Außerordentliche Mitgliederversammlung Rust

Am Samstag den 13.10.2018 fand im Europa-Park Rust die außerordentliche Mitgliederversammlung statt. Bei harmonischer Atmosphäre wurde durch das Präsidium durch die Tagungsunterlagen geführt und Inhalte mit den Teilnehmern der Mitgliederversammlung kontrovers diskutiert.

Neben diversen Änderungen der Satzung des BTV, die mit Beschluss der Mitgliederversammlung in Kraft trat, konnten auch zukünftige Anpassungen in der Wettspielordnung verabschiedet werden.

Im Rahmen der außerordentlichen Mitgliederversammlung wurde außerdem der langjährige Ranglistenbeauftragte Stefan Geissler für seine Tätigkeiten im Namen des Präsidiums vom Vorsitzenden des Bezirk 2, Jürgen Hurst, geehrt und gebührend verabschiedet.

Den genauen Wortlaut aller durch die Mitgliederversammlung beschlossenen Änderungen finden Sie zum Download hier:

TAGUNGSUNTERLAGEN

BESCHLOSSENE SATZUNGSÄNDERUNGEN ab 13.10.2018

NEUE SATZUNG AB 13.10.2018

BESCHLOSSENE ÄNDERUNGEN ZUR WSPO 

Hier ein Auszug der beschlossenen Änderungen in der BTV-Satzung:

  • Mitgliederversammlung ab 2020 jährlich an einem zentralen Ort. (§ 12)
  • Antragsfrist zur Mitgliederversammlung mindestens von drei auf mindestens vier Wochen verändert. (§ 14)
  • Zukünftig keine Doppelfunktionen mehr möglich. (§ 17)
  • Anpassung des Wahlmodus von anwesenden zu abgegeben Stimmen.
    (§§ 18, 33)
  • Verlängerung der Amtszeiten von zwei auf drei Jahre. (§§ 19, 22, 23, 30)
  • Präsidiumsmitglied Medien- und Öffentlichkeitsarbeit wird durch neues Präsidiumsmitglied für Sportentwicklung und Breitensport ersetzt. (§ 19)
  • Jährliche Kassenprüfung. (§ 24)
  • Inkrafttreten erfolgt mit Beschluss der Mitgliederversammlung. (§ 35)

Künftige Anpassungen der Wettspielordnung:

  • Wiederholende Nachweise für einen Tennisdeutschen müssen nur noch erbracht werden, im Falle eines Vereinswechsels. (§ 4)
  • Zukünftig TSGs bestehend aus bis zu drei Vereinen. (§ 5)
  • Spielwertung nach dem Schweizer Modell, d. h. die Platzierung in der Tabelle erfolgt ausschließlich nach der Anzahl der gewonnen Matchpunkte. (§ 13)
  • Eine Regelung für den Vereinswechsel für den Winter wurde entsprechend der Sommerregelung ergänzt. (§ 21)
  • Nachmeldemöglichkeiten wurden geöffnet. (§ 22)

 

Regionalkonferenzen 2018

Rückblick Regionalkonferenzen

 

Am vergangenen Wochenende fanden die Regionalkonferenzen des Badischen Tennisverbandes in Baden-Baden und Freiburg statt. Das Präsidium freute sich, zu diesem Anlass zahlreiche Vertreter der badischen Vereine begrüßen zu dürfen.

 

Nach erstem Austausch zwischen den Vertretern der Vereine zum Willkommenskaffee, eröffnete Präsident Stefan Bitenc die Regionalkonferenzen mit einem kleinen Rückblick auf vergangene Aktivitäten sowie einer Vorausschau auf künftig anlaufende Projekte.

 

Eines dieser Projekte wird der Vereins-Quick-Check sein. Mario Unholz, Referent für Sportentwicklung und Breitensport, veranschaulichte das Projekt anschließend. Hier haben Mitglieder die Möglichkeit, ihren Verein anhand von Kennzahlen zu analysieren und gegebenenfalls Maßnahmen in unterschiedlichen Bereichen zu ergreifen. Der Vergleich erfolgt zum einen mit Vereinen im direkten Umfeld (10 km), zum anderen mit ähnlichen Vereinen im Gebiet des Badischen Tennisverbands. Anschließend erläuterte Jürgen Hurst, Vorsitzender Bezirk Mittelbaden und Vertreter des Präsidiums in der Satzungskommission, die geplanten Satzungsänderungen.

