungsberechtigung von 500.000,- Euro pro Tag.

§ 3

Der Schatzmeister erstellt rechtzeitig den Finanzbericht und den Haushaltsplan für die Mitgliederversammlung. Für den Haushaltsplan erhält der Schatzmeister hierzu im Vorfeld die Planungen der Ressortleiter und der Bezirksvorsitzenden. Mindestens zweimal jährlich legt der Schatzmeister dem Präsidium einen Finanzüberblick vor. Den Präsidiumsmitgliedern mit eigenem Ressortetat und den Bezirksvorsitzenden ist mindestens einmal in jedem Quartal detailliert Auskunft über den Stand ihres Etats zu geben. Die Auskunftspflicht kann über elektronische Medien erfolgen.

§ 4

Der Schatzmeister ist für die Einhaltung des Haushalts verantwortlich. Er kontrolliert im Hinblick darauf die einzelnen Ressortverantwortlichen im Präsidium und in den Bezirken. Anträge auf Etatüberschreitung bedürfen - falls hierfür keine erhöhten Einnahmen aus entsprechend zweckgebundenen Mitteln zur Verfügung stehen - der Zustimmung des Schatzmeisters in Textform. Diese Anträge sind im Vorfeld durch die jeweiligen Ressortverantwortlichen im Präsidium oder in den Bezirken in Textform zu erstellen und zu begründen, hierzu ist die Nutzung elektronischer Medien ausreichend.

§ 5

Der Schatzmeister hat den gewählten Kassenprüfern rechtzeitig vor der ordentlichen Mitgliederversammlung den Finanzbericht zuzuleiten und den Termin für die Kassenprüfung vorzuschlagen. Den Kassenprüfern ist Einblick in alle Unterlagen zu gewähren. Sie sind verpflichtet, den Bericht und die Unterlagen auf sachliche und rechnerische Richtigkeit zu überprüfen und hierüber dem Präsidium und der Mitgliederversammlung zu berichten.

§ 6

Die von den Bezirken des Verbandes geführten Bezirkskonten werden von den auf den Mitgliederversammlungen der Bezirke gewählten Bezirks-Schatzmeistern - wenn nicht vorhanden von den Bezirksvorsitzenden - im Auftrage des Schatzmeisters geführt und unterliegen ebenfalls seiner Verantwortlichkeit. Zur Erhöhung der Transparenz und zur Vereinfachung werden hierbei die Bezirkskonten als Unterkonten des BTV (mit
Unterkontobezeichnung des jeweiligen Bezirks) zentral geführt. Weitere Kontokorrentkonten auf Bezirksebene werden nicht unterhalten. Einzeln verfügungsberechtigt über diese Unterkonten sind die jeweiligen Bezirks-Schatzmeister und/oder die Bezirksvorsitzenden. Im Rahmen der Mitverantwortung für die Bezirkskonten wird der Schatzmeister (oder vertreten durch zu benennende Mitarbeiter der Geschäftsstelle) in regelmäßigen Abständen, mindestens einmal im Quartal, einen Plausibilitätscheck der Bezirkskonten durchführen. Buchungsvorgänge in den Bezirkskonten erfolgen nach einheitlichen Grundsätzen, die vom Schatzmeister erlassen werden. Die Buchführung der Bezirkskonten erfolgt zentral in der Geschäftsstelle. Hierdurch ist es auch notwendig, die Kontoauszüge der Bezirkskonten und alle zu buchenden Originalbelege der Geschäftsstelle unverzüglich nach Ablauf jeden Monats zugehen zu lassen.

§ 7

Für die Kassenprüfung in den Bezirken gelten sinngemäß die Bestimmungen des § 5 in diesem Abschnitt. Die Geschäftsstelle stellt die für die Kassenprüfungen notwendigen Unterlagen zur Verfügung.

§ 8

Der Schatzmeister vertritt den Verband kraft Amtes in der Kommission der Verbands-Schatzmeister des DTB.

 

F - Präsidiumsmitglied für Mannschaftssport

§ 1

Das Präsidiumsmitglied für Mannschaftssport vertritt die sportlichen Interessen des Verbandes im Bereich des Mannschaftsspielbetriebs, der Turnierordnung und LK-Ordnung.

Soweit nicht ausdrücklich entgegenstehende Vorschriften vorhanden sind, ist das Präsidiumsmitglied für Mannschaftssport insbesondere zuständig für:

1. Sämtliche den Mannschaftsspielbetrieb betreffende Aufgaben, z.B. Einhaltung der WSpO und Änderungsvorschläge hierzu sowie Betreuung und Weiterentwicklung des Online-Ergebnisdienstes
2. den Breitensport
3. die Koordinierung der Tätigkeit der vier Bezirkssportwarte
4. die Abgabe des Sportberichtes zur Mitgliederversammlung des Verbandes sowie die Aufstellung des Terminplans für alle sportlichen Veranstaltungen des Verbandes
5. die Aufstellung und Betreuung von Verbands-Auswahlmannschaften der Aktiven und Senioren
6. die Vorbereitung und Durchführung aller Meisterschaften (Turniere) der Aktiven und Senioren auf Verbandsebene
7. das Schieds- und Oberschiedsrichterwesen, die Regelkunde
8. die Planung des Sportetats/-budgets für den in Abschnitt E § 3 genannten Haushaltsplan sowie die Einhaltung des genehmigten Etats
9. alle im Zusammenhang mit dem Leistungsklassensystem stehenden Aufgaben, soweit nicht ausdrücklich die Entscheidungsbefugnis dem oder den Referenten für Ranglisten- und LK-Turniere oder der Kommission für Mannschaftssport obliegt.
10. alle im Zusammenhang mit der Abwicklung von Turnieren anfallenden Aufgaben soweit nicht ausdrücklich die Entscheidungsbefugnis dem oder den Referenten für Ranglisten- und LK-Turniere oder der Kommission für Mannschaftssport obliegt.
11. die Vertretung des BTV in der Regionalliga-Südwest (§ 37 Ziff. 1 und 2 Wettspielordnung DTB)

§ 2

Zur Unterstützung der Arbeit des Präsidiumsmitglieds für Mannschaftssport werden folgende Kommissionen gebildet

a) die Kommission für Mannschaftssport

Ihr gehören an:
1. das Präsidiumsmitglied für Mannschaftssport als Vorsitzender
2. ein von der Kommission für Leistungssport und Jugendförderung bestimmtes Mitglied
3. die vier Bezirkssportwarte
4. maximal drei Spielleiter der Spielklassen auf Verbandsebene
5. der Referent für Schiedsrichterwesen und Regelkunde
6. ein Ranglistenreferent
8. der Referatsleiter Mannschaftssport der Geschäftsstelle (ohne Stimmrecht) und/oder der Geschäftsführer (mit Stimmrecht)

Die Kommission wählt in der ersten Sitzung nach der Mitgliederversammlung einen stellvertretenden Vorsitzenden, der das Präsidiumsmitglied für Mannschaftssport bei Abwesenheit vertritt. Die Bezirkssportwarte können sich mit Stimmrecht durch den Bezirksvorsitzenden oder ohne Stimmrecht durch den Jugendwart bzw. einen vorher bestimmten Spielleiter vertreten lassen. Die Vertreter nach Ziffer 4 - 7 werden von der Kommission festgelegt.

