Aktive: ITF-Weltranglistenturniere Teil der German Master Series powered by Wilson

MLP-Cup Nußloch

Der MLP-Cup, der im nordbadischen Nußloch ausgetragen wird, ist das höchstdotierte Tennisturnier in Baden. Mit einem Gesamt-Preisgeld von 25.000 € lockt das Turnier gleich zu Beginn des Jahres junge ambitionierte Spitzenspieler ins Racket-Center.

Alle Informationen zum MLP-Cup finden Sie hier.

Karlsruhe Open

Das waren die Karlsruhe Open 2018

Bereits zum 8. Mal in Folge fanden die Karlsruhe Open auf der Anlage des KETV statt. Auch in diesem Jahr fanden in der Woche vom 13. bis 19. August rund 2.000 Zuschauer den Weg an die Kriegsstraße und verfolgten die spannenden Matches bei hervorragenden Bedingungen.

Wie jedes Jahr wurde das Rahmenprogramm mit täglich wechselnden Aktionen von Spielern, Schiedsrichterteam, KETV-Mitgliedern und den Besuchern sehr gut angenommen. Finanziell wurde das Turnier neben vielen kleineren Partnern maßgeblich von den beiden presenting Sponsoren orthomol-sport und Ehlgötz Kompressoren Karlsruhe unterstützt. Eine derartig reibungslose Durchführung der Karlsruhe Open wäre jedoch ohne die tatkräftige Unterstützung der KETV-Vereinsmitglieder nicht möglich gewesen. Allein über 25 KETV-Jugendliche waren als fleißige Helfer im Einsatz. Für 2019 strebt der Karlsruher Eislauf- und Tennisverein e.V. die Ausrichtung eines 25.000-$-Turniers an. Dann wird das Turnier Teil der neuen „Transition Tour“, die 2019 eingeführt wird.

 

Vier badische Akteure gingen an den Hauptfeldstart. Robin Kern (TK GW Mannheim), Paul Wörner (TC BW Oberweier) und die beiden BTV-Nachwuchsakteure Tim Heger (TC RW Wiesloch) und Moritz Hoffmann (TC Weinheim 1902).

In der ersten Runde kam es zum badischen Duell zwischen dem an Position zwei gesetzten Robin Kern und Moritz Hoffmann. Hier konnte sich Kern erwartungsgemäß in zwei Sätzen durchsetzen, unterlag jedoch anschließend in der zweiten Runde dem Georgier Aleksandre Metreveli 5:7, 5:7.

Tim Heger sorgte in der ersten Runde für eine Überraschung und konnte den Schweden Filip Bergevi (ATP: 851) bezwingen. Auch in der zweiten Runde konnte Heger sein Gegenüber, Nicolas Parizzia aus der Schweiz, nach fast drei Stunden Spielzeit niederringen. Gegen die Nummer eins der Setzliste und späteren Sieger Ivan Gakhov (RUS) musste sich Heger jedoch nach hartem Kampf knapp in drei Sätzen geschlagen geben.

Paul Wörner, an Position fünf der Setzliste, traf zunächst auf den Lucky Loser Brian Bencic (SUI). Diesen konnte er ohne Probleme in zwei Sätzen schlagen. Im Achtelfinale wartete schon der Österreicher Johannes Bangratz. Wörner lag bereits 2:5 im ersten Satz zurück, wehrte sogar drei Satzbälle ab, ehe er die Partie drehte und mit 7:5, 6:0 gewann. Im Viertelfinal stand Dominik Böhler Wörner gegenüber. Wörner behielt mit einem 7:5, 6:1 die Oberhand. Auch den Franzosen Dan Added konnte Wörner im Halbfinale in drei Sätzen bezwingen und sich so ins Finale spielen.

Wörner traf nun auf den Russen Ivan Gakhov, der im Halbfinale den Österreicher Thomas Statzberger in zwei Sätzen schlagen konnte. Gakhov gewann im Finale den umkämpften ersten Satz mit 7:6. Mit dem Momentum auf seiner Seite konnte der Russe im zweiten Satz noch etwas zulegen und den zweiten Satz 6:3 gewinnen und somit den Titel einfahren.

 

Den Doppelwettbewerb konnte die deutsch-französische Paarung Wehnelt/Voljaques gewinnen. Gegen das argentinische Duo Vilaro/Etchevery behielten sie im Finale 7:5, 7:5 die Oberhand.

