Internationale Tennisregeln der ITF

Tennisregeln der International Tennis Federation (ITF)

Regel

Regel 1: Spielfeld

Das Spielfeld ist ein Rechteck von 23,77 m Länge und für Einzelspiele von 8,23 m Breite. Für Doppelspiele beträgt die Breite des Spielfeldes 10,97 m. Das Spielfeld ist in der Mitte durch ein Netz geteilt, das an einem Seil oder Metallkabel aufgehängt ist; das Seil oder Metallkabel ist an zwei Netzpfosten auf einer Höhe von 1,07 m befestigt oder wird darüber hinweggeführt. Das Netz muss so gespannt sein, dass es den Zwischenraum zwischen den beiden Netzpfosten vollständig ausfüllt und die Maschen des Netzes müssen ausreichend eng sein, um zu gewährleisten, dass ein Ball nicht hindurch kann. Die Höhe des Netzes beträgt in der Mitte 91,4 cm, wo es durch einen Netzhalter straff niedergehalten wird. Das Seil oder Metallkabel sowie der obere Teil des Netzes müssen von einer Netzeinfassung eingefasst sein. Der Netzhalter und die Netzeinfassung müssen vollkommen weiß sein.
– Der Durchmesser des Seils oder Metallkabels beträgt höchstens 0,8 cm.
– Die maximale Breite des Netzhalters beträgt 5 cm.
– Die Netzeinfassung ist auf jeder Seite zwischen 5 cm und 6,35 cm breit.
Für Doppelspiele muss die Mitte der Netzpfosten auf beiden Seiten jeweils 91,4 cm außerhalb des Doppelspielfeldes liegen. Wird für Einzelspiele ein Einzelnetz verwendet, muss die Netzpfostenmitte auf jeder Seite 91,4 cm außerhalb des Einzelspielfeldes liegen. Wird ein Netz für das Doppelfeld verwendet, muss das Netz auf einer Höhe von 1,07 m von zwei Einzelstützen gestützt werden, deren Mitte auf jeder Seite 91,4 cm außerhalb des Einzelspielfeldes liegt.
– Die Netzpfosten dürfen nicht mehr als 15 cm im Quadrat oder 15 cm Durchmesser haben.
– Die Einzelstützen dürfen höchstens 7,5 cm im Quadrat oder 7,5 cm Durchmesser haben.
– Die Netzpfosten und Einzelstützen dürfen nicht mehr als 2,5 cm über der Oberkante des Netzkabels liegen.
Die Linien an den Enden des Spielfeldes werden Grundlinien und die Linien an den Seiten des Spielfeldes werden Seitenlinien genannt. Parallel zum Netz werden jeweils im Abstand von 6,40 m von den Seiten des Netzes zwei Linien zwischen den Einzel-Seitenlinien gezogen. Diese Linien werden Aufschlaglinien genannt. Zu beiden Seiten des Netzes wird die Fläche zwischen der Aufschlaglinie und dem Netz durch die Aufschlagmittellinie in zwei gleiche Hälften, die Aufschlagfelder, geteilt. Die Aufschlagmittellinie wird parallel zu den Einzel-Seitenlinien und genau in der Mitte zwischen diesen gezogen. Jede Grundlinie wird durch ein 10 cm langes Mittelzeichen, das innerhalb des Spielfeldes und parallel zu den Einzel-Seitenlinien gezogen wird, in zwei Hälften geteilt.
– Die Breite der Aufschlagmittellinie und des Mittelzeichens muss 5 cm betragen.
– Die anderen Linien des Spielfeldes sollen zwischen 2,5 cm und 5 cm breit sein, ausgenommen die Grundlinien, deren Breite bis zu 10 cm betragen darf. Alle Spielfeldmaße werden von der Außenkante der Linien gemessen und alle Linien des Spielfeldes müssen von gleicher Farbe sein, die sich eindeutig von der Farbe des Platzbelages abheben muss. Ausgenommen wie in Anhang III festgelegt, ist Werbung auf dem Platz, Netz, Netzhalter, der Netzeinfassung und auf den Netzpfosten oder Einzelstützen nicht erlaubt.
Als Richtlinie für internationale Wettbewerbe, beträgt die empfohlene Mindestentfernung zwischen den Grundlinien und den hinteren Einzäunungen 6,40 m und zwischen den Seitenlinien und den seitlichen Einzäunungen 3,66 m. Als Richtlinie für Freizeit- und Vereinsplätze beträgt die empfohlene Mindestentfernung zwischen den Grundlinien und den hinteren Einzäunungen 5,48 m und zwischen den Seitenlinien und den seitlichen Einzäunungen 3,05 m.* Als Richtlinie beträgt die empfohlene Deckenhöhe mindestens 9,14 m.

Regel 2: Ständige Einrichtungen

Die ständigen Einrichtungen des Platzes umfassen die hinteren und seitlichen Einzäunungen, die Zuschauer, die Tribünen und Plätze für Zuschauer, alle anderen Einrichtungen rund um den und über dem Platz, den Schiedsrichter, die Linienrichter, den Netzrichter und die Ballkinder, sofern sich diese auf den ihnen zugewiesenen Positionen befinden. In einem Einzelspiel, das mit einem Doppelnetz und Einzelstützen gespielt wird, sind die Netzpfosten und der Teil des Netzes außerhalb der Einzelstützen ständige Einrichtungen und werden nicht als Netzpfosten oder als Teil des Netzes betrachtet.

Regel 3: Bälle

Bälle, die für das Spiel nach den Tennisregeln der ITF zugelassen sind, müssen den in Anhang I aufgeführten technischen Spezifikationen entsprechen. Die International Tennis Federation entscheidet über die Frage, ob ein Ball oder Prototyp
Anhang I entspricht oder anderweitig für das Spiel zugelassen oder nicht zugelassen wird. Eine solche Entscheidung kann auf Eigeninitiative der ITF oder auf Antrag einer jeden Partei mit einem begründeten Interesse daran, einschließlich eines jeden Spielers, Ausrüsters oder Nationalen Verbandes oder dessen Mitglieder getroffen werden. Für solche Entscheidungen und Anträge gelten die entsprechenden Prüf- und Anhörungsverfahren der International Tennis Federation.
Die Veranstalter müssen vor Beginn der Veranstaltung Folgendes bekannt geben:
a. Die Anzahl der Bälle je Wettspiel (2, 3, 4 oder 6).
b. Den Wechsel der Bälle, falls vorgesehen.
Falls vorgesehen, können die Bälle wie folgt gewechselt werden, entweder:
i. nach einer vereinbarten ungeraden Zahl von Spielen; in diesem Fall findet der erste Wechsel der Bälle im Wettspiel zwei Spiele früher statt als für den Rest des Wettspiels, um das Einschlagen zu berücksichtigen. Ein Tie-Break-Spiel zählt für den Wechsel der Bälle als ein Spiel. Vor Beginn eines Tie-Break-Spiels findet kein Wechsel der Bälle statt. In diesem Fall wird der Wechsel der Bälle bis zum Beginn des zweiten Spiels des nächsten Satzes verzögert, oder ii. zu Beginn eines Satzes. Platzt während des Spiels ein Ball, ist der Punkt zu wiederholen.
Fall 1: Ist ein Ball am Ende eines Punktes weich, ist dann der Punkt zu wiederholen?
Entscheidung: Ist der Ball nur weich, nicht geplatzt, ist der Punkt nicht zu wiederholen.
Anmerkung: Jeder Ball, der bei einem Turnier, das nach den Tennisregeln der ITF gespielt wird, verwendet wird, muss auf der offiziellen von der International Tennis Federation herausgegebenen Liste der zugelassenen Bälle stehen.
* Im Bereich des DTB gilt: Bei der Neuerrichtung von Tennisplätzen, auf denen auch Wettbewerbe ausgetragen werden, muss der Auslauf hinter jeder Grundlinie mindestens 6,40 m und an den Seiten mindestens 3,66 m betragen.

Regel 4: Schläger

Schläger, die zum Spiel nach den Tennisregeln der ITF zugelassen sind, müssen den in Anhang II aufgeführten technischen Spezifikationen entsprechen. Die International Tennis Federation entscheidet über die Frage, ob ein Schläger oder Prototyp Anhang II entspricht oder anderweitig für das Spiel zugelassen oder nicht zugelassen wird. Eine solche Entscheidung kann auf Eigeninitiative der ITF oder auf Antrag einer jeden Partei mit einem begründeten Interesse daran, einschließlich eines jeden Spielers, Ausrüsters, Nationalen Verbandes oder dessen Mitglieder, getroffen werden. Für solche Entscheidungen und Anträge gelten die entsprechenden Prüf- und Anhörungsverfahren der International Tennis Federation.
<br/>Fall 1: Ist mehr als ein Besaitungsmuster auf der Schlagfläche eines Schlägers erlaubt?
<br/>Entscheidung: Nein. Die Regel spricht von einem Muster (nicht Mustern) sich kreuzender Saiten (siehe Anhang II).
<br/>Fall 2: Gilt das Besaitungsmuster eines Schlägers im Allgemeinen als gleichmäßig und flach, wenn die Saiten mehr als eine Ebene bilden?
<br/>Entscheidung: Nein.
<br/>Fall 3: Dürfen Vorrichtungen zur Schwingungsdämpfung auf den Saiten eines Schlägers angebracht werden? Wenn ja, wo dürfen sie angebracht werden?
<br/>Entscheidung: Ja. Doch dürfen solche Vorrichtungen nur außerhalb des Musters der sich kreuzenden Saiten angebracht werden.
<br/>Fall 4: Während eines Punkts, reißen einem Spieler versehentlich die Saiten. Darf der Spieler fortfahren, mit diesem Schläger einen weiteren Punkt zu spielen?
<br/>Entscheidung: Ja, es sei denn, dies wurde durch die Veranstalter ausdrücklich untersagt.
<br/>Fall 5: Darf ein Spieler irgendwann während des Spielens mehr als einen Schläger benutzen?
<br/>Entscheidung: Nein.
<br/>Fall 6: Darf eine Batterie, die die Spieleigenschaften beeinflusst, in einen Schläger eingebaut werden?
<br/>Entscheidung: Nein. Eine Batterie ist untersagt, da sie eine Energiequelle ist. Das Gleiche gilt für Solarzellen und ähnliche Vorrichtungen.

Regel 5: Zählweise in einem Spiel

a. Standard-Spiel
Ein Standard-Spiel wird wie folgt gezählt, wobei der Punktstand des Aufschlägers zuerst genannt wird:
Kein Punkt – »Null«
Erster Punkt – »15«
Zweiter Punkt – »30«
Dritter Punkt – »40«
Vierter Punkt – »Spiel«
mit folgender Ausnahme: Haben beide Spieler/Doppelpaare drei Punkte gewonnen, lautet der Punktstand »Einstand«. Nach »Einstand« ist der nächste Punktstand »Vorteil« für den Spieler/das Doppelpaar, der/das den nächsten Punkt gewinnt. Gewinnt dieser Spieler/ dieses Doppelpaar auch den nächsten Punkt, gewinnt dieser Spieler/dieses Doppelpaar das »Spiel«; gewinnt der gegnerische Spieler/das Doppelpaar den nächsten Punkt, ist der Punktstand wieder »Einstand«. Ein Spieler/Doppelpaar der/das die unmittelbar auf »Einstand« folgenden zwei Punkte gewinnt, gewinnt das »Spiel«.
b. Tie-Break-Spiel
Während eines Tie-Break-Spiels werden die Punkte »Null«, »1«, »2«, »3«, usw. gezählt. Der Spieler/das Doppelpaar, der/das zuerst sieben Punkte gewinnt, gewinnt das »Spiel« und den »Satz«, vorausgesetzt, er/es führt mit einem Vorsprung von zwei Punkten über den/die Gegner. Falls nötig, wird das Tie-Break-Spiel so lange fortgesetzt, bis dieser Vorsprung erreicht ist. Der Spieler, der an der Reihe ist aufzuschlagen, schlägt für den ersten Punkt des Tie- Break-Spiels auf. Für die nächsten zwei Punkte schlägt/schlagen der/die Gegner auf (im Doppel, der Spieler des gegnerischen Doppelpaars, der als nächster Aufschlag hat). Danach schlägt jeder Spieler/jedes Doppelpaar abwechselnd für zwei Punkte hintereinander auf bis zum Ende des Tie-Break-Spiels (im Doppel wird der Aufschlagwechsel innerhalb des Doppelpaars in der gleichen Reihenfolge fortgesetzt wie während des Satzes). Der Spieler/das Doppelpaar, der/das im Tie-Break-Spiel als erster/erstes an der Reihe ist, aufzuschlagen, ist im ersten Spiel des nächsten Satzes Rückschläger. Zusätzliche alternative Zählweisen sind in Anhang IV aufgeführt.

Regel 6: Zählweise in einem Satz

Es gibt unterschiedliche Methoden, in einem Satz zu zählen. Die zwei Hauptmethoden sind der »Vorteil-Satz« und der »Tie-Break-Satz«. Beide Methoden dürfen angewandt werden, vorausgesetzt, dass die anzuwendende Methode vor Beginn der Veranstaltung bekannt gegeben wird. Ist die »Tie-Break-Satz«-Methode anzuwenden, muss zudem bekannt gegeben werden, ob der letzte Satz als »Tie-Break-Satz« oder als »Vorteil-Satz« gespielt werden soll.
a. »Vorteil-Satz«
Der Spieler/das Doppelpaar, der/das zuerst sechs Spiele gewonnen hat, gewinnt diesen »Satz«, vorausgesetzt, er/es hat einen Vorsprung von zwei Spielen über seine/ seinen Gegner. Wenn nötig, wird der Satz so lange fortgesetzt, bis dieser Vorsprung erreicht ist.
b. »Tie-Break-Satz«
Der Spieler/das Doppelpaar, der/das zuerst sechs Spiele gewonnen hat, gewinnt diesen »Satz«, vorausgesetzt, er/es hat einen Vorsprung von zwei Spielen über seine/ seinen Gegner. Wird der Spielstand von 6 beide erreicht, ist ein Tie-Break-Spiel zu spielen.
Zusätzliche zugelassene alternative Zählweisen sind in Anhang IV aufgeführt.

Regel 7: Zählweise in einem Wettspiel

Ein Wettspiel kann auf zwei Gewinnsätze (ein Spieler/Doppelpaar benötigt 2 gewonnene Sätze, um das Wettspiel zu gewinnen) oder auf drei Gewinnsätze (ein Spieler/Doppelpaar benötigt 3 gewonnene Sätze, um das Wettspiel zu gewinnen) gespielt werden. Zusätzliche zugelassene alternative Zählweisen sind in Anhang IV aufgeführt.

Regel 8: Aufschläger und Rückschläger

Die Spieler/Doppelpaare stellen sich auf den gegenüberliegenden Seiten des Netzes auf. Der Aufschläger ist der Spieler, der den Ball für den ersten Punkt ins Spiel bringt. Der Rückschläger ist der Spieler, der bereit ist, den vom Aufschläger aufgeschlagenen Ball zurückzuschlagen.
Fall 1: Darf der Rückschläger außerhalb der Linien des Spielfeldes stehen?
Entscheidung: Ja. Der Rückschläger darf jede Position innerhalb oder außerhalb der Linien auf seiner Seite des Netzes einnehmen.

Regel 9: Wahl der Seiten und des Aufschlags

Über die Wahl der Seite und die Wahl darüber, Aufschläger oder Rückschläger im ersten Spiel zu sein, entscheidet vor Beginn des Einschlagens das Los. Der Spieler/das Doppelpaar, der/das das Los gewinnt, kann wählen:
a. Aufschläger oder Rückschläger im ersten Spiel des Wettspiels zu sein; in diesem Fall wählt/wählen der/die Gegner die Seite des Spielfeldes für das erste Spiel des Wettspiels; oder
b. die Seite des Spielfeldes für das erste Spiel des Wettspiels; in diesem Fall wählt/wählen der/die Gegner, ob er/sie Aufschläger oder Rückschläger für das erste Spiel des Wettspiels sein will/wollen; oder
c. vom Gegner/von den Gegnern zu verlangen, eine der oben genannten Entscheidungen zu treffen.
Fall 1: Haben beide Spieler/Doppelpaare Anspruch darauf neu zu wählen, wenn das Einschlagen unterbrochen wurde und die Spieler den Platz verlassen?
Entscheidung: Ja. Das Ergebnis des ursprünglichen Losentscheids bleibt bestehen, doch dürfen beide Spieler/Doppelpaare neu wählen.

Regel 10: Wechsel der Spielfeldseiten

Die Spieler haben in jedem Satz nach dem ersten, dritten und jedem darauf folgenden ungeraden Spiel sowie nach Beendigung eines jeden Satzes die Seiten des Spielfeldes zu wechseln. Ist aber die Summe der Spiele eines Satzes eine gerade Zahl, so sind die Seiten erst nach dem ersten Spiel des nächsten Satzes zu wechseln. Während eines Tie-Break-Spiels haben die Spieler nach jeweils sechs Punkten die Seiten des Spielfeldes zu wechseln.

Regel 11: Ball im Spiel

Sofern nicht auf Fehler oder Wiederholung des Aufschlags entschieden wird, ist der Ball ab dem Augenblick, in dem der Aufschläger den Ball trifft, im Spiel und bleibt im Spiel, bis der Punkt entschieden ist.

Regel 12: Ball berührt eine Linie

Berührt ein Ball eine Linie, so gilt, dass er das von dieser Linie begrenzte Spielfeld berührt hat.

Regel 13: Ball berührt eine Ständige Einrichtung

Berührt der im Spiel befindliche Ball eine ständige Einrichtung, nachdem er das richtige Spielfeld berührt hat, gewinnt der Spieler, der den Ball geschlagen hat, den Punkt. Berührt der im Spiel befindliche Ball eine ständige Einrichtung, bevor er den Boden berührt, verliert der Spieler, der den Ball geschlagen hat, den Punkt.

Regel 14: Reihenfolge beim Aufschlag

Nach Beendigung eines jeden Standard-Spiels, wird der Rückschläger zum Aufschläger und der Aufschläger zum Rückschläger für das nächste Spiel. Im Doppel entscheidet jeweils das Doppelpaar, das im ersten Spiel eines jeden Satzes aufschlägt, welcher Spieler in diesem Spiel aufschlägt. Genauso entscheidet das gegnerische Doppelpaar vor Beginn des zweiten Spiels, welcher Spieler in diesem Spiel aufschlägt. Der Partner desjenigen Spielers, der im ersten Spiel aufgeschlagen hat, schlägt im dritten Spiel und der Partner desjenigen Spielers, der im zweiten Spiel aufgeschlagen hat, schlägt im vierten Spiel auf. Dieser Wechsel muss bis zur Beendigung des Satzes beibehalten werden.

Regel 15: Reihenfolge beim Rückschlag im Doppel

Das Doppelpaar, das im ersten Spiel eines jeden Satzes den Aufschlag zurückzuschlagen hat, entscheidet, welcher Spieler den Aufschlag zum ersten Punkt in diesem Spiel zurückschlägt. Genauso entscheidet das gegnerische Doppelpaar vor Beginn des zweiten Spiels, welcher Spieler den Aufschlag zum ersten Punkt dieses Spiels zurückschlägt. Der Partner desjenigen Spielers, der für den ersten Punkt des Spiels Rückschläger war, wird für den zweiten Punkt Rückschläger; dieser Wechsel muss bis zur Beendigung des Spiels und des Satzes beibehalten werden. Nachdem der Rückschläger den Ball zurückgeschlagen hat, darf jeder der Spieler in einem Doppelpaar den Ball schlagen.
Fall 1: Darf ein Spieler eines Doppelpaares allein gegen das gegnerische Doppelpaar spielen?
Entscheidung: Nein.

Regel 16: Aufschlag

Unmittelbar vor Beginn der Aufschlagbewegung, muss der Aufschläger mit beiden Füßen in Ruhestellung hinter der Grundlinie (d. h. weiter vom Netz entfernt als diese) und innerhalb der gedachten Verlängerungen des Mittelzeichens und der Seitenlinie stehen. Der Aufschläger hat dann den Ball mit der Hand in eine beliebige Richtung zu werfen und den Ball mit dem Schläger zu schlagen, bevor dieser den Boden berührt. Die Aufschlagbewegung ist in dem Augenblick beendet, in dem der Schläger des Spielers den Ball trifft oder verfehlt. Ein Spieler, der nur einen Arm benutzen kann, darf den Schläger benutzen, um den Ball aufzuwerfen.

Regel 17: Ausführung des Aufschlags

Bei der Ausführung des Aufschlags in einem Standard-Spiel hat der Aufschläger abwechselnd hinter den Hälften des Spielfeldes zu stehen, beginnend in jedem Spiel hinter der rechten Hälfte des Spielfeldes. In einem Tie-Break-Spiel wird der Aufschlag abwechselnd hinter den beiden Hälften des Spielfeldes ausgeführt, wobei der erste Aufschlag hinter der rechten Hälfte des Spielfeldes erfolgen muss. Der aufgeschlagene Ball muss das Netz überfliegen und das schräg gegenüberliegende Aufschlagfeld treffen, bevor der Rückschläger den Ball zurückschlägt.

Regel 18: Fußfehler

Während der Aufschlagbewegung, darf der Aufschläger nicht:
a. seine Stellung durch Gehen oder Laufen verändern, wobei geringfügige Bewegungen der Füße erlaubt sind,
b. die Grundlinie oder das Spielfeld mit einem Fuß berühren,
c. die Fläche außerhalb der gedachten Verlängerung der Seitenlinie mit einem Fuß berühren,
d. die gedachte Verlängerung des Mittelzeichens mit einem Fuß berühren. Verstößt der Aufschläger gegen diese Regel gilt dies als »Fußfehler«.
Fall 1: Darf der Aufschläger in einem Einzelspiel beim Aufschlag hinter dem Teil der Grundlinie zwischen der Seitenlinie des Einzel- und der Seitenlinie des Doppelspielfeldes stehen?
Entscheidung: Nein.
Fall 2: Darf der Aufschläger während der Aufschlagbewegung mit einem Fuß oder mit beiden Füßen nicht den Boden berühren?
Entscheidung: Ja.

Regel 19: Aufschlagfehler

Es ist ein Aufschlagfehler, wenn:
a. der Aufschläger gegen die Regeln 16, 17 oder 18 verstößt; oder
b. der Aufschläger beim Versuch den Ball zu schlagen, diesen verfehlt; oder
c. der aufgeschlagene Ball eine ständige Einrichtung, Einzelstütze oder Netzpfosten berührt, bevor dieser den Boden berührt; oder
d. der aufgeschlagene Ball den Aufschläger oder den Partner des Aufschlägers oder irgendetwas, was der Aufschläger oder der Partner des Aufschlägers an sich trägt oder hält, berührt.
Fall 1: Nachdem ein Spieler den Ball zum Aufschlag hochgeworfen hat, entscheidet er sich, den Ball nicht zu schlagen und fängt ihn stattdessen auf. Ist dies ein Aufschlagfehler?
Entscheidung: Nein. Ein Spieler, der den Ball wirft und sich dann entscheidet, ihn nicht zu schlagen, darf den Ball mit der Hand oder mit dem Schläger fangen oder den Ball aufspringen lassen.
Fall 2: In einem Einzelspiel, das auf einem Spielfeld mit Netzpfosten und Einzelstützen ausgetragen wird, trifft der aufgeschlagene Ball eine Einzelstütze und dann das richtige Aufschlagfeld. Ist dies ein Aufschlagfehler?
Entscheidung: Ja.

Regel 20: Zweiter Aufschlag

Ist der erste Aufschlag ein Fehler, hat der Aufschläger hinter derselben Hälfte des Spielfeldes, hinter der der Fehler aufgeschlagen wurde, ohne Verzögerung erneut aufzuschlagen, es sei denn, der Aufschlag erfolgte hinter der falschen Hälfte.

Regel 21: Spielbereitschaft

Der Aufschläger darf erst aufschlagen, wenn der Rückschläger spielbereit ist. Jedoch hat der Rückschläger in einem angemessenen Tempo des Aufschlägers zu spielen und innerhalb einer angemessenen Zeit, in der der Aufschläger spielbereit ist, zum Rückschlag bereit zu sein. Ein Rückschläger, der versucht, den aufgeschlagenen Ball zurückzuschlagen, gilt als spielbereit. Wird aber angezeigt, dass der Rückschläger nicht bereit ist, darf ein Aufschlag nicht als Fehler gewertet werden.

Regel 22: Wiederholung des Aufschlags

Der Aufschlag ist zu wiederholen, wenn:
a. der aufgeschlagene Ball das Netz, den Netzhalter oder die Netzeinfassung berührt und anderweitig gut ist; oder, nachdem er das Netz, den Netzhalter oder die Netzeinfassung berührt hat, den Rückschläger oder den Partner des Rückschlägers oder irgendetwas, was sie an sich tragen oder halten, trifft, bevor dieser den Boden berührt; oder:
b. der Ball aufgeschlagen wird, obgleich der Rückschläger nicht spielbereit ist. Im Fall eines zu wiederholenden Aufschlags zählt dieser Aufschlag nicht, und der Aufschläger hat erneut aufzuschlagen; doch wird durch einen zu wiederholenden Aufschlag ein vorheriger Fehler nicht aufgehoben.

Regel 23: Wiederholungen

In allen Fällen, in denen auf Wiederholung entschieden wurde, ausgenommen die Entscheidung auf Wiederholung eines zweiten Aufschlags, ist der ganze Punkt zu wiederholen.
Fall 1: Während ein Ball im Spiel ist, rollt ein anderer Ball auf das Spielfeld. Es wird auf Wiederholung entschieden. Der Aufschläger hat zuvor einen Fehler aufgeschlagen. Hat der Aufschläger nun Anspruch auf einen ersten Aufschlag oder einen zweiten Aufschlag?
Entscheidung: Ersten Aufschlag. Der ganze Punkt ist zu wiederholen.

Regel 24: Punktverlust

Ein Punkt ist verloren, wenn:
a. der Spieler zwei aufeinander folgende Aufschlagfehler macht; oder
b. der Spieler den im Spiel befindlichen Ball nicht zurückschlägt, bevor dieser zweimal hintereinander aufspringt; oder
c. der Spieler den im Spiel befindlichen Ball so zurückschlägt, dass dieser den Boden oder einen Gegenstand außerhalb des richtigen Spielfeldes trifft; oder
d. der Spieler den im Spiel befindlichen Ball so zurückschlägt, dass dieser eine ständige Einrichtung trifft, bevor er aufspringt; oder
e. der Spieler den im Spiel befindlichen Ball absichtlich auf dem Schläger trägt oder fängt oder mit dem Schläger absichtlich mehr als einmal berührt; oder
f. der Spieler oder der Schläger, unabhängig davon, ob dieser sich in der Hand des Spielers befindet oder nicht, oder irgendetwas, was der Spieler an sich trägt oder hält, das Netz, die Netzpfosten bzw. Einzelstützen, das Seil oder Metallkabel, den Netzhalter, die Netzeinfassung oder das Spielfeld des Gegners zu irgendeinem Zeitpunkt berührt, während der Ball im Spiel ist; oder
g. der Spieler den Ball schlägt, bevor dieser das Netz überflogen hat; oder
h. der im Spiel befindliche Ball den Spieler oder irgendetwas, was der Spieler an sich trägt oder hält, berührt, mit Ausnahme des Schlägers; oder
i. der im Spiel befindliche Ball den Schläger berührt, ohne dass der Spieler diesen hält; oder
j. der Spieler absichtlich und wesentlich die Form des Schlägers verändert, während der Ball im Spiel ist; oder
k. im Doppel beide Spieler den Ball beim Schlagen berühren.
Fall 1: Nachdem der Aufschläger einen ersten Aufschlag ausgeführt hat, fällt der Schläger aus seiner Hand und berührt das Netz, bevor der Ball aufspringt. Ist dies ein Aufschlagfehler oder verliert der Aufschläger den Punkt?
Entscheidung: Der Aufschläger verliert den Punkt, weil der Schläger das Netz berührt, während der Ball im Spiel ist.
Fall 2: Nachdem der Aufschläger einen ersten Aufschlag ausgeführt hat, fällt der Schläger aus seiner Hand und berührt das Netz, nachdem der Ball außerhalb des richtigen Spielfeldes aufgesprungen ist. Ist dies ein Aufschlagfehler oder verliert der Aufschläger den Punkt?
Entscheidung: Dies ist ein Aufschlagfehler, weil der Schläger das Netz berührt hat, nachdem der Ball nicht mehr im Spiel war.
Fall 3: In einem Doppelspiel berührt der Partner des Rückschlägers das Netz, bevor der aufgeschlagene Ball den Boden außerhalb des richtigen Aufschlagfeldes berührt. Was ist die richtige Entscheidung?
Entscheidung: Das rückschlagende Doppelpaar verliert den Punkt, weil der Partner des Rückschlägers das Netz berührt hat, während der Ball im Spiel war.
Fall 4: Verliert ein Spieler den Punkt, wenn er die gedachte Linie in der Verlängerung des Netzes überquert, bevor oder nachdem der Ball geschlagen wurde?
Entscheidung: In keinem der beiden Fälle verliert der Spieler den Punkt, vorausgesetzt, dass der Spieler das Spielfeld des Gegners nicht berührt.
Fall 5: Darf ein Spieler über das Netz auf das Spielfeld des Gegners springen, während der Ball im Spiel ist?
Entscheidung: Nein. Der Spieler verliert den Punkt.
Fall 6: Ein Spieler wirft den Schläger nach dem im Spiel befindlichen Ball. Sowohl der Schläger als auch der Ball landen im gegnerischen Spielfeld und der/die Gegner kann/können den Ball nicht erreichen. Welcher Spieler gewinnt den Punkt?
Entscheidung: Der Spieler, der den Schläger nach dem Ball geworfen hat, verliert den Punkt.
Fall 7: Ein aufgeschlagener Ball trifft den Rückschläger oder im Doppel den Partner des Rückschlägers, bevor er den Boden berührt. Welcher Spieler gewinnt den Punkt?
Entscheidung: Der Aufschläger gewinnt den Punkt, es sei denn es handelt sich um einen zu wiederholenden Aufschlag.
Fall 8: Ein außerhalb des Spielfeldes stehender Spieler, schlägt den Ball oder fängt ihn bevor dieser aufspringt und beansprucht den Punkt für sich, weil der Ball mit Sicherheit ins Aus gegangen wäre.
Entscheidung: Der Spieler verliert den Punkt, es sei denn, es ist ein guter Rückschlag. In diesem Fall wird der Punkt weitergespielt.

Regel 25: Guter Rückschlag

Ein Rückschlag ist gut:
a. wenn der Ball das Netz, die Netzpfosten bzw. Einzelstützen, das Seil oder Metallkabel, den Netzhalter oder die Netzeinfassung berührt, vorausgesetzt, dass er diese überfliegt und den Boden innerhalb des richtigen Spielfeldes trifft; ausgenommen wie in Regel 2 und 25 d vorgeschrieben; oder
b. wenn der im Spiel befindliche Ball den Boden innerhalb des richtigen Spielfeldes berührt hat und über das Netz zurückspringt oder zurückgeweht wird, der Spieler über das Netz reicht und den Ball in das richtige Spielfeld spielt, vorausgesetzt, dass der Spieler nicht gegen Regel 24 verstößt; oder
c. wenn der Ball außerhalb der Netzpfosten bzw. Einzelstützen, entweder oberhalb oder unterhalb der Höhe der Netzoberkante zurückgeschlagen wird, auch wenn dieser die Netzpfosten bzw. Einzelstützen berührt, vorausgesetzt, dass dieser den Boden im richtigen Spielfeld trifft; ausgenommen wie in Regel 2 und 25 d vorgeschrieben; oder
d. wenn der Ball unterhalb des Seiles oder Metallkabels zwischen der Einzelstütze und dem angrenzenden Netzpfosten hindurch fliegt, ohne das Netz, das Seil oder Metallkabel oder den Netzpfosten zu berühren und den Boden im richtigen Spielfeld berührt, oder
e. wenn der Spieler mit seinem Schläger über das Netz reicht, nachdem er den Ball auf seiner eigenen Seite des Netzes geschlagen hat, und der Ball den Boden im richtigen Spielfeld trifft; oder
f. wenn der Spieler den im Spiel befindlichen Ball schlägt, der einen anderen im richtigen Spielfeld liegenden Ball trifft.
Fall 1: Ein Spieler schlägt einen Ball zurück, der dann eine Einzelstütze trifft und auf dem Boden im richtigen Spielfeld aufspringt. Ist der Rückschlag gut?
Entscheidung: Ja. Handelt es sich jedoch um einen aufgeschlagenen Ball, der die Einzelstütze trifft, ist es ein Aufschlagfehler.
Fall 2: Ein im Spiel befindlicher Ball trifft einen anderen Ball, der im richtigen Spielfeld liegt. Was ist die richtige Entscheidung?
Entscheidung: Das Spiel wird fortgesetzt. Ist jedoch unklar, ob tatsächlich der im Spiel befindliche Ball zurückgeschlagen wurde, ist auf Wiederholung zu entscheiden.