Der Kommission für Mannschaftssport obliegt die Entscheidung der in § 3.2 LK-Turniere im Inland gemäß den DTB-Richtlinien für Leistungsklassen-Turniere genannten Regelungen, die Entscheidung über alle Streifragen nach § 11 der Durchführungsbestimmungen zur Leistungsklassenordnung (LKO) des Deutschen Tennis Bundes und die Entscheidung über den Einspruch nach § 47 TO DTB. Weiter erlässt die Kommission für Mannschaftssport ergänzende Bestimmungen zu den DTB-Richtlinien für LK- Turniere, die Bestimmungen zu den Rechtsmitteln und den Ordnungsgeldern zu enthalten hat.

Dem oder den Referenten für Ranglisten- und LK-Turniere obliegt/ obliegen die Aufgaben gemäß den DTB-Richtlinien für Leistungsklassen-Turniere und den in den in der Turnierordnung des DTB dem Landesverband zugewiesenen Kompetenzen mit Ausnahme des § 47 (Einspruch).Die Aufgabenverteilung zwischen den Referenten legt das Präsidiumsmitglied für Mannschaftssport fest.

Der Referent für Regelkunde vertritt den Verband kraft Amtes in der Kommission für Regelkunde und Schiedsrichterwesen beim DTB. Er ist für die Ausbildung der Oberschiedsrichter und Schiedsrichter auf Verbandsebene zuständig, nimmt die Prüfungen ab und ist berechtigt, eine Prüfungskommission zu bilden.

b) die Kommission für Breitensport

Ihr gehören an:
1. das Präsidiumsmitglied für Mannschaftssport
2. der Breitensportreferent des Verbandes
3. die Bezirksbreitensportwarte oder -referenten, soweit Bezirksbreitensportwarte nicht gewählt bzw. Referenten nicht ernannt sind, von den Bezirken benannte ehrenamtliche Bezirksmitarbeiter
4. der Referatsleiter Breitensport der Geschäftsstelle (ohne Stimmrecht) und/oder der Geschäftsführer (mit Stimmrecht)

Die Bezirksbreitensportwarte oder –referenten können sich mit Stimmrecht durch den Bezirksvorsitzenden oder ohne Stimmrecht durch den Bezirkssportwart bzw. einen vorher bestimmten Spielleiter vertreten lassen.
Der Breitensportreferent des Verbandes vertritt den Verband kraft Amtes in der Kommission für Sportentwicklung und Breitensport beim DTB.

§ 3

Die Bezirkssportwarte erfüllen auf der Ebene ihres Bezirks die in den Ziffern 1, 2, 4 und 6 der im § 1 genannten Aufgaben und berichten über die sportlichen Aktivitäten des Bezirks.

§ 4

Das Präsidiumsmitglied für Mannschaftssport vertritt den Verband kraft Amtes in der Kommission der Verbandssportwarte des DTB. Der Vizepräsident Mannschaftssport vertritt den Seniorensport beim DTB, sofern nicht das Präsidium einen Seniorenreferenten bestellt, der den Verband kraft Amtes dann in der Kommission für Seniorensport des DTB vertritt.

§ 5

Das Präsidiumsmitglied für Mannschaftssport erhält gegenüber Banken im elektronischen Bankgeschäft in Gemeinschaftskompetenz eine Verfügungsberechtigung von 500.000,- Euro pro Tag. Barverfügungen oder anderweitige Verfügungen über Konten erfolgen im Rahmen der bestehenden Gemeinschaftskompetenz.

§ 6

Die Spielleiter auf Bezirks- und Verbandsebene sind bei ihren Entscheidungen nach § 3 Abs. 2, § 39 WSpO, bei der Kontrolle des Spielberichtes sowie der Wertung des Spieles und bei der Ausstellung von schriftlichen Verwarnungen und dem Verhängen von Ordnungsgeldern und die Einspruchsinstanzen auf Verbands- und Bezirksebene nach § 40 WSpO sachlich unabhängig.

 

G - Präsidiumsmitglied für Leistungssport und Jugendförderung

§ 1

Das Präsidiumsmitglied für Leistungssport und Jugendförderung vertritt die gesamten sportlichen Interessen des Verbandes im Bereich des Leistungssports. Es ist insbesondere zuständig für:
1. den gesamten Spitzensport
2. die Koordinierung der Tätigkeit der vier Bezirksjugendwarte
3. die Förderung und Betreuung aller Spitzenjugendlichen und Kaderangehörigen des Verbandes bzw. des DTB
4. die Abgabe des Jugendsportberichtes zur Mitgliederversammlung des Verbandes sowie die Aufstellung und Bekanntgabe des Terminplanes für alle die Nachwuchsförderung betreffenden Veranstaltungen, z.B. Sichtungstermine und -Turniere usw.
5. die Aufstellung und Betreuung der Jugend-Verbands-Auswahlmannschaften
6. die Nominierung von Jugendlichen zu überregionalen Jugendturnieren im Rahmen der dem Verband zustehenden Quoten in Zusammenarbeit mit dem Cheftrainer
7. die Vorbereitung und Durchführung aller Meisterschaften (Turniere) der Jugend auf Verbandsebene
8. Die Erarbeitung von Vorschlägen für die Kaderlisten des Verbandes und die Weiterleitung von Vorschlägen für die Kaderlisten des DTB in Zusammenarbeit mit dem Cheftrainer. Soweit Athleten die Voraussetzungen für die Kaderzugehörigkeit nicht erfüllen, bestimmt eine Kommission - bestehend aus dem Geschäftsführer, dem Präsidenten, dem Cheftrainer und dem Präsidiumsmitglied für Leistungssport über die Aufnahme in die Förderung bzw. bei Erfüllen der Voraussetzungen darüber, dass eine Aufnahme nicht erfolgt.
9. die Planung des Jugendetats/-budgets für den in Abschnitt E § 3 genannten Haushaltsplan sowie die Einhaltung des genehmigten Etats.9. die Planung des Jugendetats/-budgets für den in Abschnitt E § 3 genannten
Haushaltsplan sowie die Einhaltung des genehmigten Etats.