 

Aktuelle Informationen über die Karlsruhe-Open in Karlsruhe finden Sie hier.

Überlingen Open - Überlingen

Peter Heller gewinnt die Überlingen Open

26-jähriger Oberpfälzer siegt im vierten Anlauf bei seinem Lieblingsturnier

 

Ein hochklassiges Tennisturnier mit familiärer Stimmung und Bilderbuch-Atmosphäre: So kann man die Überlingen Open 2018 einmal mehr zusammenfassen. Und auch der badische Verbandstrainer Bastian Knittel konnte mit seinen drei Vertretern Tim Heger, Moritz Hoffmann und Marvin Schaber zufrieden sein. Tim Heger bekam nach seinem Sieg in Runde eins sogar einen Weltranglistenpunkt. Er besiegte den Franzosen Hugo Daubias mit 6:4, 6:7, 6:2. In der zweiten Runde war dann allerdings gegen den späteren Finalisten Peter Torebko beim 5:7, 4:6 Endstation. Moritz Hoffmann schlug sich gegen den an Nummer acht gesetzten Argentinier Facundo Mena mit 6:3, 5:7, 6:7 beachtlich. Marvin Schaber spielte sich erfolgreich durch die Qualifikation und scheitere dann aber in der 1. Runde an Patrick Zahraj mit 4:6, 3:6.

 

Sportlich war das Turnier top besetzt. Mit Benjamin Hassan (358), Peter Torebko (387) und Peter Heller (398) führten drei Deutsche das Feld an. Sieben von acht gesetzten Spielern erreichten das Viertelfinale. Lediglich Julian Lenz scheiterte in der zweiten Runde. Gerade noch vor dem Ausscheiden gerettet hat sich der Italiener Fabrizio Ornago. Er hatte gegen Lokalmatador René Schulte mächtig zu kämpfen und musste sogar beim 2:6, 7:6, 6:3 ein Matchball abwehren.

 

Fabrizio Ornago war es einen Tag später im Viertelfinale, der den top gesetzten Benjamin Hassan in zwei Sätzen aus dem Turnier warf. Facundo Mena schaffte gegen eines der größten deutschen Talente und den Finalisten des vergangenen Jahres, Louis Wessels, ebenfalls eine kleine Überraschung und zog mit einem 6:4, 7:6 ins Halbfinale ein.

Ein kaum an Spannung zu übertreffendes Spiel lieferten sich der Deutsche Peter Heller und der Österreicher Matthias Haim. Das Spiel ging im dritten Satz in den Tie-Break. Dabei hatten beide ihre Matchbälle. Beim 1:6, 6:3, 7:6 behielt Peter Heller mit 12:10 die Oberhand. Der vierte Halbfinalist war Peter Torebko, der gegen Christoph Negritu, mit 6:3, 6:1 am wenigsten Probleme hatte.

 

Im Halbfinale fertigte Peter Heller Fabrizio Ornago mit 6:3, 6:1 regelrecht ab und Peter Torebko gewann 7:5, 6:1 gegen den sehr starken Facundo Mena. Damit war das Endspiel perfekt.

 

Publikumsliebling Torebko ging überraschend nervös in das Spiel. Der 30-Jährige aus Wesel produzierte zu viele leichte Fehler. Schließlich endete das Spiel 6:3, 6:3 für Peter Heller, der nach dem Sieg voll des Lobes war: „Die Überlingen Open sind das beste ITF Future-Turnier der ganzen Serie.“ Es war gigantisch, das Finale bei etwa 600 Zuschauern zu spielen.“ Sein Gegenüber war natürlich enttäuscht, beim achten Anlauf zum ersten Mal das Finale erreicht zu haben und dann wieder nicht gewonnen zu haben.

 

In der Doppelkonkurrenz schafften es die beiden top gesetzten Duos Johannes Haerteis/Peter Heller und Alexander Merino/Christoph Negritu bis ins Finale.

Merino/Negritu zeigten sich perfekt eingespielt und schafften mit 6:3, 6:4 einen viel umjubelten Finalsieg.

 

Alle Informationen zum Turnier gibt es hier.