Regel 26: Behinderung

Wird ein Spieler beim Spielen eines Punktes durch eine absichtliche Handlung des Gegners/ der Gegner behindert, gewinnt der Spieler den Punkt. Jedoch ist der Punkt zu wiederholen, wenn ein Spieler beim Spielen eines Punktes durch eine entweder unabsichtliche Handlung des Gegners/der Gegner oder etwas außerhalb seiner eigenen Kontrolle liegendes (mit Ausnahme einer ständigen Einrichtung) behindert wird.
Fall 1: Ist ein unabsichtlicher Doppelschlag eine Behinderung?
Entscheidung: Nein. Siehe auch Regel 24 e.
Fall 2: Ein Spieler behauptet, zu spielen aufgehört zu haben, weil er dachte, dass sein/ seine Gegner behindert wurde/wurden. Ist dies eine Behinderung?
Entscheidung: Nein, der Spieler verliert den Punkt.
Fall 3: Ein im Spiel befindlicher Ball trifft einen über das Spielfeld fliegenden Vogel. Ist dies eine Behinderung?
Entscheidung: Ja, der Punkt ist zu wiederholen.
Fall 4: Während eines Punktes behindert ein Ball oder ein anderer Gegenstand, der zu Beginn des Punktes auf der Seite des Netzes des Spielers lag, den Spieler. Ist dies eine Behinderung?
Entscheidung: Nein.
Fall 5: Wo dürfen im Doppel der Partner des Aufschlägers und der Partner des Rückschlägers stehen?
Entscheidung: Der Partner des Aufschlägers und der Partner des Rückschlägers dürfen jede Position auf ihrer eigenen Seite des Netzes, innerhalb oder außerhalb des Spielfeldes einnehmen. Ruft jedoch ein Spieler eine Behinderung für den/die Gegner hervor, ist die Regel »Behinderung« anzuwenden.

Regel 27: Berichtigung von Irrtümern

Grundsätzlich gilt: Wird ein Irrtum bezüglich der Tennisregeln der ITF entdeckt, bleiben alle vorher gespielten Punkte bestehen. Entdeckte Irrtümer sind wie folgt zu berichtigen:
a. Schlägt während eines Standard-Spiels oder eines Tie-Break-Spiels ein Spieler hinter der falschen Hälfte des Spielfeldes auf, ist dies zu berichtigen, sobald der Irrtum entdeckt wird und der Aufschläger hat hinter der gemäß des Punktstandes richtigen Hälfte des Spielfeldes aufzuschlagen. Ein vor der Entdeckung des Irrtums begangener Aufschlagfehler wird gewertet.
b. Befinden sich die Spieler während eines Standard-Spiels oder eines Tie-Break-Spiels auf den falschen Seiten des Spielfeldes, ist der Irrtum, sobald er entdeckt wird, zu berichtigen und der Aufschläger hat von der gemäß des Spielstands richtigen Seite des Spielfeldes aufzuschlagen.
c. Schlägt ein Spieler während eines Standard-Spiels auf, ohne an der Reihe zu sein, hat der Spieler, der ursprünglich hätte aufschlagen sollen, aufzuschlagen, sobald der Irrtum entdeckt wird. Wurde jedoch ein Spiel beendet, bevor der Irrtum entdeckt wurde, bleibt die geänderte Reihenfolge beim Aufschlag bestehen. Ein vor der Entdeckung des Irrtums vom Gegner/von den Gegnern begangener Aufschlagfehler wird nicht gewertet. Schlägt im Doppel der Partner eines Doppelpaars auf, der nicht an der Reihe ist, wird ein vor der Entdeckung des Irrtums begangener Aufschlagfehler gewertet.
d. Schlägt ein Spieler während eines Tie-Break-Spiels auf, ohne an der Reihe zu sein, und der Irrtum wird entdeckt, nachdem eine gerade Anzahl von Punkten gespielt worden ist, wird der Irrtum sofort berichtigt. Wird der Irrtum entdeckt, nachdem eine ungerade Anzahl von Punkten gespielt worden ist, bleibt die geänderte Reihenfolge beim Aufschlag bestehen. Schlägt im Doppel der Partner eines Doppelpaars auf, der nicht an der Reihe ist, wird ein vor der Entdeckung des Irrtums begangener Aufschlagfehler gewertet.
e. Kommt es während eines Standard-Spiels oder eines Tie-Break-Spiels im Doppel zu einem Irrtum in der Reihenfolge beim Rückschlag, bleibt diese geänderte Reihenfolge bestehen bis zur Beendigung des Spiels, in dem der Irrtum entdeckt wurde. Für das nächste Spiel in diesem Satz, in dem sie Rückschläger sind, haben die Partner die ursprüngliche Reihenfolge beim Rückschlag wieder aufzunehmen.
f. Wird beim Spielstand von 6 beide irrtümlich ein Tie-Break-Spiel begonnen, obgleich zuvor vereinbart wurde, dass der Satz ein »Vorteil-Satz« sein soll, ist der Irrtum sofort zu berichtigen, wenn nur ein Punkt gespielt worden ist. Wird der Irrtum entdeckt, nachdem der zweite Punkt bereits gespielt wird, ist der Satz als »Tie-Break-Satz« fortzusetzen.
g. Wird beim Spielstand von 6 beide irrtümlich ein Standard-Spiel begonnen, obgleich zuvor vereinbart wurde, dass der Satz ein »Tie-Break-Satz« sein soll, ist der Irrtum sofort zu berichtigen, wenn nur ein Punkt gespielt worden ist. Wird der Irrtum entdeckt, nachdem der zweite Punkt bereits gespielt wird, ist der Satz bis zum Spielstand von 8 beide (oder einer höheren geraden Zahl) als »Vorteil-Satz« fortzusetzen und dann ein Tie-Break-Spiel zu spielen.
h. Wird irrtümlich ein »Vorteil-Satz« oder ein »Tie-Break-Satz« begonnen, obgleich zuvor vereinbart wurde, dass der letzte Satz ein entscheidender Wettspiel-Tie-Break sein soll, ist der Irrtum sofort zu berichtigen, wenn nur ein Punkt gespielt worden ist. Wird der Irrtum entdeckt, nachdem der zweite Punkt bereits gespielt wurde, wird der Satz fortgesetzt bis entweder ein Spieler/Doppelpaar drei Spiele (und somit den Satz) gewonnen hat oder bis der Spielstand von 2 beide erreicht ist. Dann ist ein entscheidender Wettspiel- Tie-Break zu spielen. Wird der Irrtum jedoch erst entdeckt, nachdem das fünfte Spiel begonnen wurde, wird der Satz als »Tie-Break-Satz« fortgesetzt (siehe Anhang IV).
i. Wurden die Bälle nicht in der richtigen Reihenfolge gewechselt, ist der Irrtum zu berichtigen, wenn der Spieler/das Doppelpaar, der/das mit neuen Bällen hätte aufschlagen sollen, wieder an der Reihe ist, für ein neues Spiel aufzuschlagen. Danach sind die Bälle so zu wechseln, dass die Anzahl der Spiele zwischen den Wechseln der Bälle der ursprünglich festgelegten Anzahl entspricht. Die Bälle dürfen nicht während eines Spiels gewechselt werden.

Regel 28: Verantwortlichkeiten der Platz-Offiziellen

(Oberschiedsrichter, Schiedsrichter; Linienrichter)
Die Verantwortlichkeiten der in Wettspielen eingesetzten Offiziellen sind in Anhang V dargelegt.

Regel 29: Kontinuierliches Spiel

Grundsätzlich gilt, dass das Spiel ab dem Zeitpunkt des Wettspielbeginns (nachdem der erste Aufschlag des Wettspiels ins Spiel gebracht wurde) bis zur Beendigung des Wettspiels nicht unterbrochen werden darf.
a. Zwischen den Punkten sind höchstens zwanzig (20) Sekunden erlaubt. Wechseln die Spieler am Ende eines Spiels die Seiten, sind höchstens neunzig (90) Sekunden erlaubt. Jedoch nach dem ersten Spiel eines jeden Satzes und während eines Tie- Break-Spiels, darf das Spiel nicht unterbrochen werden und die Spieler wechseln die Seiten ohne Pause. Nach Beendigung eines jeden Satzes gibt es eine Satzpause von höchstens einhundertundzwanzig (120) Sekunden. Die maximal zulässige Zeit beginnt ab dem Augenblick, in dem ein Punkt entschieden ist, bis der erste Aufschlag zum nächsten Punkt erfolgt ist. Veranstalter von professionellen Circuits können bei der ITF eine Genehmigung auf Verlängerung der neunzig (90) Sekunden, die beim Seitenwechsel der Spieler nach Beendigung eines Spiels und der einhundertundzwanzig (120) Sekunden, die bei einer Satzpause erlaubt sind, beantragen.
b. Wenn aus Gründen, die außerhalb des Einflusses eines Spielers liegen, dessen Kleidung, Schuhwerk oder notwendige Ausrüstung (mit Ausnahme des Schlägers) kaputt geht oder ausgewechselt werden muss, kann dem Spieler eine angemessene zusätzliche Zeit gewährt werden, um das Problem zu beheben.
c. Es ist keine zusätzliche Zeit zu gewähren, um dem Spieler zu erlauben, sich zu erholen. Jedoch kann einem Spieler mit behandelbaren medizinischen Beschwerden eine Behandlungspause von drei Minuten für die Behandlung dieser medizinischen Beschwerden gewährt werden. Auch eine begrenzte Anzahl von Toiletten-/Kleiderwechselpausen kann gewährt werden, wenn dies vor Beginn der Veranstaltung bekannt gegeben wurde.
d. Veranstalter können eine Erholungspause von höchstens zehn (10) Minuten gewähren, wenn dies vor Beginn der Veranstaltung bekannt gegeben wurde. Diese Erholungspause kann nach dem 3. Satz in einem Wettspiel über drei Gewinnsätze oder nach dem 2. Satz in einem Wettspiel über zwei Gewinnsätze genommen werden.
e. Die Einschlagzeit darf höchstens fünf (5) Minuten betragen, es sei denn, durch die Veranstalter wird anderweitig entschieden.

Regel 30: Beratung

Beratung ist jegliche/jeglicher hörbare oder sichtbare Kommunikation, Ratschlag oder Anweisung an einen Spieler. In Mannschaftswettkämpfen, bei denen ein Mannschaftsführer auf dem Platz sitzt, kann der Mannschaftsführer den/die Spieler während einer Satzpause und beim Seitenwechsel der Spieler am Ende eines Spiels beraten, jedoch nicht beim Seitenwechsel der Spieler nach dem ersten Spiel eines jeden Satzes und nicht während eines Tie-Break-Spiels. In allen anderen Wettspielen ist Beratung des Spielers/der Spieler nicht erlaubt.
Fall 1: Darf ein Spieler beraten werden, wenn die Beratung in unauffälliger Weise durch Zeichen erfolgt?
Entscheidung: Nein.
Fall 2: Ist es einem Spieler gestattet, beraten zu werden, wenn das Spiel unterbrochen ist?
Entscheidung: Ja

Regel 31: Technik für Spieler-Analysen

Die Technik für Spieler-Analysen, die zum Spielen gemäß den ITF-Tennisregeln genehmigt
sind, müssen die Bestimmungen des Abschnitts III erfüllen.
Die ITF soll die Frage beantworten, ob eine solche Ausstattung genehmigt oder nicht
genehmigt wird. Eine solche Entscheidung kann auf Eigeninitiative der ITF oder auf
Antrag von jedem Beteiligten sowohl von jedem Spieler als auch von Herstellern, Nationalem
Verband oder deren Mitglieder, die ein nachvollziehbares, diesbezügliches Interesse
haben, getroffen werden. Solche Entscheidungen und Anträge sollen im Einklang
mit geeigneten Prüfverfahren und Anhörungen der ITF erfolgen.

Anhang

I: Bälle

Download unter:

http://www.badischertennisverband.de/cms/iwebs/download.aspx?id=86310#

II: Schläger

Anhang II: Schläger
a. Der Schläger besteht aus einem Rahmen und Saiten. Der Rahmen besteht aus einem Griff sowie einen Schlägerkopf und sollte ebenso einen Schlägerschaft umfassen. Der Schlägerkopf ist definiert als Schlägerteil, an dem die Saiten befestigt sind. Der Griff ist definiert als Schlägerteil, welches die Verbindung zum Schlägerkopf darstellt und vom Spieler normalerweise festgehalten wird. Der Schlägerschaft, sofern vorhanden, ist der Schlägerteil, der Griff und Schlägerkopf zusammenführt.
b. Die Schlagfläche wird definiert als Hauptfläche. Diese wird von einem Rahmen umfasst, der von Ösen, durch die die Saiten eingezogen werden, oder Kontaktpunkten der Besaitung mit dem Schlägerkopf, welcher Art auch immer besteht. Die Schlagfläche muss flach sein und aus einem Muster sich kreuzender Saiten bestehen, die abwechselnd unter- und übereinander geführt werden. Das Besaitungsmuster muss völlig gleichmäßig sein und insbesondere in der Mitte nicht weniger dicht sein als in irgendeinem anderen Bereich. Der Schläger muss so konstruiert und besaitet sein, dass die Spieleigenschaften auf beiden Schlagflächen identisch sind.
c. Der Schläger darf einschließlich Griff eine Gesamtlänge von 73,7 cm und eine Gesamtbreite von 31,7 cm nicht überschreiten. Die Schlagfläche darf in der Gesamtlänge 39,4 cm, gemessen parallel zu der Längsachse des Griffs, und in der Gesamtbreite 29,2 cm, nicht überschreiten.
d. Am Schläger, dürfen keine Gegenstände und hervorstehenden Teile angebracht sein, die die Form des Schlägers wesentlich verändern und es ermöglichen, während des Spielens eines Punktes, vorsätzlich eine physikalische Eigenschaft zu verändern, welche die Leistungsfähigkeit des Schlägers während des Spiels beeinflussen können. Gegenstände und hervorstehende Teile, die als Technik für Spieler-Analysen, zur Limitierung/ Vorbeugung von Saitenverschleiß und Vibration oder zur Ausbalancierung des Schlägers benutzt werden, sind erlaubt. Sämtlich erlaubten Objekte, Ausbuchtungen und Gegenstände müssen in angemessener Größe und Platzierung für deren Verwendung angebracht sein.

III: Technik für Spieler-Analysen

Anhang III: Technik für Spieler-Analysen
Technik für Spieleranalysen sind Vorrichtungen, die eine der folgenden Funktionen hinsichtlich
der Leistungsinformation für Spieler beinhalten:
a. Aufnahmen
b. Speicherung
c. Übertragung
d. Analyse
e. Kommunikation jeder Art und in jeder Form
Technik für Spieler-Analysen können Informationen während eines Spieles aufnehmen und speichern. Diese Informationen können durch den Spielern nur in Verbindung mit den Bestimmungen der Regel 30 genutzt werden.

IV: Werbung

Anhang IV:Werbung
1. Werbung auf dem Netz ist gestattet, sofern diese auf dem Teil des Netzes angebracht ist, welcher 0,914 m von den Netzpfosten entfernt ist, und so beschaffen ist, dass sie die Sicht der Spieler oder die Spielbedingungen nicht beeinträchtigt.
2. An den hinteren und seitlichen Einzäunungen des Platzes angebrachte Werbung und andere Markierungen oder Materialien sind gestattet, es sei denn sie beeinträchtigen die Sicht der Spieler oder die Spielbedingungen.
3. Auf dem Platzbelag außerhalb der Linien angebrachte Werbung und andere Markierungen
oder Materialien ist gestattet, es sei denn sie beeinträchtigt die Sicht der Spieler oder die Spielbedingungen.
4. Ungeachtet der vorstehenden Abschnitte (1), (2) und (3) darf jegliche auf dem Netz oder an den hinteren und seitlichen Einzäunungen des Platzes oder auf dem Platzbelag außerhalb der Linien angebrachte Werbung, Markierungen oder Materialien, keine weiße oder gelbe oder andere helle Farben aufweisen, welche die Sicht der
Spieler oder die Spielbedingungen beeinträchtigen könnte.
5. Werbung und andere Markierungen oder Materialien auf dem Platzbelag innerhalb der Linien des Platzes sind nicht gestattet.

V: Alternative Verfahrens- und Zählweisen

Anhang V: Alternative Verfahrens- und Zählweisen
Zählweise in einem Spiel:
»Ohne-Vorteil-Spiel«
Diese alternative Zählweise darf angewandt werden.
Ein Standard-Spiel wird wie folgt gezählt, wobei der Punktstand des Aufschlägers
zuerst genannt wird:
Kein Punkt – »Null«
Erster Punkt – »15«
Zweiter Punkt – »30«
Dritter Punkt – »40«
Vierter Punkt – »Spiel«
Haben beide Spieler/Doppelpaare je drei Punkte gewonnen, wird der Punktstand als »Einstand« bezeichnet und ein entscheidender Punkt ist zu spielen. Der/die Rückschläger wählt/wählen, ob er/sie den Aufschlag auf der rechten Hälfte oder auf der linken Hälfte des Spielfeldes annehmen möchte/möchten. Im Doppel dürfen die Spieler des rückschlagenden Doppelpaars die Positionen nicht ändern, um diesen entscheidenden Punkt anzunehmen. Der Spieler/das Doppelpaar, der/das den entscheidenden Punkt gewinnt, gewinnt das »Spiel«. Im Mixed muss der Spieler des gleichen Geschlechts wie der Aufschläger den entscheidenden Punkt annehmen. Die Spieler des rückschlagenden Doppelpaars dürfen ihre Position für die Annahme des entscheidenden Punkts nicht ändern. Zählweise in einem Satz:
1. »Kurzsätze«
Der Spieler/das Doppelpaar, der/das zuerst vier Spiele gewonnen hat, gewinnt den Satz, vorausgesetzt, er/es hat einen Vorsprung von zwei Spielen gegenüber dem Gegner/den Gegnern. Wird der Spielstand von vier beide erreicht, ist ein Tie-Break zu spielen.
2. Entscheidender Match-Tie-Break bis sieben Punkte. Bei einem Spielstand von 1:1 Sätzen in einem Wettspiel auf zwei Gewinnsätze oder
2:2 Sätzen in einem Wettspiel auf drei Gewinnsätze, ist ein Tie-Break-Spiel zu spielen, um das Wettspiel zu entscheiden. Dieses Tie-Break-Spiel ersetzt den entscheidenden letzten Satz. Der Spieler/das Doppelpaar, der/das zuerst sieben Punkte gewonnen hat, gewinnt diesen Match-Tie-Break und das Wettspiel, vorausgesetzt, es besteht ein Vorsprung von zwei Punkten gegenüber dem Gegner/den Gegnern.
3. Entscheidender Match-Tie-Break bis zehn Punkte
Bei einem Spielstand von 1:1 Sätzen in einem Wettspiel auf zwei Gewinnsätze oder
2:2 Sätzen in einem Wettspiel auf drei Gewinnsätze, ist ein Tie-Break-Spiel zu spielen,
um das Wettspiel zu entscheiden. Dieses Tie-Break-Spiel ersetzt den entscheidenden letzten Satz.
Der Spieler/das Doppelpaar, der/das zuerst zehn Punkte gewonnen hat, gewinnt diesen Match-Tie-Break und das Wettspiel, vorausgesetzt, es besteht ein Vorsprung von zwei Punkten gegenüber dem Gegner/den Gegnern.
Anmerkung: Bei Anwendung des entscheidenden Match-Tie-Breaks als Ersatz des
letzten Satzes:
92 Tennisregeln der ITF
– wird die ursprüngliche Reihenfolge beim Aufschlag beibehalten (Regeln 4 und 14);
– darf im Doppel die Reihenfolge beim Aufschlag und Rückschlag geändert werden,
wie zu Beginn eines jeden Satzes (Regeln 14 und 15);
– gibt es vor Beginn des entscheidenden Match-Tie-Breaks eine Satzpause von 120
Sekunden;
– sind die Bälle vor Beginn des entscheidenden Match-Tie-Breaks nicht zu wechseln,
auch wenn ein Wechsel anstehen würde.
Wechsel der Spielfeldseiten (Regel 10)
In einem Tie-Break-Spiel können die Spielfeldseiten alternativ wie folgt gewechselt werden:
Während eines Tie-Break-Spiels haben die Spieler nach dem ersten Punkt und danach
nach jedem vierten Punkt die Seiten des Spielfeldes zu wechseln.
Wiederholung des Aufschlags (Regel 22)
Alternatives Spielen ohne Berücksichtigung der Regel 22 a (Wiederholung des Aufschlags)
Der aufgeschlagene Ball, der das Netz, den

VI: Verantwortlichkeiten der Platz-Offiziellen

Anhang VI: Verantwortlichkeiten der Platz-Offiziellen
(Oberschiedsrichter, Schiedsrichter; Linienrichter)
Der Oberschiedsrichter ist die letzte Instanz für alle Regelfragen und seine Entscheidung
ist endgültig.
In Wettspielen, für die ein Schiedsrichter eingesetzt ist, ist der Schiedsrichter die letzte Instanz für alle Tatsachenentscheidungen während eines Wettspiels. Die Spieler haben das Recht, den Oberschiedsrichter auf den Platz zu rufen, wenn sie mit der Auslegung einer Tennisregel seitens des Schiedsrichters nicht einverstanden sind.
In Wettspielen, für die Linienrichter und Netzrichter eingesetzt sind, werden alle Entscheidungen(einschließlich Fußfehlerentscheidungen) mit Bezug auf die Linie oder das Netz von ihnen getroffen. Der Schiedsrichter hat das Recht, die Entscheidung
eines Linienrichters oder Netzrichters abzuändern, wenn sich der Schiedsrichter sicher
ist, dass eine eindeutige Fehlentscheidung getroffen worden ist. Wo kein Linienrichter
oder Netzrichter eingesetzt ist, ist der Schiedsrichter für jegliche Linienentscheidungen (einschließlich Fußfehler) oder Netz zuständig.
Kann ein Linienrichter eine Entscheidung nicht treffen, hat er dies dem Schiedsrichter
unverzüglich anzuzeigen, der dann eine Entscheidung zu treffen hat. Kann der Linienrichter eine Entscheidung nicht treffen oder, wenn es keinen Linienrichter gibt und der
Schiedsrichter kann eine Entscheidung über eine Tatsachenfrage nicht treffen, ist der Punkt zu wiederholen.
Bei Mannschaftswettbewerben, bei denen der Oberschiedsrichter auf dem Platz sitzt, ist der Oberschiedsrichter auch die letzte Instanz für Tatsachenentscheidungen. Hält der Schiedsrichter dies für notwendig oder angemessen, darf er das Spiel jederzeit
unterbrechen oder verschieben. Der Oberschiedsrichter darf das Spiel wegen der
Dunkelheit, des Wetters oder schlechter Platzbeschaffenheit ebenfalls unterbrechen
oder verschieben. Wird das Spiel wegen Dunkelheit verschoben, ist dies nach Beendigung
eines Satzes oder nachdem eine gerade Anzahl von Spielen im laufenden Satz gespielt worden ist, vorzunehmen. Nach einer Spielverschiebung gelten der Spielstand und die Aufstellung der Spieler auf dem Platz, wenn das Wettspiel wieder aufgenommen wird.
Wenn ein anerkannter Verhaltenskodex zur Anwendung kommt, hat der Schiedsrichter oder Oberschiedsrichter seine Entscheidungen bezüglich kontinuierlichen Spielens und Beratung nach diesem zu treffen.
Fall 1: Der Schiedsrichter spricht dem Aufschläger nach der Abänderung einer Entscheidung einen ersten Aufschlag zu, doch der Rückschläger behauptet, dass es ein zweiter Aufschlag sein müsste, da der Aufschläger bereits einen Aufschlagfehler begangen hätte. Ist der Oberschiedsrichter zwecks Entscheidung
auf den Platz zu rufen?
Entscheidung: Ja. Der Schiedsrichter trifft die erste Entscheidung über Regelfragen
(Fragen bezüglich der Anwendung der Regeln auf bestimmte Sachverhalte).
Erhebt jedoch ein Spieler Einspruch gegen die Entscheidung des Schiedsrichters, wird der Oberschiedsrichter gerufen, der eine endgültige Entscheidung trifft.
Fall 2: Ein Ball wird »Aus« gegeben, doch ein Spieler behauptet, dass der Ball gut war.
Ist der Oberschiedsrichter zwecks Entscheidung auf den Platz zu rufen?
Entscheidung: Nein. Der Schiedsrichter trifft die endgültige Entscheidung aller
Tatfragen (Fragen bezüglich dessen, was während eines bestimmten Vorfalls
tatsächlich geschehen ist).
Fall 3: Darf ein Schiedsrichter die Entscheidung eines Linienrichters nach Beendigung
eines Punktes abändern, wenn, nach Meinung des Schiedsrichters, vorher im Punkt eine eindeutige Fehlentscheidung getroffen worden ist?
Entscheidung: Nein. Ein Schiedsrichter darf die Entscheidung eines Linienrichters nur unverzüglich, nachdem die eindeutige Fehlentscheidung getroffen worden ist, abändern.
Fall 4: Ein Linienrichter gibt den Ball »Aus«; der Spieler behauptet, dass der Ball gut
war. Darf der Schiedsrichter die Entscheidung des Linienrichters abändern?
Entscheidung: Nein. Ein Schiedsrichter darf nie eine Entscheidung aufgrund eines Protests oder Ersuchens eines Spielers abändern.
Fall 5: Ein Linienrichter gibt einen Ball »Aus«. Der Schiedsrichter hat nicht eindeutig
sehen können, aber denkt, dass der Ball gut war. Darf der Schiedsrichter die
Entscheidung des Linienrichters abändern?
Entscheidung: Nein. Der Schiedsrichter darf eine Entscheidung nur dann abändern, wenn er sicher ist, dass der Linienrichter eine eindeutige Fehlentscheidung getroffen hat.
Fall 6: Darf ein Linienrichter seine Entscheidung abändern, nachdem der Schiedsrichter den Spielstand bekannt gegeben hat?
Entscheidung: Ja. Stellt ein Linienrichter den Fehler fest, ist dieser so bald wie möglich zu korrigieren, vorausgesetzt, es erfolgt nicht aufgrund des Protests oder Ersuchens eines Spielers.
Fall 7: Gibt ein Schiedsrichter oder Linienrichter einen Ball »Aus« und korrigiert dann die Entscheidung zu »Guter Ball«:Was ist die richtige Entscheidung?
Entscheidung: Der Schiedsrichter muss entscheiden, ob die ursprüngliche Entscheidung
»Aus« eine Behinderung für einen der Spieler darstellte.War es eine Behinderung, ist der Punkt zu wiederholen.War es keine Behinderung, gewinnt der Spieler, der den Ball geschlagen hat, den Punkt.
Fall 8: Ein Ball wird zurück über das Netz geweht und der Spieler reicht richtigerweise
über das Netz, um zu versuchen, den Ball zu schlagen. Der/die Gegner hindert/ hindern den Spieler daran.Was ist die richtige Entscheidung?
Entscheidung: Der Schiedsrichter muss entscheiden, ob die Behinderung
absichtlich oder unabsichtlich war, und gewährt entweder dem behinderten Spieler den Punkt oder entscheidet auf Wiederholung des Punktes.

VII:Wettkämpfe der Junioren/Juniorinnen U 10 (10 Jahre und jünger)

Download unter

http://www.badischertennisverband.de/cms/iwebs/download.aspx?id=86311#

XI:Mindestabstände

Als Richtlinie für internationale Wettbewerbe, beträgt die empfohlene Mindestentfernung
zwischen den Grundlinien und den hinteren Einzäunungen 6,40 m und zwischen den Seitenlinien und den seitlichen Einzäunungen 3,66 m.
Als Richtlinie für Freizeit- und Vereinsplätze beträgt die empfohlene Mindestentfernung zwischen den Grundlinien und den hinteren Einzäunungen 5,48 m und zwischen den Seitenlinien und den seitlichen Einzäunungen 3,05 m.*
Als Richtlinie beträgt die empfohlene Deckenhöhe mindestens 9,14 m.

Empfehlungen für das Spiel ohne Schiedsrichter

Wenn bei Tennis-Veranstaltungen (Turnieren, Mannschaftswettkämpfen) im Verantwortungsbereich des DTB oder eines seiner Verbände Wettspiele ohne Stuhlschiedsrichter durchgeführt werden, gelten die nachfolgenden grundlegenden Verfahrensweisen, die entsprechenden Regelungen der ITF angepasst sind. Es ist durch Aushang und/oder anderweitige schriftliche Information sicherzustellen, dass diese Richtlinien allgemein bekannt sind.

Empfehlungen für das Spiel ohne Schiedsrichter
Stand: 2017

Richtlinien für Spieler

Alle Spieler haben die folgenden Grundsätze zu beachten, wenn sie ein Match ohne Stuhlschiedsrichter bestreiten:
- Jeder Spieler ist für Tatsachenentscheidungen auf seiner Seite zuständig.
- Alle »Aus«- oder »Fehler«-Rufe müssen unmittelbar, nachdem der Ball aufgesprungen ist, erfolgen und zwar so laut, dass der Gegner es hören kann.
- Im Zweifelsfall muss der Spieler zugunsten seines Gegners entscheiden.
- Ruft ein Spieler irrtümlich einen Ball »aus« und bemerkt dann, dass der Ball gut war, wird der Punkt wiederholt, es sei denn, dass es sich um einen Schlag zum Punktgewinn gehandelt hat. (Der Gegner erhält dann automatisch den Punkt!)
Der Aufschläger soll vor jedem ersten Aufschlag den Punktestand deutlich hörbar für seinen Gegner ansagen.
- Ist ein Spieler mit dem Verhalten oder den Entscheidungen seines Gegners nicht einverstanden, ruft er den Oberschiedsrichter (oder Assistenten).

Für Spiele auf Ascheplätzen gelten die nachfolgenden zusätzlichen Verfahrensweisen, die alle Spieler befolgen sollten:
- Der Ballabdruck kann nach dem Schlag zum Punktgewinn oder, wenn das Spiel unterbrochen ist, kontrolliert werden (ein Reflex-Rückschlag ist erlaubt).
- Zweifelt ein Spieler die Entscheidung seines Gegners an, darf er ihn bitten, ihm den Ballabdruck zu zeigen. Um den Ballabdruck anzuschauen, darf er die Spielhälfte des Gegners betreten.
- Verwischt ein Spieler den Ballabdruck, erhält sein Gegner den Punkt.
- Gibt es Meinungsverschiedenheiten über den Ballabdruck, kann der Oberschiedsrichter (oder Assistent) gerufen werden. Dieser trifft eine endgültige Entscheidung.
- Ruft der Spieler fälschlicherweise einen Ball »aus« und stellt dann fest, dass der Ball gut war, verliert er den Punkt.

Spieler, die diese Verfahrensweisen nicht fair einhalten, werden wegen Behinderung oder unsportlichen Verhaltens nach dem Verhaltenskodex bestraft.
Alle Fragen zu diesen Verfahrensweisen sollten dem Supervisor/Oberschiedsrichter gestellt werden.

Richtlinien für Oberschiedsrichter

Beim Spiel ohne Schiedsrichter können einige Probleme auftreten durch unterschiedliche Meinungen der Spieler über Tatsachenentscheidungen oder Regelauslegungen.

Daher ist es sehr wichtig, dass der Oberschiedsrichter (und die Assistenten) so häufig wie möglich von Platz zu Platz geht. Die Spieler schätzen es, beim Auftreten von Problemen einen Offiziellen schnell zu Rate ziehen zu können. Oberschiedsrichter (oder Assistenten) sollten sich an die nachfolgenden Richtlinien halten, um derartige Situationen zu bewältigen:

Linienball (gilt für Spiele, die nicht auf Asche ausgetragen werden)

Wird der Oberschiedsrichter (oder Assistent), der das Spiel nicht selbst beobachtet hat, wegen einer Linienballentscheidung zum Platz gerufen, sollte er den Spieler, der die Entscheidung auf seiner Seite getroffen hat, fragen, ob er seiner Entscheidung sicher ist. Bestätigt der Spieler dies, ist der Punkt damit entschieden.

Wenn es als sinnvoll erscheint, das Spiel von einem Schiedsrichter weiterführen zu lassen, hat der Oberschiedsrichter zu versuchen, einen Stuhlschiedsrichter zu finden, der alle Aufgaben übernimmt und für die Linienentscheidungen zuständig ist. Ist dies nicht möglich (z. B. steht kein erfahrener Stuhlschiedsrichter zur Verfügung oder kein Schiedsrichterstuhl), hat der Oberschiedsrichter (oder Assistent) die Möglichkeit, auf dem Platz zu bleiben, um den Fortgang des Spieles zu beobachten. Er sollte dann die Spieler darauf hinweisen, dass er alle offensichtlich verkehrten Entscheidungen der Spieler korrigieren wird.