§ 2

Das Präsidiumsmitglied für Leistungssport und Jugendförderung ist ferner in Abstimmung mit dem Geschäftsführer zuständig für den Einsatz der im Verband tätigen Trainer sowie für die Aktivitäten im Bereich Schultennis.

§ 3

Zur Unterstützung der Arbeit des Präsidiumsmitglieds für Leistungssport und Jugendförderung werden folgende Kommissionen gebildet:

a) die Kommission für Leistungssport und Jugendförderung

Ihr gehören an:
1. das Präsidiumsmitglied für Leistungssport und Jugendförderung als Vorsitzender
2. ein von der Kommission für Mannschaftssport bestimmtes Mitglied
3. die vier Bezirksjugendwarte
4. der Referatsleiter Jugendsport der Geschäftsstelle (ohne Stimmrecht) und/oder der Geschäftsführer (ohne Stimmrecht)
5. der Cheftrainer des BTV (ohne Stimmrecht)

Die Kommission für Leistungssport und Jugendförderung wählt in der ersten Sitzung nach der Mitgliederversammlung einen stellvertretenden Vorsitzenden, der das Präsidiumsmitglied für Leistungssport und Jugendförderung bei Abwesenheit vertritt. Die Bezirksjugendwarte können sich mit Stimmrecht durch den Bezirksvorsitzenden oder ohne Stimmrecht durch den Bezirkssportwart bzw. einen vorher bestimmten Spielleiter vertreten lassen.

b) die Schultenniskommission

Ihr gehören an:
1. das Präsidiumsmitglied für Leistungssport und Jugendförderung
2. der Schultennisreferent des Verbandes
3. die vier Bezirksschultennisreferenten oder soweit Bezirksschultennisreferenten nicht ernannt sind, von den Bezirken benannte ehrenamtliche Bezirksmitarbeiter
4. der Referatsleiter Schultennis der Geschäftsstelle und/oder die Geschäftsstellenleitung (ohne Stimmrecht)

Die Schultenniskommission erarbeitet die Konzeptionen in Abstimmung mit dem Präsidiumsmitglied für Leistungssport und Jugendförderung für alle Aktivitäten im Schultennisbereich und führt diese selbständig im Rahmen des Haushaltsplanes durch. Sie ist von dem Vorsitzenden mindestens einmal jährlich einzuberufen. Er berichtet dem Präsidium über Tätigkeit und Sitzungsergebnisse mindestens einmal im Jahr.

Der Schultennisreferent des Verbandes vertritt den Verband kraft Amtes in der Kommission für Schultennis des DTB.

§ 4

Die Bezirksjugendwarte erfüllen auf der Ebene ihres Bezirks die in den Ziffern 3, 4 und 7 im § 1 genannten Aufgaben und berichten über die jugendsportlichen Aktivitäten des Bezirks.

§ 5

Das Präsidiumsmitglied für Leistungssport und Jugendförderung vertritt den Verband kraft Amtes in der Jugendwarteversammlung des DTB.

 

H - Präsidiumsmitglied für Medien und Öffentlichkeitsarbeit

§ 1

Dieses Präsidiumsmitglied ist zuständig für die gesamte Öffentlichkeitsarbeit des Verbandes, insbesondere für

1. die Information der regionalen und überregionalen Tagespresse, des Rundfunks und des Fernsehens sowie der Tennis-Fachpresse über die sportlichen und sonstigen Veranstaltungen des Verbandes durch Meldungen, Berichte und Ergebnisdienst sowie bei besonderen Anlässen durch Pressekonferenzen

2. die Herausgabe des Verbandsorgans Baden-Tennis und die Koordination und Überwachung der in diesem Bereich gegebenenfalls tätigen haupt- und nebenberuflichen Mitarbeiter und Verlage sowie die Werbung von Inserenten für die Verbandszeitschrift und andere Druckschriften des Verbandes

3. die Vertretung der PR-Interessen des Verbandes in den entsprechenden Gremien der Dachorganisationen und Behörden

4. die Führung des Archivs des Verbandes

5. die Planung des Presseetats/-budgets für den in Abschnitt E § 3 genannten Haushaltsplan sowie die Einhaltung des genehmigten Etats

6. die Herausgabe des Verbandsjahrbuchs

7. die presserechtliche Verantwortlichkeit und die Organisation aller Veröffentlichungen in weiteren (neuen) Medien, insbesondere Internet (Homepage, Facebook, usw.) mit Ausnahme der Bezirksseiten, für die der jeweilige Bezirk verantwortlich ist.

§ 2

Zur Unterstützung der Arbeit dieses Präsidiumsmitglieds wird die Medien- und Öffentlichkeitsarbeitskommission gebildet, ihr gehören an:

1. Das Präsidiumsmitglied für Medien und Öffentlichkeitsarbeit
2. die vier Bezirkspressewarte oder von den Bezirken benannte ehrenamtliche Bezirksmitarbeiter als deren Vertreter
3. der Bildbeauftragte des Verbandes
4. der Referatsleiter Öffentlichkeitsarbeit der Geschäftsstelle (ohne Stimmrecht) und/oder der Geschäftsführer (mit Stimmrecht)

Die Bezirkspressewarte können sich mit Stimmrecht durch den Bezirksvorsitzenden vertreten lassen.

§ 3

Die Bezirkspressewarte haben auf der Ebene ihres Bezirks die in den Ziffern 1 und 7 des § 1 genannten Aufgaben zu erfüllen und darüber ihrem Bezirksvorstand und der Mitgliederversammlung des Bezirks zu berichten. Sie sind außerdem für die gesamte Berichterstattung über Veranstaltungen des Bezirks und für den Bezirksteil im Verbandsorgan und die Internetseite des Bezirks verantwortlich.

§ 4

Das Präsidiumsmitglied für Medien- und Öffentlichkeitsarbeit vertritt den Verband kraft Amtes in der Kommission für Öffentlichkeitsarbeit des DTB.

 

I – Bezirksvorsitzende

§ 1

Die Bezirksvorsitzenden sind vorbehaltlich der Regelung in F § 6 verantwortlich für die gesamten, den Bezirken durch die Bestimmungen der Satzung oder durch Präsidiumsbeschlüsse übertragenen Aufgaben sowie für die Koordinierung der Tätigkeit der einzelnen Bezirks-Vorstandsmitglieder.

