Team Baden 70 + verteidigt erfolgreich den Deutschen Meistertitel!

Bei den Großen Werner Mertins Spielen (70+) konnte das dieses Jahr neu zusammengestellte Team Baden den im letzten Jahr in Gruppe A bereits errungenen Deutschen Meistertitel erfolgreich verteidigen.

Unter der Führung von Kapitän Rainer Schubert (TC Wolfsberg Pforzheim) trat das Team Baden 70+ im September in Puchheim bei München gegen die Teams von Württemberg, Niedersachsen und Gastgeber Bayern an. Das Badische Team agierte mit Hans Peter Balke (TC Karlsdorf), Karl-Heinz Jakob (TC Wolfsberg Pforzheim ), Wolfram Schmidle (TC Singen ), Rainer Schubert (TC Wolfsberg Pforzheim), Rotraut Spriess und Claudia Albicker-Doelker (beide TC Freiburg) in Puchheim an, wobei lediglich Rotraut Spriess bereits im vergangenen Jahr mit von der Partie war.

Die Setzung durch den Oberschiedsrichter erbrachte im Halbfinale die Partien Baden gegen Niedersachsen und Bayern gegen Württemberg.

Während sich Bayern gegen Württemberg deutlich mit 4:0 nach den Einzeln durchgesetzt hatte, musste das Team Baden heftig kämpfen, um gegen Niedersachsen die Oberhand zu behalten.

K.-H. Jakob lag im zweiten Einzel gegen Dieter Cardis bereits mit 4:6, 1:4, zurück, ehe er zu seinem gewohnt variantenreichen und druckvollen Spiel fand und letztendlich sehr knapp 4:6. 6:4,10:8 gewinnen konnte.

Claudia Albicker kämpfte in ihrem Einzel bravourös, stand jedoch gegen die vielmalige Deutsche Meisterin, Barbara von Ende auf verlorenem Posten und verlor 2:6,1:6.

Im ersten Einzel sah H.P. Balke gegen Wolfgang Schmitt lange wie der sichere Sieger aus, führte er doch bereits 6:1, 4:1, als der Niedersachse sein Spiel total umstellte und nur noch „Mondbälle“, garniert mit vorzüglichen Stopps spielte und Balke damit aus dem Tritt brachte. Das Einzel ging so noch 6:1, 5:7, 5:10 verloren. So musste Wolfram Schmidle – als amtierender Deutscher Meister 70+ etwas ungewohnt auf Punkt 3 agierend – unbedingt gewinnen, um das Team Baden im Spiel zu behalten. Schmidle löste seine Aufgabe routiniert und überlegen mit einem 6:2, 6:3 Sieg.

Das war der Ausgleich, und so mussten Doppel und Mixed entscheiden.

Hier spielte das Deutsche Meisterpaar im Doppel, K.-H. Jakob / Rainer Schubert seine ganze Klasse aus und gewann 6:4,6:1. Das I – Tüpfelchen setzte das souverän aufspielende Badische Mixed, Rotraut Spriess und Wolfram Schmidle, das ebenfalls glatt in 2 Sätzen gewann.

Im Finale gegen Bayern gab es wieder harte Kämpfe um den Sieg. Hier erwischte Jakob einen seiner besten Tage und besiegte mit schnellen Treibschlägen und teils phantastischen Stopps seinen Gegenüber K.P.Kather 6:1, 6:1. Rotraut Spriess konnte leider ihre herausgearbeitete 4:1 – Führung nicht in einen Sieg verwandeln. Sie unterlag Christa Pöttinger, die sehr variantenreich und taktisch klug spielte, letztendlich 6:7, 2:6. Peter Balke verspürte in seinem Einzel gegen den Bayerischen Spitzenspieler, Günter Klein, Schmerzen im Schlagarm und konnte in der Folge seinem Kontrahenten nicht genügend entgegensetzen. Damit wurde das Einzel von W. Schmidle erneut vorentscheidend für das weitere Match. Wolfram kämpfte aufopferungsvoll gegen Otto Seidl (Regensburg), um nach mehr als 2 ½ Stunden 6:7, 6:3, 10:7 glücklich zu gewinnen. Also wieder ein 2:2 nach den Einzeln!

Nun kam jedoch die bekannte Doppel- und Mixedstärke der Badener zum Tragen. Jakob/Schubert fertigten Kather/Selle mit 6:3, 6:1 ab, und Spriess/Schmidle überzeugten erneut – Spriess mit druckvollen Volleys und Schmetterbällen und Schmidle mit abgeklärtem Spiel – zum 6:1, 6:1. Damit hat das Team Baden nicht nur mit gutem Teamwork und fröhlicher Stimmung über das gesamte Wochenende, sondern auch mit überzeugendem Spiel erneut den Deutschen Meistertitel gewonnen.

Änderungen auf der Profi-Tour 2019

Die ITF gab weitere Details zur Umstrukturierung der Pro Circuits 2019 und zum neuen Ranking System ab 2019 bekannt. Nachfolgend finden Sie die wichtigsten Fakten kurz zusammengefasst:

Transition Tour

  • Teil der Transition Tour werden  Turniere mit einem Preisgeld von 15‘000$. Dies gilt sowohl bei den Damen als auch den Herren.
  • Alle Transition-Tour-Turniere geben sogenannte ITF Entry Points und keine ATP bzw. WTA-Punkten.

ITF Ranking System

  • Die Transition Tour hat eine eigene Weltrangliste, die ITF Entry Points.
  • Die Umsetzung des neuen Ranking Systems ist für Ende 2018 gedacht.
  • Spieler werden mittels eines Schattenrankings sowohl auf der ATP/WTA-Rangliste wie auch im ITF Ranking System geführt, sodass ein fliessender Übergang gewährleistet werden kann.

WTA/ATP-Ranglisten

  • Die ATP und WTA-Ranglisten werden auf ca. 750 Spielerinnen und Spieler beschränkt.
  • Damen: ab 2019 werden an 25‘000$-und höher dotierten Turnieren WTA-Punkte vergeben.
  • Herren: ab 2019 werden an 25‘000$-dotierten ITF-Turnieren sowie in der Qualifikation der Challenger-Turniere sowohl ATP- wie auch ITF Entry Points vergeben. Stand jetzt sollen ab 2020 die 25‘000$-dotierten Turniere komplett in die Transition Tour integriert und somit keine ATP-Punkte verteilt werden.

Wer kann wo spielen?

  • Women’s Circuit: 5 reservierte Plätze für die besten ITF Entry Point-klassierten Spieler fürs Hauptfeld der 25‘000$ Women’s Circuits. Sonst sind für WTA-dotierte Turniere nur noch Spielerinnen mit einem WTA-Ranking zugelassen. (dies gilt nicht für Wild Cards)
  • Herren: Die Anzahl reservierter Plätze für die Qualifikation der ATP Challenger-Turniere für Spieler der ITF Entry Points steht derzeit nochnicht fest.
  • Junioren: Es werden 5 Plätze für Top 100-Spieler der ITF Junioren Rangliste fürs Hauptfeld des Transition Tour Turniers reserviert.

Hier gehts zur englischen Mitteilung zum Thema der ITF

 
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