Ist der Oberschiedsrichter (oder Assistent) nicht auf dem Platz, aber sieht zufällig, wie ein Spieler eine eklatant verkehrte Entscheidung trifft, kann er auf das Spielfeld gehen und dem Spieler mitteilen, dass die falsche Entscheidung eine unabsichtliche Behinderung gegenüber seinem Gegner war, und dass der Punkt zu wiederholen ist. Der Oberschiedsrichter (oder Assistent) muss dem betroffenen Spieler auch mitteilen, dass jede weitere offensichtlich verkehrte Entscheidung als absichtliche Behinderung angesehen werden könnte und dass in diesem Fall der Spieler den Punkt verlieren würde. Zusätzlich kann der Oberschiedsrichter (oder Assistent) eine Kodex-Verletzung wegen unsportlichen Verhaltens aussprechen, wenn er sich sicher ist, dass der Spieler offensichtlich eine verkehrte Entscheidung trifft.



Oberschiedsrichter (und Assistenten) sollen stets darauf achten, sich nur in Spiele einzumischen, wenn es gewünscht oder nötig ist und auch die Behinderungs-Regel nur auf knappe Bälle anwenden, die fälschlicherweise »aus« gerufen wurden.

Bevor der Oberschiedsrichter auf Behinderung entscheidet, muss er absolut sicher sein, dass eine absolut falsche Entscheidung vorliegt.

Ballabdruck (gilt nur für Asche-Plätze):

Wird der Oberschiedsrichter (oder Assistent) auf den Platz gerufen, um einen Streit über einen Ballabdruck zu schlichten, sollte er zunächst herausfinden, ob die Spieler sich über den Ballabdruck einig sind.

Sind sich die Spieler zwar einig, um welchen Abdruck es sich handelt, aber interpretieren diesen unterschiedlich, entscheidet der Oberschiedsrichter (oder Assistent) endgültig, ob der Ball gut war oder nicht.

Sind sich die Spieler nicht einig, um welchen Abdruck es sich handelt, sollte der Oberschiedsrichter (oder Assistent) die Spieler fragen, was für ein Schlag gespielt wurde und in welche Richtung der Ball geschlagen wurde. Dies hilft ihm möglicherweise, den richtigen Ballabdruck festzustellen. Falls diese Informationen nicht hilfreich sind, gilt die Entscheidung des Spielers, auf dessen Hälfte sich der Abdruck befindet.

Spielstand-Diskussion:

Wird der Oberschiedsrichter (oder Assistent) auf den Platz gerufen, um einen Streit über den Spielstand zu schlichten, sollte er zusammen mit den Spielern die relevanten Punkte oder Spiele nachvollziehen, über welche sie sich einig sind. Alle Punkte oder Spiele, über die sich die Spieler einig sind, bleiben bestehen und nur jene, die strittig sind, werden wiederholt.

Zum Beispiel:

Ein Spieler behauptet, der Spielstand sei 40:30, sein Gegner behauptet aber 30:40. Der Oberschiedsrichter bespricht die gespielten Punkte mit den Spielern und stellt fest, dass nur über den ersten gewonnenen Punkt in diesem Spiel Uneinigkeit besteht. Die richtige Entscheidung ist demnach, das Spiel bei 30:30 fortzusetzen, da beide darin übereinstimmen, jeweils zwei Punkte in diesem Spiel gewonnen zu haben.

Wenn ein Spiel zur Diskussion steht, wird genauso verfahren.

Zum Beispiel:

Ein Spieler behauptet, er führe 6:5; sein Gegner widerspricht ihm und behauptet, er führe 6:5. Nach Diskussion mit den Spielern kommt der Oberschiedsrichter zu dem Schluss, dass beide Spieler der Meinung sind, das erste Spiel gewonnen zu haben. Die richtige Entscheidung ist, den Satz beim Stand von 5:5 fortzusetzen, da beide Spieler übereinstimmen, dass jeder von ihnen 5 Spiele gewonnen hat. Derjenige Spieler, der im letzten Spiel Rückschläger war, ist im nächsten Spiel Aufschläger.

Nach Lösung der Spielstand-Diskussion ist es für den Oberschiedsrichter (oder Assistenten) wichtig, die Spieler darauf hinzuweisen, dass der Aufschläger den Spielstand vor jedem ersten Aufschlag deutlich hörbar für seinen Gegner ansagt.

Andere Streitfragen

Es gibt einige weitere Schwierigkeiten und Probleme, die beim Spiel ohne Schiedsrichter nicht leicht zu handhaben sind. Wenn es Streit über Netzaufschläge, zweimaliges Aufspringen des Balles und regelwidrige Schläge gibt, sollte der Oberschiedsrichter (oder Assistent) versuchen, von den Spielern zu erfahren, was passiert ist und entweder die getroffene Entscheidung bestätigen oder den Punkt wiederholen lassen, je nachdem, was er für angemessen hält. Ist der Oberschiedsrichter (oder Assistent) direkt an oder auf dem Platz, hat die strittige Situation selbst beobachtet und ist sich absolut sicher, hat er das Recht, die Entscheidung entsprechend seiner zweifelsfreien Wahrnehmung zu treffen.

Fußfehler können nur durch den Oberschiedsrichter (oder Assistenten) gegeben werden, nicht durch den Rückschläger. Um Fußfehler zu geben, muss der Offizielle jedoch während des Spieles auf dem Platz sein. Steht er außerhalb des Platzes, ist er nicht berechtigt, auf Fußfehler zu entscheiden.

Coaching ebenso wie auch andere Verhaltenskodex-Verletzungen sowie Zeitüberschreitungen können nur vom Oberschiedsrichter (oder Assistenten) geahndet werden.

Daher ist es äußerst wichtig, dass zusätzliche Offizielle vor Ort sind, die das Verhalten von Spielern und Betreuern beobachten. Wenn eine Kodex-Verletzung oder Zeitüberschreitung gegeben wird, sollte der Oberschiedsrichter (oder Assistent) so schnell wie möglich nach dem Vergehen auf den Platz gehen und die Spieler kurz darüber informieren, dass eine Kodex-Verletzung oder Zeitüberschreitung gegeben worden ist. Dies muss geschehen, bevor um den nächsten Punkt weitergespielt wird.

Spieler, die diese Vorgehensweisen nicht fair akzeptieren, können nach dem Verhaltenskodex wegen unsportlichen Verhaltens bestraft werden. Dies sollte aber nur in äußerst offensichtlichen Situationen geschehen.

Wettspielordnung des BTV

Die Wettspielordnung
in der geänderten Fassung vom 18. März 2017

I. EINLEITUNG

§ 1 Geltungsbereich

1. Die nachstehende WSpO gilt für alle Mannschaftsspiele (Mannschaftsmeisterschaften), die vom Badischen Tennisverband e.V. (im folgenden BTV genannt) und seinen Bezirken durchgeführt werden. Sie hat Vorrang vor einzelvertraglichen Vereinbarungen.
2. Bei allen Mannschaftsspielen müssen die Bestimmungen dieser WSpO, die Spielregeln der ITF und - soweit hier nicht besonders geregelt - die Bestimmungen der Jugendordnung des Deutschen Tennis Bundes e.V. (DTB) eingehalten werden.
3. Ein Spieljahr beginnt am 01.10. und endet am 30.09. des folgenden Jahres. Es wird in eine Winter- und Sommerrunde unterteilt. Die Winterrunde beginnt am 01.10. und endet am 31.03., die Sommerrunde beginnt am 01.04. und endet am 30.09.
4. Änderungen dieser WSpO werden von der Mitgliederversammlung des BTV mit Zweidrittelmehrheit beschlossen und treten jeweils mit Beginn des neuen Spieljahres am 01.10. in Kraft. Abweichungen hinsichtlich des Inkrafttretens bedürfen eines zusätzlichen, ausdrücklichen Beschlusses mit Zweidrittelmehrheit der Mitgliederversammlung. Sollten aus zwingen-den Gründen Anpassungen und Änderungen in dieser WSpO erforderlich werden, können diese auf Vorschlag der Kommission für Mannschaftssport des BTV vom Präsidium des Ver-bandes bis zur nächsten Mitgliederversammlung vorläufig in Kraft gesetzt werden.
5. Das Präsidium kann mit Zweidrittelmehrheit auf Vorschlag der Kommission für Mannschaftssport oder auf Antrag eines Vereins und nach Anhörung der weiteren unmittelbar betroffenen Vereine Ausnahmen im Einzelfall von den Regeln der WSpO zulassen, wenn die bestehenden Regelungen ansonsten zu einer nicht beabsichtigten Härte führen würden.
6. Das Präsidium kann mit Zweidrittelmehrheit in einzelnen Mannschaftswettbewerben und/oder Spielklassen von der gültigen WSpO abweichende Spielsysteme oder Spielwertungen zulassen. Diese dürfen nur für einen begrenzten Zeitraum und nach vorheriger Rücksprache mit den betroffenen Vereinen zu Testzwecken im Sinne einer konstruktiven Weiterentwicklung des Mannschaftsspielbetriebs durchgeführt werden.

§ 2 Zuständigkeiten der Kommission für Mannschaftssport und der Sportwarte

1. Für die Durchführung der Mannschaftsspiele ist auf Verbandsebene das Präsidiumsmitglied für Mannschaftssport, auf Bezirksebene der Bezirkssportwart zuständig und verantwortlich.
2. Die Kommission für Mannschaftssport legt vor Beginn eines Spieljahres auch für den Jugendbereich in Textform fest:
- die Spielklassen für die ausgeschriebenen Wettbewerbe
- die Art des Spielsystems gemäß § 8 WSpO
- die Auf- und Abstiegsregelungen
- die Regelspieltage und Anfangszeiten
- die Art der Ehrung der Gruppensieger oder Meister
- Sonderregelungen zur Einführung neuer Wettbewerbe oder neuer Spielklassen
- die Anwendung von alternativen Zählweisen entsprechend den ITF-Regeln
- die Verfahren und Fristen der Mannschaftsmeldungen (An-, Ab- und Ummeldungen)
- Ausnahmegenehmigungen zur Teilnahmeberechtigung von Jugendlichen gemäß §18 WSpO
- Die Durchführungsbestimmungen § 9 Ziff. 5 bis 8 sowie die Regelungen für die Breitensportwettbewerbe gemäß § 9 Ziff. 12
3. Das Präsidiumsmitglied für Mannschaftssport, auf Bezirksebene der Bezirkssportwart, können für ihren Zuständigkeitsbereich in Abstimmung mit dem Präsidium bzw. Bezirksvorstand Spielleiter einsetzen sowie gesonderte, die Bestimmungen der WSpO ergänzende und erläuternde Durchführungsbestimmungen erlassen, die den Vereinen der betroffenen Spiel-klassen vor Beginn der Spiele bekannt zu machen sind. Diese müssen jedoch in unbedingtem Einklang mit der WSpO stehen.

§ 3 Zuständigkeiten der Spielleiter

1. Den Spielleitern können folgende Aufgaben übertragen werden:
- die Gruppeneinteilungen
- das Aufstellen der Spielpläne
- Entscheidungen über die Verlegung von Spielen aus triftigen Gründen
- Absetzungen und Neuansetzungen von Mannschaftsspielen oder einzelnen Spielpaarungen
- das Einsetzen von neutralen Oberschiedsrichtern zu Mannschaftsspielen
- das Führen von Tabellen
- die Kontrolle der Spielberichte sowie die Wertung der Spiele
- Losentscheid nach § 13 Ziff. 3 WSpO
- die Streichung von Mannschaften aus der Spielgruppe gemäß § 24 Ziff. 1 oder 28 Ziff. 5 WSpO sowie die Anordnung eines Zwangsabstiegs
- das Ausstellen von schriftlichen Verwarnungen und das Verhängen von Ordnungsgeldern
- die Überprüfung der Mannschaftsmeldelisten und eventuelle Änderungen oder Streichungen gemäß § 18 bis 22 WSpO nicht teilnahmeberechtigter Spieler
2. Darüber hinaus entscheiden die Spielleiter im Rahmen ihres Zuständigkeitsbereiches auf Antrag (Protest) oder von Amts wegen bei sämtlichen Verstößen gegen die WSpO, sofern die Entscheidung hierüber nicht ausdrücklich einer anderen Stelle zugewiesen ist.

§ 4 Begriffsbestimmungen

Die nachfolgenden Begriffe der WSpO sind wie folgt zu verstehen:
- Mannschaftsspiel: Die gesamte Begegnung zweier Mannschaften, bestehend aus einzelnen Spielpaarungen
- Spielpaarung: Ein Einzel- oder Doppelspiel im Rahmen eines Mannschaftsspiels
- Beginn des Mannschaftsspiels: Ein Mannschaftsspiel gilt mit dem 1. Aufschlag in ei-ner Spielpaarung als begonnen
- Beginn Einzel: Die Einzel gelten mit dem 1. Aufschlag in einer Einzel-Spielpaarung als begonnen
- Beginn Doppel: Die Doppel gelten mit dem 1. Aufschlag in einer Doppel-Spielpaarung als begonnen
- Einsatz: Die Aufstellung eines Spielers durch Eintragung in das Spielberichtsformular gilt nach Beginn des Mannschaftsspiels als Einsatz
- Zeitpunkt des Antretens: Die Abgabe der Aufstellung der Einzel an den Oberschiedsrichter
- Austragungstag: Der Kalendertag, an dem ein Mannschaftsspiel begonnen wird
- Subtraktionsverfahren: Die größere Differenz zwischen gewonnenen und verlorenen Matchpunkten entscheidet, bei gleicher Differenz die Anzahl der mehr gewonnenen Matchpunkte. Ist auch diese gleich, wird entsprechend mit den Sätzen und hiernach mit den Spielen verfahren.
- Deutsche im Sinne der WSpO:
a. Deutsche Staatsangehörige
b. Spieler, die nicht die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen, aber seit mehr als fünf Jahren in Deutschland gemeldet sind und dies durch eine Bescheinigung in Textform des Einwohnermeldeamts oder Ausländeramtes nachweisen sowie seit mehr als fünf Jahren Mitglied in Vereinen der Landesverbände des DTB sind. Entsprechende Nachweise müssen der Geschäftsstelle bis zum Fristablauf der namentlichen Mannschaftsmeldung vorliegen.
- Manipulation: Absichtlich falsche Angaben bei der Mannschaftsmeldung und absichtlich unrichtige Eintragungen in einen Spielbericht mit dem Ziel das Spielergebnis zu verfälschen
- Vereine: Unter diesen Begriff fallen auch Tennis-Abteilungen gemäß § 6 der Satzung
- Mixed als Mannschaftswettbewerb: Mannschaftsspiel mit jeweils gleich vielen männlichen und weiblichen Spielpaarungen im Einzel sowie gemischten Doppeln
- Gemischte Mannschaften als Mannschaftswettbewerb:
Mannschaftspiel mit jeweils gleich vielen männlichen und weiblichen Spielpaarungen im Einzel sowie mit einem Juniorendoppel und einem Juniorinnendoppel.
- Doppel als Mannschaftswettbewerb: Mannschaftsspiel mit zwei Doppelrunden mit jeweils unterschiedlichen Doppelpaarungen.
-? Entscheidungsspiele: Mannschaftsspiele zwischen Mannschaften unterschiedlicher Gruppen, bei denen es um die Verhinderung des Abstiegs in eine tiefere oder um den Aufstieg in eine höhere Liga geht oder darum, eine Rangfolge dieser Mannschaften ohne Auf- oder Abstieg festzulegen

§ 5 Spielgemeinschaften

Spielgemeinschaften zwischen zwei Vereinen des BTV sind in jedem Wettbewerb zulässig. Sie werden unter dem Begriff TSG und dem vollen Vereinsnamen der beteiligten Vereine geführt. In einem Wettbewerb darf ein Verein nur mit einem weiteren Verein eine TSG bil-den. Die beteiligten Vereine können in den entsprechenden Wettbewerben keine eigenen Mannschaften melden. Der zuerst genannte Verein übernimmt die Rechte und Pflichten, die sich aus der WSpO ergeben sowie die des gastgebenden Vereins. Sowohl auf Verbands- als auch auf Bezirksebene kann bei Spielgemeinschaften bestehend aus zwei Vereinen eines Bezirks der zuerst genannte Verein im Rahmen der Mannschaftsmeldung den Austragungsort von Heimspielen dieser Spielgemeinschaft festlegen. Im Falle einer Auflösung der TSG verbleibt der erstgenannte Verein in der erreichten Spielklasse, bei dessen Verzicht der Zweitgenannte.

II. ALLGEMEINES

§ 6 Teilnahmerecht von Vereinen

1. An den Mannschaftsspielen können sich alle ordentlichen Mitglieder des BTV, die über mindestens zwei Plätze verfügen, beteiligen.
2. Die Zahl der gemeldeten Mannschaften muss in einem angemessenen Verhältnis zu der Anzahl der vorhandenen Plätze stehen. Mannschaftsmeldungen von Vereinen, die nicht über die für eine ordnungsgemäße Spieldurchführung notwendige Anzahl von Plätzen verfügen, können von der Kommission für Mannschaftssport zurückgewiesen werden.

§ 7 Verlust des Teilnahmerechts

1. Vereinen, die gegen die Satzung, Ordnungen und Beschlüsse der Organe des Verbandes verstoßen oder mit der Zahlung fälliger Beiträge, Entgelte oder Strafen im Verzug sind, kann das Teilnahmerecht ihrer Mannschaften - auch vorübergehend - vom Präsidium mit Zweidrittelmehrheit entzogen werden.

2. In den Zeitraum eines vorübergehenden Entzugs des Teilnahmerechts fallende Mannschaftsspiele einer Mannschaft werden gemäß § 13 Ziff. 2b WSpO als verloren gewertet.

3. Mannschaften, denen nach Ziffer 1 das Teilnahmerecht endgültig entzogen wird, gelten als erste Absteiger. Alle ihre Mannschaftsspiele, gleichgültig ob ausgetragen oder nicht, werden gemäß § 13 Ziff. 2b WSpO als verloren gewertet.

§ 8 Spielsystem

Alle Mannschaftsspiele werden entweder mit Mannschaften, die bestehen aus
a) 6 Einzelspielern und 3 Doppelpaaren
b) 4 Einzelspielern und 2 Doppelpaaren oder
c) 6 oder 4 Doppelspielern, die das Mannschaftsspiel in 2 Doppelrunden à 3 oder 2 Doppel durchführen,
ausgetragen.

§ 9 Mannschaftswettbewerbe

Mannschaftsspiele können in folgenden Altersklassen ausgetragen werden:
1. 2. 3. 4.
Herren Damen Junioren U 18 Juniorinnen U 18
Herren 30 Damen 30 Junioren U 16 Juniorinnen U 16
Herren 40 Damen 40 Junioren U 14 Juniorinnen U 14
Herren 50 Damen 50 Junioren U 12 Juniorinnen U 12
Herren 55 Damen 55
Herren 60 Damen 60
Herren 65 Damen 65
Herren 70 Damen 70
Herren 75 Damen 75
Herren 80 Damen 80
5. U 10 Wettbewerb - U 9 Wettbewerb - U8 Wettbewerb
6. Mixed-Mannschaften in den entsprechenden Altersklassen der Ziffern 1 und 2.
7. Gemischte Mannschaften in den entsprechenden Altersklassen der Ziffern 3 und 4.
8. Doppel-Mannschaften in den entsprechenden Altersklassen der Ziffern 1 und 2 ab Herren 60 und ab Damen 60.
9. Die Altersangaben der Ziffern 1 und 2 bezeichnen das Lebensjahr, das bis zu dem dem Spieljahr folgenden 31.12. vollendet sein muss.
10. Die Altersangaben der Ziffern 3, 4 und 5 bezeichnen das Lebensjahr, das bis zu dem dem Spieljahr folgenden 31.12. vollendet sein darf
11. Die Vorschriften der WSpO gelten - soweit anwendbar- auch für die Wettbewerbe nach U 8 - U 10 (Ziffer 5), Mixed (Ziff. 6), Gemischte Mannschaften (Ziff. 7) und Doppel (Ziff. 8).
Abweichende Bestimmungen zu den Wettbewerben der Ziff. 5 bis 8 können erlassen wer-den, soweit sie durch Eigenheiten des Wettbewerbes zwingend sind.
12. Breitensportwettbewerbe, deren Regelungen von der Kommission für Mannschafts-sport festgelegt werden.

§ 10 Mannschaftsmeldung

1. Mannschaften des Vorjahres – mit Ausnahme der Mannschaften der Wettbewerbe gemäß § 9 Ziff. 3, 4, 5 und 7 (Jugendmannschaften), die gemäß § 11 Ziff. 4 jährlich neu zu melden sind – gelten im kommenden Spieljahr als gemeldet, wenn sie nicht ab- oder umgemeldet werden.

2. Für jede Mannschaft wird für jeden Wettbewerb jährlich pro Runde ein Entgelt erhoben.

3. Die Einzelheiten der Mannschaftsmeldung werden gemäß § 2 Ziff. 2 WSpO von der Kom-mission für Mannschaftssport festgelegt.

§ 11 Spielklassen

1. Innerhalb der in § 9 WSpO ausgeschriebenen Wettbewerbe wird entsprechend der Spiel-stärke in Spielklassen gespielt.
2. Die Bezeichnung der Spielklassen lautet von oben (höchste Spielklasse des Verbandes) nach unten:

Verbandsebene:
Badenliga
Oberliga

Bezirksebene:
1. Bezirksliga
2. Bezirksliga
1. Bezirksklasse
2. Bezirksklasse
1. Kreisliga
2. Kreisliga
1. Kreisklasse
2. Kreisklasse

3. Grundsätzlich beginnen neue Mannschaften in der untersten angebotenen Spielklasse des Bezirks.

4. Hiervon ausgenommen sind Mannschaften der Wettbewerbe gemäß § 9 Ziff. 3, 4, 5 und 7 (Jugendmannschaften). Diese werden zu jeder Saison neu gemeldet und von den Spielleitern nach Vorschlag der meldenden Vereine auf die Spielklassen der Bezirksebene gemäß Ziff. 2 aufgeteilt.
Die Bezirksmannschaftsmeister der Wettbewerbe gemäß § 9 Ziff. 3 und 4 und U 10 spielen den Badischen Mannschaftsmeister aus.

5. Die Wettbewerbe gemäß § 9 Ziff. 6 bis 8 werden nur auf Bezirksebene ausgetragen.

§ 11 Spielklassen - gültig ab 01.10.2017

1. Innerhalb der in § 9 WSpO ausgeschriebenen Wettbewerbe wird entsprechend der Spielstärke in Spielklassen gespielt.
2. Die Bezeichnung der Spielklassen lautet von oben (höchste Spielklasse des Verbandes) nach unten:
Verbandsebene:
Badenliga
Oberliga
Bezirksebene:
1. Bezirksliga
2. Bezirksliga
1. Bezirksklasse
2. Bezirksklasse
1. Kreisliga
2. Kreisliga
1. Kreisklasse
2. Kreisklasse
3. Grundsätzlich beginnen neue Mannschaften in der untersten angebotenen Spielklasse des Bezirks.
4. Hiervon ausgenommen sind Mannschaften der Wettbewerbe gemäß § 9 Ziff. 3, 4, 5 und 7 (Jugendmannschaften). Diese werden zu jeder Saison neu gemeldet und von den Spielleitern nach Vorschlag der meldenden Vereine auf die Spielklassen der Bezirksebene gemäß Ziff. 2 aufgeteilt.
Die Bezirksmannschaftsmeister der Wettbewerbe gemäß § 9 Ziff. 3 und 4 und U 10 Großfeld spielen den Badischen Mannschaftsmeister aus.
5. Die Wettbewerbe gemäß § 9 Ziff. 6 bis 8 werden nur auf Bezirksebene ausgetragen.

§ 12 Gruppeneinteilung

1. Innerhalb jeder Spielklasse werden die Mannschaften nach Bedarf in Gruppen eingeteilt. Grundlage für die Einteilung ist die Platzierung in der Abschlusstabelle des Vorjahres, wobei die möglichst gleichmäßige Verteilung hinsichtlich der Gruppengröße, der Spielstärke und regionaler Gesichtspunkte berücksichtigt werden sollen.
2. Gehören mehrere Mannschaften eines Vereins der gleichen Spielklasse eines Wettbewerbs an, so sind sie unter Außerachtlassung der Ziffer 1 auf verschiedene Gruppen zu verteilen. Ist das im Hinblick auf die Zahl der zur Verfügung stehenden Gruppen nicht möglich, so muss das Spiel der beiden Mannschaften gegeneinander als erstes angesetzt werden.

§ 13 Spielwertung

1. Wertung einer Spielpaarung
a. Jede gewonnene Spielpaarung wird mit 1:0 Matchpunkten, 2:0 oder 2:1 Sätzen und der Summe der gewonnenen sowie verlorenen Spiele gewertet und so in das Spielbe-richtsformular eingetragen.
b. Nicht ausgetragene oder als verloren gewertete Spielpaarungen werden mit 1:0 Matchpunkten, 2:0 Sätzen und 12:0 Spielen für den Gegner des nicht angetretenen Spielers oder Doppelpaares gewertet.
c. Bricht ein Spieler bzw. ein Doppelpaar ein begonnenes Spiel ab oder wird das Spiel infolge Verschuldens eines Spielers bzw. Doppelpaares abgebrochen, so wird es als verloren gewertet. Die bis zum Abbruch von ihm gewonnenen Spiele und Sätze wer-den gezählt. Die zum Gewinn der Spielpaarung noch erforderliche Anzahl von Sätzen und Spielen wird dem Gegner gutgeschrieben.
d. Setzt eine Mannschaft ein Mannschaftsspiel nicht fort, so gehen ihr die noch nicht begonnenen Spielpaarungen mit jeweils 0:1 Matchpunkten, 0:2 Sätzen und 0:12 Spie-len verloren.

2. Wertung eines Mannschaftsspiels
a. Die Mannschaft mit den meisten Matchpunkten ist Sieger. Bei Matchpunktgleichheit wird das Spiel als unentschieden gewertet. Bei Entscheidungsspielen, bei denen ein Sieger ermittelt werden muss, erfolgt die Anwendung des Subtraktionsverfahrens. Führt dies zu keinem Ergebnis, so entscheidet das Los.
b. Pro Mannschaftsspiel werden zwei Gewinn- oder Verlust-Tabellenpunkte vergeben. Bei unentschiedenem Ausgang werden die Tabellenpunkte geteilt (1:1). Nicht ausge-tragene oder als verloren gewertete Mannschaftsspiele werden mit 0:2-Tabellen- und 0:9-Matchpunkten bei Sechser-Mannschaften bzw. 0:6-Matchpunkten bei Vierer-Mannschaften sowie der gemäß Ziffer 1b ermittelten Zahl von Sätzen und Spielen gewertet.

3. Tabellenberechnung
Die Platzierung in der Tabelle erfolgt nach der Anzahl der gewonnenen Tabellenpunkte. Ha-ben in einer Gruppe zwei oder mehr Mannschaften die gleiche Anzahl gewonnener Tabel-lenpunkte, so entscheidet über die Platzierung das Subtraktionsverfahren. Führt dies zu kei-nem Ergebnis, so entscheidet der direkte Vergleich. Wenn kein direkter Vergleich möglich ist, so entscheidet das Los.

4. Vermeidung von Wettbewerbsverzerrungen
Ist unter tabellenpunktgleichen Mannschaften eine, die aufgrund einer entsprechend Ziff. 2b vorgenommenen Spielwertung gegenüber den anderen Mannschaften begünstigt ist und entscheidet diese Begünstigung über Auf- oder Abstieg, so wird das entsprechende Mann-schaftsspiel auch für die anderen betroffenen Mannschaften mit dem gleichen Ergebnis ge-wertet.
Diese Wertung wird nur für die Reihenfolge der tabellenpunktgleichen Mannschaften untereinander herangezogen. An den Punkten und Tabellenpositionen der anderen Mannschaften wird keine Änderung vorgenommen.

§ 14 Auf- und Abstieg, Meisterschaften

1. Aufstiegsberechtigt sind grundsätzlich alle Mannschaften eines Vereins.

2. Eine Mannschaft kann auf die Teilnahme an Entscheidungsspielen verzichten. Der Verzicht muss jedoch unmittelbar nach Bekanntgabe der Ansetzung des Spiels erklärt werden.

3. Eine aufstiegsberechtigte Mannschaft kann bis zu einem in den Durchführungsbestimmungen festzusetzenden Termin zugunsten der nächstplatzierten Mannschaft auf ihr Auf-stiegsrecht verzichten. Verzichtet auch diese Mannschaft auf den Aufstieg, so hat der best-platzierte Absteiger das Recht, nicht aber die Pflicht, in der höheren Spielklasse zu verbleiben.

4. Verbleiben nach Anwendung der Auf-und Abstiegsregelungen freie Plätze in den Gruppen, so kann der zuständige Spielleiter diese unter Berücksichtigung der Abschlusstabellen des Vorjahres bzw. der Spielstärke besetzen.

5. Aus überverbandlichen Klassen abgestiegene oder zurückgezogene Mannschaften müs-sen in die höchste Spielklasse des Verbandes aufgenommen werden. § 15 Ziff. 2 gilt ansonsten entsprechend.

6. Von den Auf- und Abstiegsregelungen ausgenommen sind Mannschaften der Wettbewerbe gemäß § 9 Ziff. 3, 4, 5 und 7 (Jugendmannschaften).

§ 15 Abmelden und Zurückziehen von Mannschaften

1. Bis zu einem in den Durchführungsbestimmungen festzusetzenden Termin kann jede Mannschaft eines Vereins abgemeldet werden. Für eine Neuanmeldung im folgenden Spieljahr gilt § 11 Ziff. 3. Spielen mehrere Mannschaften des Vereins im selben Wettbewerb, so wird nach der Abmeldung die Nummerierung der verbliebenen Mannschaften entsprechend geändert. Eine Abmeldung nach dem festgesetzten Meldetermin aber bis zum 15.04. kann mit einem Ordnungsgeld belegt werden.

2. Bis zu einem in den Durchführungsbestimmungen festzusetzenden Termin kann ein Verein die Zurückstufung einer Mannschaft in eine beliebige Spielklasse verlangen. Die Zurückstu-fung muss aber mindestens zwei Spielklassen betragen. Von der zweituntersten Spielklasse ist eine Zurückstufung in die unterste möglich.

3. Eine Mannschaft kann bei Abmeldung auf Antrag für das nächste Spieljahr in den Wettbewerb der nächsthöheren Altersklasse in die bisherige Spielklasse aufgenommen werden.

4. Wird eine Mannschaft nach dem festgesetzten Meldetermin aber vor dem 15.04. abgemeldet, so wird diese Mannschaft aus dem Wettbewerb gestrichen.

5. Wird eine Mannschaft nach dem 15.04. für die Sommerrunde bzw. nach dem 15.09. für die Winterrunde zurückgezogen, so werden alle ihre Mannschaftsspiele, auch eventuell bereits ausgetragene, gemäß § 13 Ziff. 2b WSpO als verloren gewertet.

§ 16 Plätze

1. Für die Anlage und Einrichtung der Plätze gelten die Vorschriften der ITF. Während der Sommerrunde haben Sandplätze Vorrang vor Hart- und Kunststoffplätzen. Jedes Mann-schaftsspiel muss auf einheitlichem Belag ausgetragen werden. Finden mehrere Mannschaftsspiele zur gleichen Zeit auf der Anlage statt, so können diese auf unterschiedlichen Belägen durchgeführt werden.

2. In eine Halle kann ein Spiel der auf Bezirksebene spielenden Mannschaften vom Oberschiedsrichter nur im beiderseitigen Einverständnis verlegt werden. Auf Verbandsebene muss bei Unbespielbarkeit der Freiplätze das Spiel in einer Halle durchgeführt oder fortgesetzt werden. Hierzu ist vom Heimverein pro Mannschaft eine Halle mit mindestens zwei Plätzen bereit zu halten. Ein in die Halle verlegtes Spiel muss auf einheitlichem Belag ausgetragen werden. Eine in der Halle begonnene oder fortgesetzte Spielpaarung muss auch in der Halle beendet werden.

3. Die Fortsetzung eines Mannschaftsspiels im Freien unter Flutlicht kann nur im Einverständnis beider Mannschaften erfolgen.

§ 17 Bälle

Für alle Mannschaftswettbewerbe des Verbandes wird die zu spielende Ballmarke alljährlich vom Präsidium für das folgende Spieljahr festgelegt.