§ 2

Sie haben ferner auf der Ebene ihres Bezirks die im Abschnitt C § 2 dieser Geschäftsordnung für den Präsidenten des Verbandes bestimmten Aufgaben verantwortlich wahrzunehmen und darüber dem Präsidium zu berichten.

§ 3

Sollte kein Bezirksschatzmeister vorhanden sein, so sind die Bezirksvorsitzenden verantwortlich für die Planung des Bezirksetats/-budgets für den in Abschnitt E § 3 Haushaltsplan sowie die Einhaltung des genehmigten Etats unter Berücksichtigung von E § 6.

§ 4

Die Bezirksvorsitzenden erhalten gegenüber Banken im elektronischen Bankgeschäft in Einzelkompetenz für die jeweiligen Bezirkskonten eine Verfügungsberechtigung von 25.000,- Euro pro Tag. Barverfügungen oder anderweitige Verfügungen (beleghaft) über die jeweiligen Bezirkskonten über 5.000,- Euro sind vor Handlung im Außenverhältnis durch den Präsidenten oder einen der Vizepräsidenten schriftlich zu genehmigen. Gleiches gilt - wenn gewünscht - für den Bezirksschatzmeister.

Der Bezirksvorstand kann für seinen Bezirk darüber hinaus eine weitere Person benennen, die Bevollmächtigte gegenüber der Bank für die jeweiligen Bezirkskonten wird. Die Bevollmächtigung erstreckt sich dabei nur auf die Konteneinsicht, Umsatzabfrage und die Eingabe von Zahlungen im Onlinebanking. Eine Verfügungsberechtigung im Sinne einer Einzelkompetenz oder Gemeinschaftskompetenz für die Bezirkskonten wird nicht erteilt.

 

J – Bezirksvorstände

§ 1

Für die Vorstände der Bezirke gelten auf der Ebene des jeweiligen Bezirks sinngemäß die Bestimmungen der Ziffern 1, 2 und 4 im § 1 sowie §§ 2 und 3 des Abschnittes B dieser Geschäftsordnung.

§ 2

Über die Besetzung der Sport- und Jugendkommission der Bezirke entscheidet der Bezirksvorstand.

 

K – Geschäftsführer

§ 1

Der Geschäftsführer ist Vorgesetzter aller Angestellten und Arbeiter des BTV – auch der Trainer. Er ist den Mitarbeitern gegenüber weisungsbefugt.

§ 2

Zu den Aufgaben des Geschäftsführers vorbehaltlich der Kompetenz des Präsidiums, des Präsidenten und des Schatzmeisters gehören:
1. verantwortliche Leitung der Geschäftsstelle, Anleitung, Arbeitsvorgaben und stichprobenhafte Überprüfung der Mitarbeiter
2. Anordnung von Überstunden und Wochenend-/Feiertagsarbeit sowie Freizeitausgleich
3. Koordinierung und Genehmigung des Urlaubs aller Mitarbeiter, Aufstellung einer Jahresplanung Urlaub inklusive der Brückentage
4. die Einholung von Vergleichsangeboten in der Regel bei einem Betrag von über 500 Euro
5. Auftragserteilung bis zu einem Betrag von 5.000 €, soweit der Betrag durch das Budget gedeckt ist. Eine darüber hinausgehende Auftragserteilung bedarf der Zustimmung des Schatzmeisters in Textform
6. die Rechnungsprüfung
7. die Mitwirkung bei der Aufstellung des Haushaltsplanes nebst Einhaltung des Haushaltes und Mitwirkung bei der Kassenprüfung
8. der Abschluss und die Kündigung von Versicherungsverträgen
9. die regelmäßige Überprüfung der Anlagen des Leistungszentrums (Rauchmelder, Legionellen, Feuerlöscher, Elektroanlagen, Verkehrssicherungspflichten usw.)
10. die Betreuung der Sponsoren in enger Absprache mit dem Präsidenten
11. die Einstellung von Aushilfen mit Zustimmung des Präsidenten
12. die Vorbereitung der Präsidiumssitzungen und die Führung des Protokolls
13. die Vorbereitung der Mitgliederversammlung und die Führung des Protokolls
14. die Erarbeitung von Vorschlägen zur Änderung der Satzungen und der Ordnungen des Badischen Tennisverbandes

Die Genehmigung von Nebentätigkeiten und arbeitsrechtliche Abmahnungen erfolgt auf Vorschlag des Präsidenten. Der Geschäftsführer kann hierzu Vorschläge erarbeiten.

§ 3

Der Geschäftsführer erhält gegenüber Banken im elektronischen Bankgeschäft in Gemeinschaftskompetenz eine Verfügungsberechtigung von 75.000,- Euro pro Tag. Barverfügungen oder anderweitige Verfügungen über Konten erfolgen im Rahmen der bestehenden Gemeinschaftskompetenz.

 

L – Durchführung von Sitzungen

§ 1

Zu allen Sitzungen des Präsidiums und der in dieser Geschäftsordnung genannten Kommissionen lädt der jeweilige Vorsitzende nach Bedarf ein, im Falle der Verhinderung der Stellvertreter.

§ 2

Alle Einladungen zu den Sitzungen sind mindestens eine Woche vorher den Mitgliedern der betreffenden Gremien in Textform mit Angabe der Tagesordnung und unter Beifügung etwaiger Besprechungs- oder Beschlussvorlagen zuzuleiten.

§ 3

Die Leitung der Sitzungen obliegt dem jeweiligen Vorsitzenden oder seinem Stellvertreter. Ist kein Stellvertreter anwesend und muss die Sitzung aus zwingenden Gründen dennoch stattfinden, so übernimmt die Leitung das nach Lebensjahren älteste Mitglied des jeweiligen Gremiums. Der Sitzungsleiter hat das Recht, das Wort zu entziehen, insbesondere bei einer Überschreitung einer etwa beschlossenen Redezeit, oder bei unsachlichen oder sachfremden Darlegungen.

§ 4

Jedes der im § 1 genannten Gremien ist beschlussfähig, wenn die Einberufung ordnungsgemäß nach § 2 erfolgt und mindestens die Hälfte der stimmberechtigten Mitglieder anwesend ist.

§ 5

Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen gefasst. Stimmengleichheit bedeutet Ablehnung. Stimmenthaltungen werden nicht mitgezählt. Jedes stimmberechtigte Mitglied hat eine Stimme. Stimmenübertragung ist unzulässig. Abgestimmt wird durch Handaufheben. Auf Verlangen eines Mitgliedes muss geheim abgestimmt werden. Auch ohne Sitzung ist ein Beschluss gültig, wenn alle stimmberechtigten Mitglieder ihre Zustimmung zu diesem Beschluss in Textform erklären.