 

Nach kurzer Verschnaufpause erfolgte der aktive Austausch mit den Vereinsvertretern in den Bereichen Spielbetrieb, Vereins-Quick-Check / Vereinsservice und Satzung. Die Ergebnisse dieser Gruppen wurden abschließend zusammengetragen. Folgende Punkte werden in naher Zukunft durch das Präsidium in Angriff genommen:

 

1. Im Bereich Spielbetrieb wird das Schweizer Modell in der Winterhallenrunde erprobt, d.h. die Tabellenberechnung anhand von Matchpunkten anstelle von Tabellenpunkten

2. Ab sofort haben alle Vereine die Möglichkeit einen individuellen Quick-Check von der Geschäftsstelle bei Herrn Kainhofer oder Frau Kornek anzufordern.

3. Die vorgeschlagenen Satzungsänderungen werden auf Grund der Impulse einiger Vereinsvertreter überprüft und gegebenenfalls modifiziert.

 

Gegen 14.00 Uhr beendete Präsident Stefan Bitenc offiziell die jeweilige Regionalkonferenz und lud anschließend zum weiteren offenen Austausch ein. Die Teilnehmer beider Veranstaltungen waren sich einig, dass die Regionalkonferenz eine gelungene Veranstaltung war und dass den Vereinen auch zukünftig ein ähnlicher Rahmen angeboten werden sollte.

 

Die PowerPoint Präsentation, den Vereins-Quick-Check eines Mustervereins sowie die geplanten Satzungsänderungen finden sie im Infokasten auf der rechten Seite.

 

Gebührenbefreiung Verein

Nach Landesjustizkostengesetz §7 erfolgt eine Gebührenbefreiung für Vereine bei bestimmten Sachverhalten:

Beachten Sie, dass immer eine GEM beiliegen muss.

Weitere Informationen entnehmen sie der nachstehenden Tabelle und unter folgendem  Link:

Gegenstand gebührenbefreit nicht gebührenbefreit
notarielle Verträge   durch Notar
Grundschuldbestellung bei Ratschreiber (Unterschriftbeglaubigung) durch Notar
Eintragung Grundbuchamt gebührenbefreit  
Grundschuldbestellung mit Zwangsvollstreckungsunterwerfung   durch Notar
Satzungsänderung bei Ratschreiber (Unterschriftbeglaubigung)  
Vorstand  bei Ratschreiber (Unterschriftbeglaubigung)  
Eintragung in Vereinsregister gebührenbefreit  

 

Ratschreiber dürfen öffentliche Beglaubigungen auch für nicht in der Gemeinde ansässige Personen oder Vereinigungen vornehmen.

Wo es Ratsschreiber bei den jeweiligen Grundbucheinsichtstellen gibt finden sie hier:

BSB versichert alle gewählten und berufenen Ehrenamtlichen in der VGB

Mit Wirkung vom 1.1.2017 hat der BSB Freiburg über den bestehenden Sportversicherungsvertrag mit der ARAG hinaus für die ehrenamtlichen in Sportvereinen und Sportverbänden Engagierten nochmals den Versicherungsschutz verbessert und für alle gewählten und beauftragtenEhrenamtlichen in seinen Mitgliedsorganisationen die sogenannte „Ehrenamtsversicherung“ mit der Verwaltungsberufsgenossenschaft (VGB) abgeschlossen.

 

Von dieser Ehrenamtsversicherung profitieren alle gewählten und beauftragten beim BSB Freiburg selbst und natürlich bei allen Mitgliedsvereinen und Mitgliedsverbänden, einschließlich deren regionalen Untergliederungen wie Kreise, Bezirke oder Gaue. Dieser Personenkreis wird ab dem Jahresbeginn 2017 in Südbaden bei der Ausübung seines Ehrenamtes in Falle eines Unfalles wie ein Arbeitnehmer behandelt, Betroffene erhalten also den Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung.