III. SPIELBERECHTIGUNG

§ 18 Teilnahmerecht von Spielern

1. Jedes Mitglied eines dem BTV angehörenden Vereins ist in den von seinem Verein gemeldeten Mannschaften spielberechtigt, sofern es die Altersvoraussetzungen für die entsprechenden Wettbewerbe erfüllt.

2. Mit der Teilnahme an den Mannschaftsspielen ist die Anerkennung der Bestimmungen der Wettspielordnung verbunden.

3. Jeder Spieler kann im Laufe einer Winter- bzw. Sommerrunde nur für einen Verein Mannschaftsspiele bestreiten. Er kann an maximal zwei Mannschaftswettbewerben gemäß § 9 Ziff. 1, 2 und 8 der WSpO sowie zwei zusätzlichen Mannschaftswettbewerben gemäß § 9 Ziff. 6 der WSpO teilnehmen, sofern er in der entsprechenden Mannschaftsliste gemeldet ist. Aus einer in der Spielklasse (überverbandlich oder verbandlich) höher spielenden Mannschaft in den Wettbewerben gemäß § 9 Ziff. 1 und 2 dürfen in einem Mannschaftsspiel maximal 2 Spieler in einer weiteren Mannschaft des Vereins in einer niedrigeren Spielklasse eines anderen Wettbewerbs gemäß § 9 Ziff. 1 und 2 eingesetzt werden. Jugendliche (Spieler, die die Altersvoraussetzungen für Wettbewerbe des § 9 Ziff. 3, 4 und 5 erfüllen) können an maximal drei Mannschaftswettbewerben teilnehmen.

4. Ein Spieler kann an einem Kalendertag nur an einem Mannschaftsspiel teilnehmen. Auch die Teilnahme an der Fortsetzung eines unterbrochenen Mannschaftsspiels zählt hierbei als eine Teilnahme.

5. Jugendliche können auf Antrag die Teilnahmeberechtigung für zwei Vereine erhalten, wenn im Stammverein der entsprechende Wettbewerb nicht angeboten wird.

6. Sowohl in den Einzel- als auch den Doppelspielen müssen bei Sechser-Mannschaften jeweils mindestens vier, bei Vierer-Mannschaften jeweils mindestens zwei Deutsche im Sinne des § 4 WSpO eingesetzt werden. Tritt eine Mannschaft unter Beachtung der §§ 24 Ziff. 6 und 26 Ziff. 2 der WSpO zwar an, ist aber nicht vollzählig, so ist zugunsten der nicht vollzähligen Mannschaft davon auszugehen, dass die fehlenden Spieler Deutsche im Sinne des § 4 der WSpO sind.

7. In Relegationsspielen um Auf- oder Abstieg, die in den Durchführungsbestimmungen entsprechend aufgeführt wurden, dürfen auf den Plätzen 1 bis 4 bei Sechser-Mannschaften und 1 bis 3 bei Vierer-Mannschaften nur Spieler eingesetzt werden, die an mindestens zwei Mannschaftsspielen dieser Mannschaft in der laufenden Runde des Spieljahres gemäß § 1 Ziff. 3 WSpO teilgenommen haben.

§ 18 Teilnahmerecht von Spielern - gültig ab 01.10.2017

1. Jedes Mitglied eines dem BTV angehörenden Vereins ist in den von seinem Verein gemeldeten Mannschaften spielberechtigt, sofern es die Altersvoraussetzungen für die entsprechenden Wettbewerbe erfüllt.
2. Mit der Teilnahme an den Mannschaftsspielen ist die Anerkennung der Bestimmungen der Wettspielordnung verbunden.
3. Jeder Spieler kann im Laufe einer Winter- bzw. Sommerrunde nur für einen Verein Mannschaftsspiele bestreiten. Er kann an maximal zwei Mannschaftswettbewerben gemäß § 9 Ziff. 1 und 2 der WSpO sowie zwei zusätzlichen Mannschaftswettbewerben gemäß § 9 Ziff. 6 der WSpO sowie zwei zusätzlichen Mannschaftswettbewerben gemäß § 9 Ziff. 8 der WSpO teilnehmen, sofern er in der entsprechenden Mannschaftsliste gemeldet ist.
Aus einer in der Spielklasse (überverbandlich oder verbandlich) höher spielenden Mannschaft in den Wettbewerben gemäß § 9 Ziff. 1 und 2 dürfen in einem Mannschaftsspiel maximal 2 Spieler in einer weiteren Mannschaft des Vereins in einer niedrigeren Spielklasse eines anderen Wettbewerbs gemäß § 9 Ziff. 1 und 2 eingesetzt werden. Jugendliche (Spieler, die die Altersvoraussetzungen für Wettbewerbe des § 9 Ziff. 3, 4 und 5 erfüllen) können an maximal drei Mannschaftswettbewerben teilnehmen.
4. Ein Spieler kann an einem Kalendertag nur an einem Mannschaftsspiel teilnehmen. Auch die Teilnahme an der Fortsetzung eines unterbrochenen Mannschaftsspiels zählt hierbei als eine Teilnahme.
5. Jugendliche können auf Antrag die Teilnahmeberechtigung für zwei Vereine erhalten, wenn im Stammverein der entsprechende Wettbewerb nicht angeboten wird.
6. Sowohl in den Einzel- als auch den Doppelspielen müssen bei Sechser-Mannschaften jeweils mindestens vier, bei Vierer-Mannschaften jeweils mindestens zwei Deutsche im Sinne des § 4 WSpO eingesetzt werden. Tritt eine Mannschaft unter Beachtung der §§ 24 Ziff. 6 und 26 Ziff. 2 der WSpO zwar an, ist aber nicht vollzählig, so ist zugunsten der nicht vollzäh-ligen Mannschaft davon auszugehen, dass die fehlenden Spieler Deutsche im Sinne des § 4 der WSpO sind.
7. In Entscheidungsspielen, die in den Durchführungsbestimmungen entsprechend aufgeführt wurden, dürfen auf den Plätzen 1 bis 4 bei Sechser-Mannschaften und 1 bis 3 bei Vierer-Mannschaften nur Spieler eingesetzt werden, die an mindestens zwei Mannschaftsspielen dieser Mannschaft in der laufenden Runde des Spieljahres gemäß § 1 Ziff. 3 WSpO teilgenommen haben.

§ 19 Verlust der Teilnahmeberechtigung von Spielern

1. Das Teilnahmerecht erlischt bei weiterer Meldung für den gleichen Zeitraum in einem anderen Verein eines Landesverbandes des DTB. Die Meldung oder Teilnahme an Mannschaftswettkämpfen für einen ausländischen Verband oder Verein ist ohne Einfluss auf die Spielberechtigung.

2. Die Spielberechtigung eines Spielers erlischt für alle Mannschaften eines Vereins, sobald und solange er gesperrt ist. Dies gilt auch für Sperren, die vom DTB oder einem der Landes-verbände des DTB gegen einen Spieler verhängt wurden.

3. Bei Verstößen gegen die Dopingbestimmungen und bei schwerwiegenden Verstößen gegen den sportlichen Anstand, die eine unmittelbare Ahndung erfordern, kann das Präsidiumsmitglied für Mannschaftssport bzw. der Bezirkssportwart gegen einen Spieler, der seinem Zuständigkeitsbereich angehört, ein vorläufiges Wettspielverbot aussprechen, das mit sofortiger Wirkung in Kraft tritt und dem Betroffenen und dessen Verein unverzüglich bekannt zu geben ist. Derjenige, der das vorläufige Wettspielverbot ausgesprochen hat, muss sofort den Vorsitzenden der Schieds- und Disziplinarkommission und den Präsidenten des BTV informieren. Der betroffene Spieler kann innerhalb einer Woche beim Vorsitzenden der Schieds- und Disziplinarkommission Beschwerde einlegen. Wird keine Beschwerde eingelegt, wandelt sich das vorläufige in ein endgültiges Wettspielverbot. Legt der Spieler Beschwerde ein, kann der Vorsitzende der Schieds- und Disziplinarkommission das vorläufige Wettspielverbot bis zur Entscheidung der Kommission außer Kraft setzen. Gleichzeitig hat er die Entscheidung des Präsidenten einzuholen, ob ein Antrag nach § 6 der Schieds- und Disziplinarordnung bezüglich einer endgültigen Sperre gestellt wird. Geht dieser Antrag nicht innerhalb von 14 Tagen beim Vorsitzenden der Schieds- und Disziplinarkommission ein, so wird das vorläufige Wettspielverbot aufgehoben. Beim fristgerechten Eingang des Antrags entscheidet die Kommission über die endgültige Wettspielsperre.

§ 20 Verlust der Spielberechtigung für einzelne Mannschaften

Spieler, die mehr als zweimal in einem Mannschaftsspiel einer höheren Mannschaft des gleichen Wettbewerbs eingesetzt worden sind, verlieren ihre Spielberechtigung für alle unteren Mannschaften.

§ 21 Vereinswechsel

Will ein Spieler in der Sommerrunde für einen anderen Verein als bisher an Mannschaftsspielen teilnehmen, so ist eine Teilnahmeberechtigung für diesen nur dann gegeben, wenn beide Vereine einverstanden sind oder wenn dem alten Verein bis spätestens 30.11. des laufenden Spieljahres eine Mitteilung des Spielers darüber in Textform zugeht.

§ 22 Namentliche Mannschaftsmeldung

1. Zu einem in den Durchführungsbestimmungen festzusetzenden Termin muss jeder Verein für alle Mannschaftswettbewerbe getrennt seine Mannschaften namentlich in einer Mann-schaftsmeldeliste entsprechend dem in den Durchführungsbestimmungen festgelegten Verfahren melden.

2. Mit der Abgabe der namentlichen Meldung gibt der Verein die Versicherung ab, dass er von allen gemeldeten Spielern die Spielzusage hat und er sie außerdem darauf hingewiesen hat, dass die gleichzeitige Meldung in anderen Vereinen unzulässig ist und mit disziplinarischen Maßnahmen (z.B. Spielsperren) geahndet wird.

3. In der Mannschaftsmeldeliste müssen alle Spieler (auch eventuell nur als Ersatz- oder Doppelspieler vorgesehene) in der Reihenfolge der Spielstärke aufgeführt werden. Spieler eines Vereins, die in überverbandlichen Mannschaften spielen, sind in der namentlichen Mannschaftsmeldung des betreffenden Wettbewerbes mit aufzuführen. Für die Beurteilung der Spielstärke werden die deutschen Ranglistenplätze sowie das Leistungsklassensystem zugrunde gelegt. Die Kriterien des Leistungsklassensystems werden in den Durchführungsbestimmungen festgelegt.

4. Die Nummerierung der Spieler ist für alle Mannschaften eines Wettbewerbs fortlaufend zu führen, wobei dann automatisch Punkt 1 bis 6 der ersten Mannschaft, Punkt 7 bis 12 der zweiten, Punkt 13 bis 18 der dritten Mannschaft angehören usw. (bei Vierermannschaften 1 bis 4, 5 bis 8 usw.). Sofern ein Verein für beide Spielsysteme gemäß § 8 (Sechser- und Vier-ermannschaften) eines bestimmten Wettbewerbs gemäß § 9 Mannschaften gemeldet hat, so sind die betroffenen Spieler auf einer gemeinsamen Liste anzugeben. In diesem Fall sind die Sechser-Mannschaften grundsätzlich zuerst aufzuführen.

5. Die von Punkt 1 bis 6 bei Sechser-Mannschaften bzw. von 1 bis 4 bei Vierer- Mannschaften gemeldeten Spieler dürfen nur in der ersten, nicht in einer nachfolgenden Mannschaft spielen. Dasselbe gilt analog für die jeweils nächsten sechs bzw. vier gemeldeten Spieler für alle weiteren Mannschaften. Sind in der Mannschaftsmeldung zwischen den Plätzen 1 bis 6, 7 bis 12, 13 bis 18 usw. (bei Vierer-Mannschaften entsprechend 1 bis 4, 5 bis 8 usw.) jeweils weniger als vier Deutsche gemäß § 4 WSpO gemeldet (bei Vierer-Mannschaften zwei), muss die entsprechende Anzahl der nachfolgenden Deutschen gemäß § 4 WSpO der jeweils höheren Mannschaft zugerechnet werden. Sie haben für die nachfolgenden Mannschaften dann keine Spielberechtigung. Bei Vereinen, deren erste Mannschaften in Ligen spielen, die dem Verband übergeordnet sind und eine diesbezüglich abweichende Regelung haben, beginnt die Hinzurechnung von Deutschen gemäß § 4 WSpO zu einer Mannschaft bei derjenigen Mannschaft, die in der höchsten Spielklasse im Gültigkeitsbereich der WSpO des BTV spielt.

6. Nicht in der betreffenden Mannschaftsliste aufgeführte Spieler dürfen nicht eingesetzt werden. Zum Identitätsnachweis muss sich der Spieler auf Verlangen gegenüber dem Ober-schiedsrichter und den Mannschaftsführern durch ein geeignetes Dokument ausweisen.

7.1 Nachmeldungen nach Abgabe der Mannschaftsliste sind mit Ausnahme nachweislich vergessener Spieler nicht möglich. Der Nachweis ist nur dann gegeben, wenn der Spieler im vergangenen Jahr auf einer Meldeliste des Vereins genannt war und in der laufenden Saison bei keinem anderen Verein gemeldet worden ist. Die Nachmeldung muss bis zum 25.04. des Jahres erfolgen.
Für die Wettbewerbe gemäß § 9 Ziff. 5 gilt hiervon abweichend:
Der Nachweis ist nur dann gegeben, wenn der Spieler im laufenden Jahr bei keinem anderen Verein gemeldet worden ist. Die Nachmeldung muss spätestens bis zum 25.04. des Jahres erfolgen.
Die Nachmeldung bei den Mixed-Wettbewerben und der Winterhallenrunde muss spätestens eine Woche vor dem ersten Spieltag aller Gruppen des Mixed-Wettbewerbes bzw. der Winterhallenrunde erfolgen, in denen der Spieler durch Nachmeldung spielberechtigt wird.
7.2 Jugendliche Spieler bis 18 Jahre, die noch nie zuvor weder im Inland noch im Ausland einen Antrag auf eine Spielberechtigung gestellt haben, können ebenfalls nachgemeldet werden. Die Nachmeldung kann bis eine Woche vor dem ersten Spieltag der Gruppen der Mannschaften, für die der Spieler nachgemeldet werden soll, beantragt werden und gilt nur für die Spielberechtigung in Jugendmannschaften. Der Antrag muss beim zuständigen Spielleiter eingehen. Die Spieler werden in der Meldeliste hinter den bisherigen Spielern aufgelistet und sind damit spielberechtigt.

8. Bei Verlust der allgemeinen Teilnahmeberechtigung eines Spielers nach § 19 Ziff. 1 und 2 WSpO oder bei Vereinswechsel nach § 21 WSpO ist der Betreffende aus der Mannschaftsliste zu streichen bzw. darf bei der Zurechnung der Spieler zu Mannschaften gemäß der Ziffern 4 und 5 nicht berücksichtigt werden.

§ 22 Namentliche Mannschaftsmeldung - gültig ab 01.10.2017

1. Zu einem in den Durchführungsbestimmungen festzusetzenden Termin muss jeder Verein für alle Mannschaftswettbewerbe getrennt seine Mannschaften namentlich in einer Mannschaftsmeldeliste entsprechend dem in den Durchführungsbestimmungen festgelegten Verfahren melden.
2. Mit der Abgabe der namentlichen Meldung gibt der Verein die Versicherung ab, dass er von allen gemeldeten Spielern die Spielzusage hat und er sie außerdem darauf hingewiesen hat, dass die gleichzeitige Meldung in anderen Vereinen unzulässig ist und mit disziplinarischen Maßnahmen (z.B. Spielsperren) geahndet wird.
3. In der Mannschaftsmeldeliste müssen alle Spieler (auch eventuell nur als Ersatz- oder Doppelspieler vorgesehene) in der Reihenfolge der Spielstärke aufgeführt werden. Spieler eines Vereins, die in überverbandlichen Mannschaften spielen, sind in der namentlichen Mannschaftsmeldung des betreffenden Wettbewerbes mit aufzuführen. Für die Beurteilung der Spielstärke werden die jeweils gültigen deutschen Ranglistenplätze sowie das Leistungsklassensystem zugrunde gelegt. Die Kriterien des Leistungsklassensystems werden in den Durchführungsbestimmungen festgelegt.
4. Die Nummerierung der Spieler ist für alle Mannschaften eines Wettbewerbs fortlaufend zu führen, wobei dann automatisch Punkt 1 bis 6 der ersten Mannschaft, Punkt 7 bis 12 der zweiten, Punkt 13 bis 18 der dritten Mannschaft angehören usw. (bei Vierermannschaften 1 bis 4, 5 bis 8 usw.). Sofern ein Verein für beide Spielsysteme gemäß § 8 (Sechser- und Vierermannschaften) eines bestimmten Wettbewerbs gemäß § 9 Mannschaften gemeldet hat, so sind die betroffenen Spieler auf einer gemeinsamen Liste anzugeben. In diesem Fall sind die Sechser-Mannschaften grundsätzlich zuerst aufzuführen.

5. Die von Punkt 1 bis 6 bei Sechser-Mannschaften bzw. von 1 bis 4 bei Vierer- Mannschaften gemeldeten Spieler dürfen nur in der ersten, nicht in einer nachfolgenden Mannschaft spielen. Dasselbe gilt analog für die jeweils nächsten sechs bzw. vier gemeldeten Spieler für alle weiteren Mannschaften.
Sind in der Mannschaftsmeldung zwischen den Plätzen 1 bis 6, 7 bis 12, 13 bis 18 usw. (bei Vierer-Mannschaften entsprechend 1 bis 4, 5 bis 8 usw.) jeweils weniger als vier Deutsche gemäß § 4 WSpO gemeldet (bei Vierer-Mannschaften zwei), muss die entsprechende Anzahl der nachfolgenden Deutschen gemäß § 4 WSpO der jeweils höheren Mannschaft zugerechnet werden. Sie haben für die nachfolgenden Mannschaften dann keine Spielberechtigung. Bei Vereinen, deren erste Mannschaften in Ligen spielen, die dem Verband übergeordnet sind und eine diesbezüglich abweichende Regelung haben, beginnt die Hinzurechnung von Deutschen gemäß § 4 WSpO zu einer Mannschaft bei derjenigen Mannschaft, die in der höchsten Spielklasse im Gültigkeitsbereich der WSpO des BTV spielt.
Darüber hinaus gilt in den Altersklassen Herren, Damen und Herren 30:
Sofern in den Mannschaften des Vereins, die in dem Verband über-geordneten Ligen spielen, auf den Plätzen 1-6 bzw. 1-4 zwei Spieler ohne Staatsangehörigkeit eines Mitgliedsstaats der EU gemeldet sind, die nicht mindestens eine der Voraussetzungen des § 44, 9 a) oder b) der Wettspielordnung des DTB vorweisen, so sind erst die Spieler ab Platz 8 bzw. ab Platz 6 in der zweiten Mannschaft spielberechtigt. Entsprechendes gilt, falls in diesen Altersklassen weitere Mannschaften dieses Vereins in dem Verband übergeordneten Ligen spielen.
In den Altersklassen ab Damen 30 und ab Herren 40 gilt darüber hinaus:
Sind in den Mannschaften des Vereins, die in dem Verband übergeordneten Ligen spielen, in einer Mannschaftsmeldung ab Damen 30 und ab Herren 40 zwischen den Plätzen 1 bis 6 (bei 4er-Mannschaften 1 bis 4) jeweils weniger als vier (bei 4er-Mannschaften drei) Spieler gemeldet, die die deutsche Staatsbürgerschaft besitzen oder gem. § 44 Ziff. 9 WO-DTB deutschen Staatsangehörigen gleichgestellt sind, so muss die entsprechende Anzahl der nachfolgenden Spieler der ersten Mannschaft zugerechnet werden, bis jeweils vier (4er-Mannschaften jeweils drei) deutsche Spieler erreicht sind. Sie haben für die nachfolgende Mannschaft dann keine Spielberechtigung. Entsprechendes gilt, falls in diesen Altersklassen weitere Mannschaften dieses Vereins in dem Verband übergeordneten Ligen spielen.
6. Nicht in der betreffenden Mannschaftsliste aufgeführte Spieler dürfen nicht eingesetzt werden. Zum Identitätsnachweis muss sich der Spieler auf Verlangen gegenüber dem Oberschiedsrichter und den Mannschaftsführern durch ein geeignetes Dokument ausweisen.
7.1 Nachmeldungen nach Abgabe der Mannschaftsliste sind mit Ausnahme nachweislich vergessener Spieler nicht möglich. Der Nachweis ist nur dann gegeben, wenn der Spieler im vergangenen Jahr auf einer Meldeliste des Vereins genannt war und in der laufenden Saison bei keinem anderen Verein gemeldet worden ist. Die Nachmeldung muss bis zum 25.04. des Jahres erfolgen.
Für die Wettbewerbe gemäß § 9 Ziff. 5 gilt hiervon abweichend:
Der Nachweis ist nur dann gegeben, wenn der Spieler im laufenden Jahr bei keinem anderen Verein gemeldet worden ist. Die Nachmeldung muss spätestens bis zum 25.04. des Jahres erfolgen.

Die Nachmeldung bei den Mixed-Wettbewerben und der Winterhallenrunde muss spätestens eine Woche vor dem ersten Spieltag aller Gruppen des Mixed-Wettbewerbes bzw. der Winterhallenrunde erfolgen, in denen der Spieler durch Nachmeldung spielberechtigt wird.
7.2 Jugendliche Spieler bis 18 Jahre, die noch nie zuvor weder im Inland noch im Ausland einen Antrag auf eine Spielberechtigung gestellt haben, können ebenfalls nachgemeldet werden. Die Nachmeldung kann bis eine Woche vor dem ersten Spieltag der Gruppen der Mannschaften, für die der Spieler nachgemeldet werden soll, beantragt werden und gilt nur für die Spielberechtigung in Jugendmannschaften. Der Antrag muss beim zuständigen Spielleiter eingehen. Die Spieler werden in der Meldeliste hinter den bisherigen Spielern aufgelistet und sind damit spielberechtigt.
Die Nachmeldung bei den Mixed-Wettbewerben und der Winterhallenrunde muss spätestens eine Woche vor dem ersten Spieltag aller Gruppen des Mixed-Wettbewerbes bzw. der Winterhallenrunde erfolgen, in denen der Spieler durch Nachmeldung spielberechtigt wird.
8. Bei Verlust der allgemeinen Teilnahmeberechtigung eines Spielers nach § 19 Ziff. 1 und 2 WSpO oder bei Vereinswechsel nach § 21 WSpO ist der Betreffende aus der Mannschaftsliste zu streichen bzw. darf bei der Zurechnung der Spieler zu Mannschaften gemäß der Ziffern 4 und 5 nicht berücksichtigt werden.

IV. SPIELABWICKLUNG

§ 23 Anfangszeiten und Spielverlegungen

1. Die Verlegung einzelner Mannschaftsspiele auf einen früheren als den angesetzten Kalendertag sowie innerhalb eines Wochenendes (von Samstag auf Sonntag oder umgekehrt) oder auf eine andere Uhrzeit können ohne Genehmigung des Spielleiters im Einverständnis beider Vereine miteinander vereinbart werden. Der Spielleiter muss aber umgehend über die Verlegung informiert werden.

2. Die Verlegung einzelner Mannschaftsspiele auf einen späteren als den angesetzten Kalendertag sowie jegliche Verlegung des jeweils letzten Spiels einer Mannschaft ist nur durch den Spielleiter gemäß § 3 WSpO möglich.

3. Das Vorspielen eines Einzels oder eines Doppels ist nur im gegenseitigen Einverständnis beider Vereine möglich. In diesem Falle gelten die Einzel im Sinne des § 25 WSpO als bereits ausgetragen.

4. Wenn für mehrere zur gleichen Zeit angesetzte Mannschaftsspiele nicht genügend Plätze zur Verfügung stehen, so gelten folgende Prioritäten:
a. Für ein Spiel auf Verbandsebene müssen bei Sechser-Mannschaften mindestens 3 Plätze, bei Vierer-Mannschaften mindestens zwei Plätze zur Verfügung stehen.
b. Für ein Spiel auf Bezirksebene müssen mindestens 2 Plätze zur Verfügung stehen.
c. Die Wettbewerbe gemäß § 9 WSpO Ziff.1 und 2 (Erwachsene) haben Vorrang vor den Wettbewerben gemäß Ziff. 3 und 4 (Jugend).
d. Das klassenhöhere Spiel muss vor dem klassenniedrigeren Spiel stattfinden. Spielen beide Mannschaften in der gleichen Spielklasse gemäß § 11 WSpO in verschiedenen Wettbewerben, so gilt für den Vorrang die Reihenfolge der Wettbewerbe gemäß § 9 Ziff. 1 und 2 WSpO unter abwechselnder Berücksichtigung der Geschlechter, beginnend bei den Herren (Herren, Damen, Herren 30, Damen 30 usw.). Analog gilt dies für den Vorrang bei Jugendspielen gemäß § 9 Ziff. 3 und 4 WSpO.

5. Wenn für mehrere nacheinander angesetzte Mannschaftsspiele nicht genügend Plätze zur Verfügung stehen, so hat die Beendigung bereits begonnener Mannschaftsspiele Vorrang.

§ 24 Nichtantreten von Mannschaften

1. Tritt eine Mannschaft nicht an (z.B. Absage, Verzicht), so wird das Spiel gemäß § 13 Ziff. 2b WSpO als verloren gewertet. Außerdem werden Mannschaften auf Verbandsebene bereits bei einmaligem Nichtantreten, Mannschaften auf Bezirksebene bei mehr als einmaligem Nichtantreten mit Abstieg in die nächstuntere Klasse bestraft. Alle ihre Mannschaftsspiele, auch eventuell bereits ausgetragene, werden gemäß § 13 Ziff. 2b WSpO als verloren gewertet.

2. Tritt eine Mannschaft bis zu 30 Minuten nach dem festgesetzten oder vereinbarten Spielbeginn an, so ist das Spiel mit einem entsprechenden Vermerk im Spielbericht trotzdem durchzuführen. Tritt eine Mannschaft später als 30 Minuten nach dem festgelegten Spielbeginn an, so gilt:
a. Ist der Gegner einverstanden, so kann das Spiel durchgeführt und entsprechend sei-nem Ausgang gewertet werden. In diesem Fall kann die Wertung später nicht wegen Nichtantretens oder verspäteten Antretens angefochten werden.
b. Ist der Gegner nicht einverstanden, so wird das Spiel als verloren gewertet.
Die Karenzzeit von 30 Minuten gilt nicht für Hallenwettbewerbe wie die Winterhallenrunden.

3. Der Gegner einer nicht antretenden Mannschaft hat sofort den Spielleiter über diesen Sachverhalt zu informieren sowie ihm die eigene Spielbereitschaft (u.a. die Namen der an-wesenden Spieler) in geeigneter Form mitzuteilen. Die gastgebende Mannschaft wird hier-durch nicht von der Verpflichtung entbunden, die Ergebnismeldung entsprechend den Durch-führungsbestimmungen vorzunehmen.

4. Wurde das Nichtantreten einer Mannschaft durch höhere Gewalt oder durch nicht vorhersehbare Umstände nach rechtzeitiger Abfahrt am Heimatort verursacht, so erfolgt eine Neuansetzung durch den Spielleiter. Die nicht angetretene Mannschaft hat jedoch den Spielleiter sofort zu unterrichten und die angegebenen Gründe nachzuweisen. Insbesondere sind ein rechtzeitiger Reiseantritt und entsprechende Bemühungen zu beweisen.

5. Die gegnerische Mannschaft ist unverzüglich von einer Verspätung zu benachrichtigen.

6. Eine Mannschaft, die bei Sechser-Mannschaften mit weniger als vier, bei Vierer-Mannschaften weniger als drei Spielern spielbereit ist, gilt als nicht angetreten.

§ 25 Mannschaftsaufstellung - Einzel und Doppel

1. 15 Minuten vor dem festgesetzten oder vereinbarten Spielbeginn sind dem Oberschiedsrichter die Aufstellungen der Einzelspieler in der Reihenfolge der Mannschaftsmeldung schriftlich zu übergeben, die Doppelaufstellungen spätestens 15 Minuten nach Beendigung aller Einzelspiele, auch wenn eine Pause in Anspruch genommen wird. Der Oberschiedsrichter hat die ihm übergebenen Aufstellungen zu prüfen. Falls sie nicht den Bestimmungen entsprechen, hat er zunächst die Berichtigung zu veranlassen. Erst nach Feststellung der Richtigkeit erfolgt die Offenlegung durch den Oberschiedsrichter. Die Aufstellungen sind nach Offenlegung durch den Oberschiedsrichter endgültig und dürfen nicht mehr geändert werden. Ausgenommen hiervon sind Spielabbrüche gemäß § 27 Ziff. 3 WSpO.

2. Erfolgt die Abgabe der Doppelmeldung bereits vor Beendigung des letzten Einzelspiels, so kann falls die Doppelspiele bereits begonnen wurden für einen auch für die Doppel vorgesehenen, aber noch Einzel spielenden Spieler bei seinem Ausfall kein Ersatz gestellt werden.

3. Für die Aufstellung der Doppelpaare gelten folgende Richtlinien:
a. Die an den Doppelspielen teilnehmenden Spieler erhalten entsprechend ihrer Reihenfolge in der Mannschaftsmeldung die Platzziffern 1 bis 6 (bei Vierer-Mannschaften entsprechend 1 bis 4).
b. Die Reihenfolge der Doppelpaare als 1., 2. oder 3. Doppel ergibt sich aus der Summe der Platzziffern für jedes Doppelpaar. Das Paar mit der niedrigsten Summe muss als erstes, das mit der höchsten Summe als letztes Doppel spielen.
c. Sollte die Summe zweier oder aller Doppelpaare gleich sein, so ist die Reihenfolge in das Ermessen des Mannschaftsführers gestellt. Der Spieler mit Platzziffer 1 darf allerdings nicht im 3. Doppel aufgestellt werden. Bei Vierer-Mannschaften kann in die-sem Fall der Spieler mit Platzziffer 1 im 2. Doppel aufgestellt werden.

§ 26 Nichtantreten von Spielern

1. Bei Übergabe der Einzel- bzw. Doppel-Aufstellungen an den Oberschiedsrichter müssen alle vorgesehenen Spieler vollzählig anwesend und spielfähig sein.

2. Tritt eine Mannschaft zu den Einzeln oder Doppeln nicht vollzählig an, so bleibt im Spielbericht die entsprechende Anzahl ihrer Platzziffern von unten her frei.

3. Wird zwischen zwei Mannschaften in Textform vereinbart, dass ein Spieler verspätet zum Mannschaftsspiel kommen darf, so muss er zum vereinbarten Zeitpunkt anwesend und spielbereit sein. Ist er dies nicht, so werden seiner Mannschaft ab seiner Mannschaftsposition alle nachfolgenden Einzel gemäß § 13 Ziff. 2b WSpO als verloren gewertet. Dies gilt dementsprechend für die Doppel.

§ 27 Spielbeginn

1. Alle Spieler haben nach Aufruf innerhalb von höchstens 15 Minuten spielbereit zu sein. Die Einschlagzeit beträgt 5 Minuten. Hält ein Spieler diese Fristen nicht ein, so muss der Ober-schiedsrichter das Spiel für den spielbereiten Gegner analog § 13 Ziff. 1b WSpO als gewonnen werten.

2. Über die Bespielbarkeit der Plätze zum Zeitpunkt des angesetzten oder vereinbarten Spielbeginns entscheidet der Oberschiedsrichter. Er ordnet auch eine eventuelle Verschie-bung des Spielbeginns auf einen späteren Zeitpunkt des gleichen Tages an. Auf jeden Fall ist der Oberschiedsrichter gehalten, alle Möglichkeiten auszuschöpfen, bevor er ein Spiel ver-legt. Bei Abbruch oder Nichtdurchführung eines Mannschaftsspiels ist die Begründung auf dem Spielberichtsformular zu vermerken.

3. Falls ein Mannschaftsspiel noch nicht begonnen wurde, kann an einem anderen Tag eine neue Aufstellung erfolgen. Sollten zwar die Einzel, aber noch nicht die Doppel begonnen worden sein, so kann für diese an einem anderen Tag eine neue Aufstellung erfolgen.

4. Das Mannschaftsspiel soll in der Reihenfolge der Einzelpaarungen 2-4-6-1-3-5, bei Vierer-Mannschaften 2-4-1-3, stattfinden und anschließend mit den Doppelpaarungen in der Rei-henfolge 2-1-3 fortgesetzt werden. In gegenseitigem Einvernehmen kann die Reihenfolge der Paarungen geändert werden. Falls aus irgendeinem Grund die termingerechte Abwick-lung nicht gewährleistet ist, kann der Oberschiedsrichter festlegen, dass das Mannschaftspiel auf sämtlichen zur Verfügung stehenden Plätzen gespielt wird, vereinsinterne Interessen haben hierbei zurückzustehen.