Beschlüsse der Kommissionen bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der Zustimmung des Präsidiums, soweit diese über deren Kompetenz gemäß Satzung und Ordnungen des BTV hinausgehen. Die Zustimmung gilt als erteilt, wenn das Präsidium oder der Präsident nicht binnen sechs Wochen in Textform widerspricht. Über alle Sitzungen der Gremien und auch der Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift anzufertigen, die vom Vorsitzenden, bzw. Sitzungsleiter, und dem in der Sitzung bestimmten Protokollführer zu unterzeichnen ist.

Das Protokoll muss enthalten:
1. Ort und Tag sowie Beginn und Ende der Sitzung
2. Vor- und Zunamen des Sitzungsleiters und des Protokollführers
3. die Namen der erschienenen Teilnehmer sowie der entschuldigten oder unentschuldigt fehlenden Mitglieder
4. die Feststellung der ordnungsgemäßen Einberufung und Beschlussfähigkeit
5. die Tagesordnung
6. die gefassten Beschlüsse in vollem Wortlaut

Das Protokoll muss genehmigt werden. Hierzu erhalten alle stimmberechtigten Mitglieder des Gremiums eine Abschrift des Protokolls, welches bis zur nächsten Sitzung, spätestens aber vier Wochen nach der Sitzung den Mitgliedern zugegangen sein muss. Das Protokoll gilt als genehmigt, wenn kein stimmberechtigtes Mitglied oder ein bei der Sitzung anwesender Vertreter binnen vier Wochen dem Protokoll in Textform widerspricht. Das Protokoll der Mitgliederversammlung ist im Entwurf jedem Präsidiumsmitglied binnen vier Wochen zuzuleiten.

Eine Abschrift der Sitzungsprotokolle aller Gremien des Verbandes sowie der Mitgliederversammlungen der Bezirke ist den Mitgliedern des Präsidiums zuzuleiten und in der Geschäftsstelle zu archivieren.

§ 6

Zum Präsidium und zu allen Kommissionen und Ausschüssen können vom Vorsitzenden oder durch Mehrheitsbeschluss des Präsidiums / der Kommissionen/Ausschüsse hauptamtliche Mitarbeiter des Verbandes sowie zu Einzelproblemen andere sachkundige Personen zugezogen werden. Sie haben kein Stimmrecht.

 

M – Veröffentlichung der Geschäftsordnung

Diese Geschäftsordnung ist allen hauptamtlichen und allen ehrenamtlichen Mitarbeitern des BTV unverzüglich nach Verabschiedung in Textform zur Verfügung zu stellen. Jedem neuen Mitarbeiter auf Verbandsebene und Bezirksebene ist bei Aufnahme der Tätigkeit eine Fassung der Geschäftsordnung nebst der Reisekostenordnung unaufgefordert vom dem jeweiligen Vorsitzenden zur Verfügung zu stellen. Die Geschäftsordnung wird auf der Homepage des BTV veröffentlicht.

 

Leimen, den 16. Juni 2017

Stefan Bitenc, Präsident

Ehrungsordnung

Ehrungsordnung

1. Allgemeines

Alle Ehrungen der unter Ziffer 2 und Ziffer 3.2 bis 3.4 aufgeführten Stufen erfolgen grundsätzlich auf Mehrheitsbeschluss der Verleihungsgremien.
Vorschlagsrecht haben alle Mitglieder des jeweils zuständigen Bezirksvorstandes bzw. des Präsidiums.
Mitgliedsvereine können über den Bezirksvorstand bzw. das Präsidium Anträge auf Ehrungen einreichen.
Die Verleihung der Verdienstnadel soll auf den jeweiligen Bezirkstagen, kann aber auch in begründeten Fällen „vor Ort“ (runde Geburtstage, Jubiläen o.ä.) durch den Bezirksvorsitzenden oder seinen Vertreter bzw. durch den Präsidenten vorgenommen werden.
Alle übrigen Ehrungen sollen jeweils in der Mitgliederversammlung des Verbandes oder des Bezirks durch den Präsidenten oder seinen Vertreter vorgenommen werden.
Die bei den Verleihungsgrundsätzen angegebenen Fristen können in Sonderfällen bei überragenden Verdiensten auf einstimmigen Beschluss des jeweiligen Vorstandes (Präsidiums) auch unterschritten werden.

2. Ehrungen und Verleihungsgrundsätze

Stufe 1 - Verdienstnadel der Bezirke
Mit der Verdienstnadel der Bezirke können verdiente Mitarbeiter in den Vereinen mit mindestens 10-jähriger Vereinstätigkeit als 1. Vorsitzender bzw. Abteilungsleiter oder mindestens 12-jähriger Tätigkeit in anderen Vereinsfunktionen sowie verdiente Spieler auf Bezirksebene ausgezeichnet werden.
Das Präsidium und die Geschäftsstelle sind über die vom Bezirk beschlossenen Ehrungen einmal jährlich zu informieren.
Verleihungsgremium: Bezirksvorstand

Stufe 2 - Bronzene Ehrennadel
Mit der Bronzenen Ehrennadel des Verbandes können verdiente Mitarbeiter des Verbandes mit mindestens 5-jähriger Tätigkeit in Präsidium oder mit mindestens 8-jähriger Tätigkeit im Bezirksvorstand und/ oder in Ausschüssen und/oder in Kommissionen ausgezeichnet werden. Ferner kann die Bronzene Ehrennadel an verdiente Spieler und Spielerinnen des Verbandes sowie an verdiente Vereinsvorsitzende mit mindestens 15-jähriger Tätigkeit als 1. Vorsitzender bzw. Abteilungsleiter verliehen werden. Diese Regelung gilt auch für andere Vorstandsmitglieder in einer Tätigkeit von mindestens 18 Jahren.
Bei einer Verleihung durch den Bezirksvorstand ist das Präsidium zu informieren.
Verleihungsgremium: Präsidium oder Bezirksvorstand