 

Dieses Gesetz eröffnet die Möglichkeit, gewählte oder beauftragte Ehrenamtsträger zu versichern. Dabei wird der Begriff des Ehrenamtes weit ausgelegt. Es werden auch Personen versichert, die in ein laut Satzung des Vereins/Verbandes vorgesehenes Amt berufen werden, sofern die Satzung eine solche Berufung anstelle einer Wahl ermöglicht. Wichtig ist, dass reine Vereinsmitglieder, die ihren Sport ausüben, nicht in den Genuss dieser Ehrenamtsversicherung kommen, denn für sie besteht der Sportversicherungsvertrag mit der ARAG zur Verfügung.

 

Die Beiträge für diese neue VBG-Ehrenamtsversicherung übernimmt der BSB-Freiburg und entlastet damit seine Mitgliedsorganisationen. Sofern von Mitgliedsverbänden/Mitgliedsvereinen in Eigenregie gleichlautend abgeschlossene Versicherungen mit der VBG bereits vereinbart wurden, sollte eine Mitteilung mit dem Hinweis auf den neuen Vertrag an den VBG erfolgen, um eine Doppelversicherung zu vermeiden. Grundsätzlich gilt weiterhin, dass jeder Unfall zunächst beim Versicherungsbüro der ARAG zu melden ist, da deren Leistungen unabhängig von der VBG zur Verfügung stehen. Zusätzlich ist jedoch der Unfall auch bei der VBG anzumelden. Diese Meldungen sind auch online möglich.

BTV-Fonds für Vereine mit besonderen Härtefällen

Wie in der Mitgliederversammlung am 21.03.2009 beschlossen, hat der Badische Tennisverband den Bestand des ehemaligen Solidarmarkkontos für Vereine, die unverschuldet in Not geraten, in einen eigens dafür eingerichteten „Fonds für Vereine mit besonderen Härtefällen“ gebucht. Damit ist es dem Verband möglich, seine Vereine bei nachweisbaren Härtefällen finanziell zu unterstützen. Bis zur Erschöpfung des Fonds legt der Schatzmeister in der Mitgliederversammlung jeweils einen Verwendungsnachweis für die abgelaufenen Geschäftsjahre ab.

Denkbare Härtefälle sind beispielsweise Schäden nach Unwetter, die nicht durch eine Versicherung abgedeckt sind. In diesen Fällen können Vereine einen Antrag an die Geschäftsstelle richten. Dem Antrag sind Nachweise wie eine kurze Begründung des Härtefallantrags, Fotos, Rechnungen usw. beizufügen. Das Präsidium des Badischen Tennisverbandes wird jeweils in seiner auf den Antrag folgenden Sitzung nach Antragsprüfung über die Höhe der Mittelzuwendung entscheiden.

Bei der Zuwendung handelt es sich um eine freiwillige Leistung des Verbandes, auf die kein Rechtsanspruch besteht. Finanzielle Notlagen der Vereine stellen ausdrücklich keine Härtefälle im Sinne des Fonds dar. 

Da die Mittel des  Fonds bald ausgeschöpft sind, bitten wir die vom Unwetter betroffenen Vereine, möglichst umgehend einen Antrag zu stellen.

Stefan Bitenc, Präsident

Broschüre "Zukunft Tennisverein"

Nicht nur für Vereine – auch für den DTB ist die Mitgliedergewinnung und –bindung eines der bestimmenden Themen. Die Broschüre soll Tennisclubs in ganz Deutschland bei der Gestaltung ihrer Zukunft helfen und Anregungen für die Planung und Umsetzung eines Angebots liefern, bei dem nicht der Wettkampf, sondern die Freude am Tennissport im Vordergrund stehen. Wertvolle Impulse, eine Vielzahl von Möglichkeiten und eine Übersicht über die zahlreichen Aktionen und Aktivitäten im Bereich Breitensport bieten Hilfestellungen bei der Gestaltung des Vereinsangebots.

 

Die Broschüre erhalten Sie über die Geschäftsstelle des Badischen Tennisverbandes

 
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