§ 28 Spielwertung bei falscher Aufstellung, falscher Spielpaarung oder Manipulation

1. Werden ein oder mehrere für die betreffende Mannschaft an sich spielberechtigte Spieler an falschen Plätzen aufgestellt, so werden alle betroffenen Einzel- oder Doppelspiele, auch die nachgeordneten, analog § 13 Ziff. 1b WSpO für den Gegner als gewonnen gewertet. Das gilt z.B. bei Aufstellung in falscher Reihenfolge, Nichtaufrücken bei nicht anwesenden Spie-lern und Nichtbeachtung der Summe der Platzziffern bei der Doppelaufstellung. Bei Verstoß gegen § 25 Ziff. 3c WSpO (Einsatz der Platzziffer 1 im 3. Doppel bei Sechser-Mannschaften) sind alle Doppel als verloren zu werten.

2. Unterläuft auch der gegnerischen Mannschaft im Sinne der Ziffer 1 eine falsche Aufstellung und haben zwei oder mehrere falsch aufgestellte Spieler oder Doppelpaare gegeneinander gespielt, so werden diese Spiele nicht gewertet. Dadurch können sich im Gesamtergebnis auch weniger als 9 bzw. bei Vierer-Mannschaften 6 zu wertende Spiele ergeben.

3. Spielen Einzelspieler entgegen der Aufstellung irrtümlich gegen andere Gegner und wird dies noch vor Beendigung dieses Einzelspiels bemerkt, so ist sofort abzubrechen und mit den richtigen Paarungen neu zu beginnen. Dies gilt analog für die Durchführung der Doppelspiele. Wird es erst nach Beendigung des Einzel- bzw. Doppelspieles bemerkt, so werden die entsprechenden Spiele nicht gewertet.

4. Werden ein oder mehrere Spieler in einem Einzel eingesetzt, die für die betreffende Mannschaft am Austragungstag dieses Mannschaftsspiels keine Spielberechtigung haben (z.B. Spieler aus höheren Mannschaften, nicht gemeldete Spieler, gemäß Sperrliste nicht spielberechtigte Spieler), so wird das gesamte Mannschaftsspiel gemäß § 13 Ziff. 2b WSpO für diese Mannschaft als verloren gewertet, ohne Rücksicht auf den tatsächlichen Ausgang des Mannschaftsspiels. Begehen beide Mannschaften Aufstellungsverstöße im Einzel, so wird das Spiel für beide Mannschaften gemäß § 13 Ziff. 2b WSpO als verloren gewertet. Werden ein oder mehrere Spieler in einem Doppel eingesetzt, die für die betreffende Mannschaft am Austragungstag dieses Mannschaftsspiels keine Spielberechtigung haben, so werden sämtliche Doppel gemäß § 13 Ziff. 1b WSpO für diese Mannschaft als verloren gewertet.

5. Wird ein Spieler unter falschem Namen oder ein ohne Berechtigung gemäß § 26 Ziff. 3 WSpO nicht anwesender Spieler eingetragen, so wird die Mannschaft dieses Spielers aus der laufenden Runde gestrichen, es sei denn, dies hat keinerlei Auswirkung auf die übrige Mannschaftsaufstellung und das Ergebnis des Mannschaftsspiels. Wird die Mannschaft gestrichen so werden alle ihre Mannschaftsspiele, auch eventuell bereits ausgetragene, gemäß § 13 Ziff. 2b WSpO als verloren gewertet.

6. Wird ein Einzel- oder Doppelspiel überhaupt nicht durchgeführt und ein manipuliertes Ergebnis im Spielbericht eingetragen, so wird das Mannschaftsspiel für beide Mannschaften gemäß § 13 Ziff. 2b WSpO als verloren gewertet.

7. Die Spielwertungen sind von den Spielleitern von Amts wegen vorzunehmen. Wird ein Verstoß erst nachträglich festgestellt, so ist die Wertung sofort zu korrigieren. Die Rechte der Betroffenen nach den §§ 40 und 41 WSpO bleiben hiervon unberührt. Bei Bekanntwer-den nach Ablauf der jeweiligen Sommer- oder Winterrunde ist keine Veränderung der Wertung durch den Spielleiter mehr möglich.

§ 29 Spielunterbrechungen und Pausen

1. Spieler können beim Oberschiedsrichter eine Toiletten- oder Kleiderwechselpause beanspruchen. Die Pause soll vorzugsweise bei einem Seitenwechsel gewährt werden und darf 5 Minuten, bei einem Seitenwechsel zusätzlich der für diesen zur Verfügung stehenden Zeit, nicht überschreiten.

2. Pausen zwischen den Sätzen:
Jugendliche der Altersklassen U 10 und jünger können in Wettbewerben dieser Altersklassen eine Ruhepause von fünf Minuten nach dem 1. Satz beanspruchen

3. Der Oberschiedsrichter muss das Spiel für einen Spieler als verloren werten, wenn dieser nach Ablauf der zulässigen Pause oder Unterbrechung das Spiel nicht wieder aufnimmt.

4. Der Platz darf grundsätzlich nur mit Genehmigung des gegnerischen Spielers oder des Oberschiedsrichters verlassen werden.

5. Nach Beendigung aller Einzelspiele wird nur dann eine Pause von höchstens 30 Minuten bis zum Aufruf der Doppel gewährt, wenn es von einem der beiden Mannschaftsführer verlangt wird.

6. Wird mit einem Schiedsrichter gespielt, so übt der Schiedsrichter die dem Oberschiedsrichter gemäß diesem Paragraphen zustehenden Rechte aus.

§ 30 Fortsetzung unterbrochener Spiele

1. Wird auf Anordnung des Oberschiedsrichters wegen Unbespielbarkeit der Plätze, Einbruchs der Dunkelheit oder aus anderen Gründen ein Einzel oder Doppelspiel unterbrochen, so ist bei der Fortsetzung des Spiels mit dem Spielstand im Augenblick der Unterbrechung weiter zu spielen.

2. Sobald die Einzel- bzw. Doppelspiele begonnen wurden, müssen sie im Falle einer Unterbrechung mit den im Spielbericht eingetragenen Spielern fortgesetzt werden. Stehen einer oder mehrere dieser Spieler dann nicht zur Verfügung, so müssen diese Spiele gemäß § 13 Ziff. 1 WSpO als verloren gewertet werden.

3. Bei der Fortsetzung eines unterbrochenen Verbandsspiels sind nur die Spieler spielberechtigt, die am ursprünglichen Austragungstag für diese Mannschaft spielberechtigt waren. Die Regelung gemäß § 18 Ziff. 4 ist jedoch zu beachten.

4. Bei einem unterbrochenen Wettspiel gelten in Abhängigkeit von der Dauer der Unterbrechung folgende Regelungen für die Wiedereinschlagzeit:
0-15 Minuten Unterbrechung: keine Wiedereinschlagzeit;
15-30 Minuten Unterbrechung: 3 Minuten Wiedereinschlagzeit;
mehr als 30 Minuten Unterbrechung: 5 Minuten Wiedereinschlagzeit.


5. Bei Fortsetzung eines unterbrochenen Spiels auf einem anderen Belag ist vom Oberschiedsrichter eine angemessene Einschlagzeit zu gewähren.

§ 31 Spielbericht und Ergebnismeldung

1. Für jedes Mannschaftsspiel ist ein Spielbericht auszufüllen, in dem vor Beginn die Angaben zum Oberschiedsrichter (Vor- und Zuname, Verein, Telefonnummer), die Mannschaftsführer, der Wettbewerb, die Spielklasse, die Gruppe, Spieltag und Uhrzeit sowie die Mannschaftsaufstellung für die Einzel und nach deren Beendigung die Aufstellungen für die Doppel aufzuführen sind. Während des Spielablaufs sind die einzelnen Spielresultate einzutragen. Für die vollständige und ordnungsgemäße Führung sind der Oberschiedsrichter sowie der Heimverein verantwortlich.

2. Nach Beendigung oder Abbruch des Mannschaftsspieles muss der vollständig ausgefüllte Spielbericht von den beiden Mannschaftsführern und dem Oberschiedsrichter unterschrieben werden. Je eine Ausfertigung des Spielberichts erhalten die beteiligten Mannschaften.

3. Das Verfahren der Ergebnismeldung durch Online-Eingabe des Spielberichts nach Beendigung des Mannschaftsspiels wird in den jeweiligen Durchführungsbestimmungen geregelt. Für die Einhaltung ist der Heimverein verantwortlich.

4. Der Spielbericht ist vom Heimverein bis zu dem dem Rundenende folgenden 31.12. aufzubewahren und kann vom Spielleiter bei Bedarf angefordert werden.

5. Bei Spielunterbrechung nach § 30 WSpO ist der Spielbericht mit dem Spielstand bei Abbruch und einem entsprechendem Vermerk online einzugeben und gegebenenfalls ein Ter-minvorschlag für die Neuansetzung anzubringen. Bei der Fortsetzung ist ein neues Formular zu verwenden, in das der Stand bis zum Abbruch übertragen wird. Online ist der vorläufige Spielbericht zu vervollständigen.

V. RECHTE UND PFLICHTEN DER VEREINE, DES OBERSCHIEDSRICHTERS UND DER SCHIEDSRICHTER

§ 32 Allgemeines

1. Für die reibungslose Durchführung des Mannschaftsspiels ist der gastgebende Verein verantwortlich. Dazu gehören die Bereitstellung vorschriftsmäßiger Plätze mit Schiedsrichterstühlen und Sitzgelegenheiten für Spieler und Betreuer auf dem Platz, von Umkleidemöglichkeiten, der Bälle und des Oberschiedsrichters und gegebenenfalls der Schiedsrichter. Alle damit im Zusammenhang stehenden Kosten trägt der gastgebende Verein. Gastgeber ist auch der Verein, der auf Vereinbarung das Spiel auf fremden Plätzen durchführt.

2. Für jedes Einzel sind mindestens drei neue Bälle zu stellen. Auf Verbandsebene sind auch die Doppel mit neuen Bällen zu spielen.

§ 33 Oberschiedsrichter

1. Der vom gastgebenden Verein zu stellende oder vom Spielleiter eingesetzte Oberschiedsrichter muss während der gesamten Dauer des Mannschaftsspiels anwesend sein und darf an keinem Mannschaftsspiel teilnehmen sowie sich auch nicht als Betreuer oder Schiedsrichter betätigen. Er ist den Spielern vor Beginn des Mannschaftsspiels namentlich vorzustellen.

2. Ist der Oberschiedsrichter bei Spielbeginn nicht anwesend oder verlässt er vor Beendigung des Mannschaftsspiels die Anlage oder legt er sein Amt aus sonstigen Gründen nieder, so übernimmt seine Rechte und Pflichten der Mannschaftsführer des Gastvereins für die Dauer des gesamten Mannschaftsspiels. Dieser ist der Verpflichtung, nicht am Mannschaftsspiel teilzunehmen, enthoben und ist sofort als Oberschiedsrichter auf dem Spielbericht einzutragen.

3. Bei Unterbrechung eines Mannschaftsspiels und Fortsetzung an einem anderen Tag kann der gastgebenden Verein oder der Spielleiter einen anderen Oberschiedsrichter als am Aus-tragungstag einsetzen.

4. Der Oberschiedsrichter ist für die ordnungsgemäße Abwicklung verantwortlich. Zu den Rechten und Pflichten des Oberschiedsrichters gehören:
- Entscheidung über die Bespielbarkeit eines Platzes und Verlegung des Mannschaftsspiels gemäß § 16 WSpO in die Halle
- Unterbrechung von Spielen wegen der Lichtverhältnisse, der Witterung oder des Zustands des Platzes
- Entscheidungen nach § 29 WSpO und Regel 29 ITF
- Zuteilung der Plätze
- Nach erfolgter Meldung der Einzel und Doppel Überprüfung der Anwesenheit der eingetragenen Spieler und Nennung der konkreten Spielpaarungen gegenüber den Mannschaftsführern
- Aufruf der Spieler und erforderlichenfalls Streichung abwesender oder innerhalb von 15 Minuten nach Aufruf nicht spielbereiter Spieler
- Einsetzen oder Abberufen von Schiedsrichtern
- Anordnung des Wechsels eines oder mehrerer Bälle
- Entscheidung über den Ausschluss eines Spielers, Mannschaftsführers oder Betreuers, der sich eines groben Verstoßes gegen § 36 WSpO oder den sportlichen Anstand schuldig gemacht oder durch Worte oder Handlungen seiner Missbilligung über Ent-scheidungen wiederholt oder in verletzender Weise Ausdruck gegeben hat
- Entscheidungen, auch ohne Antrag eines Spielers, Mannschaftsführers oder Schieds-richters, die die Einhaltung der Tennisregeln und der sonstigen Bestimmungen be-treffen
- Entscheidungen über alle Streitigkeiten, die nicht der endgültigen Entscheidung des Schiedsrichters unterliegen

5. Dem Oberschiedsrichter steht während des Spiels auf dem Platz auch gegenüber den Zuschauern, Anhängern und Betreuern ein Weisungsrecht zu. Er ist verpflichtet, hiervon Gebrauch zu machen, wenn die ordnungsgemäße und ungestörte Austragung des Spiels gefährdet ist. Wird die Weisung nicht befolgt und ist eine geordnete Abwicklung des Mannschaftsspieles nicht gewährleistet, so ist der Oberschiedsrichter berechtigt, das Mannschaftsspiel abzubrechen. Der Spielleiter hat über die Wertung bzw. Neuansetzung nach der Verantwortlichkeit für den Spielabbruch zu entscheiden.

6. Die Entscheidungen des Oberschiedsrichters sind für die Beteiligten vorläufig bindend, eine Überprüfung durch die Rechtsmittelinstanzen bleibt vorbehalten.

§ 34 Schiedsrichter

1. Der gastgebende Verein hat auf Verlangen für jedes Einzel- oder Doppelspiel einen Schiedsrichter zu stellen. Die Gastmannschaft hat Anspruch darauf, die Hälfte der Schieds-richter, aber höchstens vier, zu stellen, die dann vom Oberschiedsrichter eingesetzt und möglichst gleichmäßig auf die Einzel- und Doppelspiele verteilt werden sollen.

2. Jeder Schiedsrichter ist zu absoluter Objektivität verpflichtet.

3. Tatsachenentscheidungen des Schiedsrichters sind endgültig, sofern dem Oberschiedsrichter nach dieser WSpO keine weitergehenden Rechte eingeräumt sind.

4. Die Spieler haben das Recht, den Oberschiedsrichter auf den Platz zu rufen, wenn sie mit der Auslegung einer Tennisregel seitens des Schiedsrichters nicht einverstanden sind.

5. Wird ohne Schiedsrichter gespielt, so gelten die „Empfehlungen für das Spiel ohne Schiedsrichter“ des DTB.

§ 35 Mannschaftsführer und Betreuer

1. Jede Mannschaft hat vor Beginn des Mannschaftsspieles einen Mannschaftsführer sowie einen Stellvertreter zu benennen, die auch Spieler der Mannschaft sein können und die allein berechtigt sind, als Sprecher gegenüber dem Oberschiedsrichter aufzutreten.

2. Der Oberschiedsrichter soll vor Spielbeginn mit den Mannschaftsführern eine Besprechung abhalten. Dabei sollen alle mit der Durchführung des Mannschaftsspieles zusammen-hängende Fragen geklärt und entsprechende Vereinbarungen oder Entscheidungen getroffen werden.

3. Reklamationen von Spielern während eines Spiels sind grundsätzlich nur über ihre Mannschaftsführer oder deren Stellvertreter dem Oberschiedsrichter vorzutragen. Dazu sind sie berechtigt, eine Unterbrechung von maximal 3 Minuten zur Konsultation ihrer Mannschaftsführer in Anspruch zu nehmen.

4. Nur den Mannschaftsführern, dem Schiedsrichter und dem Oberschiedsrichter sowie pro Platz einem Betreuer ist es erlaubt, das Spielfeld zu betreten. Anweisungen dürfen den Spielern nur von den vorher bekannt gegebenen Mannschaftsführern, deren Stellvertretern und den Betreuern gegeben werden, wenn sich diese auf dem Platz befinden. Die Betreuung ist nur während der Pausen beim Seitenwechsel oder nach Satzende zulässig, jedoch nicht beim Seitenwechsel der Spieler nach dem ersten Spiel eines jeden Satzes sowie während eines Tiebreaks.

5. Missbraucht der Betreuer seine Rechte, so muss er vom Ober-schiedsrichter nach Verwarnung des Platzes verwiesen werden und kann nicht ersetzt werden.

§ 36 Spielkleidung

Während eines Mannschaftsspiels (einschließlich des Einschlagens) dürfen nur Wärme- und Tenniskleidung sowie Tennisschuhe getragen werden. Die Platzordnung des Heimvereins bzw. einer eventuell genutzten Tennishalle bezüglich der Schuhe ist einzuhalten.

VI. AHNDUNG VON VERSTÖSSEN

§ 37 Ordnungsgelder

1. Spielleiter können gemäß § 3 WSpO ein Ordnungsgeld verhängen. Dieses beträgt mindestens 10 EUR und höchstens 1.000 EUR. Ein fahrlässiges Handeln kann im Höchstmaß nur mit der Hälfte des an-gedrohten Ordnungsgeldes geahndet werden. Grundlage für die Zumessung des Ordnungsgeldes sind die Bedeutung des zu sanktionierendes Verstoßes, ob es sich um einen wiederholten Verstoß handelt und die Schwere des Vorwurfes, der die Mannschaft trifft. Der Regelfall ist bei der Mitte des Rahmens, bei Jugendlichen bei einem Viertel des Rahmens zu ahnden (Beispiel: Rahmen 100 – 300 EUR, Regel 200 EUR, bei Jugendmannschaften 150 EUR)

2. Der Rahmen ergibt sich aus der Anlage Ordnungsgeldkatalog zu § 37 WSpO.

3. Ordnungsgelder werden 14 Tage nach deren Rechtskraft fällig.

VII. RECHTSMITTEL

§ 37a Rechtsmittel durch den Präsidenten

Erhält der Präsident Kenntnis, dass nach den Regelungen der §§ 2oder 3 der WSpO keine oder keine regelkonforme Entscheidung getroffen wurde, oder ein Spielleiter/in keine Entscheidung trifft (z.B. Festsetzung von Ordnungsgeldern), kann der Präsident die Schieds- und Disziplinarkommission anrufen. Der Präsident des BTV kann, soweit Entscheidungen der Einspruchsinstanz nicht im Einklang mit der Wettspielordnung stehen oder zur Vereinheitlichung der Rechtsprechung der Einspruchsinstanz, Beschwerde einlegen. Die Rechtsmittel nach Satz 1 und 2 müssen innerhalb von 14 Tagen nach Kenntnis beim Vorsitzenden der Schieds- und Disziplinarkommission eingegangen sein. § 39 Abs. 2 Satz 2 gilt entsprechend.

§ 38 Allgemeines

1. Rechtsmittel sind in Textform zu begründen.

2. Der Spielleiter oder der Vorsitzende der jeweiligen Kommission kann dem Rechtsmittelführer eine Ausschlussfrist setzen, nach deren Ablauf ohne weiteres die Zurückweisung des Rechtsmittels erfolgen kann, falls nicht der Rechtsmittelführer die Begründungsfrist einhält oder dringende Gründe glaubhaft macht, welche die Begründung nach Ablauf der Frist annehmbar erscheinen lassen und die Entscheidung nur unwesentlich verzögern.

3. Mit der Einlegung eines Protestes, eines Einspruchs oder einer Beschwerde hat gleichzeitig die Zahlung des jeweiligen Entgeltes entweder per Verrechnungsscheck oder per Überweisung auf das Konto des jeweiligen Bezirkes bzw. des Verbandes zu erfolgen. Sind die Rechtsmittel nicht rechtzeitig eingelegt oder ist die Zahlung des Entgeltes nicht gleichzeitig mit der Einlegung der Rechtsmittel erfolgt, so wird das Rechtsmittel ohne weitere Prüfung verworfen. Bei Überweisungen gilt der Eingang des Entgelts innerhalb von 5 Bankarbeitstagen als gleichzeitige Zahlung.

4. Vor der Entscheidung ist sämtlichen Beteiligten die Möglichkeit zu geben, sich zu den gestellten Anträgen sowie zur Sach- und Rechtslage innerhalb einer angemessenen Frist in Textform zu äußern. Gegebenenfalls ist den Beteiligten die Möglichkeit einzuräumen, zu den eingereichten Schriftsätzen sowie zum Ergebnis einer etwaigen Beweisaufnahme innerhalb einer weiteren Frist Stellung zu nehmen.

5. Verfahrensbeteiligte sind grundsätzlich nur die beiden Vereine der jeweiligen Mannschaftsspiele. Vertritt aber ein dritter Verein die Auffassung, einer oder beide der in Satz 1 aufgeführten Vereine habe eine Manipulation begangen, steht ihm ein eigenes Antragsrecht auf Ahndung der Manipulation gegenüber dem Spielleiter zu. Voraussetzung ist allerdings, dass eine mögliche Manipulation zu Lasten des Antragsstellers erfolgte. In einem solchen Fall sind also die beiden ursprünglichen Vereine sowie der Antragssteller Verfahrensbeteiligte.

6. Die Entscheidungen der Rechtsmittelinstanzen sind unter Angabe der Personen, die an der Entscheidung mitgewirkt haben, zu begründen und den Verfahrensbeteiligten in Textform bekannt zu machen.

7. Die Rechtsmittelinstanzen sind in ihren Entscheidungen unabhängig und unterliegen keinen Weisungen.

§ 39 Protest

1. Jeder Verfahrensbeteiligte hat das Recht, gegen eine Spielwertung beim zuständigen Spielleiter Protest einzulegen.

2. Die Protestfrist beträgt drei Tage nach Bekanntwerden der Protest begründenden Umstände. Nach Ablauf der jeweiligen Runde gemäß § 1 Ziff.3 WSpO können jedoch keine Proteste mehr eingelegt werden. Sind diese bereits vor, während oder unmittelbar nach dem Spiel bekannt, so soll auf dem Spielbericht ein entsprechender Vermerk angebracht werden. Das Protestentgelt beträgt 50 €.

§ 40 Einspruch

1. Gegen Entscheidungen des Spielleiters ist für die Verfahrensbeteiligten der Einspruch
statthaft.

2. Einspruchsinstanz auf Verbandsebene ist die Kommission für Mannschaftssport, die hierüber in der Besetzung Präsidiumsmitglied für Mannschaftssport und vier Bezirkssportwarte entscheidet. Die Wahl des stellvertretenden Vorsitzenden findet durch die Kommission für Mannschaftssport in der ersten Sitzung nach einer Mitgliederversammlung für zwei Jahre statt. Ebenso wird in dieser Sitzung festgelegt, in welcher Reihenfolge weitere Mitglieder der Kommission für Mannschaftssport die Sportwarte im Verhinderungsfall vertreten.

3. Bei Spielen auf Bezirksebene ist die Einspruchsinstanz die Bezirkssportkommission. Diese Kommission setzt sich als Einspruchsinstanz aus dem Bezirkssportwart als Vorsitzendem sowie vier Spielleitern des Bezirks zusammen, die vom Bezirksvorstand in der ersten Sitzung nach einer Mitgliederversammlung für zwei Jahre gewählt werden. Ebenso wählt der Bezirksvorstand die Stellvertreter der Vorsitzenden sowie Vertreter für die weiteren Mitglieder.

4. Der Einspruch ist innerhalb einer Frist von sieben Tagen nach Bekanntgabe der Entschei-dung des Spielleiters, spätestens jedoch bis zum Ablauf der jeweiligen Runde gemäß § 1 Ziff. 3 WSpO, beim Bezirksvorsitzenden (Bezirksebene) bzw. der Geschäftsstelle des BTV (Ver-bandsebene) einzulegen. Das Einspruchsentgelt beträgt 150 €.

5. Die Entscheidung der Kommission kann auf Anordnung des Vorsitzenden auch im schriftlichen Verfahren (ohne Sitzung im Umlaufverfahren) ergehen. Der Vorsitzende kann in Aus-nahmefällen und zum Zwecke der Durchführung einer Beweisaufnahme eine mündliche Verhandlung anordnen.

6. Die Beratung und Beschlussfassung der Kommissionen sind geheim und finden in Abwesenheit des betroffenen Spielleiters statt.

§ 41 Beschwerde

1. Gegen die Einspruchsentscheidungen der Kommission für Mannschaftssport bzw. der Bezirkssportkommissionen ist für die Verfahrensbeteiligten die Beschwerde zur Schieds- und Disziplinarkommission statthaft.

2. Die Beschwerde ist innerhalb einer Frist von vierzehn Tagen nach Bekanntgabe der Entscheidung der Einspruchsinstanz beim Vorsitzenden der Schieds- und Disziplinarkommission über die Geschäftsstelle des BTV einzulegen und gleichzeitig ein Beschwerdeentgelt von 250 € zu entrichten.

3. Näheres regelt die Schieds- und Disziplinarordnung.

§ 42 Kosten

1. Wird den Anträgen der Rechtsmittelführer statt gegeben, so sind ihnen die entrichteten Entgelte zurück zu erstatten.

2. Werden die Anträge zurückgenommen oder zurückgewiesen, so verfallen die entrichteten Entgelte dem Verband bzw. Bezirk. Die Einspruchs- bzw. Beschwerdeinstanzen können aber auch anordnen, dass bei einer Rücknahme der Rechtsmittel die Kosten ganz oder teilweise erstattet werden, wenn dies der Billigkeit entspricht. Dies gilt auch, wenn das Verfahren auf andere Weise, sei es durch gütliche Einigung, durch Einstellung wegen Geringfügigkeit oder aus sonstigen Gründen, erledigt wird.

3. Eine Erstattung sonstiger Kosten findet nicht statt.

4. Aufwendungen, welche durch das Fehlverhalten eines Spielers, einer Mannschaft oder eines Vereins dem Gegner oder Dritten aufgrund einer Entscheidung nach den §§ 39 und 40 WSpO entstehen, wie beispielsweise durch eine eventuelle Neuansetzung von Spielen, können ganz oder teilweise dem Verein zur Erstattung auferlegt werden, der zu der Entscheidung Anlass gab.

§ 43 Inkrafttreten

Diese Wettspielordnung wurde im Jahr 2007 neu gefasst und trat am 01.10.2007 in Kraft. Das Inkrafttreten von Änderungen dieser Wettspielordnung richtet sich nach § 1 Ziff. 4.

Ordnungsgeldkatalog

Gegen einen Verein können folgende Ordnungsgelder verhängt werden:
  § der WSpO Vergehen Betrag
1) 10 Ziff. 3
15 Ziff. 1
Abmelden einer Mannschaft nach dem festgesetzten Meldetermin 50 – 250 EUR
2) 15 Ziff. 5 Zurückziehen einer Mannschaft nach dem 15.04. bzw. 15.09. 100 – 500 EUR
3) 18, 19, 20, 30 Einsatz eines nicht teilnahmeberechtigten Spielers 50 – 250 EUR
4) 22 Ziff. 1 Einsatz eines gesperrten Spielers 250 EUR
5) 22 Ziff. 1 Falsche oder unvollständige Mannschaftsmeldung (z.B. fehlende Ranglistenposition) 30 EUR
6) 22 Ziff. 2 Doppelmeldung eines Spielers in mehreren Vereinen 50 EUR
7) 10 Ziff. 3 Verspätete Mannschaftsmeldung 25 -75 EUR
8) 22 Ziff. 1 Verspätete namentliche Mannschaftsmeldung 25 -75 EUR
9) 22 Ziff. 7 Nachmeldung nachweislich vergessener Spieler 15 EUR
10) 23 Ziff. 1 Nichtmeldung von Spielverlegungen 15 EUR
und 2
11) 24 Ziff. 1 Nichtantreten von Mannschaften 50 – 250 EUR
12) 24 Ziff. 2 Verspätetes Antreten bis zu 30 Minuten 50 EUR
13) 26 Nicht vollzähliges Antreten auf Verbandsebene 50 EUR pro Einzel o. Doppel
14) 28 Ziff. 6 Nichtdurchführung eines Einzel- oder Doppelspieles und Eintragung eines manipulierten Ergebnisses im Spielbericht 100 - 700 EUR je Verein
15) 31 Ziff. 3 Drei oder mehr fehlende oder fehlerhafte Eintragungen im Spielbericht 15 EUR
16) 31 Ziff. 3 Nicht rechtzeitige Meldung des Online-Spielberichtes, bei Verspätung bis zu drei Tagen 15 EUR
17) 31 Ziff. 3 Nicht rechtzeitige Meldung des Online-Spielberichtes, bei Verspätung über drei Tagen zusätzlich 30 EUR
18) 31 Ziff. 3 Nicht rechtzeitige Meldung des Online-Spielberichtes, bei Verspätung über zwei Wochen zusätzlich 60 EUR
19) 31 Ziff. 4 Nichtzusendung des Spielberichtes nach Anforderung des Spielleiters innerhalb von 7 Tagen 50 EUR
20) 10
22
23 ff
Manipulation bei der Mannschaftsmeldung, dem Eintragen eines Spielers unter falschem Namen oder vergleichbaren schwerwiegenden Fällen von vorsätzlichen Fälschungen 200 – 1.000 EUR

Ausschreibung und Durchführungsbestimmungen Winterhallenrunde 2017/2018 Bezirk 1

Erwachsene

Veranstalter:

Badischer Tennisverband e. V.
Bezirk I, Rhein-Neckar/ Odenwald

Spielleiter:

Aktive: Florian Berg
Altersklassen: Heike Naber
Jugend: Wilhelm Schulz

 
   

Zur Übernahme von Gastspielern für die Winterhallenrunde ist mit dem System nuLiga eine technische Möglichkeit eingeführt worden.

 

Folgende Mannschaftswettbewerbe werden ausgeschrieben:

a) Herren

b) Herren 40

c) Damen

d) Damen 40

e) Mixed Aktive

Sämtliche Wettbewerbe werden in 4er und 6er Mannschaften ausgeschrieben. Die 6er Mannschaften sind ausschließlich auf Bezirksebene und die 4er Mannschaften auf Kreisebene spielberechtigt. Bitte erfassen Sie unter Bemerkungen ob die gemeldete Mannschaft bei einem Nichtzustandekommen eines Wettbewerbs auch in einem anderen Wettbewerb spielen möchte. (Bsp. Herren 40 kommt nicht zustande aber Ihre Mannschaft würde dann Herren mitspielen. Oder wenn die 6er Konkurrenz nicht zustande kommt, dann würden Sie auch in der 4er Konkurrenz mitspielen)

Mixed Mannschaften bestehen aus jeweils 2 bzw. 3 Herren und 2 bzw. 3 Damen. Es spielen in den Einzeln die Herren, bzw. die Damen gegeneinander. Danach werden Mixed-Doppel gespielt.

Sollte es in einem Wettbewerb weniger als 4 Mannschaftsmeldungen geben, findet der Wettbewerb nicht statt.

 

Mannschaftsmeldung: Erfolgt online 01. August bis 31. August 2017

 

Namentliche Mannschaftsmeldung: Erfolgt online 01. Oktober bis 15. Oktober 2017

 

Gastspielerummeldungen: Verfahren wie letztes Jahr.

 

Mannschaftsmeldegebühr: 28 EUR pro Mannschaft

 

Durchführungsbestimmungen

Wettspielordnung:

Sofern in den nachfolgenden Durchführungsbestimmungen der Hallenrunde 2017/18 nichts anderes geregelt ist, gilt ausschließlich die Wettspielordnung des BTV. Bitte sorgen Sie dafür, dass jeder Mannschaftsführer eine Wettspielordnung besitzt.

 

Spielmodus/Klasseneinteilung

Bezirksebene:

Die Bezirksebene ist für alle Mannschaften offen. Es sollten jedoch nur Mannschaften gemeldet werden, deren Spielstärke mindestens den Bezirksklassen (Sommer 2017) entspricht. Auf Bezirksebene wird nur in 6er Mannschaften gespielt.

Der Spielleiter kann neu angemeldete Mannschaften einstufen und hierbei auch die Einteilung der vorangegangenen Winterhallenrunde berücksichtigen.

Kreisebene:

Die Kreisebene ist für alle Mannschaften mit Spielstärke 1. Kreisliga und darunter vorgesehen. Es wird nur mit 4er Mannschaften und, falls möglich, im jeweiligen Sportkreis gespielt.

Hinweis: Die Einstufungen der Mannschaften sollte durch den Sportwart des Vereins gewissenhaft und eigenverantwortlich erfolgen bzw. vorgenommen werden. Eine ausreichende Anzahl Spieler muss unbedingt zur Verfügung stehen. Die letzte Entscheidung für die Einteilung trifft der Spielleiter.