Stufe 3 - Silberne Ehrennadel
Mit der Silbernen Ehrennadel des Verbandes können verdiente Mitarbeiter des Verbandes mit mindestens 10-jähriger Tätigkeit im Präsidium oder mit mindestens 15-jähriger Tätigkeit im Bezirksvorstand und/oder in Ausschüssen und/oder in Kommissionen ausgezeichnet werden. Ferner kann die Silberne Ehrennadel an verdiente Spieler und Spielerinnen des Verbandes sowie an verdiente Vereinsvorsitzende mit mindestens 25-jähriger Tätigkeit als 1. Vorsitzender bzw. Abteilungsleiter verliehen werden. Auf Antrag eines Präsidiumsmitgliedes kann das Präsidium abweichend von der vorstehenden Regelung die Silberne Ehrennadel verleihen. Hierzu ist ein einstimmiger Beschluss notwendig.
Verleihungsgremium: Präsidium

Stufe 4 - Goldene Ehrennadel
Mit der Goldenen Ehrennadel des Verbandes können verdiente ehrenamtliche Mitarbeiter des Verbandes mit mindestens 15-jähriger Tätigkeit im Präsidium und/ oder im Bezirksvorstand, hiervon mindestens 8 Jahre im Präsidium und/ oder in den Ausschüssen, ausgezeichnet werden. Ferner kann die Goldene Ehrennadel an verdiente Spieler und Spielerinnen des Verbandes verliehen werden. Auf Antrag eines Präsidiumsmitgliedes kann das Präsidium abweichend von der vorstehenden Regelung die Goldene Ehrennadel verleihen. Hierzu ist ein einstimmiger Beschluss notwendig.
Verleihungsgremium: Präsidium

Stufe 5 - Ehrenmitglied
Zum Ehrenmitglied gemäß § 6 der Verbandssatzung können verdiente Mitarbeiter des Verbandes mit mehr als 20-jähriger Tätigkeit in Präsidium oder für besonders hervorragende Leistungen für den badischen Tennissport im Ehrenamt nach ihrem Ausscheiden aus dem Amt oder als Sportler ernannt werden.
Verleihungsgremium: Mitgliederversammlung

3. Sonderstufen und Verleihungsgrundsätze

3.1 Verdienstmedaille mit Urkunde und Anstecknadel
Die Verdienstmedaille mit Urkunde und Anstecknadel kann vom Präsidenten in alleiniger Entscheidung verdienten Mitarbeitern der Vereine, Spielerinnen und Spielern sowie nicht dem Verband oder seinen Vereinen angehörenden Personen verliehen werden, für die die Voraussetzungen der Stufen 1 - 5 nicht vorliegen, die sich aber dennoch um den Verband verdient gemacht haben. Das Präsidium ist hierüber zu informieren und von der Geschäftsstelle eine Liste über die Ausgabe zu führen.
Verleihungsgremium: Präsident

3.2 Ehrenring
Der Goldene Ehrenring ist die höchste Auszeichnung des Verbandes. Er kann an besonders verdiente Präsidiumsmitglieder mit mindestens 20-jähriger Tätigkeit in Präsidium und in Ausschüssen verliehen werden, deren Leistungen für den badischen Tennissport von überragender Bedeutung sind.
Träger des Goldenen Ehrenrings können höchstens drei lebende Personen sein. Mit der Verleihung des Ehrenrings ist die Ernennung zum Ehrenmitglied gemäß § 6 der Satzung möglich.
Verleihungsgremium: Mitgliederversammlung

3.3 Ehrenpräsident des Verbandes
Zu Ehrenpräsidenten des Verbandes können gemäß § 19 der Verbandssatzung verdiente Mitarbeiter ernannt werden, die mehr als 20 Jahre in Verbandsfunktionen, davon zuletzt mindestens 6 Jahre als Präsident, tätig waren.
Verleihungsgremium: Mitgliederversammlung BTV

3.4 Ehrenvorsitzender des Bezirks
Zu Ehrenvorsitzenden eines Bezirks können gemäß § 30 der Verbandssatzung verdiente Mitarbeiter ernannt werden, die mehr als 15 Jahre in Verbandsfunktionen, davon zuletzt 6 Jahre als Bezirksvorsitzender, tätig waren. Vorschlagsrecht haben hierzu auch die Bezirksvorstände.
Verleihungsgremium: Bezirkstag

4. Sonstiges

Die Geschäftsstelle führt eine zentrale Liste über alle Ehrungen. Die Organisation und Verwaltung der Ehrengaben, Urkunden etc. obliegt der Geschäftsstelle.
Alle Ehrungen sind durch eine vom Präsidenten - bei Ehrungen des Präsidenten selbst, von den beiden Vizepräsidenten - unterschriebene Urkunde zu bestätigen.
Bei Aberkennung der bürgerlichen Ehrenrechte oder bei grobem Verstoß gegen das Ansehen des Badischen Tennisverbandes kann das Verbandspräsidium jede Auszeichnung widerrufen. Dem Beschluss hierüber müssen mindestens 3/4 aller Präsidiumsmitglieder zustimmen.

5. Veröffentlichung der Ehrungsordnung

Die Ehrungsordnung wird veröffentlicht.

Schiedsrichterordnung

Zweck dieser Ordnung ist es, einheitliche Richtlinien zu haben, die für alle ersichtlich sind.

Die Schiedsrichterordnung wird vom Präsidium des BTV verabschiedet.

 

Lehr- und Prüfungsordnung

§ 1 Gegenstand und Ziel

1. Die Lehr- und Prüfungsordnung regelt die Ausbildung, Prüfung, Lizenzausstellung sowie die Fortbildung, Prüfung, Lizenzverlängerung sowie die Fortbildungsmaßnahmen der C-Oberschiedsrichter, B- Oberschiedsrichter und C-Schiedsrichter im Badischen Tennisverband.

2. Sie dient insbesondere dem zuständigen Referenten für Schiedsrichterwesen und Regelkunde als Grundlage zur einheitlichen Durchführung der unter Ziffer 1 genannten Regelungsinhalte im Verbandsgebiet.

3. Oberster Grundsatz ist dabei die Gleichbehandlung aller Prüfungskandidaten sowie der Schiedsrichter und der Oberschiedsrichter.

 

§ 2 Anzuwendende Vorschriften

Für die Ausbildung, Prüfung, Lizenzausstellung und Fortbildungsmaßnahmen finden die nachfolgend genannten Regelwerke Anwendung:

  • Tennisregeln der ITF,
  • Wettspielordnung des DTB,
  • Turnierordnung des DTB,
  • Verhaltenskodex des DTB,
  • Wettspielordnung des BTV

 

§ 3 Zuständigkeit für Ausbildung und Prüfung

1. Für die Ausbildung und Prüfung von C-Schiedsrichtern und B-OSR wie auch C-OSR ist der Referent für Schiedsrichterwesen und Regelkunde des Badischen Tennisverbandes zuständig.