Badenweiler Open

Die 2. Auflage der Badenweiler Open, powered by Generalagentur Thomas Selinger, vom 01. -09. September, erwies sich auch in diesem Jahr als großer Erfolg für den Tennissport im Schwarzwald. Der Turnierveranstalter (Tennispark Academy Badenweiler) und die Spielerinnen waren sehr zufrieden, denn nicht nur das Wetter spielte mit, sondern der gesamte Turnierverlauf war perfekt organisiert und die zahlreichen Zuschauer sorgten für eine tolle Atmosphäre. Das Finale lockte knapp 350 Zuschauer aus der Region in den Tennispark Badenweiler, die ein hochklassiges Finale der zwei besten Spielerinnen aus dem Turnier sahen.

Nach einem Spiel auf hohem Niveau krönte sich am Sonntag die in der Schweiz aufgewachsene und lebende Spanierin Rebeka Masarova gegen die Schweizerin Nina Stadler in zwei Sätzen mit 6:2, 7:5 zur Siegerin. Nach zehnmonatiger Verletzungspause meldete sie sich nun auf der ITF Tour zurück und kassierte rund 2300 Euro Preisgeld.

Als badische Spielerinnen waren Chantal Sauvant (Post Süd Karlsruhe), Sina Herrmann (SSC Karlsruhe) und Nina Lalovic (TC Rot-Weiss Baden-Baden) an den Start gegangen.

Die 16-jährige Chantal Sauvant aus Bad Schönborn scheiterte im Achtelfinale an Masarova. Ihr Fazit des Turniers war dennoch sehr positiv: "Die Atmosphäre in Badenweiler ist einfach geil", sagt sie und fügt an: "Im Vergleich zu anderen Turnieren sind hier viele Zuschauer. Der Ort Badenweiler ist entspannt. Feiern gehen kann man zwar nicht, sollte man aber auch nicht, wenn man ein Turnier spielt."

Die mit einer Wildcard in das Turnier gestartete Sina Herrmann musste sich in der ersten Runde knapp in drei Sätzen der Qualifikantin Carmen Schultheiss mit 6:4, 3:6, 1:6 geschlagen geben. Diese konnte sich weiter bis ins Viertelfinale vorkämpfen, wo sie gegen die spätere Siegerin 6:1, 6:2 verlor.

Nina Lalovic musste in die Quali und hatte dort in der ersten Runde ein Freilos, besiegte anschließend die Schweizerin Martina Gämperle mit 6:3, 7:5 und verlor in der Finalrunde gegen die norddeutsche Spielerin Jantje Tillbürger 6:3, 6:0.

Aus deutscher Sicht konnten die zwei Jungtalente Anne Knüttel (TC WB Würzburg) und Lara Schmidt (Blau Weiß Blasewitz) auf sich aufmerksam machen. Beide Spielerinnen gewonnen die ersten zwei Hauptfeldrunden und trafen im Viertelfinale aufeinander. Lara Schmidt hatte an diesem Tag den besseren Start erwischt und konnte mit einem taktisch perfekten und annähernd fehlerfreiem Spiel den Sieg (6:0, 6:2) erspielen.

Jugend: TE-Turniere

Seit 2008 zählen die "International Championships of Baden" als fester Bestandteil zum Kalender der TennisEurope-Junior Tour. Das Turnier in der Altersklasse U12 geht 2017 bereits in seine 10. Auflage. Zum 5. Mal in Folge wird das Turnier auf der Anlage des TC Grötzingen im Karlsruher Norden ausgetragen.

 

Mit deutlich über 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer ist das Turnier aus dem Badischen nicht mehr wegzudenken - aus fast allen Ländern Europas und auch aus Übersee konnten bereits junge Tennistalente in Baden begrüßt werden.

 

Termin 2019: tbd

Senioren: ITF-Turniere

Neben den drei Turnieren in Nußloch, Karlsruhe und Überlingen, die dem ITF-Men's Circuit angehören, zählen weitere fünf Turniere dem ITF Senior's Circuit an.

20. Internationales Ottersweierer Pfingstturnier für Seniorinnen und Senioren

 

European Senior Open Baden-Baden

 

3rd ITF Southwest German Senior Classic

 

30. ITF Rothaus Open Internationales Seniorenturnier Hinterzarten

 

8. ITF German Indoor Senior Open

 

 

 
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Badischer Tennisverband