2017

Tobias Bayer bei der Team-WM in Südafrika auf dem vierten Platz

11.04.2017

Ebenfalls für Deutschland schlug Simona Wilhelm auf– und zwar für das Team der Damen 35. Dass auch sie in Südafrika starten durfte, das hat sie, wie sie sagt, auch der hervorragenden Zusammenarbeit mit ihrem Trainer zu verdanken: eben jenem Tobias Bayer. Und so starteten Coach und Schützling gemeinsam in das Abenteuer Südafrika.

Qualifiziert für die Team-WM hat sich Tobias Bayer durch seine tollen Turnier-Ergebnisse der vergangenen Saison. Von sechs gespielten Turnieren - über Verbands- und Landesebene bis hin zu ITF-Turnieren - gewann Bayer fünf. In der deutschen Rangliste seiner Altersklasse rangiert er unter den Top Ten. Auch auf der Weltrangliste steht er ganz weit vorn: auf Platz 60 bei den Herren 45 und Platz 52 bei den Herren 40.

Trotz Flugangst hatte sich der durchtrainierte Bayer auf den Weg nach Südafrika gemacht. Mit ihm in der Mannschaft: Jens Christopher Blömeke, der Mannschaftsführer des Quartetts, Mathias Hüning und Henrik Müller-Frerich. Gern erinnert er sich an die Eröffnungszeremonie mit dem Einzug aller Mannschaften der Jungsenioren der Altersklassen zwischen 35 und 45 gewesen: „Die deutschen Farben in diesem Rahmen zu tragen, da kam wirklich Gänsehautfeeling auf!“

Zwei Einzel und ein Doppel wurden pro Begegnung gespielt. Mit der Schweiz und Chile als Gruppengegner hatte das Team eine schwere Auslosung. Mit 3:0 gelang ein Traumstart gegen Chile. Bayer steuerte einen hart umkämpften Dreisatz-Sieg bei. Es folgte der 2:1-Sieg gegen die Schweizer Equipe. Auch im Viertelfinale gegen Australien lief es bestens: 2:1 hieß es am Ende. Halbfinale!

Dort ging es gegen die Nummer 1 der Setzliste, die starken Franzosen. Die Deutschen gingen alle körperlich lädiert in ihre Matches und verloren. Eine Knieverletzung behinderte den Weinheimer. Im Spiel um die Bronzemedaille hatte Deutschland gegen Kanada das Nachsehen. Trotzdem freuten sich alle, viertbestes Team von 18 angetretenen zu sein. Eine starke Leistung.

Bei den Damen 35 lief es übrigens noch ein bisschen besser: Simona Wilhelm kehrte mit einer Bronzemedaille zurück nach Hause. „Die Schinderei der letzten Monate hat sich definitiv gelohnt“, zieht Tobias Bayer Resümee. Jetzt muss er schnellstmöglich wieder fit werden zum Start der Medenrunde im Mai.

Astrid Wagner


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