2. Der jeweils zuständige Referent organisiert und leitet die Prüfung.

Er kann zu seiner Unterstützung Referenten mit entsprechender Fachkenntnis einsetzen.

 

§ 4 Zulassungsvoraussetzung

1. Zur Ausbildung und Prüfung als C-OSR und C-Schiedsrichter wird zugelassen, wer Mitglied eines Mitgliedsvereines des Badischen Tennisverbandes ist, das sechzehnte Lebensjahr vollendet hat und ansonsten Gewähr für die Einhaltung und Durchsetzung der Tennisregeln bietet.

2. Zur Ausbildung und Prüfung als B-OSR ist bei Erfüllung

der Voraussetzungen von Ziffer 1 zuzulassen, wer den Nachweis einer erfolgreichen Praxis als C-OSR nachweisen kann. Die Entscheidung über die Zulassung trifft der Referent für Schiedsrichterwesen und Regelkunde.

3. Die Anmeldung zur Ausbildung und Prüfung erfolgt über das Seminarportal des Badischen Tennisverbandes.

 

§ 5 Ausbildungsdurchführung

1. Die Ausbildung dient der Vorbereitung zur Prüfung.

Die inhaltliche Ausgestaltung der Vorbereitung obliegt der eigenständigen Entscheidung des jeweils zuständigen Referenten. Dabei ist sicherzustellen, dass die Prüfungskandidaten in notwendigem Maße Kenntnis von den in § 2 genannten Vorschriften erlangen.

2. Bei der Ausbildungsmaßnahme sind alle relevanten Fragen der Prüfungskandidaten unter Hinweis auf die entsprechenden Regeln und Ordnungen zu beantworten.

3. Inhalte und Beurteilungskriterien der nachfolgenden Prüfung sind den Kandidaten vorher zur Kenntnis zu geben.

 

§ 6 Prüfungsinhalte

Gegenstand der jeweiligen Prüfung bzw. Prüfungsinhalte sind die in § 2 genannten Vorschriften.

 

§ 7 Durchführung der Prüfung

1. Die Prüfungskandidaten zum C-OSR, B-OSR und C-Schiedsrichter werden durch den zuständigen Referenten ausgebildet.

2. Die C-OSR und B-OSR-Prüfung besteht jeweils nur aus einer theoretischen Prüfung. Die C-Schiedsrichter-Prüfung umfasst zusätzlich noch einen praktischen Prüfungsteil.

3. Der Prüfungsleiter soll den zeitlichen Ablauf der Prüfung darstellen und vor der theoretischen Prüfung den Kandidaten ausreichend Zeit und Gelegenheit geben, noch Fragen zu stellen.

 

§ 8 Theoretische Prüfung für SR und OSR

1. Die Fragen zur theoretischen Prüfung zum C-OSR und C-Schiedsrichter werden dem Katalog „Prüfungsfragen" des Badischen Tennisverbandes entnommen. Bei B-OSR können auch über den Katalog hinausgehende Fragen gestellt werden.

2. Die Prüfungszeit beträgt 1 Minute pro Frage im Multiple-Choice-System. Bei Textantworten kann diese Zeit ggf. verlängert werden.

3. Die Anzahl der Prüfungsfragen beträgt:

a) C-Schiedsrichter-Prüfung: 60 Fragen aus dem Bereich Schiedsrichter

b) B-OSR-Prüfung: maximal 70 Fragen

c) C-OSR-Prüfung: maximal 60 Fragen

Bei C-OSR und C-Schiedsrichtern genügen 80 % richtige Antworten zum Bestehen der Prüfung. Bei den B-OSR werden 85 % korrekte Antworten gefordert. Kandidaten, die zwischen 80 und 85 % liegen, können mündlich nachgeprüft werden. Die Ergebnisse werden den Kandidaten nach der Prüfungsauswertung mitgeteilt.

 

§ 9 Praktische Prüfung und Beurteilung

1. Bei der praktischen Prüfung hat der Kandidat nach Möglichkeit ein ganzes Wettspiel als Schiedsrichter zu leiten, vorzugsweise während eines Turniers.

2. Dabei ist er von mindestens einem eingesetzten Prüfer zu bewerten, der seine Leistung anschließend mit ihm bespricht und unabhängig von der Leistung bzw. dem Bestehen Verbesserungsvorschläge macht.

3. Das Prüfungsgremium wertet anschließend das Gesamtergebnis aus.

 

§ 10 Ergebnis und Wiederholung

1. Die Prüfung gilt entweder insgesamt als bestanden oder nicht bestanden. Einzelnoten oder abgestufte Beurteilungen werden nicht vergeben.

2. Besteht ein Kandidat nur einen Teil, so kann ihm für den anderen Teil ein Nachprüfungstermin eingeräumt werden.

 

§ 11 Ausschluss von der Prüfung

Ein Prüfungskandidat kann von der Prüfung ausgeschlossen werden, wenn er gegen die Lehr- und Prüfungsordnung verstößt. Die Prüfung gilt dann als insgesamt nicht bestanden.

 

§ 11 Prüfungsgremium

1. Das Prüfungsgremium für die C-OSR- und C-SR-Prüfung setzt sich zusammen aus dem zuständigen Referenten und einem weiteren Prüfer.

2. Das Prüfungsergebnis wird von den jeweiligen Prüfern mit Mehrheit festgelegt. Die Prüfung für den B-OSR nimmt der jeweils zuständige Referent ab. Er kann jedoch weitere Prüfer zu seiner Unterstützung hinzuziehen.

3. Die eingeteilten Prüfer müssen mindestens die gleiche Lizenz der zu prüfenden Kategorie besitzen.

 

§ 12 Gültigkeit der Lizenzen

1. Der jeweils zuständige Referent sorgt für die Übergabe bzw. Versendung der SR- bzw. OSR-Ausweise an die Kandidaten, die die Prüfung bestanden haben.

2. Die Lizenzen sind gültig bis zum Ablauf des übernächsten Kalenderjahres. Bei Prüfungen im zweiten Halbjahr gilt die Lizenz ein Jahr länger. Die Ausweise verfallen, wenn sie nicht rechtzeitig verlängert werden.

3. Die Verlängerung der SR- bzw. OSR-Lizenz erfolgt durch den zuständigen Referenten für weitere zwei Jahre.

4. Voraussetzung für die Verlängerung der B-OSR-Lizenzen ist, dass der Lizenzinhaber eine ausreichende Anzahl erfolgreich durchgeführter Einsätze nachweisen kann. B-OSR müssen im Gültigkeitszeitraum mindestens einmal an einer Fortbildungsveranstaltung B-OSR teilgenommen haben sowie mindestens vier Einsatztage innerhalb der letzten zwei Jahre nachweisen.