Die Bezirksmeister erhalten Pokale.

 

Gruppeneinteilung:

Die Gruppeneinteilung und der Spielplan werden im Internet veröffentlicht.

 

Halle/Spieltag/Spielbeginn/Spieltermine

Die zur Verfügung stehenden Hallen und die jeweilige Spieltermine werden im Internet rechtzeitig veröffentlicht. Jahrbücher werden nicht versandt.

Der Spieltag für die Hallenrunde der Erwachsenen ist Samstag. Für die jeweiligen Verbandsspiele weist der Bezirk Hallen zu.

Tragen Sie bitte Ihre Heimhalle bei der Meldung der Mannschaft in den Bemerkungen ein.

 

Hallenrundenbeginn: ab Anfang November 2017

 

Namentliche Mannschaftsmeldung:

Die namentliche Mannschaftsmeldung wird von den beteiligten Vereinen bis 15. Oktober 2017 online eingegeben. Jede Mannschaft ist verpflichtet, ein Exemplar der Mannschaftsmeldung seiner Mannschaft zum Verbandsspiel mitzubringen.

 

Gewinnsätze:

Damen und Herren-Mannschaften: Es werden zwei Gewinnsätze gespielt.

 

Bälle:

Alle Erwachsenen spielen mit Dunlop Fort Tournament. Jede Mannschaft muss drei neue Bälle für drei (bei 4er Mannschaften zwei) Einzel stellen.

 

Hallenkosten:

4er-Mannschaften 68,00 Euro je Mannschaft incl. Lichtgeld
6er-Mannschaften 102,00 Euro je Mannschaft incl. Lichtgeld

Die Hallenkosten haben beide Vereine je zur Hälfte zu tragen. Diese werden beim Hallenbetreiber am Spieltag entrichtet. Im Landesleistungszentrum in Leimen erhält der Verein eine Rechnung, ohne Lichtgeld. In Leimen müssen als Lichtgeld genügend Ein-Euro-Münzen mitgebracht werden.  
 

 

Nicht angetretene Mannschaft:

Tritt eine Mannschaft zu einem Verbandsspiel der Winterhallenrunde nicht an, so muss diese Mannschaft die gesamten Hallenkosten für beide Mannschaften (d.h. für ihre nicht angetretene Mannschaft und für die gegnerische, angetretene Mannschaft) übernehmen. Pro Nichtantreten entstehen also Kosten in Höhe von 136,- bzw. 204,- Euro.

 

Vereine, die ihre Mannschaft unmittelbar vor Beginn der Verbandsrunde zurückziehen, müssen für die gesamte Platzmiete ihrer Spiele aufkommen.

 

Spielbericht/Ergebnisdienst:

Es ist das gleiche Verfahren wie im Sommer vorgesehen.

Die erstgenannte Mannschaft einer Begegnung übernimmt die Ergebnismeldung.

 

Spielverlegungen:

Spielverlegungen sind nicht möglich. Sollte jedoch aus hallentechnischen Gründen ein Spiel nicht stattfinden können, so ist umgehend der Hallenreferent zu verständigen.

 

Ausschreibung und Durchführungsbestimmungen Winterhallenrunde 2017/2018 Bezirk 2

1. ALLGEMEINES

Die Winterhallenrunde unterliegt der BTV-Wettspielordnung (WSpO). Ergänzend dazu gelten die nachfolgenden Hinweise und Regelungen.

 

2. MELDESCHLUSS UND NAMENTLICHE MANNSCHAFTSMELDUNG

Meldeschluss für die Winterhallenrunde ist am 31.08.2017, 23:59 Uhr. Die Meldegebühr beträgt 28 EUR pro Mannschaft.

Die namentliche Mannschaftsmeldung ist nur vom 01. bis 15.10.2017, 23:59 Uhr möglich. Beides hat im Login-Bereich auf baden.liga.nu zu erfolgen.  

Gemäß § 18, 3 WSpO ist es zulässig, dass Spieler/innen in der Winterrunde in einem anderen Verein spielt als in der Sommerrunde. Bitte beachten Sie, dass diese Regelung nur innerhalb des Badischen Tennisverbands gilt. Spieler/innen, die im folgenden Sommer in einem anderen Landesverband spielen, sind selbst dafür verantwortlich, ihre dortige Spielberechtigung zu prüfen.

 

3. WETTBEWERBE

Folgende Wettbewerbe werden als 4er-Mannschaften angeboten:

Herren            Damen            Junioren / Juniorinnen U18 (2000 und jünger)

Herren 30       Damen 30       Junioren / Juniorinnen U16 (2002 und jünger)

Herren 40       Damen 40       Junioren / Juniorinnen U14 (2004 und jünger)

Herren 50       Mixed              Junioren / Juniorinnen U12 (2006 und jünger)

Herren 60       Mixed 40

 

Grundsätzlich wird eine Gruppengröße von 5-6 Mannschaften angestrebt. Bei 3er- und 4er-Gruppen werden ggf. Hin- und Rückspiele durchgeführt.

 

4. AUF- UND ABSTIEGSREGELUNG

  • Die Einstufung der Mannschaften orientiert sich an der Vorjahresplatzierung. Jeder Gruppenerste der Vorsaison hat das Recht auf eine höhere Spielklasse in der Folgesaison. Umgekehrt muss jeder Gruppenletzte mit der Einstufung in einer niedrigeren Spielklasse rechnen. Ausnahmen sind möglich, sofern dies erforderlich ist, um sinnvolle Gruppengrößen zu erreichen.
  • Möchte eine aufstiegsberechtigte Mannschaft auf einen Aufstieg verzichten, so ist dies bei der Mannschaftsmeldung anzugeben.
  • Altersklassenwechsel unter Beibehaltung der bisherigen Spielklasse sind möglich.
  • Neu gemeldete Mannschaften beginnen in der untersten Spielklasse des jeweiligen Wettbewerbs.
  • Die Gruppensieger der 1. Bezirksliga sind jeweils Bezirkshallenmannschaftsmeister.

 

5. HALLEN / KOSTEN / ABRECHNUNGSMODALITÄTEN

  • Die Hallenverteilung erfolgt nach geographischen Gesichtspunkten durch den Bezirk. Wunschhallen können angegeben werden und werden – unter Beachtung der jeweiligen Auslastung – möglichst berücksichtigt.
  • Hallen, in denen der Gebrauch sauberer Freiplatzschuhe möglich ist, werden bevorzugt berücksichtigt.
  • Die Hallenmiete pro Spieltag beträgt bei Erwachsenen-Spielen insgesamt 136 EUR. Diese wird – unabhängig vom Heimrecht – von beiden Mannschaften zur Hälfte getragen, d. h. 68 EUR pro Mannschaft pro Spieltag. Die Hallenmiete pro Spieltag beläuft sich bei Jugend-Spielen auf insgesamt 128 EUR (64 EUR pro Mannschaft pro Spieltag).
  • Bei Erwachsenen-Spielen werden die Hallen für 6 Stunden gebucht, bei Jugend-Spielen für 5 Stunden. Nach Ablauf der Zeit muss der OSR das Spiel unterbrechen, sofern der Hallenbetreiber dies verlangt. Ist es den Mannschaften nicht möglich, das Spiel auf eigene Kosten fortzusetzen (ggf. an einem neuen Termin), werden die nicht beendeten Doppel nicht gewertet. Um im Interesse des Sports möglichst viele Spiele ordnungsgemäß zu beenden, appellieren wir an einen pünktlichen Spielbeginn sowie das Vermeiden längerer Pausen zwischen Einzel und Doppel.
  • Das Lichtgeld geht jeweils zu Lasten der Hallenbetreiber.
  • Die Abrechnung erfolgt direkt mit den Hallenbetreibern. Bitte beachten Sie die jeweiligen Zahlungsbedingungen (Vorabüberweisung / Barzahlung am Spieltag / Zahlung auf Rechnung), die im Hallenverzeichnis eingesehen werden können.
  • Tritt eine Mannschaft nicht an, so muss diese Mannschaft die gesamten Hallenkosten des Spieltags (136 bzw. 128 EUR) tragen. Zudem fällt ein Ordnungsgeld an.

 

6. SPIELTAGE / SPIELBEGINN

  • Die Winterhallenrunde wird von Oktober 2017 bis März 2018 gespielt.
  • Erwachsene: Samstag; Spielbeginn: 17, 18 oder 19 Uhr (je nach Halle)
  • Jugend: Sonntag; Spielzeit: grundsätzlich 13-18 Uhr

Sollte sich der erfreuliche Trend bzgl. der Mannschaftsmeldungen weiter fortsetzen, kann nicht ausgeschlossen werden, dass Spieltage innerhalb der Schulferien angesetzt werden müssen. Wünsche hinsichtlich eines spielfreien Termins können bei der Mannschaftsmeldung im Bemerkungsfeld angegeben werden. Wir bemühen uns immer, möglichst viele dieser Wünsche auch umzusetzen.

 

7. SPIELBERICHTE / ERGEBNISMELDUNG

  • Die Eingabe des Spielberichts hat wie gewohnt bis spätestens 12 Uhr des Folgetages unter http://baden.liga.nu zu erfolgen.
  • Der handschriftliche Original-Spielbericht ist vom Heimverein bis zum 31.12.2018 aufzubewahren und ggf. dem Spielleiter auszuhändigen.

 

8. BALLMARKE

Herren 30 und Damen 30 sowie alle Jugend-Wettbewerbe werden mit gelben Wilson Tour Germany gespielt. Alle anderen Wettbewerbe spielen mit gelben Dunlop Fort Tournament. Beide Mannschaften stellen die Hälfte der Bälle – unabhängig vom Heimrecht.

 

9. AUSWEICHTERMINE UND SPIELVERLEGUNGEN

  • Grundsätzlich können Spiele im gegenseitigen Einvernehmen sowie nach Rücksprache mit dem Hallenbetreiber verlegt werden. In allen Fällen ist die Genehmigung des Spielleiters erforderlich.
  • Alle Nachholtermine müssen vor dem letzten Spieltag der Gruppe liegen. Insbesondere eine Verlegung in den April ist nicht möglich.
  • Verlegungen in eine andere Halle sind nur in Absprache mit dem Betreiber möglich, in dessen Halle das Spiel ursprünglich angesetzt war.

 

10. SPIELABWICKLUNG

Spielverkürzende Maßnahmen

In allen Wettbewerben wird ein eventueller dritter Satz im Einzel und im Doppel als Match-Tie-Break bis 10 (mit 2 Punkten Unterschied) ausgespielt.

Mixed / Mixed 40:

  • Zwei Einzel werden von Herren, zwei Einzel von Damen bestritten. Auf dem Spielberichtsbogen sind zuerst die Begegnungen der Herren (Pos. 1-2), danach die der Damen (Pos. 3-4) einzutragen. Die Doppel werden als Mixed-Doppel ausgetragen.
  • Die Herren 1 und 2 sowie die beiden erstgenannten Damen der Meldeliste dürfen nur in der ersten Mannschaft spielen. Die Ausländerregelung gem. §22, 5 WspO ist zu beachten.

 

11. ANSPRECHPARTNER

Spielleiter für Herren, Damen und Mixed sowie Ansprechpartner zur Organisation der Winterhallenrunde ist:

Nico Weschenfelder
Kußmaulstr. 3
Tel.: 07255 / 6783

76676 Graben-Neudorf
weschenfelder@btv-bezirk2.de

 

Spielleiter für alle Altersklassen sowie alle Jugend-Wettbewerbe ist:

Christian Wagner
Goethestr. 2
Tel.:
0172 / 9406360
76646 Bruchsal
wagner@btv-bezirk2.de

 

gez. Nico Weschenfelder, Bezirkssportwart Mittelbaden

Ausschreibung und Durchführungsbestimmungen Winterhallenrunde 2017/2018 Bezirk 3

Allgemeines:

Für die Durchführung der Winterhallenrunde im Erwachsenen- und Jugendbereich gelten die Bestimmungen der Wettspielordnung des Badischen Tennisverbandes, ergänzt durch die nachfolgenden Durchführungsbestimmungen. 

Zuständig für die  Abwicklung der Winterhallenrunde sind:

  • Erwachsenenbereich: Klaus Fehrenbach, Emilienpark 1, 79639 Grenzach-Wyhlen,  Tel.: 07624-6065, Email: klaus.fehrenbach@btv-bezirk3.de  
  • Jugendbereich: Oliver Pendzialek, Am Seerosenteich 1, 79183 Waldkirch, Tel. 0176-81011227, Email: oliver.pendzialek@btv-bezirk3.de

Mannschaftsmeldung: 01. – 31.08.2017 

Namentliche Meldung: 01. – 15.10.2017   

Leihspieler: Ein Spieler kann, ohne den Verein zu wechseln,  im Sommer für den Verein A und im Winter für den Verein B spielen. Diese Regelung gilt allerdings nur für den BTV.

Wettbewerbe:

Es werden folgende Wettbewerbe in 4er-Mannschaften im Bezirk III in der Winterhallenrunde 2017/18 durchgeführt: 

Herren,  Damen, Herren 40+ und Mixed 40+

Junioren U14, Junioren U16

Hallengebühren:

Die an der Hallenrunde teilnehmenden Vereine werden gebeten, mit den Halleneignern pro Spieltag die Hallengebühren incl. aller Nebenkosten auf max. Euro 120,-- zu vereinbaren. Diese Kosten sind je zur Hälfte von beiden Mannschaften zu tragen, wobei die Gast  mannschaft maximal Euro 60,-- zu übernehmen hat.  

Vereine, die ihre Mannschaften nach dem Meldeschluss oder während der Runde zurückziehen, müssen für evtl. durch Rücknahme von bereits reservierten Hallenterminen anfallende Hallengebühren komplett aufkommen.

Spiel- und Ausweichtermine:  

1. Spieltag: 11./12. November 2017

2. Spieltag: 18./19. November 2017

Ausweichtermin: 25./26. November 2017

3. Spieltag: 02./03. Dezember 2017

4. Spieltag: 09./10. Dezember 2017

5. Spieltag: 13./14. Januar  2018

6. Spieltag: 20./21. Januar 2018

Ausweichtermin: 27./28. Januar 2018                 

7. Spieltag: 03./04. Februar 2018

8. Spieltag: 17./18. Februar 2018

Ausweichtermin: 03./04. März 2018

9. Spieltag: 17./18. März 2018

Spieldurchführung:                

Es wird ausschließlich in 4er-Mannschaften gespielt. Um die Spielzeit eines Verbandsspieles nicht unnötig zu verlängern, bitten wir die Ein-schlagzeit von 5 Minuten unbedingt einzuhalten. Auf die Anwesenheit des Oberschiedsrichters und seine Aufgaben gem. § 33 WSpO des BTV wird hingewiesen. 

Da es trotz größter Anstrengungen nicht möglich war, an Wochenenden  Mehrfachbelegungen von Hallen zu vermeiden, bitten wir die betreffenden Vereine bei Engpässen evtl. auf andere Hallen auszuweichen.

Spielverlegungen sind grundsätzlich nicht möglich. Sollte jedoch aus hallentechnischen Gründen die Durchführung eines Verbandsspiels nach dem Terminplan nicht möglich sein, so ist die Heimmannschaft berechtigt, das Spiel auf einen Ausweichtermin zu verlegen. Die Gastmannschaft und der Spielleiter sind hierüber vor Beginn der Runde schriftlich zu informieren.

Die Heimmannschaft hat das Recht, die Halle und den genauen Spieltermin, am angesetzten Wochenende, zu bestimmen. Die Spiele können am Samstag oder am Sonntag durchgeführt werden. Der Spiel-beginn sollte nicht vor 09:30 Uhr und nicht nach 18.00 Uhr liegen. Die Heimmannschaften sind verpflichtet der Gastmannschaft und dem Spielleiter rechtzeitig vor Beginn der Runde, spätestens jedoch 14 Tage vor dem angesetzten Spieltag, die Halle, Anzahl der Plätze, Belag des Hallenbodens und den genauen Spieltermin schriftlich mitzuteilen.

Es wird den Heimmannschaften empfohlen dies per Brief oder E-Mail vorzunehmen und sich den Empfang kurz per E-Mail von der Gastmannschaft bestätigen zu lassen, um Missverständnisse auszuschließen.

Sie können Spiele in gegenseitigem Einvernehmen vor dem angesetzten Spieltermin auszutragen. Hiervon ist aber der zuständige Spielleiter unverzüglich per Email zu verständigen.

In allen Altersklassen und Spielklassen wird im Einzel und im Doppel anstelle des dritten Satzes ein Match-Tiebreak gespielt. 

Spielbericht/Ergebnisdienst: 

Den Original-Spielbericht ist vom Heimverein bis Ende des Jahres 2018 aufzubewahren.

Der Ergebnisdienst hat wie in der Sommerrunde, bis spätestens 12 Uhr des Folgetages, unter http://baden.liga.nu online zu erfolgen.

Mixed:

Die Mannschaft besteht aus 2 Herren- und 2 Damen-Einzeln, sowie 2 anschließend ausgetragenen gemischten Doppeln. Für die Mixed-Doppel gilt abweichend zu § 25 (3) WSpO: Die Herren erhalten grundsätzlich die Platzziffern 1 und 2, die Damen die Platzziffern 3 und 4. Sollte die Summe der Doppelpaare gleich sein, so kann der Spieler mit der Platzziffer 1 im 2. Doppel/Mixed aufgestellt werden.

Ballmarke:

In allen Wettbewerben der Winterhallenrunde 2017/18 wird in den Erwachsenen-Konkurrenzen mit gelben Dunlop Fort Tournament-Bällen gespielt. 

Im Jugendbereich wird mit gelben Wilson Tour Germany-Bällen gespielt.

 

Auf- und Abstiegsregelung: 

HERREN

1.Bezirksliga: Der Gruppenerste ist Hallenbezirksmannschaftsmeister 2017/2018. Die beiden Letzten der Gruppe steigen in die 2. Bezirksliga ab.

2. Bezirksliga: Der Erste jeder Gruppe steigt in die 1. Bezirksliga auf. Die beiden Letzten jeder Gruppe steigen  in die 1. Bezirksklasse ab.

1. Bezirksklasse: Der Erste jeder Gruppe steigt in die 2. Bezirksliga auf.

DAMEN

1.Bezirksliga: Der Gruppenerste ist Hallenbezirksmannschaftsmeister 2017/2018.

HERREN 40

1.Bezirksliga: Der Gruppenerste ist Hallenbezirksmannschaftsmeister 2017/2018. Der Gruppenletzte steigt in die 2.Bezirksliga ab.

2.Bezirksliga: Der Gruppenerste steigt in die 1.Bezirksliga auf.

MIXED 40

1. Bezirksliga: Der Gruppenerste ist Hallenbezirksmannschaftsmeister 2017/2018. Der Gruppenletzte steigt in die 2. Bezirksliga ab.

2. Bezirksliga: Der Erste jeder Gruppe steigt in die 1.Bezirksliga auf.

JUNIOREN U14

1.Bezirksliga: Der Gruppenerste ist Hallenbezirksmannschaftsmeister 2017/2018.

JUNIOREN U16

1.Bezirksliga: Der Gruppenerste ist Hallenbezirksmannschaftsmeister 2017/2018.

 

Ausschreibung und Durchführungsbestimmungen Winterhallenrunde 2017/2018 Bezirk 4

1. ALLGEMEINES

Die Winterhallenrunde unterliegt der BTV-Wettspielordnung (WSpO). Ergänzend dazu gelten die nachfolgenden Hinweise und Regelungen.

 

2. MELDESCHLUSS UND NAMENTLICHE MANNSCHAFTSMELDUNG

Meldeschluss für die Winterhallenrunde ist am 31.08.2017, 23:59 Uhr. Die Meldegebühr beträgt 28 EUR pro Mannschaft.

Die namentliche Mannschaftsmeldung ist nur vom 01. bis 15.10.2017, 23:59 Uhr möglich. Beides hat im Login-Bereich auf baden.liga.nu zu erfolgen.  

Gemäß § 18, 3 WSpO ist es zulässig, dass Spieler/innen in der Winterrunde in einem anderen Verein spielt als in der Sommerrunde. Bitte beachten Sie, dass diese Regelung nur innerhalb des Badischen Tennisverbands gilt. Spieler/innen, die im folgenden Sommer in einem anderen Landesverband spielen, sind selbst dafür verantwortlich, ihre dortige Spielberechtigung zu prüfen.

 

3. WETTBEWERBE

Folgende Wettbewerbe werden als 4er-Mannschaften angeboten:

Herren            Damen           

Herren 30       Damen 30      

Herren 40       Damen 40      

Herren 50       Mixed             

Herren 60      

Grundsätzlich wird eine Gruppengröße von 5-6 Mannschaften angestrebt. Bei 3er- und 4er-Gruppen werden ggf. Hin- und Rückspiele durchgeführt.

 

4. AUF- UND ABSTIEGSREGELUNG

  • Die Einstufung der Mannschaften orientiert sich an der Vorjahresplatzierung. Jeder Gruppenerste der Vorsaison hat das Recht auf eine höhere Spielklasse in der Folgesaison. Umgekehrt muss jeder Gruppenletzte mit der Einstufung in einer niedrigeren Spielklasse rechnen. Ausnahmen sind möglich, sofern dies erforderlich ist, um sinnvolle Gruppengrößen zu erreichen.
  • Möchte eine aufstiegsberechtigte Mannschaft auf einen Aufstieg verzichten, so ist dies bei der Mannschaftsmeldung anzugeben.
  • Altersklassenwechsel unter Beibehaltung der bisherigen Spielklasse sind möglich.
  • Neu gemeldete Mannschaften beginnen in der untersten Spielklasse des jeweiligen Wettbewerbs.
  • Die Gruppensieger der 1. Bezirksliga sind jeweils Bezirkshallenmannschaftsmeister.

 

5. HALLEN / KOSTEN / ABRECHNUNGSMODALITÄTEN

  • Die Hallenverteilung erfolgt nach geographischen Gesichtspunkten durch den Bezirk. Wunschhallen können angegeben werden und werden – unter Beachtung der jeweiligen Auslastung – möglichst berücksichtigt.
  • Hallen, in denen der Gebrauch sauberer Freiplatzschuhe möglich ist, werden bevorzugt berücksichtigt.
  • Die Hallenmiete pro Spieltag beträgt bei Erwachsenen-Spielen zwischen 140 - 160 EUR. Diese wird – unabhängig vom Heimrecht – von beiden Mannschaften zur Hälfte getragen, d. h. 70 - 80 EUR pro Mannschaft pro Spieltag.
  • Bei Erwachsenen-Spielen werden 2 Hallenplätze für je 5 Stunden gebucht. Nach Ablauf der Zeit können teilweise weitere Kosten entstehen, sofern der Hallenbetreiber dies verlangt. Um im Interesse des Sports möglichst viele Spiele ordnungsgemäß zu beenden, appellieren wir an einen pünktlichen Spielbeginn sowie das Vermeiden längerer Pausen zwischen Einzel und Doppel.
  • Das Lichtgeld geht jeweils zu Lasten der Hallenbetreiber.
  • Die Abrechnung erfolgt direkt mit den Hallenbetreibern. Bitte beachten Sie die jeweiligen Zahlungsbedingungen (Vorabüberweisung / Barzahlung am Spieltag / Zahlung auf Rechnung), die im Hallenverzeichnis eingesehen werden können.
  • Tritt eine Mannschaft nicht an, so muss diese Mannschaft die gesamten Hallenkosten des Spieltags (140 - 160 EUR) tragen. Zudem fällt ein Ordnungsgeld an.

 

6. SPIELTAGE / SPIELBEGINN

  • Die Winterhallenrunde wird von Oktober 2017 bis März 2018 gespielt.
  • Erwachsene: Samstag; Spielbeginn: 17, 18 oder 19 Uhr (je nach Halle)

 

7. SPIELBERICHTE / ERGEBNISMELDUNG

  • Die Eingabe des Spielberichts hat wie gewohnt bis spätestens 12 Uhr des Folgetages unter http://baden.liga.nu zu erfolgen.
  • Der handschriftliche Original-Spielbericht ist vom Heimverein bis zum 31.12.2018 aufzubewahren und ggf. dem Spielleiter auszuhändigen.

 

8. BALLMARKE

Alle Wettbewerbe (ausser Herren 30 und Damen 30) spielen mit gelben Dunlop Fort Tournament. Beide Mannschaften stellen die Hälfte der Bälle – unabhängig vom Heimrecht. Pro Spieltag werden 12 Bälle benötigt.

Herren 30 und Damen 30 spielen mit gelben Wilson Tour Germany.

 

9. AUSWEICHTERMINE UND SPIELVERLEGUNGEN

  • Grundsätzlich können Spiele im gegenseitigen Einvernehmen sowie nach Rücksprache mit dem Hallenbetreiber verlegt werden. In allen Fällen ist die Genehmigung des Spielleiters erforderlich.
  • Alle Nachholtermine müssen vor dem letzten Spieltag der Gruppe liegen. Insbesondere eine Verlegung in den April ist nicht möglich.
  • Verlegungen in eine andere Halle sind nur in Absprache mit dem Betreiber möglich, in dessen Halle das Spiel ursprünglich angesetzt war.

 

10. SPIELABWICKLUNG

Spielverkürzende Maßnahmen

In allen Wettbewerben wird ein eventueller dritter Satz im Einzel und im Doppel als Match-Tie-Break bis 10 (mit 2 Punkten Unterschied) ausgespielt. Im Doppel erfolgt ein Seitenwechsel jeweils erst nach Beendigung eines Satzes.

Mixed:

  • Zwei Einzel werden von Herren, zwei Einzel von Damen bestritten. Auf dem Spielberichtsbogen sind zuerst die Begegnungen der Herren (Pos. 1-2), danach die der Damen (Pos. 3-4) einzutragen. Die Doppel werden als Mixed-Doppel ausgetragen.
  • Die Herren 1 und 2 sowie die beiden erstgenannten Damen der Meldeliste dürfen nur in der ersten Mannschaft spielen. Die Ausländerregelung gem. §22, 5 WspO ist zu beachten.

 

11. ANSPRECHPARTNER

Spielleiter für Herren, Damen und Mixed sowie Ansprechpartner zur Organisation der Winterhallenrunde ist:

Bastian Kopp                        
Bettengasse 4
Tel.: 07531 / 8078932

78464 Konstanz
kopp@btv-bezirk4.de

Spielleiter für alle Altersklassen:

Daniel Guttenberger
Zum Kastenbühl 5
Tel.: 07331 / 5918608

78224 Singen
guttenberger@btv-bezirk4.de

 

gez. Daniel Guttenberger, Bezirkssportwart Schwarzwald-Bodensee

Durchführungsbestimmungen Verbandsrunde 2017

Allgemeine Durchführungsbestimmungen

Die Verbandsspiele werden entsprechend der Wettspielordnung des Badischen Tennisverbandes durchgeführt. Gemäß § 2 Absatz 2 und 3 der WSpO gelten folgende ergänzende und erläuternde Durchführungsbestimmungen der Kommission für Mannschaftssport.

 

Ballmarke

Herren 30, Damen 30 und Mixed 30 - sowie alle Jugend-Wettbewerbe (außer U8-U9 –U10 siehe Durchführungsbestimmungen U8 – U 9 – U10) gelbe Wilson Tour Germany, bei allen anderen Erwachsenen-Wettbewerben gelbe Dunlop Fort Tournament.

 

Spielverkürzende Maßnahmen – entscheidender Match-Tiebreak bis 10 Punkte

In allen Altersklassen und Spielklassen nach § 9 und § 11 der WSpO des BTV mit Ausnahme der Wettbewerbe nach § 9 Ziffer 5 ist bei einem Spielstand von 1:1 Sätzen im Einzel und Doppel ein Match-Tiebreak bis 10 Punkten mit 2 Punkten Unterschied auszuspielen.

Der Match-Tie-Break wird auf 10 Punkte mit 2 Punkten Unterschied gespielt. Seitenwechsel erfolgt wie beim Tie-Break bis 7 jeweils nach 6 gespielten Punkten. Ein als Match-Tie-Break gespielter dritter Satz ist in der Online-Ergebniseingabe mit dem tatsächlich gespielten Ergebnis einzutragen, also z.B. 10:4 oder 7:10. Gewertet wird der Satz mit 1:0 oder 0:1 Spielen.

 

Wichtige Hinweise und Meldefristen

a) Die Frist der Mannschaftsmeldung ist gemäß § 10 Absatz 3 WSpO i.V. mit § 2 Absatz 2 WSpO durch Beschluss der Kommission für Mannschaftssport für die Sommerrunde 2017 auf den 10.12.16 festgelegt (außer Mixed, siehe hierzu Punkt c)). Die Meldung hat im Online-System per nuLiga zu erfolgen. Die Frist für eine verspätete Mannschaftsmeldung ist auf den 15.01.17 festgelegt. Eine verspätete Mannschaftsmeldung wird mit einem Ordnungsgeld belegt.

b) Namentliche Mannschaftsmeldung

Die Meldung muss im Online-Verfahren bis spätestens einschließlich 15.03. (außer Mixed siehe Punkt c)) eines Jahres erfolgen.

Bei Neuzugängen, insbesondere ausländischen Spielern, die einen Ranglistenstatus erhalten sollen, ist vor der Erstellung der Meldeliste eine Einstufung formlos per E-Mail mit Nachweis der Spielstärke beim Ranglistenbeauftragten des BTV, Stephan Geißler, zu beantragen.

Spieler, die sich in der gleichen LK oder der LK 20 bis 23 befinden, können untereinander in beliebiger Reihenfolge gemeldet werden. Die Aufstellung am Spieltag selbst muss entsprechend der Reihenfolge der Meldeliste erfolgen.

Tennisdeutsche:

Spieler, die nicht die deutsche Staatsbürgerschaft besitzen, aber seit mehr als fünf Jahren in Deutschland gemeldet sind und dies durch eine Bescheinigung in Textform durch das Einwohnermeldeamt/Ausländeramt nachweisen und seit mehr als fünf Jahren Mitglied in einem Mitgliedsverein der Landesverbände des DTB sind, werden deutschen Spielern im Sinne der Wettspielordnung gleichgestellt. Entsprechende Nachweise müssen der BTV-Geschäftsstelle bis zum Fristablauf der Namentlichen Meldung vorliegen.

Die Gleichstellung wird in der namentlichen Mannschaftsmeldung durch das Kürzel »gA« zusätzlich zur eigenen Staatsangehörigkeit kenntlich gemacht.

 

Ausnahmegenehmigung zur Teilnahmeberechtigung von Jugendlichen gemäß § 18 WSpO

Ein Jugendlicher kann gemäß § 18, 5 WSpO auf Antrag die Teilnahmeberechtigung für zwei Vereine erhalten, wenn im Stammverein der entsprechende Wettbewerb nicht angeboten wird. Hierfür ist der Spieler vom Stammverein im Online-System nuLiga über die Funktion „Lizenzfreigabe für Jugendliche“ nach Angabe der Altersklasse sowie des Vereins, wofür die Freigabe gelten soll, frei zu geben.

 

Namentliche Mannschaftsmeldung Mixed und Gemischte Mannschaften

Auf der Meldeliste werden zunächst alle männlichen Spieler, dann alle weiblichen Spieler nach den Bestimmungen des Leistungsklassensystems aufgeführt.

c) Der Meldeschluss für die Mixedwettbewerbe der Sommerrunde 2017 ist der 15.06.17.

Die Frist für eine verspätete Mannschaftsmeldung ist auf den 30.06.17 festgelegt. Eine verspätete Mannschaftsmeldung wird mit einem Ordnungsgeld belegt.

Die namentliche Mannschaftsmeldung für diese Wettbewerbe ist bis einschließlich 15.07.17 möglich. Die Mixedwettbewerbe sind Teil der Sommerrunde 2017, es gilt also insbesondere § 18,3. Auch in diesen Wettbewerben können LK-Punkte gesammelt werden!

 

d) Abmeldungen, Rückstufungen und gewünschte Altersklassenwechsel (gegebenenfalls mit dem Antrag auf Mitnahme der erreichten Spielklasse) sowie Verzicht auf einen eventuellen Aufstieg sind im Rahmen der Mannschaftsmeldung anzugeben (§§ 14 und 15 WSpO BTV). Es handelt sich dabei um eine Ausschlussfrist! Altersklassenwechsel sind nach diesem Termin ausnahmslos nicht mehr möglich, nachträgliche Abmeldungen werden mit einem Ordnungsgeld gemäß Ordnungsgeldkatalog der WSpO BTV belegt.

 

Spielberichte, Ergebnismeldung

Die Ergebnismeldung sowie die Eingabe der Spielberichte im Online-Verfahren sind für alle Spiel- sowie Altersklassen verpflichtend. Die Meldung des Spielberichtes hat bis spätestens 12 Uhr des Folgetages zu erfolgen. Der Link zum Ergebnisdienst lautet: http://baden.liga.nu/.