5. Voraussetzung für die Verlängerung der C-OSR- und C-Schiedsrichter- Lizenzen ist, dass C-OSR und C-Schiedsrichter im Gültigkeitszeitraum mindestens einmal an einer Fortbildungsveranstaltung C-OSR und C-Schiedsrichter teilgenommen haben sowie mindestens vier Einsatztage innerhalb der letzten zwei Jahre nachweisen.

6. Jeder SR und OSR hat selbst für die Verlängerung seiner Lizenz Sorge zu tragen. Sollten diese Voraussetzungen nicht vorliegen, kann der zuständige Referent die Verlängerung des Ausweises ablehnen. Die Möglichkeit des Lizenzentzugs bleibt dabei unberührt.

 

§ 13 Fortbildungsveranstaltungen

1.In der Fortbildungsveranstaltung sind insbesondere die Änderungen der in § 2 genannten Vorschriften bekannt zu geben.

2. Zu Beginn der Saison werden Regeltests an die C-SR, C-OSR und B-OSR verschickt.

 

§ 14 Inkrafttreten

Die Ordnung tritt am Tag nach ihrer Veröffentlichung in Kraft.

Beitragsordnung

Gemäß § 9 Absatz 2 Satz 2 der Satzung hat das Präsidium am 11.04.2016 folgende Beitragsordnung erlassen, die zuletzt am 18.07.2016 geändert wurde:

 

§ 1

Die gemäß § 9 Abs. 1 der Satzung von der Mitgliederversammlung beschlossenen Beiträge werden in zwei Raten und zwar am 15.02 und 15.08 des jeweiligen Jahres per Lastschrift eingezogen.

Tritt ein Mitglied während des Jahres dem BTV bei, sind die Beiträge nur anteilig zu entrichten und zwar Beitritt im 1 Vierteljahr zu 100 %, im 2. Vierteljahr zu 75 %, im 3. Vierteljahr zu 50 % und im 4. Vierteljahr zu 25 %.

Austretende Mitglieder haben immer den vollen Jahresbeitrag zu bezahlen.

 

§ 2

Die Mannschaftsmeldeentgelte (auch für die Regionalliga) und die sonstigen Entgelte sind zum 25.04. des Jahres per Lastschrift einzuziehen.

Die Mannschaftsmeldeentgelte für die Mixed-Wettbewerbe sind zum 01.08. des Jahres per Lastschrift einzuziehen.

Die Mannschaftsmeldeentgelte für die Winterrunde sind zum 15.10. des Jahres per Lastschrift einzuziehen.

 

§ 3

Die Ordnungsgeldbescheide sind frühestens 4 Wochen und spätestens 2 Monate nach Bestandskraft des Bescheides einzuziehen. Wird ein Einspruch eingelegt, informiert der/die Bezirksvorsitzende bzw. das Präsidiumsmitglied für Mannschaftssport umgehend die Geschäftsstelle von der Rechtsmitteleinlegung. Nach Abschluss des Rechtsmittelverfahrens geht eine Kopie der Entscheidung an die Geschäftsstelle.

 

§ 4

Bei Durchführung eines Turnieres wird ein Entgelt von EUR 2 pro Teilnehmer erhoben. Wird ein Turnier mit einem anderen Turnierprogramm als nu-Turnier durchgeführt, so wird für die Ergebniseinspielung ein Entgelt von EUR 20 vom Turnierveranstalter erhoben. Der zuständige Mitarbeiter informiert die Buchhaltung, damit der Lastschrifteinzug des Entgeltes erfolgen kann.

 

§ 5

Die Entgelte für die Lehrgänge und die Turnierbetreuung und -begleitung, für die Kosten der Übernachtung und des Frühstückes im Athletenhaus, für die Anmietung der Plätze und der Räume im LLZ legt das Präsidium fest. Die Preise im Bistro legt die Geschäftsstelle (Geschäftsführer) fest.

 

§ 6

Für jede Mahnung sind EUR 7 zu erheben, soweit die Festsetzung nicht durch die Bezirksvorsitzenden bzw. den Schatzmeister erfolgt (§ 9 Abs. 4 der Satzung BTV). Die Bezirksvorsitzenden bzw. der Schatzmeister legen die Höhe der Mahngebühren eigenverantwortlich fest.

 

Leimen, den 18. Juli 2016

Stefan Bitenc, Präsident

Anti-Doping-Ordnung

Anti-Doping-Ordnung

Allgemeines

Das Präsidium des Badischen Tennisverbandes hat aufgrund § 3a der Satzung des Badischen Tennisverbandes in seiner Sitzung vom 19.12.2007 mit 2/3 Mehrheit folgende Antidoping-Ordnung erlassen.

§ 1

Die BTV-Anti-Dopingordnung ist für den BTV und seine Mitglieder verbindlich. Adressaten dieser Ordnung sind grundsätzlich alle Spieler mit deutscher Staatsangehörigkeit, die mindestens 14 Jahre alt und Mitglied in einem Verein des Badischen Tennisverbandes sind und alle Spieler, die nicht die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen, sofern sie am Sportbetrieb des BTV teilnehmen. Darüber hinaus richtet sich diese Ordnung an Spielerbetreuer, die einen Spieler, der der BTV Anti-Dopingordnung unterliegt, im weitesteten Sinn unterstützen und mit ihm zusammenarbeiten.

§ 2

Für Dopingkontrollen bei Wettkämpfen und Wettkampfveranstaltungen im Bereich des Badischen Tennisverbandes ist in erster Linie der BTV zuständig. Unberührt hiervon bleiben Dopingkontrollen des DTB, der ITF, der Nada oder der Wada.

§ 3

Zuständig für das Sanktionsverfahren (§ 11 Anti-Dopingordnung DTB) ist im Bereich des Badischen Tennisverbandes die Schieds- und Disziplinarkommission.

§ 4

Gegen die Entscheidungen der Schieds- und Disziplinarkommission ist die Beschwerde zum DTB-Sportgericht gegeben (§ 12 Schieds- und Disziplinarordnung BTV).

§ 5

Im Bereich des Badischen Tennisverbandes gilt ansonsten die DTB-Anti-Dopingordnung des DTB in der Fassung vom 16. November 2007 entsprechend.

§ 6

Diese Ordnung tritt am 1. Januar 2008 in Kraft. Sie wird auf der Internetseite zusammen mit der Anti-Dopingordnung des DTB veröffentlicht.

 
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