 

Ergebniserfassung bei Spielabbruch, Nichtantritt eines Spielers oder Nichtaustragen der Doppel

Bricht ein Spieler während des Wettspiels ab, so ist der genaue Spielstand bei Abbruch anzugeben und eine entsprechende Markierung (w.o.) im Ergebnisdienst zu setzen. Die Wertung erfolgt dann automatisch mit den fehlenden Punkten für den Gegner. Auf keinen Fall dürfen die Ergebnisse manuell „vervollständigt“ werden.

Tritt ein Spieler/Doppelpaar nicht an, so ist im Ergebnisdienst die entsprechende Markierung (w.o.) zu setzen. Die Wertung erfolgt dann automatisch mit den fehlenden Punkten für den Gegner. Auf keinen Fall darf der Spielstand mit 6:0, 6:0 oder 0:6, 0:6 angegeben werden.

 

Auf- und Abstiegsregelung

Prinzipiell steigen in allen Spielklassen die Gruppenersten in die nächsthöhere Spielklasse auf und die Gruppenletzten ab. Aus der untersten Spielklasse findet in der Regel kein Abstieg statt, es sei denn, darunter wird eine neue Spielklasse eingeführt.

Abweichungen hiervon werden einzeln in den ergänzenden Durchführungsbestimmungen aufgeführt.

Der Erstplatzierte der Badenliga ist Badischer Mannschaftsmeister.

Alle Erstplatzierten der 1. Bezirksliga – gegebenenfalls nach Entscheidungsspielen – sind Bezirksmannschaftsmeister.

Bezirksmannschaftsmeister der Altersklassen gemäß § 9, Ziff. 1 und 2 steigen in die Oberliga auf.

Bezirksmannschaftsmeister der Altersklassen gemäß § 9, 3 und 4 sowie U 10 Großfeld sind zur Teilnahme an den Badischen Mannschaftsmeisterschaften berechtigt.

Der Erstplatzierte der höchsten Spielklasse bei 4er-Mannschaften - gegebenenfalls nach Entscheidungsspielen - in Altersklassen, in denen die 4er-Mannschaften zusätzlich zum Spielsystem in 6er-Mannschaften angeboten werden, ist Bezirksmannschaftssieger.

In den Jugendwettbewerben gemäß § 9, Ziffern 3, 4, 6 und 9 in der 2. Bezirksliga und 1. Bezirksklasse sind die Erstplatzierten – gegebenenfalls nach Entscheidungsspielen – Bezirksmannschaftssieger.

 

Spielsystem

Alle Jugendwettbewerbe gemäß § 9 Ziff. 3, 4, 7 werden mit 4er-Mannschaften in den Spielklassen 1. und 2. Bezirksliga sowie 1. Bezirksklasse gespielt.

 

Aufstellung Gemischte Mannschaften Jugend

In den Altersklassen U18 bis U12 müssen an den Positionen 1 und 2 Jungen spielen, an den Positionen 3 und 4 Mädchen.

Das 1. Doppel wird von den Jungen, das 2. Doppel von den Mädchen gespielt.

 

Doppelrunde Herren 70, 75, 80 und Damen 60

Die Doppelrunde ist Bestandteil der Sommerrunde und unterliegt der WSpO des Badischen Tennisverbands.

Gespielt werden 4 Doppel (2 Runden à 2 Doppel), wobei in der 2. Runde die Doppelpartner gewechselt werden müssen.

In der ersten Runde ist jedes Doppel mit mindestens vier neuen Bällen zu spielen.

 

Schutzbestimmung

Jugendliche, die an den in § 9 der WSpO BTV genannten Wettbewerben teilnehmen, müssen jährlich sportärztlich untersucht sein. Die Verantwortung für diese Untersuchungen sowie für die Teilnahme an den genannten Wettbewerben liegt letztlich bei den Sorgeberechtigten.

Ballvorschriften 2017

Die Ballvorschriften für die Sommersaison 2017:

Jugend (außer U8-U9 –U10), Damen 30 und Herren 30 spielen mit Bällen Wilson Tour Germany. Alle anderen Altersklassen mit Dunlop Fort Tournament.

 

Jugend U8 - U9 - U10:

U8 - Kleinfeld: Druckreduzierte, 75% langsamere Bälle. Hersteller: Wilson - roter Ball

U9 - Kleinfeld: Druckreduzierte, 75% langsamere Bälle. Hersteller: Wilson - roter Ball

U9 - Midcourt: Druckreduzierte, 50% langsamere Bälle. Hersteller: Wilson - orangener Ball

U10 - Midcourt: Druckreduzierte, 50% langsamere Bälle. Hersteller: Wilson - orangener Ball

U10 - Großfeld: Druckreduzierte, 25% langsamere Bälle. Hersteller: Wilson - grüner Ball

Ergänzende Durchführungsbestimmungen Verband 2017

Zusätzliche Bestimmungen auf Verbandsebene:

Bälle:

Gemäß § 32,2 sind auf Verbandsebene auch die Doppel mit jeweils 3 neuen Bällen zu spielen.

Spielbeginn:

Generell: an Werktagen 14.00 Uhr,

an Sonn- und Feiertagen 11.00 Uhr

Ausnahmen:

Damen und Herren Badenliga: samstags und sonntags 11.00 Uhr

Damen 60: dienstags 12.00 Uhr

Herren 65: freitags 11.00 Uhr

Herren 70: dienstags 11.00 Uhr

Nach Vereinbarung können Spiele auch vor dem angegebenen Zeitpunkt begonnen werden.

Da nach §16, 2 der WSpO bei Unbespielbarkeit der Freiplätze das Spiel in einer Halle durchgeführt oder fortgesetzt werden muss, sind die Spieler/-innen verpflichtet, Hallenschuhe (mit und ohne Profil) zum Verbandsspiel mitzubringen.

Die Vereine sollten bereits vor Beginn der Verbandsrunde Ausweichmöglichkeiten in Hallen durch klare Vereinbarungen regeln. Die Oberschiedsrichter sind angehalten, bei Unbespielbarkeit der Plätze frühzeitig zu entscheiden, wann das Verbandsspiel in die Halle verlegt wird.

 

Wichtige Hinweise:

a) Die Kommission für Mannschaftssport behält sich das Recht auf Änderung sämtlicher Durchführungsbestimmungen - insbesondere Aufstockungen und Umgruppierungen - vor, falls zwingende Gründe vorliegen (z.B. überproportionale Abmeldungen, gravierende Veränderungen in den Ligen oberhalb der Verbandsebene).

b) In der Badenliga der Damen und Herren wird im Auftrag des Spielleiters ein Oberschiedsrichter vom Verband durch den Referenten für Regelkunde und Schiedsrichterwesen zugeteilt. Die Kosten für den Oberschiedsrichter trägt der Heimverein.

c) In der Badenliga Damen und Herren kommt der Verhaltenskodex des DTB zur Anwendung, sofern ein Oberschiedsrichter gemäß b) eingeteilt ist, der im Besitz mindestens einer B-Oberschiedsrichter-Lizenz ist.

 

Auf- und Abstiegsregelung auf Verbandsebene:

Alle Altersklassen:

Die Badischen Mannschaftsmeister der Damen, Herren und Herren 30 qualifizieren sich für die Aufstiegsrunde in die Regionalliga Süd-West. Nähere Informationen hierzu finden sich in den Durchführungsbestimmungen der Regionalliga Südwest (Anhang B). Die Badischen Mannschaftsmeister aller weiteren Altersklassen steigen in die Gruppe Süd der Südwestliga auf.

Ungeachtet der vorstehenden Regelung steigen grundsätzlich die Gruppenersten auf sowie die Gruppenletzten ab. Abweichungen von dieser Regel sind nachstehend aufgeführt.

Zusätzlich gelten folgende Bestimmungen:

 

Herren Badenliga

Die Zahl der Absteiger ist wie folgt geregelt:

8 Mannschaften plus 2 Aufsteiger aus OL = 10 Mannschaften

Anzahl der aufzunehmenden Mannschaften

10 plus

-1

0

1

2

3 oder mehr

Ergibt

9

10

11

12

13 oder mehr

dann Absteiger aus Badenliga

1

1

2

3

3

ergibt Gruppenstärke 2018

8

9

9

9

10 oder mehr

 

Herren Oberliga

Es steigen die Gruppenletzten und -vorletzten ab. Bei drei oder mehr aus oberen Ligen aufzunehmenden Mannschaften steigen auch die Gruppendrittletzten ab.

 

Damen Badenliga

Die Zahl der Absteiger ist wie folgt geregelt:

9 Mannschaften plus 2 Aufsteiger aus OL = 11 Mannschaften

Anzahl der aufzunehmenden Mannschaften

11 plus

-1

0

1

2

3 oder mehr

Ergibt

10

11

12

13

14 oder mehr

dann Absteiger aus Badenliga

1

2

3

4

4

ergibt Gruppenstärke 2018

9

9

9

9

10 oder mehr

 

Damen Oberliga

Es steigen die Gruppenletzten und -vorletzten ab. Bei drei oder mehr aus oberen Ligen aufzunehmenden Mannschaften steigen auch die Gruppendrittletzten ab.

 

Herren 30 Badenliga

Auch der Gruppenvorletzte steigt ab. Bei einem Absteiger aus der Regionalliga Südwest steigt auch der Gruppendrittletzte ab.

 

Herren 30 Oberliga

Auch der Gruppenvorletzte steigt ab.

 

Herren 40 Badenliga

Auch der Gruppenvorletzte steigt ab.

 

Herren 40 Oberliga

Auch der Gruppenvorletzte steigt ab.

 

Damen 40 Badenliga

Auch der Gruppenvorletzte steigt ab.

 

Damen 40 Oberliga

Auch der Gruppenvorletzte steigt ab.

 

Herren 50 Badenliga

Auch der Gruppenvorletzte steigt ab.

 

Herren 50 Oberliga

Auch der Gruppenvorletzte steigt ab.

 

Damen 50 Badenliga

Auch der Gruppenvorletzte steigt ab.

 

Herren 55 Badenliga

Auch der Gruppenvorletzte steigt ab.

 

Herren 55 Oberliga

Auch der Gruppenvorletzte steigt ab.

 

Herren 60 Badenliga

Auch der Gruppenvorletzte steigt ab. Bei zwei oder mehr Absteigern aus der Südwestliga steigt auch der Gruppendrittletzte ab.

 

Herren 60 Oberliga

Auch der Gruppenvorletzte steigt ab.Bei mehr als zwei Absteigern aus der Badenliga steigt auch der Gruppendrittletzte ab.

Ergänzende Durchführungsbestimmungen Bezirk 1

Konkurrenzen

Herren Herren (4er) Damen Damen (4er)
Herren 30   Damen 30  
Herren 40 Herren 40 (4er) Damen 40 Damen 40 (4er)
Herren 50 Herren 50 (4er) Damen 50 Damen 50 (4er)
Herren 55 Herren 55 (4er)    
Herren 60 Herren 60 (4er) Damen 60 (4er) Damen 60 (Doppel 4er)
Herren 65 Herren 65 (4er)    
Herren 70 (4er) Herren 70 (Doppel 4er) Damen 70 (4er) Damen 70 (Doppel 4er)
Herren 75 (4er) Herren 75 (Doppel 4er)    

Eine Konkurrenz kommt nur zustande, wenn mindestens vier Mannschaften gemeldet wurden.

 

Regelspieltage und Spielbeginn auf Bezirksebene

Wochentag Spielbeginn Wettbewerb
Dienstag 10:00 Uhr Herren 70/4, Herren 70/4 (Doppel)
Mittwoch 14:00 Uhr Damen 50/6, Damen 50/4, Damen 60/4, Damen 60/4 (Doppel), Damen 70/4, Damen 70/4 (Doppel)
Freitag 10:00 Uhr Herren 65/6, Herren 65/4, Herren 75/4, Herren 75/4 (Doppel)
Freitag 14:00 Uhr Herren 60/6, Herren 60/4
Samstag 14:00 Uhr Damen 40/6, Herren 40/6, Herren 50/6, Herren 50/4, Herren 55/6, Herren 55/4
Samstag 13:00 Uhr alle Mixed-Wettbewerbe
Sonntag 09:30 Uhr Damen, Herren, Damen 30; Herren 30

Abweichende Anfangszeiten werden im Spielplan entsprechend gekennzeichnet.

 

Fristen für Mannschaftsmeldungen

Mannschaftsmeldung: 15.11.2016 - 10.12.2016

Namentliche Meldung: 15.02.2017 - 15.03.2017

Mannschaftsmeldung Mixed: 15.11.2016 - 15.06.2017

Namentliche Meldung Mixed: 01.04.2017 - 15.07.2017

Mannschaftsmeldung Winterrunde: - 31.08.2017

Namentliche Meldung Winterrunde: 01.10.2017 - 15.10.2017

 

Sonstige Termine

LK Umstufungsanträge: bis 12.03.2017

Veröffentlichung Gruppeneinteilung: 18.01.2017

Korrektur Gruppeneinteilung: bis 31.01.2017

Veröffentlichung der Spielpläne: 16.03.2017

Veröffentlichung namentliche MM: 15.04.2017

 

Sperrtermine

Bitte benutzen Sie nicht das Feld „Bemerkungen“, falls Sie einen Sperrtermin wünschen. Sperrtermine werden nur bei besonderen Gründen, wie z.B. einem runden Vereinsjubiläum, genehmigt. Falls ein solches Ereignis auf Ihrer Anlage stattfindet, muss dieses schriftlich beim Bezirkssportwart bis zum 10.12.2016 beantragt werden (pfirsching@btv-bezirk1.de). Urlaubswünsche, Geburtstage, Hochzeiten etc. können nicht berücksichtigt werden.

 

Ummeldungen / Altersklassenwechsel

Eine Ummeldung einer Mannschaft in die nächsthöhere Altersklasse, bedarf einer vorherigen Anmeldung der Mannschaft, sofern die vorherige Spielklasse erhalten bleiben soll. Nach der Anmeldung kann der Altersklassenwechsel vollzogen werden. Eine Ab‐ und Anmeldung führt unweigerlich zu einer Einstufung in der untersten Spielklasse.

 

Nachrücker

Bedingt durch Ab- und Ummeldungen behält sich der Spielleiter das Recht vor, bereits abgestiegene Mannschaften in ihrer alten Spielklasse verbleiben zu lassen, bzw. nachträglich Aufsteiger zu benennen. Falls Mannschaften auf diese Option generell verzichten möchten, muss dies bis zum Mannschaftsmeldeschluss im Kommentarfeld der Onlinemeldung angegeben werden. Danach ist ein Verzicht nicht mehr möglich.

 

Zurückstufung von Mannschaften

Eine Mannschaft kann bis zum offiziellen Meldeschluss in eine beliebige Spielklasse zurückgestuft werden. Die Zurückstufung muss aber mindestens zwei Spielklassen betragen. Nachdem die Mannschaft angemeldet wurde, kann diese entsprechend beantragt werden.

 

Spielabbruch

Spiele, die aufgrund witterungsbedingter Einflüsse nicht beendet werden konnten müssen am nächsten freien Spieltag bzw. Ausweichtermin fortgesetzt werden. Voraussetzung hierfür ist, dass die entsprechenden Platzkapazitäten zur Verfügung stehen. Auf dem Spielbericht und im Ergebnisdienst ist der Nachholtermin anzugeben.

Sind nur Doppelbegegnungen nachzuholen bzw. fortzusetzen gelten folgende Regelungen:

Die Doppelpartien sind bis zum folgenden Regelspieltag durchzuführen. Können sich die Mannschaftsführer und der Oberschiedsrichter auf keinen Spieltermin einigen gilt:

Regelspieltag DI: MO 18:00 Uhr der Folgewoche

Regelspieltag MI: DI 18:00 Uhr der Folgewoche

Regelspieltag FR: DO 18:00 Uhr der Folgewoche

Regelspieltag SA: FR 18:00 Uhr der Folgewoche

Regelspieltag SO: FR 18:00 Uhr der Folgewoche

 

Auf- und Abstiegsregelung Erwachsene Sommerrunde 2017

Aufstieg

Grundsätzlich steigen alle Gruppenersten unter Anwendung des §14.3 der WSpO des BTV in die nächsthöhere Spielklasse auf. Verbleiben nach der Anwendung des §14.3 noch freie Plätze in den Gruppen, findet § 14.4 Anwendung. Aus diesem Grund ist es zwingend erforderlich, bei der Meldung der Mannschaft im Kommentarfeld zu vermerken, dass auf einen Aufstieg verzichtet wird.

Abstieg

Die jeweiligen Gruppenletzten steigen in jedem Falle mit Ausnahme der untersten Spielklasse ab. Aus der untersten Spielklasse findet in der Regel kein Abstieg statt, es sei denn, darunter wird eine neue Spielklasse eingeführt. Befinden sich unterhalb der eigenen Spielklasse mehr Gruppen als in der eigenen Spielklasse, gibt es zusätzliche Absteiger. Die Gesamtanzahl der Absteiger pro Spielklasse ist dann identisch mit den Gruppen der Spielklasse darunter. In diesem Fall steigt auch der oder die Gruppenvorletzte/Gruppendrittletzte ab. Siehe hierzu auch „Beispiele zur Erläuterung“. Bei mehr als einem Absteiger aus verbandszugeordneten Ligen erhöht sich dem entsprechend die Anzahl der Absteiger aus der 1. Bezirksliga.

Beispiele zu Erläuterung

  1. BL 2. BL 1. BK 2. BK
Herren Gr. 001 Gr. 002, GR. 003 Gr. 004, Gr. 005, Gr. 006 Gr. 007, Gr. 008

Konstellation 2.BL zu 1.BK:

Die Tabellenersten aus den Gruppen 004, 005 und 006 steigen auf. Die Tabellenletzten der Gruppen 002 und 003 steigen ab. Zusätzlich steigt der der schlechteste Gruppenvorletzte der Gruppen 002 und 003 ab.

Konstellation 1.BK zu 2.BK:

Die Tabellenersten aus den Gruppen 007 und 008 steigen auf. Die Tabellenletzten der Gruppen 004, 005 und 006 steigen ab. Danach findet §14.4 unter Berücksichtigung von Anträgen zur Rückstufung oder Altersklassenwechsel Anwendung um die fehlenden Plätze aufzufüllen.

Konstellation 1.BL zu 2.BL:

Die Tabellenersten aus den Gruppen 002 und 003 steigen auf. Aus der Gruppe 001 steigen zwei Mannschaften ab. Werden aus verbandszugeordneten Ligen zwei Mannschaften in die 1.BL aufgenommen, steigt auch der Gruppendrittletzte ab. Bei drei Mannschaften auch der Gruppenviertletze.

Es wird generell eine Gruppengröße von 7 bis 8 Mannschaften angestrebt.

 

Ausschreibung für die Sommerverbandsrunde 2017 der Jugend

Konkurrenzen Großfeld:

Junioren U18 Juniorinnen U18 Gemischte Mannschaft U12 (neu)

Junioren U16 Juniorinnen U16 Gemischte Mannschaft U10

Junioren U14 Juniorinnen U14

Junioren U12 Juniorinnen U12

Konkurrenz Midifeld:

Gemischte Mannschaft U10 / U9

Konkurrenz Kleinfeld:

Gemischte Mannschaft U9 / U8

 

Alle Konkurrenzen werden mit 4er-Mannschaften gespielt. U10 Großfeld, U10 Midifeld, U9 Midifeld / Kleinfeld und U8 Kleinfeld beinhalten Tenniseinzel und -doppel sowie Spielstaffeln.

 

Die verbandseinheitliche Ausschreibung und Durchführungsbestimmungen der Konkurrenzen gemischte Mannschaft U10 Großfeld / U10 Midifeld, U9 Midifeld / U9 Kleinfeld und U8 Kleinfeld finden Sie rechts zum Download.

 

Regelspieltage / Anfangszeiten:

Samstag 09:30 Uhr: Junioren/Juniorinnen U14, U12,

Gemischte Mannschaften U10

Samstag 14:00 Uhr: Junioren/Juniorinnen U18, U16

Sonntag 14:00 Uhr: Gemischte Mannschaften U9 (Midifeld/Kleinfeld) und U8 (Kleinfeld)

Abweichende Anfangszeiten werden im Spielplan entsprechend gekennzeichnet.

 

Meldung Online:

Alle Meldungen erfolgen im Onlineverfahren mit dem Passwort des Vereins. Der Bezirkssportwart bzw. die Bezirksjugendwartin behalten sich in Einzelfällen Änderungen der Einstufungen vor. Im Übrigen gelten die Ausführungen der Ausschreibung Sommerverbandsrunde 2017 für Aktive und Senioren.

Ergänzende Durchführungsbestimmungen Bezirk 2

Termine / Ausweichtermine

Die Termine der Verbandsspiele werden im Ergebnisdienst auf http://baden.liga.nu bekanntgegeben.

Ausweichtermine für Spielausfälle oder nicht beendete Spiele sind jeweils unmittelbar nach Spielabsage mit dem jeweiligen Gegner und dem zuständigen Spielleiter zu vereinbaren. Ausweichtermin ist grundsätzlich der nächstmögliche freie Spieltag beider Mannschaften. Sollte es vor dem letzten Spieltag der Gruppe keinen gemeinsamen freien Spieltag mehr geben, so ist eine Verlegung auf einen anderen Wochentag als den Regelspieltag vorzunehmen. Eine Verlegung auf einen Spieltag, der nach dem letzten Spieltag der Gruppe liegt, ist aus Gründen einer möglichen Wettbewerbsverzerrung nicht möglich.

Wird ein Spiel im Einvernehmen beider Mannschaften vorverlegt, muss der gastgebende Verein unbedingt den Spielleiter informieren.

 

Regelspieltag und Anfangszeiten

Wochentag Spielbeginn Wettbewerb
Montag 11:00 Uhr Herren 75, Herren 75 Doppel
Dienstag 11:00 Uhr Damen 60, Herren 70
  15:00 Uhr U8 Kleinfeld
Mittwoch 14:00 Uhr Damen 40
  15:00 Uhr U9 MidCourt, U9 Kleinfeld
Donnerstag 11:00 Uhr Damen 60 Doppel, Herren 70 Doppel
  15:00 Uhr U10 Großfeld, U10 MidCourt
Freitag 09:30 Uhr Herren 65
  15:00 Uhr U14 m/w, U18 gem., U16 gem., U12 gem.
Samstag 09:30 Uhr U18 m/w, U16 m/w, U14 gem.
  13:00 Uhr Mixed (alle Wettbewerbe)
  14:00 Uhr Damen 30 / 40 / 50, Herren 40 / 50 / 55 / 60
Sonntag 09:30 Uhr Damen, Herren, Herren 30
  15:00 Uhr U12 m/w

Vom Regelspieltag abweichende Anfangszeiten sind im Terminplan gekennzeichnet. An Feiertagen ist der Spielbeginn für Erwachsenen-Mannschaften um 09:30 Uhr, für die Jugend um 15:00 Uhr.

Sind freie Heimspielplätze vorhanden, kann der Spielbeginn mit dem Gegner zu einem anderen Zeitpunkt des gleichen Spieltages vereinbart werden. Es muss jedoch gewährleistet sein, dass das Spiel noch am Spieltag abgeschlossen werden kann. Über die Bespielbarkeit der Plätze zum Zeitpunkt des angesetzten oder vereinbarten Spielbeginns entscheidet der Oberschiedsrichter. Er kann den Spielbeginn verschieben, ist jedoch verpflichtet, alle Möglichkeiten auszuschöpfen, dass das Spiel noch am Spieltag durchgeführt und beendet wird.

 

Damen 60 Doppel / Herren 70 Doppel / Herren 75 Doppel

Je Wettspiel werden zwei Runden à zwei Doppel gespielt. Die Doppelpaarungen der zweiten Runde dürfen nicht identisch sein mit denen der ersten Runde. Die Reihenfolge der Doppelpaare als 1. oder 2. Doppel ergibt sich aus der Summe der Platzziffern für jedes Doppelpaar in jeder Runde. Das Paar mit der niedrigsten Summe muss als erstes, das Paar mit der höchsten Summe als letztes Doppel spielen. Bei gleicher Summe liegt die Reihenfolge im Ermessen des Mannschaftsführers.

 

Mixed

Meldeschluss für die Mixed-Wettbewerbe ist der 15.06.2017. Die namentliche Mannschaftsmeldung ist bis zum 15.07.2017 möglich. Die Spieltage liegen im August und September.

 

Auf- und Abstiegsregelungen Erwachsene Bezirk Mittelbaden

Allgemein

Die Mannschaften des Bezirks sind in Spielklassen eingeteilt. Angestrebt wird folgende Gruppierung für 6er-Mannschaften:

1. Bezirksliga: eine Gruppe

2. Bezirksliga: zwei Gruppen

1. und 2. Bezirksklasse: je vier Gruppen

1. und 2. Kreisliga: je acht Gruppen

Nehmen auch 4er-Mannschaften teil, sind diese den 6er-Mannschaften des jeweiligen Wettbewerbs als unterste Spielklasse angehängt. Gibt es auch hier mehrere Spielklassen, wird ebenfalls die Gruppierung im Tannenbaumsystem angestrebt.

Grundsätzlich ist eine Gruppenstärke von 8 Mannschaften vorgesehen. In begründeten Ausnahmefällen kann es zu Abweichungen bei der Anzahl der Mannschaften pro Gruppe oder Gruppen pro Spielklasse kommen.

Generell steigen alle Gruppenersten auf und alle Gruppenletzten ab. In einzelnen Wettbewerben können zusätzlich weitere Mannschaften auf- bzw. absteigen, um die oben beschriebene Einteilung beizubehalten. Außerdem kann es durch Um- und Abmeldungen vorkommen, dass in einer Spielklasse nicht genügend Mannschaften verbleiben, um die angestrebte Einteilung zu erreichen. In diesem Fall kann die ursprüngliche Auf- und Abstiegsregelung dahingehend geändert werden, dass auf Abstiege von nicht-letztplatzierten Mannschaften verzichtet werden kann oder zusätzliche Mannschaften aufsteigen können. Hierüber entscheidet jeweils das Matchpunkt-(Satz-/Spiel-) Verhältnis der betroffenen Mannschaften. Der Nicht-Abstieg hat dabei Vorrang vor zusätzlichem Aufstieg.

Über diese für die Vereine günstigere Auf- und Abstiegsregelung kann erst nach Eingang der Mannschaftsmeldungen für das Spieljahr 2018 entschieden werden. Insbesondere in den Altersklassen-Wettbewerben ist davon auszugehen, dass die überwiegende Anzahl der Nicht-letztplatzierten nachträglich in der bisherigen Spielklasse verbleibt, da ein größerer Puffer für mögliche Altersklassenwechsel eingerichtet wurde.

Will eine Mannschaft auf einen möglichen nachträglichen Verbleib bzw. Aufstieg verzichten, muss dies spätestens mit der Mannschaftsmeldung für das Spieljahr 2018 angezeigt werden.

 

HERREN/6, 1. Bezirksliga

Die Anzahl der Absteiger ist wie folgt geregelt:

Anzahl Absteiger aus OL Anzahl Absteiger in 2. BL
0 1
1 2
2 oder mehr 3

HERREN/6, 2. Bezirksliga

Die Anzahl der Absteiger ist wie folgt geregelt:

Anzahl Absteiger aus 1. BL Anzahl Absteiger in 1. BK
1 3+
2 4
3 5++

+ Der Gruppenvorletzte mit dem schlechtesten Matchpunkt-(Satz-/Spiel-)Verhältnis

++ Der Gruppendrittletzte mit dem schlechtesten Matchpunkt-(Satz-/Spiel-)Verhältnis

HERREN 30/6, 1. Bezirksliga

Die Anzahl der Absteiger ist wie folgt geregelt:

Anzahl Absteiger aus OL Anzahl Absteiger in 2. BL
0 2
1 oder mehr 3

HERREN 40/6, 1. Bezirksliga

Die Anzahl der Absteiger ist wie folgt geregelt:

Anzahl Absteiger aus OL Anzahl Absteiger in 2. BL
0 1
1 oder mehr 2

HERREN 40/6, 2. Bezirksliga

Es steigen auch die Gruppenvorletzten ab.

HERREN 40/4, 1. Kreisliga

Es steigt auch der Gruppenvorletzte ab.

HERREN 50/6, 1. Bezirksliga

Die Anzahl der Absteiger ist wie folgt geregelt:

Anzahl Absteiger aus OL Anzahl Absteiger in 2. BL
0 3
1 oder mehr 4

HERREN 50/6, 1. Bezirksklasse

Es steigen auch die Gruppenvorletzten ab.

HERREN 50/4, 2. Kreisliga

Es steigt auch der Gruppenzweite auf.

HERREN 55/6, 1. Bezirksliga

Die Anzahl der Absteiger ist wie folgt geregelt:

Anzahl Absteiger aus OL Anzahl Absteiger in 2. BL
0 2
1 oder mehr 3

HERREN 55/4, 1. Bezirksklasse

Im Falle der Gründung einer 2. Bezirksklasse für 4er-Mannschaften im Jahr 2018, steigt auch der Gruppenvorletzte ab.

HERREN 60/6, 1. Bezirksliga

Die Anzahl der Absteiger ist wie folgt geregelt:

Anzahl Absteiger aus OL Anzahl Absteiger in 2. BL
0 1
1 oder mehr 2

HERREN 60/4, 1. Kreisliga

Es steigt auch der Gruppenzweite auf.

HERREN 65/6, 1. Bezirksliga

Die Anzahl der Absteiger ist wie folgt geregelt:

Anzahl Absteiger aus OL Anzahl Absteiger in 2. BL
0 2
1 oder mehr 3

HERREN 70/4, 1. Bezirksliga

Die Anzahl der Absteiger ist wie folgt geregelt:

Anzahl Absteiger aus OL Anzahl Absteiger in 2. BL
0 2
1 oder mehr 3

DAMEN/6, 1. Bezirksliga

Die Anzahl der Absteiger ist wie folgt geregelt:

Anzahl Absteiger aus OL Anzahl Absteiger in 2. BL
0 1
1 2
2 oder mehr 3

DAMEN 30/6, 1. Bezirksliga

Die Anzahl der Absteiger ist wie folgt geregelt:

Anzahl Absteiger aus OL Anzahl Absteiger in 2. BL
0 1
1 oder mehr 2

DAMEN 30/6, 2. Bezirksliga

Es steigt auch der Gruppenvorletzte ab.

DAMEN 40/6, 1. Bezirksliga Mittwoch und Samstag

Die Gruppenersten ermitteln in einem Entscheidungsspiel, wer in die Oberliga aufsteigt. Heimrecht hat der Sieger der Mittwochsgruppe. Der genaue Spieltermin wird spätestens am 01.06.2017 bekanntgegeben.

DAMEN 40/6, 1. Bezirksliga Samstag

Die Anzahl der Absteiger ist wie folgt geregelt:

Anzahl Absteiger aus OL Anzahl Absteiger in 2. BL
0 2
1 oder mehr 3

DAMEN 50/6, 1. Bezirksliga

Bei mehr als zwei Absteigern aus der Oberliga steigt auch der Gruppenvorletzte ab.

DAMEN 60/4 Doppel, 1. Bezirksklasse

Die Gruppenersten ermitteln in einem Entscheidungsspiel am folgenden Donnerstag nach dem letzten Spieltag den Bezirksmannschaftssieger. Heimrecht hat dabei der Sieger der Gruppe mit der niedrigeren Gruppennummer.

Im Falle der Gründung einer 2. Bezirksklasse im Jahr 2018 steigen auch die Gruppenvorletzten ab.

 

Entscheidungsspiele Jugend Bezirk Mittelbaden

Entscheidungsspiele werden nur in der 1. Bezirksliga durchgeführt. Die Erstplatzierten aller anderen Spielklassen sind Gruppensieger. Bei allen Entscheidungsspielen hat der erstgenannte Verein Heimrecht. Ausgefallene Spiele müssen in der gleichen Woche gespielt werden.

KLEINFELD U8, 1. Bezirksliga

Dienstag, 11. Juli 2017, 15:00 Uhr

Erster Gruppe 131* - Erster Gruppe 132*

Der Sieger ist Bezirksmannschaftssieger.

KLEINFELD U9, 1. Bezirksliga

Mittwoch, 19. Juli 2017, 15:00 Uhr

Erster Gruppe 133* - Erster Gruppe 134*

Der Sieger ist Bezirksmannschaftssieger.

MIDCOURT U9, 1. Bezirksliga

Der Gruppenerste ist Bezirksmannschaftssieger.

MIDCOURT U10, 1. Bezirksliga

Der Gruppenerste ist Bezirksmannschaftssieger.

GROßFELD U10, 1. Bezirksliga

Der Gruppenerste ist Bezirksmannschaftsmeister und nimmt an der Endrunde um die Badische Mannschaftsmeisterschaft teil.

JUNIOREN U12, 1. Bezirksliga

Der Gruppenerste ist Bezirksmannschaftsmeister und nimmt an der Endrunde um die Badische Mannschaftsmeisterschaft teil.

JUNIOREN U14, 1. Bezirksliga

Der Gruppenerste ist Bezirksmannschaftsmeister und nimmt an der Endrunde um die Badische Mannschaftsmeisterschaft teil.

JUNIOREN U16, 1. Bezirksliga

Der Gruppenerste ist Bezirksmannschaftsmeister und nimmt an der Endrunde um die Badische Mannschaftsmeisterschaft teil.

JUNIOREN U18, 1. Bezirksliga

Der Gruppenerste ist Bezirksmannschaftsmeister und nimmt an der Endrunde um die Badische Mannschaftsmeisterschaft teil.

JUNIORINNEN U12, 1. Bezirksliga

Der Gruppenerste ist Bezirksmannschaftsmeister und nimmt an der Endrunde um die Badische Mannschaftsmeisterschaft teil.

JUNIORINNEN U14, 1. Bezirksliga

Der Gruppenerste ist Bezirksmannschaftsmeister und nimmt an der Endrunde um die Badische Mannschaftsmeisterschaft teil.

JUNIORINNEN U16, 1. Bezirksliga

Samstag, 22. Juli 2017, 09:30 Uhr

Erster Gruppe 188* - Erster Gruppe 187*

Der Sieger ist Bezirksmannschaftsmeister und nimmt an der Endrunde um die Badische Mannschaftsmeisterschaft teil.

JUNIORINNEN U18, 1. Bezirksliga

Der Gruppenerste ist Bezirksmannschaftsmeister und nimmt an der Endrunde um die Badische Mannschaftsmeisterschaft teil.

GEMISCHTE MANNSCHAFT U12, 1. Bezirksliga

Freitag, 14. Juli 2017, 15:00 Uhr

Erster Gruppe 196* - Erster Gruppe 197*

Erster Gruppe 198* - Freilos

Freitag, 21. Juli 2017, 15:00 Uhr

Erster Gruppe 198* - Sieger 196/197*

Der Sieger ist Bezirksmannschaftssieger.

GEMISCHTE MANNSCHAFT U14, 1. Bezirksliga

Der Gruppenerste ist Bezirksmannschaftssieger.

GEMISCHTE MANNSCHAFT U16, 1. Bezirksliga

Der Gruppenerste ist Bezirksmannschaftssieger.

GEMISCHTE MANNSCHAFT U18, 1. Bezirksliga

Der Gruppenerste ist Bezirksmannschaftssieger.

Ergänzende Durchführungsbestimmungen Bezirk 3

A. Erwachsene

Zuständigkeiten

Verantwortlich und zuständig für die Abwicklung der Mannschaftsspiele im Bezirk Oberrhein-Breisgau (Bezirk 3) ist der Bezirkssportwart.

Regelspieltage / Spielbeginn auf Bezirksebene

Wochentag Spielbeginn Wettbewerb / 4er- /
6er-Mannschaften
Montag 10:00 Uhr Damen 60 /4 (Doppelrunde), Herren 70 /4 (Doppelrunde)
Dienstag 10:00 Uhr Herren 70 /4
Mittwoch 14:00 Uhr Damen 50 /4 (MI)
Donnerstag 10:00 Uhr Herren 75 /4 (Doppelrunde)
Freitag 10:00 Uhr Damen 60 /4, Herren 65 /4
Samstag 09:30 Uhr Herren 55 /6, Herren 60 /6
  14:00 Uhr Damen 30 /6, Damen 40/ 6,
Damen 50 /4 (SA)
    Herren 40 /6, Herren 50 /6
  13:00 Uhr sämtliche Mixed-Wettbewerbe
Sonntag 09:30 Uhr Damen /6, Damen /4, Herren /6, Herren /4, Herren 30 /6

An Feiertagen ist für alle Konkurrenzen 9:30 Uhr Spielbeginn. Abweichende Anfangszeiten sind im Ergebnisdienst vermerkt.

Bälle

Auf Bezirksebene können die Doppel / Mixed mit den in den Einzeln benutzten Bällen gespielt werden.

In den Doppelrunden der Damen 60, Herren 70 und 75 sind nur in den ersten Runden die Doppel mit mindestens vier neuen Bällen zu spielen.

Mehrfachbelegung der Platzanlage am gleichen Spieltag

Sind an einem Tag gleichzeitig so viele Verbandsspiele angesetzt, dass der Spielbeginn eines Spiels auf einen früheren oder späteren Zeitpunkt angesetzt werden muss, so muss das klassenniedrigere Spiel verlegt werden. Bei vormittags angesetzten Spielen ist der Spielbeginn für das verlegte Spiel 14:00 Uhr. Bei nachmittags angesetzten Spielen ist der Spielbeginn für das verlegte Spiel 09:30 Uhr. Die hiervon betroffenen Mannschaften sind rechtzeitig (14 Tage vorher) zu informieren. Vereine, die Plätze mit verschiedenen Bodenbelägen besitzen, müssen bei Mehrfachbelegung den klassenhöheren Mannschaften den Vorrang auf Ascheplätzen einräumen.

Bei Mehrfachbelegungen sollte auf jeden Fall gewährleistet sein, dass die nachmittags angesetzten Spiele ordnungsgemäß beendet werden.

In diesem Zusammenhang habe ich die Bitte an alle Vereine und Mannschaften, dass man Verlegungswünschen generell tolerant und nicht voreingenommen gegenüberstehen sollte.

Spielabbruch / Nachholtermine

Für Mannschaften, deren Spiel wegen witterungsbedingter Unbespielbarkeit der Plätze bzw. Dunkelheit durch den Oberschiedsrichter abgesagt oder abgebrochen worden ist, ist der nächste freie Spieltag oder der nächste Nachholtermin verbindlich, vorausgesetzt es stehen genügend Plätze zur Verfügung.

Eine Verlegung des Nachholtermins auf einen früheren Zeitpunkt ist nach gegenseitiger Absprache der Vereine jederzeit möglich, allerdings ist davon der zuständige Spielleiter umgehend per Email zu informieren. Im Zweifel wird der Nachholtermin vom Spielleiter festgelegt.

Dieser Nachholtermin muss in der Ergebnismeldung bei nuLiga angegeben werden. Der zuständige Spielleiter muss umgehend per Email über die Verlegung informiert werden. Bei Nichtmeldung von Spielverlegungen erfolgt eine Ordnungsstrafe gem. § 23.1 WSpO von 15 €.

Sonderregelung für die Samstags- und Sonntagsspiele (außer Mixed):

Wurden alle Einzel beendet und sind nur noch die Doppel nachzuholen bzw. fortzuführen, so sind diese Doppel bis spätestens am Freitag der Folgewoche durchzuführen; spätester Spielbeginn wäre am Freitag, 18:00 Uhr. Kann an diesem Freitag ebenfalls witterungsbedingt oder wegen mangelnder Platzkapazitäten nicht gespielt werden, gilt der darauffolgende Freitag usw. Auch davon ist der zuständige Spielleiter per Email umgehend zu informieren.

Nachholtermine

Für die Doppelrunde Damen 60 und Herren 70 der dem Spieltag folgende Mittwoch
Für Spiele am Mittwoch: 31.05., 19.07.
Für Spiele am Samstag: 25.05. (falls kein Spieltag), 22.07.
Für Spiele am Sonntag: 25.05. (falls kein Spieltag), 23.07.
Für die Herren 70: der dem Spieltag folgende Donnerstag
Für die Herren 75-Doppelrunde: der dem Spieltag folgende Montag
Für die Damen 60, Herren 65: der dem Spieltag folgende Montag

 

Wettspielordnung / Terminsache

Wird eine im Online-Verfahren gemeldete Mannschaft nach dem 31.12. jedes Jahres (30.06. für Mixed) wieder abgemeldet, wird gemäß § 15.1 WSpO ein Ordnungsgeld erhoben.

Erfolgt die Mannschaftsmeldung nach dem 10.12. jedes Jahres (30.06. für Mixed), wird gemäß § 10.3 WSpO ein Ordnungsgeld erhoben.

Erfolgt die namentliche Mannschaftsmeldung nach dem 15.03. jedes Jahres (31.07. für Mixed), wird gemäß § 22.1 WSpO ein Ordnungsgeld erhoben.

 

Doppelrunde

In der „Doppelrunde“ (4er-Mannschaften) werden insgesamt vier Doppel gespielt. Zwei Doppel in der 1. Runde und zwei Doppel in der 2. Runde, wobei die Doppel-Paarungen der 2. Runde nicht identisch mit denen der 1. Runde sein dürfen. In diesem Mannschaftsspiel können insgesamt 4 bis 8 Spieler eingesetzt werden.

Die Doppelspieler erhalten entsprechend ihrer Reihenfolge der Meldeliste die Ziffern 1-4. Das Doppel mit der niedrigsten Summe muss das erste, das mit der höheren Summe muss das zweite Doppel spielen. Ist die Summe der Doppelpaare gleich, so legt die Reihenfolge der Doppel der Mannschaftsführer fest und der Spieler mit der Platzziffer 1 kann im zweiten Doppel aufgestellt werden.

Nach Beendigung der 1. Runde wird eine Pause von höchstens 30 Minuten gewährt, allerdings hat die Doppelaufstellung der 2. Runde spätestens 15 Minuten nach Beendigung der 1. Doppelrunde zu erfolgen. Für die „Doppelrunde“ ist die WSpO des BTV analog anzuwenden.

 

Sonstiges

Der Bezirkssportwart behält sich das Recht auf Änderungen sämtlicher Durchführungsbestimmungen, insbesondere Aufstockungen oder Umgruppierungen der Ligen, Klassen und Gruppen vor. Die Platzierung innerhalb der Gruppe ist daher von Wichtigkeit (siehe Auf- und Abstiegsregelung).

 

Auf- und Abstiegsregelung des Bezirks III (Oberrhein-Breisgau)

Die Mannschaften des Bezirks sind in folgende Spielklassen eingeteilt:

  • 1. Bezirksliga
  • 2. Bezirksliga
  • 1. Bezirksklasse
  • 2. Bezirksklasse
  • 1. Kreisliga
  • 2. Kreisliga
  • 1. Kreisklasse

Für 2017 ist wieder generell eine Gruppenstärke von 7 – 8 Mannschaften in den entsprechenden Leistungsklassen angestrebt. Einfluss auf die Gruppenstärke haben allerdings Ab- und Ummeldungen von Mannschaften.

Für die Saison 2017 gilt im Bezirk Oberrhein-Breisgau (Bezirk 3) folgende Auf- und Abstiegsregelung für ALLE Wettbewerbe:

  • Grundsätzlich steigen alle Gruppen-Ersten auf und alle Gruppen-Letzten ab.
  • Besonderheit für die 1. Bezirksligen: Bei keinem Absteiger aus der Oberliga in den Bezirk III gibt es nur einen Absteiger. Bei einem Absteiger aus der Oberliga gibt es zwei Absteiger; bei zwei Absteigern aus der Oberliga gibt es drei Absteiger.
  • Um die Gruppenstärke von 7 – 8 Mannschaften zu erreichen, können:
  1. zusätzlich weitere Mannschaften aufsteigen,
  2. zusätzlich weitere Mannschaften absteigen.

Hierbei sind für diese Mannschaften ihre Matchpunkte-, Satz- und Spielverhältnisse ausschlaggebend. Somit ist auch am letzten Spieltag jeder Punkt wichtig!

Über zusätzliche Auf- und Absteiger kann erst im Rahmen der Gruppeneinteilung, nach dem Mannschaftsmeldeschluss (10.12. jedes Jahres) entschieden werden.

Ein Altersklassenwechsel kann jederzeit gewünscht werden. Eine Umsetzung wird in der Regel erfolgen, sofern es die Gruppenstärke zulässt. Um eine Aufteilung in 8er-Gruppen zu ermöglichen, wird es bei einer Ummeldung immer noch einen zusätzlichen Absteiger geben. Können nicht alle Ummeldungen berücksichtigt werden, entscheidet die vergangene Tabellenplatzierung.

Mannschaften, die auf den nachträglichen Aufstieg verzichten möchten, müssen dies bei der Mannschaftsmeldung für 2018 im „Bemerkungsfeld“ angeben.

Ausnahmeregelung

Damen 50 (MI / SA)

In der 1. Bezirksliga trägt der Erste der Mittwochsgruppe () mit dem Ersten der Samstagsgruppe () ein Relegationsspiel um die Bezirksmannschaftsmeisterschaft und um den Aufstieg in die Oberliga aus. In der Oberliga wird allerdings nur in 6er-Mannschaften gespielt; Spieltag ist dort der Samstag.

Relegationsspiel:

Sa., 15.07.2017, 14:00 Uhr, Erstgenannter ist Gastgeber:

Erster der Samstagsgruppe (083) - Erster der Mittwochsgruppe (088)

Nachholtermin: So., 16.07.2017, 09:30 Uhr

Herren 70-Doppelrunde

In der 1. Bezirksliga trägt der Erste der Gruppe 117 gegen den Ersten der Gruppe 118 ein Relegationsspiel um die Bezirksmannschaftsmeisterschaft aus.

Relegationsspiel:

Mo., 10.07.2017, 14:00 Uhr, Erstgenannter ist Gastgeber:

Erster der Gruppe 117 - Erster der Gruppe 118

Nachholtermin: Mi., 12.07.2017, 14:00 Uhr

Hinweis: In den Relegationsspielen dürfen gem. § 18.7 WSpO auf den Plätzen 1-4 bei Sechser-Mannschaften und auf den Plätzen 1-3 bei Vierer-Mannschaften nur Spieler eingesetzt werden, die an mindestens zwei Mannschaftsspielen dieser Mannschaft in der laufenden Runde teilgenommen haben.

 

B. Mixed

Allgemeines

Gemäß § 18.3 WSpO kann jeder Spieler an zwei Mixed-Wettbewerben für den gleichen Verein teilnehmen. Haben Jugendspieler bereits an drei Mannschaftswettbewerben teilnehmen, können sie nicht noch zusätzlich an einem Mixedwettbewerb teilnehmen.

Spieltage / Spielbeginn

Die Spieltage für die Mixed-Wettbewerbe wurden für 2017 wie folgt festgelegt:

  • 02.09. / 09.09. / 16.09. / 23.09. / 30.09.2017
  • Spielbeginn: samstags 13:00 Uhr

Nachholtermine

  • der dem Spieltag folgende Sonntag, um 09:30 Uhr. Kann an diesem Tag ebenfalls witterungsbedingt nicht gespielt werden, gilt der darauf folgende Sonntag, usw.

Weitere Bestimmungen

Einzel: Drei Einzel werden von Herren, drei Einzel von Damen bestritten. Auf dem Spielberichtsbogen werden die drei Herren-Begegnungen zuerst (Position 1-3), die Damen auf den Positionen 4-6 eingetragen. Die Einzelspiele werden in der Reihenfolge 2-4-6, 1-3-5 ausgetragen.

Doppel: Gespielt werden drei Mixed-Doppel. Die Doppelspieler erhalten entsprechend ihrer Reihenfolge in der Meldeliste die Ziffern 1-6; dabei sind für die Herren die Ziffern 1-3 und für die Damen die Ziffern 4-6 zu besetzen. Das Mixed mit der niedrigsten Summe muss das erste und das mit der höchsten Summe das dritte Mixed spielen (§ 25.3 WSpO gilt analog).

Der Mixed-Spieler mit der Platzziffer 1 darf nicht im dritten Mixed aufgestellt werden.

Die Mixed-Spielerin mit der Platzziffer 4 darf im dritten Mixed aufgestellt werden.

Die Spieler 1-3 der Meldeliste und die drei erstgenannten Damen der Meldeliste dürfen nur in der ersten und nicht in den nachfolgenden Mannschaften spielen, usw. Die Ausländerregelung gem. § 22.5 WSpO ist zu beachten.

Auf- und Abstiegsregelung für den Mixed-Bereich

Die Mannschaften des Bezirks Oberrhein-Breisgau (Bezirk 3) sind im Mixed-Bereich in folgende Spielklassen eingeteilt:

  • 1. Bezirksliga
  • 2. Bezirksliga
  • 1. Bezirksklasse
  • 2. Bezirksklasse

Für 2017 ist wieder generell eine Gruppenstärke von 5 – 6 Mannschaften in den entsprechenden Leistungsklassen angestrebt. Einfluss auf die Gruppenstärke haben allerdings Ab- und Ummeldungen von Mannschaften.

Grundsätzlich steigen alle Gruppen-Ersten auf und alle Gruppen-Letzten ab. In allen 1. Bezirksligen wird es aber immer zwei Absteiger geben.

Um die Gruppenstärke von 5 – 6 Mannschaften zu erreichen, können:

1. zusätzlich weitere Mannschaften aufsteigen,

2. zusätzlich weitere Mannschaften absteigen.

Hierbei sind für diese Mannschaften ihre Matchpunkte-, Satz- und Spielverhältnisse ausschlaggebend. Somit ist auch am letzten Spieltag jeder Punkt wichtig!!!

 

C. Jugend

Regelspieltage / Spielbeginn

Wochentag Spielbeginn Wettbewerb / 4er-Mannschaften
Freitag 16:00 Uhr Midcourt U10, Großfeld U10,
    gemischte Mannschaften U12, U16
    Junioren U14, U18
    Juniorinnen U14, U18
Samstag 09:30 Uhr Junioren U16
    Juniorinnen U16
    gemischte Mannschaften U14, U18
    Kleinfeld U9, Midcourt U9
Sonntag 14:00 Uhr Junioren U12
    Juniorinnen U12
    Kleinfeld U8

Abweichende Anfangszeiten sind im Ergebnisdienst vermerkt.

Spielverlegungen

In beiderseitigem Einvernehmen können Jugendspiele innerhalb der gleichen Kalenderwoche (MO bis SO) ohne Genehmigung des Spielleiters vereinbart werden. Der Spielleiter muss von der Verlegung umgehend per Email informiert werden. Bei Nichtmeldung von Spielverlegungen erfolgt eine Ordnungsstrafe gem. § 23.1 WSpO. Wird keine Einigung zwischen den beiden Mannschaften erzielt, muss an dem Regelspieltag gespielt werden.

Verlegungen von Jugendspielen in eine spätere Kalenderwoche, sind nur aus triftigen Gründen (z.B. nachgewiesener Landschulheimaufenthalt etc.) und nur durch den Spielleiter möglich.

Nachholtermine

gemischte Mannschaften U14, U18 >>> der dem Spieltag folgende Sonntag
Midcourt U10, Großfeld U10, >>> der dem Spieltag folgende Samstag
gemischte Mannschaften U12, U16 >>> der dem Spieltag folgende Samstag
Junioren U14, U18 >>> der dem Spieltag folgende Samstag
Juniorinnen U14, U18 >>> der dem Spieltag folgende Samstag
Junioren U16 >>> der dem Spieltag folgende Sonntag
Juniorinnen U16 >>> der dem Spieltag folgende Sonntag
Kleinfeld U9, Midcourt U9 >>> der dem Spieltag folgende Sonntag
Junioren U12 >>> der dem Spieltag folgende Freitag
Juniorinnen U12 >>> der dem Spieltag folgende Freitag
Kleinfeld U8 >>> der dem Spieltag folgende Freitag

 

Bezirksmannschaftsmeister

Alle Erstplatzierten der 1. Bezirksligen – ggf. nach Entscheidungsspielen – sind „Bezirksmannschaftsmeister“. Diese Bezirksmannschaftsmeister spielen bei der U12 - U18 m/w sowie in dem Wettbewerb „Großfeld U10“ um die „Badische Mannschaftsmeisterschaft“.

Entscheidungsspiele um die Bezirksmannschaftsmeisterschaften:

Kleinfeld U8

  • So., 09.07.2017, 14:00 Uhr (Erstgenannter ist Gastgeber)
  • Erster der Gruppe 120 - Erster der Gruppe 121
  • Nachholtermin: So., 16.07.2017, 14:00 Uhr

Kleinfeld U9

  • Sa., 08.07.2017, 10:00 Uhr (Erstgenannter ist Gastgeber)
  • Erster der Gruppe 122 - Erster der Gruppe 123
  • Nachholtermin: So., 09.07.2017, 14:00 Uhr

Midcourt U9

  • Sa., 01.07.2017, 10:00 Uhr (Erstgenannter ist Gastgeber)
  • Erster der Gruppe 124 - Erster der Gruppe 125
  • Nachholtermin: So., 09.07.2017, 14:00 Uhr

Midcourt U10

  • Sa., 08.07.2017, 10:00 Uhr
  • Die Gruppenersten spielen den Gruppensieger aus (näheres erfolgt durch den Spielleiter)
  • Nachholtermin: So., 09.07.2017, 10:00 Uhr

Großfeld U10

  • Fr., 07.07.2017, 16:00 Uhr (Erstgenannter ist Gastgeber)
  • Erster der Gruppe 130 - Erster der Gruppe 131
  • Nachholtermin: Sa., 08.07.2017, 10:00 Uhr

gemischte Mannschaft U16

  • Fr., 14.07.2017, 16:00 Uhr (Erstgenannter ist Gastgeber)
  • Erster der Gruppe 174 - Erster der Gruppe 175
  • Nachholtermin: Sa., 15.07.2017, 10:00 Uhr

Hinweis

Bei den Entscheidungsspielen um die Jugend-Bezirks-mannschaftsmeisterschaften handelt es sich um keine Relegationsspiele im Sinne des § 18 (7) WSpO. Dies bedeutet, dass alle Kinder und Jugendliche, die auf den entsprechenden Meldelisten stehen, spielberechtigt sind, auch wenn sie bisher kein Mannschaftsspiel bestritten haben.

Kleinfeld U8, Kleinfeld U9, Midcourt U9, Midcourt U10 und Großfeld U10

Für diese fünf Wettbewerbe gelten gesonderte Durchführungsbestimmungen. Diese finden Sie rechts zum Download.

Für die Saison 2017 wünschen die Verantwortlichen des Bezirks Oberrhein-Breisgau (Bezirk 3) allen Vereinen und deren Mannschaften viel Erfolg!

Ergänzende Durchführungsbestimmungen Bezirk 4

Zusätzliche Bestimmungen im Bezirk Schwarzwald-Bodensee

Regelspieltage

Wochentag Spielbeginn Wettbewerb
Mittwoch 11:00 Uhr Herren 70
Freitag 10:00 Uhr Herren 65
  16:00 Uhr U 10 m/w, Midi U 10, Kleinfeld U9
Samstag 09:30 Uhr U 12 m/w, U16 m/w, U18 m/w, Gemischte U 12, U16 und U18
  14:00 Uhr Herren 40, Damen 40, Herren 50, Damen 50, Damen 60, Herren 55, Herren 60
Sonntag 09:30 Uhr U14 m/w Gemischte U14
  13:00 Uhr Herren, Damen Herren 30

Wenn am Nachmittag die Plätze durch Spiele belegt sind, kann der Heimverein den Spielbeginn auf 8.30 Uhr vorverlegen. Für die Benachrichtigung, welche mindestens 2 Wochen im Voraus in Textform an den Gastverein und den Spielleiter zu erfolgen hat, ist der Heimverein zuständig.

Spielabbruch und Spielverlegung

Für Mannschaften, deren Spiel wegen witterungsbedingter Unbespielbarkeit der Plätze bzw. Dunkelheit durch den Oberschiedsrichter abgesagt oder abgebrochen wird, ist der nächste freie Spieltag oder Ausweichtermin verbindlich, an dem die entsprechenden Platzkapazitäten zur Verfügung stehen. Auf dem Spielbericht muss der vereinbarte Nachholtermin angegeben werden.

Sind nur Doppelspiele nachzuholen bzw. fortzusetzen, so sind diese Spiele bis Freitag der Folgewoche durchzuführen. Können sich Mannschaftsführer und der Oberschiedsrichter auf keinen Spieltermin einigen, müssen die Doppel am Folgefreitag, 18.00 Uhr, gespielt bzw. fortgesetzt werden. Dieser Spieltermin ist bindend. Die Festlegung eines späteren Spieltermins zur Austragung der Doppel ist nicht zulässig.

Eine Verlegung des Ausweichtermins auf einen früheren Zeitpunkt ist nach gegenseitiger Absprache der Vereine jederzeit möglich, allerdings ist davon der zuständige Spielleiter zu informieren. Im Zweifel wird der Nachholtermin vom Spielleiter festgelegt.

Auf- und Abstiegsregelung für das Jahr 2017

Wie verweisen auf die allgemeinen Durchführungsbestimmungen. Ist in den Aufstiegsregelungen vorgesehen, dass auch der Dritt- bzw. Viertplatzierte aufsteigt und dieser verzichtet, so wird er nicht durch einen weiteren Aufsteiger ersetzt sondern es steigt lediglich eine Mannschaft weniger auf. Änderungen von dieser Vorgehensweise sind hier aufgeführt.

Desweitern steigen grundsätzlich alle Bezirksmeister der Aktiven und der Altersklassen in die Oberliga auf.

HERREN 1.Bezirksliga

Die Anzahl der Absteiger ist wie folgt geregelt:

Anzahl Absteiger aus OL Anzahl Absteiger in die 2. BL
0 2
1 2
2 3

HERREN 2. Bezirksliga

Anzahl Absteiger aus 1. BL Anzahl Absteiger in die 1. BK
1 4
2 4
3 oder mehr 6

DAMEN 1. Bezirksliga

Die Anzahl der Absteiger ist wie folgt geregelt:

Anzahl Absteiger aus OL Anzahl Absteiger in die 2. BL
0 2
1 2
2 3

DAMEN 2. Bezirksliga

Anzahl Absteiger aus 1. BL Anzahl Absteiger in die 1. BK
1 4
2 4
3 oder mehr 6

HERREN-40 1. Bezirksliga

Anzahl Absteiger aus OL Anzahl Absteiger in die 2. BL
0 2
1 3
2 3

HERREN-40 2. Bezirksliga

Anzahl Absteiger aus 1. BL Anzahl Absteiger in die 1. BK
1 4
2 4
3 oder mehr 6

HERREN-40 1. Bezirksklasse

Zusätzlich steigt der Gruppenvorletzte ab.

HERREN-50 1. Bezirksliga

Anzahl Absteiger aus OL Anzahl Absteiger in die 2. BL
0 2
1 3
2 3

 

Jugend

Gemischte U14

Nach der Runde finden am 16.07.2017 noch die Platzierungsspiele statt. Dabei spielt der Gruppenerste der Gruppe 77 gegen den Gruppenersten der Gruppe 78, Heimrecht hat Gruppe 78.

Durchführungsbestimmungen VR-Talentiade - Mannschaftsspielrunde U8, U9 und U10

In den Altersklassen U8 bis U10 wird die VR-Talentiade / Mannschaftsspielrunde im Jahr 2017 wie folgt ausgetragen:

 

U8 - Kleinfeld

U9 - Midcourt und Kleinfeld

U10 - Großfeld und Midcourt

 

Bitte beachten Sie die Ausschreibung und Durchführungsbestimmungen zur VR-Talentiade (U10, U9, U8). Alle Materialien hierzu (Durchführungsbestimmungen als PDF-Dokument, Informationen zu den Staffelspielen) können Sie rechts downloaden.

 

Da auch 2017 in den Mannschaftsspielen Staffelwettbewerbe durchgeführt werden, empfiehlt es sich, diese Wettbewerbe in den täglichen Trainingsbetrieb zu integrieren. Das Mannschaftsspiel, das bislang nur bei de Badischen Mannschaftsmeisterschaften in der Altersklasse U10 Großfeld ausgetragen wurde, entfällt.

U8 (Turniere), U8 / U9 (Mannschaftsspiele)

Platz 10,97 m x 5,48 m (in der Grafik Feld B!)

Netzhöhe 80 cm

Bälle rot, 75% druckreduziert

Schläger 43-58 cm (17-23 inch)

 

U9 (Turniere), U9 / U10 (Mannschaftsspiele)

Platz 18 m x 6,40 m (Einzel und Doppel)

Netzhöhe 80 cm

Bälle orange, 50% druckreduziert

Schläger 58-66 cm (23-26 inch)

 

U10 (Turniere und Mannschaftsspiele)

Platz  23,77 m x 8,23 m (Einzel und Doppel)

Netzhöhe 91,4 cm

Bälle grün, 25% druckreduziert

Schläger 63-66 cm (25-26 inch)

Durchführungsbestimmungen Bad. Jugendmannschaftsmeisterschaften 2017

Auslosung und Durchführungsbestimmungen für die Badischen Mannschaftsmeisterschaften 2017 für die Altersklassen U 10 Großfeld– U18

 

Termin: 16. und 17. September 2017

Veranstalter: Badischer Tennisverband

Ausrichter: Bezirk Mittelbaden (Bezirk 2)

Spielbeginn: Samstag, 16.09.2017, 12.00 Uhr, Sonntag, 17.09.2017, 09.30 Uhr

 

Durchführungsbestimmungen:

Die Bezirksmannschaftsmeister bekommen eine schriftliche Einladung. Die Frist für eine Absage der Teilnahme an diesen Meisterschaften ist Freitag, 18.08.2017.

Wird eine Mannschaft nach dieser Frist zurückgezogen, wird der Verein mit einem Ordnungsgeld belegt.

Sollte der Bezirksmannschaftsmeister eines Bezirks nicht teilnehmen, so rückt der Zweitplatzierte, danach der Drittplatzierte usw. nach.

Eine Absage der Teilnahme hat fristgerecht an den Badischen Tennisverband e.V., Herrn Christian Back, zu erfolgen: Tel.: 06224/ 97 08 34, Fax: 06224/ 97 08 10, E-Mail: back@badischertennisverband.de

 

Spielleiter:

Sebastian Weber, Kapitän-Romer-Str. 27a, 78465 Konstanz, Tel.: 07533 / 94 03 562

 

Bei Unbespielbarkeit der Freiplätze müssen die Spiele in der Halle durchgeführt oder fortgesetzt werden. Hierzu ist vom Heimverein pro

Mannschaftsspiel eine Halle mit mindestens zwei Plätzen bereit zu halten. Eine in der Halle begonnene oder fortgesetzte Spielpaarung muss auch in der Halle beendet werden. Die dadurch eventuell anfallenden Hallenkosten werden wie folgt aufgeteilt: Zu je einem Drittel tragen der Gastgeber, der ausrichtende Bezirk sowie der Verband die Kosten.

 

Bei den Badischen Mannschaftsmeisterschaften handelt es sich NICHT um Relegationsspiele gem. § 18, 7 WSpO BTV. Aus diesem Grund dürfen auch gemeldete Spieler eingesetzt werden, die nicht an mindestens zwei Mannschaftsspielen dieser Mannschaft teilgenommen haben.

 

Die Wertung der Mannschaftsspiele erfolgt gemäß der Wettspielordnung. Daher gilt nach § 13, 2 a. insbesondere:

Die Mannschaft mit den meisten Matchpunkten ist Sieger. Bei Matchpunktgleichheit wird das Spiel als unentschieden gewertet. Bei Entscheidungsspielen, bei denen ein Sieger ermittelt werden muss, erfolgt die Anwendung des Subtraktionsverfahrens. Führt dies zu keinem Ergebnis, so entscheidet das Los.

Subtraktionsverfahren: Die größere Differenz zwischen gewonnenen und verlorenen Matchpunkten entscheidet, bei gleicher Differenz die Anzahl der mehr gewonnenen Matchpunkte. Ist auch diese gleich, wird entsprechend mit den Sätzen und hiernach mit den Spielen verfahren.

 

Für U10 Großfeld gilt:

Sollte nach allen Disziplinen die Punktezahl Unentschieden sein, so entscheidet über den Gesamtsieg die Disziplin Tennis nach § 13, 2 a. WSpO BTV.

 

Im Jahre 2017 finden die Halbfinals am Samstag wie folgt statt:

Der Oberschiedsrichter prüft vor Spielbeginn des ersten Tages die Anwesenheit der Spieler und addiert die Leistungsklassen der ersten vier anwesenden Spieler unter Berücksichtigung des § 18 Ziff. 6 der WSpO (Sowohl in den Einzeln als auch in den Doppelspielen müssen bei ViererMannschaften jeweils mindestens zwei Deutsche im Sinne des § 4 WSpO eingesetzt werden).

Die Mannschaften werden aufgrund ihrer jeweiligen LK-Summe gesetzt. Die Mannschaft mit der niedrigsten Summe wird an 1 gesetzt, die Mannschaft mit der höchsten Summe an Position 4. Bei Gleichstand der Summe wird die Reihenfolge der summengleichen Mannschaften gelost. Es spielen die Mannschaften 1 gegen 4 und 2 gegen 3.

Bei Teilnahme von lediglich drei Mannschaften in einer Altersklasse wird der Badische Mannschaftsmeister im Kästchensystem ermittelt („Jeder gegen Jeden“).

 
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